USA
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Der US-Konvoi in Polen. Bild: EPA/PAP

US-Militärkonvoi: Pro- und Anti-Demo in Prag

29.03.15, 00:44


An einem US-Militärkonvoi, der von Polen aus über Tschechien nach Deutschland unterwegs ist, scheiden sich in Prag die Geister. Gegen den Militärtross gingen in der tschechischen Hauptstadt am Samstag etwa 300 Menschen auf die Strasse.

Etwa ebenso viele fanden sich auf dem Wenzelsplatz ein, um ihre Verbundenheit mit den USA und der NATO-Militärallianz zu demonstrieren. Bereitschaftspolizisten trennten die beiden Lager voneinander.

«Ich befürchte, die Tschechische Republik ist zum 51. Stern der US-Flagge geworden», sagte Dana Feminova von der pazifistischen Bewegung Welt ohne Kriege. Diese hatte den Protest zusammen mit der Kommunistischen Partei Tschechiens (KSCM) organisiert. Feminova hielt ein Schild mit der Aufschrift: «Tanks? No thanks!» («Panzer? Nein, danke!»).

Nicht weit von ihr streckte Karel Kapoun die Parole «Welcome Friends!» («Willkommen, Freunde!») auf einem Transparent in die Höhe. «Wir sind hier aus Angst über den zunehmenden russischen Einfluss in diesem Teil Europas», sagte er der Nachrichtenagentur AFP.

Der Konvoi namens «Dragoon Ride» setzt sich aus Soldaten zusammen, die an Manövern in den baltischen Ländern entlang der östlichen NATO-Grenze beteiligt waren - eine Machtdemonstration der USA gegenüber Russland. Im April wird der Panzerkonvoi in der Rose-Kaserne Vilseck in der Oberpfalz erwartet. Etwa 520 Soldaten des zweiten US-Kavallerie-Regiments und 90 Radpanzer vom Typ Stryker nehmen daran teil. (sda/afp)

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Richter am Supreme Court geht in Ruhestand und macht Trump damit ein riesen Geschenk

Es ist ein folgenreicher Schritt für die Justiz in den USA: Richter Anthony Kennedy hat seinen Rückzug vom Obersten Gerichtshof des Landes bekannt gegeben.

Der 81-Jährige informierte Präsident Donald Trump am Mittwoch in einem Brief über seine Entscheidung, Ende Juli in den Ruhestand zu gehen, wie aus einer Mitteilung des Supreme Court hervorgeht. Der Schritt gilt als wichtige Weichenstellung. Er ermöglicht es Trump, einen neuen Richter für das neunköpfige Gericht zu ernennen und seine …

Artikel lesen