Ukraine

Ukraine

Sechs Zivilisten bei Gefechten um Donezk getötet

03.08.14, 15:58

Bei den Gefechten zwischen der ukrainischen Armee und prorussischen Rebellen im Osten des Landes sind in der Grossstadt Donezk in den vergangenen 24 Stunden sechs Zivilisten getötet und 13 weitere verletzt worden.

Die Opfer seien in dem südwestlichen Stadtteil Petriwski verzeichnet worden, sagte der stellvertretende Bürgermeister Kostjantin Sawinow am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP. In dem Viertel waren mehrere Wohngebäude und eine Schule von Artillerie-Geschossen zerstört worden. Wer die Schüsse abgegeben hatte, blieb unklar.

Die ukrainische Armee versucht seit Wochen, die Separatisten aus ihren Hochburgen in der Ostukraine zu vertreiben. Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden in dem Konflikt bislang mehr als 1100 Menschen getötet und mehr als 3400 weitere verletzt. (sda/afp)

Die ukrainische Armee verstärkte in den vergangenen Tagen ihre Offensive gegen die Aufständischen und meldete die Rückeroberung mehrerer Ortschaften. Die Rebellen haben sich ihrerseits unter anderem in den Grossstädten Donezk und Lugansk verschanzt.

In Lugansk wurden nach Angaben der Behörden in den vergangenen 24 Stunden drei Zivilisten getötet und acht weitere verletzt. Der Lugansker Bürgermeister Sergej Krawtschenko warnte am Samstag, die Stadt stehe am «Rande einer humanitären Katastrophe». (pma/sda/afp)

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Süd-Ukraine

Dutzende Menschen sterben in brennendem Gebäude in Odessa

In der süd-ukrainischen Millionenstadt Odessa eskaliert die Gewalt. Bei Strassenschlachten geriet ein Gebäude in Brand, Dutzende Menschen kamen dabei qualvoll ums Leben.

Bei Krawallen in der Stadt Odessa am Schwarzen Meer sind Dutzende Menschen gestorben. Ein Gewerkschaftsgebäude geriet bei Strassenschlachten in Brand, viele Menschen kamen darin qualvoll ums Leben. Das ukrainische Innenministerium sprach am Abend von 38 Toten. 30 von ihnen seien durch Rauchgasvergiftung gestorben, acht weitere an Verletzungen, die sie sich durch panische Sprünge aus den Fenstern zugezogen hätten. Das Feuer sei auf «kriminelle Brandstiftung» zurückzuführen.

Noch gibt es keine …

Artikel lesen