Ukraine
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«WARTEN, BIS ES EINE REGIERUNG GIBT»

Russland legt Finanzhilfen für Ukraine auf Eis

Russland setzt die für die Ukraine geplanten Hilfen vorerst aus. Zunächst müsse es eine neue Regierung geben, sagte Finanzminister Anton Siluanow am Sonntag beim Treffen der G20-Finanzminister in Sydney.

Eigentlich wollte Russland für zwei Milliarden Dollar ukrainische Anleihen kaufen. Es wäre die zweite Tranche eines insgesamt 15 Milliarden Dollar umfassenden Hilfspakets gewesen. «Wir müssen warten, bis es eine neue Regierung gibt, bevor wir eine Entscheidung fällen können», sagte Siluanow vor einer kleinen Gruppe von Journalisten. (rey/sda)



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Ukraine-Bericht von Human Rights Watch

Es reicht schon ein Bier auf der Strasse: Separatisten bestrafen Zivilisten mit wochenlanger Zwangsarbeit

Human Rights Watch erhebt schwere Vorwürfe gegen die Separatisten in der Ostukraine. Bürger würden für kleinste Vergehen zu wochenlanger Zwangsarbeit verpflichtet – es reiche schon ein Bier auf der Strasse. 

Nach dem Bericht von Human Rights Watch (HRW) zwingen die Separatisten in der Ostukraine Zivilisten zu mehrwöchigen Arbeitseinsätzen. Kleinste Verstösse gegen die öffentliche Ordnung würden als Vorwand genommen, um Zwangsarbeiter einzusetzen, berichtet die Menschenrechtsorganisation. 

Es geht um sogenannte Strafbrigaden. Die dort eingesetzten Bürger würden in manchen Fällen geschlagen und misshandelt. HRW spricht von mehreren Vorkommnissen, in denen solche Zwangsarbeiter an Checkpoints …

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