USA
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Image

Blake Brockington kurz vor seinem Tod bei einer LGBT-Demo. bild: via twitter/#blakebrockington

Der 18-jährige Blake Brockington ist tot. Er ist der fünfte Trans-Teen, der sich 2015 in den USA gegen das Leben entschieden hat

Als Blake Brockington aus dem Bundesstaat Carolina noch ein Mädchen war und mit 15 Jahren seinen Eltern verkündete, dass er ein Mann werden wolle, da schmissen sie ihn raus. Sie sagten: «Du bist doch schon schwarz, wieso willst du noch mehr Aufmerksamkeit auf dich lenken?»

Blake fand eine Pflegefamilie und begann eine Hormontherapie. Der Name Blake fiel ihm eines Nachts im Traum ein. Seine High School unterstütze ihn und ermöglichte ihm den Titel eines transsexuellen Homecoming King, nachdem er den Fundraising-Wettbewerb der Schule gewonnen hatte. Ein Titel, der ihm einen Shitstorm einbrachte, wie er erzählte: «Das war ganz einfach der schwerste Teil meiner Reise. Ich sah, wie engstirnig die Welt wirklich ist.»

Image

2014 wird Blake Homecoming King. bild: via twitter/#blakebrockington

Seit da war Blake Brockington ein prominenter LGBT-Aktivist und setzte sich auch gegen Rassendiskriminierung ein. Er galt als Ausnahmeschüler, hatte immer beste Noten, war Schlagzeuger in der High-School-Band – und litt an Depressionen, wie jetzt bekannt wurde. Am vergangenen Montag nahm sich der 18-Jährige das Leben. «Blake Brockington, einer meiner Freunde aus der High School und aus dem College, nahm sich heute Morgen das Leben, indem er von einer Brücke sprang», schrieb ein Freundin auf TumBlr

Besonders alarmierend ist, dass Brockington in den ersten drei Monaten dieses Jahres bereits der fünfte transsexuelle Teenager ist, der sich in den USA das Leben nahm. Die Gründe: Schul- und Cyber-Bullying und immer wieder die Ablehnung durch die eigene Familie. (sme)

Image

«R.I.P.» heisst für Blakes Freunde nicht «Rest in Peace», sondern «Rest in Power». bild: via twitter/#blakebrockington



Abonniere unseren Newsletter

Themen
1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Polizei verwechselt Zuckerwatte mit Drogen – mit bösen Folgen 🙈

Aus der populären und leider wahren Serie «Only in America» ...

Weil Streifenpolizisten harmlose Zuckerwatte für Drogen gehalten hatten, musste eine Frau im US-Staat Georgia fast vier Monate unschuldig in Haft verbringen.

Die Polizei im Bezirk Monroe hatte bei einer Kontrolle in ihrem Auto eine Tüte mit alter, teilweise zerdrückter, hellblauer Zuckerwatte entdeckt, die sie für Methamphetamin hielt.

Ein erster Drogentest habe ein falsches Ergebnis gezeigt, berichtete das Internet-Magazin «Vice» am Montag (Ortszeit). Die Frau war danach als vermeintliche …

Artikel lesen
Link to Article