Ukraine

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Nato bestätigt Truppenrückzug nicht – Beobachter kommen nur bei Rücknahme von Sanktionen frei

29.04.14, 12:04
epa04183967 Pro-Russian protestors stand in front of an occupied regional TV center in Donetsk, Ukraine, 28 April 2014. According to media reports, the United States moved to impose fresh sanctions against Russia today over the crisis in Ukraine. The reply of Russia came via Deputy Foreign Minister Sergei Ryabkov; "This is a distortion of foreign policy rather than a responsible approach to the situation" the Interfax news agency reports.  EPA/ROMAN PILIPEY

Aktivisten in Donezk Bild: EPA/EPA

Wegen der EU-Sanktionen gegen führende prorussische Aktivisten in der Ostukraine drohen die Separatisten, festgesetzte Militärbeobachter der OSZE nicht freizulassen. «Wir kehren erst zu einem Dialog über den Status der Kriegsgefangenen zurück, wenn die EU diese Zwangsmassnahmen zurücknimmt.»

«Ich denke, die EU wird die Sanktionen zurücknehmen»

Bürgermeister Ponomarjow

Das sagte der selbst ernannte Bürgermeister der Stadt Slawjansk, Wjatscheslaw Ponomarjow, am Dienstag der Agentur Interfax. Die Aktivisten halten seit Tagen mehrere Militärbeobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) gefangen.

«Falls sie die Sanktionen nicht ändern, werden wir ihnen alle Zugänge versperren, und sie kommen nicht zu uns durch», betonte Ponomarjow. «Daran werde ich auch meine Gäste von der OSZE erinnern. Und ich denke, die EU wird die Sanktionen zurücknehmen», sagte er.

Nato zweifelt an Rückzug russischer Truppen

Die Nato bestätigt den von Russland erklärten Truppenrückzug an der Grenze zur Ukraine bislang nicht. Es gebe derzeit keine Hinweise für derartige Bewegungen, teilte das Militärbündnis am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters mit. 

«Wir rufen Russland weiter dazu auf, sich an das Genfer Abkommen zu halten»

Nato

«Wir rufen Russland weiter dazu auf, sich an das Genfer Abkommen zu halten und zugunsten von Diplomatie und Dialog alle Truppen an Grenze zur Ukraine zurückzuziehen», hiess es in der NATO-Mitteilung.

Verteidigungsminister Sergej Schoigu hatte nach Darstellung Russlands seinen US-Amtskollegen Chuck Hagel in einem Telefonat darüber informiert, dass die russischen Soldaten in dem Gebiet in ihre Kasernen zurückgerufen worden seien. (jas/sda)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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