Ukraine
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Ukraine

Kiews Truppen berichten erneut von vielen Toten in der Ostukraine

epaselect epa04296083 Pro-russian rebels patrols outside of Luhansk, Ukraine, 02 July 2014. Fighting in eastern Ukraine resumed a day earlier, hours after the Ukrainian President declared an end to a ceasefire that had only been patchily observed.  EPA/STRINGER

Die Kämpfe gehen weiter. Hier ein Soldat in Luhansk. Bild: STRINGER/EPA/KEYSTONE

Bei den schweren Kämpfen in der Ostukraine hat es nach Angaben von Regierungstruppen erneut viele Tote gegeben. Durch Luftangriffe und Artillerie seien sechs Stellungen prorussischer Separatisten zerstört und der Ort Nikolajewka vollständig von den Truppen eingeschlossen worden, teilte ein Sprecher des «Anti-Terror-Einsatzes» am Freitag in Kiew mit.

Dabei seien mindestens 150 Aufständische getötet worden. Auch zwei ukrainische Soldaten seien ums Leben gekommen, vier weitere verletzt, hiess es. Eine Bestätigung dafür gab es zunächst nicht.

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko lässt seit dem Ende der am Montagabend nicht noch einmal verlängerten Feuerpause wieder Städte in den Regionen Lugansk und Donezk bombardieren. Dort kämpfen militante prorussische Kräfte um die Unabhängigkeit der nicht anerkannten «Volksrepubliken Donezk und Lugansk». Die Aufständischen hoffen weiter auf militärische Hilfe von Kremlchef Wladimir Putin und einen Einmarsch russischer Truppen.

Russland hatte sich zuletzt in Vierer-Gesprächen mit der Ukraine, Deutschland und Frankreich für Friedensverhandlungen ausgesprochen. Die Seiten hatten am Dienstag in Berlin einen neuen Versuch vereinbart, eine Waffenruhe auszuhandeln. Dazu soll bis spätestens zu diesem Samstag die Kontaktgruppe zusammenkommen. (pma/sda/dpa)



Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Zusammenstösse zwischen Polizei und Linksextremen in Basel – zwei Verletzte

Eine bewilligte Kundgebung von Rechtsextremen in Basel hat am Samstag einen unbewilligten grossen Protestanlass ausgelöst. Vereinzelt flogen Gegenstände und Gummischrot. An einem breit abgestützten bewilligten Gegenanlass nahmen noch mehr Leute teil.

Zur Kundgebung auf dem Messeplatz aufgerufen hatten Rechtsextreme Splittergruppen, darunter die Partei National Orientierter Schweizer (PNOS). Sie hatten eine Bewilligung vom Stadtkanton erhalten. Etwa 30 Personen folgten dem Aufruf, doch als sie …

Artikel lesen
Link to Article