Ukraine
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epa04301528 A Ukrainian tank drives in the city center after the liberation of Slaviansk, Donetsk region, Ukraine, 05 July 2014. The Ukrainian army recaptured the rebel strongholds of Slaviansk and Kramatorsk after the pro-Russian separatists fled following a major military offensive, authorities said. The leadership in Kiev called the recapture of the two cities, along with other smaller towns, 'one of the greatest victories' since the beginning of its 'anti-terrorist operation' in mid-April to retake areas under separatist control.  EPA/STR

Panzer in Slavjansk Bild: STR/EPA/KEYSTONE

Rückeroberung von Slawjansk

Poroschenko will noch kein Feuerwerk zünden und spricht von «keinem vollständigen Sieg»

06.07.14, 00:04

Nach der Rückeroberung der ostukrainischen Stadt Slawjansk aus der Hand prorussischer Separatisten hat der ukrainische Präsident Petro Poroschenko eine Fortsetzung der Offensive im Osten des Landes angekündigt. «Dies ist noch kein vollständiger Sieg», erklärte Poroschenko am Samstag, nachdem über dem Rathaus von Slawjansk wieder die ukrainische Flagge gehisst worden war. «Die Zeit für ein Feuerwerk ist noch nicht gekommen.» Die «Umzingelung der Terroristen» müsse verstärkt werden, um die Regionen Donezk und Lugansk zu «befreien».

Poroschenko (Bild unten) schwor die Armee und die Bevölkerung auf einen harten Kampf ein: «Ich bin weit entfernt von Euphorie. Die Lage ist sehr schwierig.» Die Separatisten hätten sich in die Grossstädte zurückgezogen, «und vor uns liegen viele Herausforderungen». 

epa04300822 Ukrainian President Petro Poroshenko speaks to the media after bidding farewell to Metropolitan Volodymyr of Kiev and All Ukraine, at Uspensky Cathedral of Kievo-Pechersk monastery during an evening service in Kiev, Ukraine, 05 July 2014. The head of the Ukrainian Orthdox church of Moscow Patriarchat, Metropolitan Volodymyr died at the age of 79 on 05 July 2014. He kept close ties with the Russian Orthodox church.  EPA/SERGEI CHIRIKOV

Bild: SERGEI CHIRIKOV/EPA/KEYSTONE

Die prorussischen Milizionäre waren in der Nacht zum Samstag aus Slawjansk abgezogen. Die Armee verzeichnete damit den wichtigsten Erfolg seit dem Beginn ihrer Offensive.

Kämpfer verteilen sich

Nach ihrem Abzug verteilten sich die Kämpfer aus Slawjansk in mehrere Städte der Umgebung. Laut ukrainischem Innenministerium zog ein Teil der Milizionäre in die 260'000-Einwohner-Stadt Gorliwka südöstlich von Slawjansk weiter. 

Auch in Donzek trafen zahlreiche Separatistenkämpfer ein. Augenzeugen beobachten Lastwagen und Autos mit Kämpfern auf dem Weg in die Industriestadt.

Ein von Poroschenko für Samstag vorgeschlagenes Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe fand derweil nicht statt. «Zeit, Ort und Format» eines Treffens würden beraten, dabei habe es jedoch bislang keine Fortschritte gegeben, berichtete die russische Nachrichtenagentur Interfax. (kub/sda/afp)



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