Ukraine
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Krise in der Ukraine

Merkel: «Putin tut zu wenig»

09.05.14, 07:22 09.05.14, 08:39
Russia's President Vladimir Putin (R) and Germany's Chancellor Angela Merkel attend a news conference after their meeting at the St. Petersburg International Economic Forum in St. Petersburg in this June 21, 2013 file picture. Unlike presidents in Washington, the German chancellor has never harboured any illusions about the former Soviet agent, nor hopes that she might change him. It is this hard-nosed realism, born of Merkel's own experience growing up in a Soviet garrison town in East Germany and reinforced over a turbulent 14-year relationship with Putin, that has earned her respect in the Kremlin and thrust her into the potentially risky role of chief mediator in the Ukraine crisis. To match Insight MERKEL-PUTIN/ REUTERS/Alexander Demianchuk/Files (RUSSIA - Tags: BUSINESS POLITICS)

Bild: Reuters

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vorgeworfen, zu wenig für die Entspannung der Lage in der Ukraine zu tun. Er habe Entscheidungen getroffen, mit denen Russland das internationale Recht breche.

«Er tut derzeit auch zu wenig, um zur tatsächlichen Entspannung der gefährlichen Situation beizutragen», sagte Merkel der Zeitung «Rheinische Post». Mittelfristig handle Putin damit nicht im Interesse Russlands.

Merkel betonte zugleich, es sei wichtig, «zum Gespräch bereit und fähig zu bleiben, auch in politisch schwierigen Situationen». Putin und sie seien «gesprächsfähig, auch wenn das natürlich nicht heisst, dass wir übereinstimmen».

Zum Thema Sanktionen sagte die Kanzlerin: «Notfalls sind wir auch zu weiteren Sanktionen bereit, auch wenn wir sie uns wahrlich nicht wünschen.» Das Ziel sei diplomatische Fortschritte für eine Stabilisierung der Ukraine. Dabei spielten die Wahlen am 25. Mai eine wichtige Rolle. «Tatsächliche diplomatische Fortschritte können weitere Sanktionen vermeiden.» (aeg/sda)



Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Burkhalter winkt eine Reise nach Oslo: OSZE für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen

Zehn Schweizer Parlamentarier schlagen die OSZE und deren Expräsidenten Didier Burkhalter für den Friedenspreis vor. Die Kandidaten sind in guter Gesellschaft.

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) soll für ihre Verdienste um die Friedensförderung im vergangenen Jahr den Friedensnobelpreis erhalten. Schweizer Parlamentarier reichten die Nomination der OSZE vertraulich bei der Nobel-Jury in Oslo ein. Das bestätigt Ständerätin Christine Egerszegi, Mitglied der Schweizer OSZE-Delegation, gegenüber der Schweiz am Sonntag. 

«Ich wurde aus Westschweizer Kreisen vertraulich angefragt, ob ich mit anderen bereit sei, die …

Artikel lesen