USA

Steigt in den Ring, um die USA zu regieren: Ben Carson. Bild: Carolyn Kaster/AP/KEYSTONE

Tea-Party-Liebling Ben Carson will nächster US-Präsident werden

04.05.15, 04:56 04.05.15, 15:37

In den USA wächst der Zahl der republikanischen Bewerber um das Präsidentenamt. Der bekannte Neurochirurg Ben Carson kündigte am Sonntag seine Kandidatur an.

Er hab sich dazu entschlossen, nachdem ihn viele Menschen dazu ermutigt hätten, obwohl er ein politischer Neuling sei, sagte der 63-Jährige in einem Interview des Senders WPEC-TV. Carson ist der erste Afroamerikaner unter den nunmehr vier Kandidaten der Republikaner für die Wahl im November 2016 und gilt als Liebling der erzkonservativen Tea-Party-Bewegung der Partei.

Er tritt für niedrige Steuern und gegen die Gesundheitsreform von Präsident Barack Obama ein. Offiziell will er seine Kandidatur am Montag erklären.

Ben Carson ist ein gefragter Neurochirurg. Bild: Dan Balilty/AP/KEYSTONE

Weltweite berühmt wurde Carson mit der ersten erfolgreichen Trennungsoperation an siamesischen Zwillingen, die am Kopf zusammengewachsen waren. Neben ihm bewerben sich bislang die Senatoren Marco Rubio, Ted Cruz und Rand Paul um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner bei der Wahl im November 2016.

Als weiterer Kandidat gilt vor allem der frühere Gouverneur von Florida, Jeb Bush, Bruder des ehemaligen Präsidenten George W. Bush. Bei Obamas Demokraten gilt Ex-Aussenministerin Hillary Clinton als Favoritin. (sda/reu)

US-Präsidentschaftskandidaturen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Trump schiesst auf Twitter gegen Theresa May – und vertippt sich erstmal 🤔

Die britische Regierung kritisierte den US-Präsidenten, weil er ein Video einer englischen Islam-Feindin verbreitet hat. Trump reagierte prompt. 

Einmal mehr zeigt sich, wie impulsiv und dünnhäutig Trump auf Kritik reagiert. In der Nacht wetterte er gegen die britische Premierministerin Theresa May, eine seiner engsten Verbündeten.

«Kümmern Sie sich nicht um mich, kümmern Sie sich um den zerstörerischen radikal-islamischen Terrorismus im Vereinigten Königreich. Wir kommen schon klar!», schrieb Trump an die Adresse Mays. 

Stunden zuvor hatte ihn die britische Regierung kritisiert, weil der US-Präsident einen Beitrag der englischen …

Artikel lesen