Ukraine
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Helmets are seen in a pro-Russian supporters' camp near the seized office of the SBU state security service in Luhansk, eastern Ukraine April 25, 2014. Russian Foreign Minister Sergei Lavrov said on Friday that Kiev's interim government would face justice for a

Bild: X00829

+++ Ticker: Ukraine-Krise +++

Separatisten halten OSZE-Beobachter fest 

Ticker: Krise in der Ukraine 25.4.2014

In der Ukraine sind bei einer Explosion an einem Kontrollposten nahe Odessa am Schwarzen Meer sieben Menschen verletzt worden. Der Sprengsatz sei am frühen Morgen detoniert, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Proukrainische Aktivisten hätten den Posten errichtet.

Einwohner der Hafenstadt versuchen, mit solchen Kontrollstellen zu verhindern, dass prorussische Separatisten aus der benachbarten Region Transnistrien in die Ukraine eindringen. Die russische Nachrichtenagentur Interfax meldete unter Berufung auf Augenzeugen, eine Bombe sei aus einem vorbeifahrenden Auto aus auf den Posten geschleudert worden.

In Transnistrien, das sich Anfang der 1990er Jahre von der Republik Moldau losgesagt hat, sind russische Soldaten stationiert, die unter anderem ein Waffenlager aus der Zeit der Sowjetunion bewachen. Die NATO hat unlängst gewarnt, Russland könne nach der Eingliederung der ukrainischen Halbinsel Krim nun auch nach Transnistrien greifen.

Standard & Poor's stuft Russland hinunter

Angesichts der Ukraine-Krise hat die US-Ratingagentur Standard & Poor's die Kreditwürdigkeit Russlands um eine Stufe gesenkt. Die Bonität werde nun mit BBB- bewertet, teilte die Ratingagentur am Freitag mit. Das ist eine Stufe über Ramschniveau.

Standard & Poor's begründete den Schritt mit dem enormen Kapitalabfluss aus Russland im ersten Quartal des Jahres 2014. Hintergrund sei die unsichere Lage angesichts der Spannungen mit dem Nachbarland Ukraine. Die «angespannte geopolitische Lage zwischen Russland und der Ukraine» könne nun einen zusätzlichen Abzug ausländischen Kapitals bedeuten, erklärte das Unternehmen.

Sollte Russland mit weiteren Sanktionen belegt werden, sei eine erneute Herabstufung der Kreditwürdigkeit ebenfalls möglich, hiess es. Wegen der Ukraine-Krise haben die USA und die EU bereits erste Sanktionen gegen Russland verhängt. (sda)



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    Alle Leser-Kommentare
  • Horny 25.04.2014 18:38
    Highlight Highlight Ich frage mich, was tut eigentlich die EU, die NATO, die UNO und die USA für die Deeskalation der Ukraine? NICHTS!!!
    Lieber üben sich diese Nationen und Institutionen in Provokation, Sanktionswahn und Profielneurotik, als die Sache ernst zu nehmen. Dann noch das "Tüpfelchen auf dem i" Jazenuk, der von allen oben genanten Staaten und Institutionen ernst genommen wird, spricht vom DRITTEN WELTKRIEG, ausgelöst durch Russland.
    Es ist an der Zeit, das die Ukraine endlich damit beginnt, eine ernst zu nehmende Und Reale Landesregierung aufzustellen. Dies mit Vertretern aus allen Landesteilen und mit der Rache, bezüglich ihrer Vergangenheitsbewältigung aufhört, denn es ändert sich Null und nichts, wenn stets vom einen Extremismus in den Andern gewechselt wird. Was da erstaunt ist die offensichtliche Unreife der EU nicht zu erkennen, dass die Hauptproblematik nicht in Russland oder Putin zu suchen ist, sondern in der Ukraine selbst, den die Ukraine ist deutlich Abhängig von Russland, was die ukrainische Wirtschaft betrifft. Ob die EU an Stelle von Russland mit der Ukraine Wirtschaftlich auf dem selben Niveau operieren kann wie dies Russland tat, bezweifle ich, den die EU hat selbst genug Probleme und kann sich einen Neuaufbau einer Wirtschaft in der Ukraine nicht leisten.
    Aber die grösste Gefahr, die der EU droht, ist das Näherrücken der Russischen Föderation und China, was wohl auch der USA alles andere als gefällt. Doch warum fördern diese Staaten und Institutionen mit ihren Provokationen dies?

  • Hynrek 25.04.2014 12:22
    Highlight Highlight WOLLT IHR EIGENTLICH KRIEG?
    Meine Güte, wie viel wollt ihr denn noch über das bööse bööse Russland schreiben? Denkt Ihr mit eurem Verhalten dient Ihr dem Frieden und dem Verständnis zwischen den Bevölkerungsgruppen?
    Schaut.. es beginnt schon im Schreibstil
    "Pro-ukrainische Aktivisten hätten den Posten errichtet.
    Einwohner der Hafenstadt versuchen, mit solchen Kontrollstellen zu verhindern, dass pro-russische Separatisten"
    Links die Aktivisten, Rechts die Separatisten...
    Nicht auszuhalten diese Diffamie...

    PLUS, ist die NATO/USA keinen Deut besser...
    Oder wer hat den Kriegsschiffe im schwarzen Meer stationiert?
    Wer macht Militärübungen an der Grenze zu Russland?
    Wer führt eine Osterweiterung durch obwohl dies Verboten wäre?
    Pure Heuchelei das ganze!

    http://www.iknews.de/2014/04/22/kalter-krieg-im-schwarzen-meer-usa-kassieren-katastrophale-blamage/

    http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/politik/artikel/nato-verstaerkt-praesenz-in-osteuropa/1051456/nato-verstaerkt-praesenz-in-osteuropa.html

    http://de.wikipedia.org/wiki/NATO-Osterweiterung
    • Horny 25.04.2014 14:35
      Highlight Highlight Dem kann ich nur Zustimmen. Budapester Leerlauf wiederholt sich.
      Ich hoffe nur, dass die NATO mit ihrem Spiel mit dem Feuer aufhört.
      Zu letzt sollte die USA mal überlegen, wer wohl den grössten Schaden
      In der Welt, in den letzten 10 Jahren angerichtet hat und munter damit
      Weitermacht. Finanzkrise, Weltwirtschaftskrise, Ratingagenturen, Kriege
      Und so Weiter.
    • Caturix 25.04.2014 14:39
      Highlight Highlight Fereue mich schon wenn die Russen an der Schweizer Grenze stehen. Ist ja nach ihrer Aufassung nicht so schlimm.
      Putin ist absolut der beste Demokratisch gewählte President den es gibt da freuen wir uns alle wenn er auch unser President wird.
    • Hynrek 25.04.2014 15:33
      Highlight Highlight @Caturix,
      Ich kann Ihre Argumente nicht ganz nachvollziehen.
      Sie können doch nicht die Ukraninische Grenze (Die übrigens an Russland angrenzt) mit der Schweizer Grenze vergleichen...
      Wir haben ja auch Deutsches/Italienisches/Französisches Militär an unserer Grenze...
      Solange die NICHT die territoriale Integrität verletzen spielt das keine Rolle das sich das Militär im eigenen Land befindet.
      Und bitte jetzt nicht mit der Krim kommen.
      Die Russische Basis ist dort bereits seit 100 Jahren.
      Das Truppenkontingent das Sie dort haben DÜRFEN sind 19000 Soldaten, stationiert sind 16000.
      Ergo dürften Sie laut Vertrag noch weitere 3000 Mann dorthin schicken!

      Apropos Putin habe ich KEINE Aussage getroffen!
      Aber genau dieses Bild das in Ihrem Kopf kursiert wurde durch eine völlig falsche Berichterstattung kreiert!
      Glauben Sie mir, es gibt genug Kritik die man an Russland äussern kann.
      Aber wenn man es macht sollte man:
      a) Sachlich bleiben
      b) Sauber recherchieren
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