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US-Veteranen angeblich zu spät behandelt - Obama fordert Klärung

US-Präsident Barack Obama hat eine rückhaltlose Aufklärung im Skandal um den Tod von Veteranen verlangt, die angeblich zu spät behandelt worden waren. Berichten zufolge sollen vor allem im Bundesstaat New Mexico bis zu 40 Veteranen wegen angeblicher Verzögerungen bei der medizinischen Behandlung gestorben sein.

Obama äusserte sich am Mittwoch erstmals zu dem seit Wochen schwelenden Skandal. Vor allem vor den Kongresswahlen im Herbst könnte die Kontroverse brisant werden. Die Frage der Stellung und der Behandlung von Kriegsveteranen in der Gesellschaft ist ein emotional aufgeheiztes Thema in den USA.

«Das ist keine neue Entwicklung. Das ist seit Jahrzehnten ein Problem»

Zugleich stellte sich Obama hinter seinen Veteranen-Minister Eric Shinseki, der in der Affäre unter Druck geraten war. Angeblich waren vor allem in einem Veteranen-Hospital in Phoenix im Bundesstaat Arizona zahlreiche ehemalige Kriegsteilnehmer nicht oder nicht rechtzeitig behandelt worden. Dort soll es sogar Wartelisten gegeben haben, die nur zum Schein geführt worden seien.

Obama verlangte innerhalb einer Woche Aufklärung. Falls es derartige Manipulationen gegeben habe, würden die Verantwortlichen bestraft. Allerdings verwies Obama auch darauf, dass es Missstände im Zusammenhang mit Veteranen schon seit langem gebe. "Das ist keine neue Entwicklung. Das ist seit Jahrzehnten ein Problem", sagte er. (aeg/sda)



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