Ukraine
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Ukraine

Amnesty International zeigt sich besorgt über Folter in Ostukraine

11.07.14, 02:52 11.07.14, 11:49

Amnesty International erhält immer mehr Berichte über Folter und Menschenraub in der Ostukraine. In den vergangenen Monaten seien Journalisten, Aktivisten und Demonstranten schwer verprügelt und gefoltert worden, teilte die Menschenrechtsorganisation in London mit.

Amnesty beschuldigt sowohl bewaffnete Separatisten-Gruppen als auch Kiew-treue Kräfte. Umfassendes, belastbares Zahlenmaterial gebe es zwar nicht. Jedoch habe eine Selbsthilfegruppe einem Rechercheteam von Amnesty in der Region eine Namensliste von über 100 Zivilisten präsentiert, die gefangen gehalten würden, heisst es weiter.

Die Vereinten Nationen berichteten von 222 Entführungen in den vergangenen drei Monaten. Das ukrainische Innenministerium listet 500 Fälle von Entführungen zwischen April und Juni auf.

«Das Gros der Verschleppungen wird von bewaffneten Separatisten verübt, die Opfer sind oft Prügeln bis zum Erbrechen und Folter ausgesetzt», sagte Denis Kriwoschejew, bei Amnesty International zuständig für Europa and Mittelasien.

Ein weibliches Opfer berichtete, wie sie gezwungen wurde, mit ihrem eigenen Blut einen Separatisten-Wahlspruch an eine Wand zu schreiben. Es gebe aber auch Beweise für eine kleinere Zahl von Missbrauchshandlungen, die von regierungsnahen Kräften begangen würden. (trs/sda/dpa)



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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 11.07.2014 11:21
    Highlight Die Neugliederung des postsowjetischen Raums ist noch nicht abgeschlossen. Russland wird hier eine Führungsrolle einnehmen und seine Randstaaten werden sich arrangieren müssen, ob sie wollen oder nicht. Die Alternative ist militärische Abschreckung und Wirtschaftskrieg mit Russland, der die EU allerdings teuer zu stehen käme.
    Es geht nur um das Interesse Russlands entweder eingebunden zu werden in Nato und EU oder bei Ausgrenzung ein Glacis zu bekommen, damit die Raketen der USA/Nato nicht 300 km vor Moskau stehen.
    2 0 Melden

9 (+1) bitterböse Memes, welche die Schweizer Waffenexporte perfekt auf den Punkt bringen

Jetzt ist es also fix: Die Schweiz darf in Zukunft auch Waffen an Bürgerkriegsländer liefern. Schauen wir uns doch mal genauer an, was da in den Kommissionen der Räte genau beschlossen wurde.

Da steht also tatsächlich: 

watson-User «no-Name» meinte, dann könnte man diese beiden Neuerungen doch auch gleich einführen:

Diesen Steilpass mussten wir einfach aufnehmen und haben die Liste weitergeführt.

Moment, das ist ja irgendwie, wie wenn ...

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