Ukraine
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Ukraine

Moskau führt Visumspflicht für Reisen auf die Krim ein

31.03.14, 22:04

Für einen Besuch der Schwarzmeerhalbinsel Krim benötigen Ausländer künftig ein russisches Visum. Nach der Angliederung der Krim an Russland müssten bei künftigen Reisen entsprechende Dokumente bei den diplomatischen Vertretungen Russlands beantragt werden, zitierte die Nachrichtenagentur Itar-Tass am Montag eine Erklärung des russischen Aussenministeriums.

Ausländer, die sich noch nach den ukrainischen Gesetzen ohne Visum auf der Krim aufhielten, müssten sich bei der Vertretung des russischen Aussenministeriums in der Krim-Hauptstadt Simferopol melden.

Seit dem Russland-Beitritt der Krim wird die Abspaltung von der Ukraine auch im Alltagsleben immer deutlicher: Seit Sonntag richten sich die Uhren nach der Moskauer Zeit, die Einwohner erhalten russische Pässe, und die meisten Geschäfte haben die ukrainische Währung gegen den Rubel getauscht.

Die überwiegend russischsprachige Bevölkerung der Krim hatte sich am 16. März in einem Referendum von der Ukraine losgesagt. Anschliessend wurde die Halbinsel in den russischen Staat eingegliedert. (sda)

Lesen Sie mehr zur Ukraine und Krim-Krise.



Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Scheitert der diplomatische Dialog?

Kiew: Separatisten sind nicht zum Runden Tisch eingeladen

In der Ukraine-Krise zeichnet sich bislang keine Lösung durch einen nationalen Dialog der Regierung in Kiew und der Separatisten im Osten des Landes ab. Die Übergangsregierung in Kiew hat für Mittwoch einen Runden Tisch angekündigt. 

Vertreter der prorussischen Separatisten sind allerdings nicht eingeladen. Russland kritisierte, der «Unwille» der Machthaber in Kiew zu direkten Gesprächen mit ihren Gegnern sei ein ernsthaftes Hindernis. 

Die Zentralregierung betonte, Verhandlungen seien …

Artikel lesen