Ukraine
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Austausch

Ukraine übergibt gefangene Soldaten an Russland

31.08.14, 08:35

Bild: Sergei Grits/AP/KEYSTONE

Wenige Tage nach der Festnahme von zehn russischen Soldaten hat die Ukraine die Männer wieder in ihre Heimat entlassen. Die Soldaten seien ihrem Kommandostab übergeben worden, teilte der russische Generalmajor Alexej Ragosin am Sonntag mit.

«Die Verhandlungen waren nicht sehr einfach», sagte der Kommandant der staatlichen Nachrichtenagentur Itar-Tass zufolge. Auch Russland habe mehr als 60 ukrainische Soldaten übergeben, die nach Kämpfen im Konfliktgebiet Donbass die Grenze überschritten hatten. Moskau und Kiew hatten den Austausch der Soldaten angekündigt.

Die Ukraine hatte die russischen Gefangenen in den Medien als Beweis dafür präsentiert, dass im Konfliktgebiet Soldaten des Nachbarlandes im Einsatz seien. Dagegen hatte Kremlchef Wladimir Putin betont, die Uniformierten seien durch einen Irrtum über die kaum markierte grüne Grenze im Gebiet Rostow in die Ostukraine gelangt. Die Fallschirmjäger hatten dort angeblich an einer Übung teilgenommen.

Auch ukrainische Soldaten waren in der Vergangenheit bei Kämpfen im Konfliktgebiet über die nicht gesicherte Grenze auf russisches Territorium gelangt. Vor allem aber hatten immer wieder ukrainische Militärangehörige nach den Kämpfen Zuflucht in Russland gesucht und waren dann an ihre Heimat übergeben worden. (sda/dpa)



Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Kreml-kritischer russischer Journalist in Kiew erschossen

Der russische Journalist Arkady Babtschenko wurde gemäss übereinstimmenden Medienberichten am Dienstagabend in der ukrainischen Hauptstadt Kiew getötet. Wie der britische «Independent» schreibt, wurde Babtschenko in seinem Appartement angeschossen und verstarb noch auf dem Weg ins Krankenhaus.

Babtschenko, der zu den bekanntesten Kriegsreportern Russlands gehörte, begann seine journalistische Karriere während des Tschetschenien-Kriegs, als er in der russischen Armee diente.

Im Februar 2017 …

Artikel lesen