USA

Tausende demonstrieren in Amerika gegen Rassismus und Polizeigewalt

09.07.16, 11:19 09.07.16, 11:33

Video: reuters.com

In den USA haben am Freitagabend erneut tausende Menschen gegen Rassismus seitens der Polizei demonstriert. Auslöser waren zwei Vorfälle in Minnesota und Louisiana, bei denen zwei Schwarze von Polizisten erschossen worden waren. Offenbar aus Wut über die Vorfälle hatte ein Afro-Amerikaner in der Nacht auf Freitag gezielt auf weisse Polizisten geschossen. Die Schüsse fielen während einer Demo gegen Rassismus und Polizeigewalt in Dallas. Insgesamt wurden fünf Beamte getötet und neun weitere Menschen verletzt.

Die Polizei geht von einem Einzeltäter aus, verhörte aber mindestens drei Verdächtige. Auch in anderen Städten wurden in den letzten Tagen Polizisten ins Visier genommen. Wegen Polizeigewalt gegen Schwarze kommt es in den USA seit zwei Jahren immer wieder zu Protesten. Besonders gross ist die Wut, wenn beteiligte Beamte in Prozessen freigesprochen werden oder niemand angeklagt wird.

Mehr zu der Bluttat in Dallas:

Das könnte dich auch interessieren:

«Danke für deine Daten, du Lauch!» Wenn der Facebook-Rückblick ehrlich wäre ...

Sunrise und Swisscom machen das Internet-Abo bald für viele überflüssig

Ein Klimmzug zuviel: «Rooftopper»-Star filmt, wie er selbst in die Tiefe stürzt

Ausgebimmelt – Wie ein Quartierstreit das Land verändern könnte

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

88-jähriger US-Demokrat John Conyers gibt wegen Belästigungsvorwürfen Posten ab

Der dienstälteste Abgeordnete im US-Repräsentantenhaus, der Demokrat John Conyers, gibt wegen Belästigungsvorwürfen einen wichtigen Posten ab. Der 88-Jährige teilte am Sonntag in Washington mit, er werde seinen Sitz im Rechtsausschuss abgeben, während er sich vor der Ethikkommission des Repräsentantenhauses um seine Rehabilitation bemühe.

Die Vorwürfe der sexuellen Belästigung wies Conyers zurück. Sein Abgeordnetenmandat will er behalten. Conyers, dessen Wahlbezirk Michigan die Hälfte der …

Artikel lesen