Ukraine
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Men load the body of a victim of shelling into a vehicle at a site hit by shelling in Donetsk, eastern Ukraine, February 1, 2015. REUTERS/Maxim Shemetov (UKRAINE  - Tags: MILITARY POLITICS CIVIL UNREST CONFLICT)

Einwohner transportieren die Leichen der getöteten Zivilisten ab. Bild: MAXIM SHEMETOV/REUTERS

Schwere Gefechte 

Zwei Dutzend Tote bei Kämpfen in der Ostukraine

01.02.15, 13:58 01.02.15, 14:44

Bei schweren Gefechten in der Ostukraine sind mindestens 20 Menschen getötet und mehr als 40 verletzt worden. Nach Angaben der prowestlichen Regierung in Kiew starben innerhalb von 24 Stunden 13 Soldaten bei Kämpfen mit moskautreuen Separatisten.

Mindestens 20 weitere Armee-Angehörige seien verletzt worden, sagte Militärsprecher Wladimir Polewoi am Sonntag in Kiew.

Im Raum Donezk starben laut den Aufständischen vier Zivilisten. Mindestens 19 Bewohner wurden verletzt. In der benachbarten Separatistenhochburg Lugansk kamen demnach drei Zivilisten ums Leben. Zudem seien einige Bewohner in der Region verletzt worden.

Erbitterte Kämpfe lieferten sich Regierungseinheiten und militante Gruppen um den strategischen Verkehrsknotenpunkt Debalzewo bei Donezk. Seit April starben bei dem Konflikt in der Ostukraine den Vereinten Nationen zufolge bereits mehr als 5000 Menschen.

epa04598682 A Ukrainian woman places flowers at one of the symbolic crosses erected by activists in memory of those people, who were killed in Mariupol, in front of Russian embassy in Kiev, Ukraine, 01 February 2015. The protesters demand Russia to stop supporting pro-Russian separatists in the eastern Ukraine. At least 30 civilians were killed and some 100 others injured during a large-scale attack of the eastern port city of Mariupol at 24 January 2015.  EPA/SERGEY DOLZHENKO

Stummer Protest vor der russischen Botschaft in Kiew. Bild: SERGEY DOLZHENKO/EPA/KEYSTONE

Bei einem Protest vor der russischen Botschaft in Kiew stellten Demonstranten zahlreiche Kreuze vor dem Gebäude auf. Dies stehe für die «von Russland verursachten» Opfer des Raketenangriffs vom 24. Januar auf die Hafenstadt Mariupol, sagte ein Redner der Agentur Tass zufolge. Für die Attacke mit mindestens 30 Toten und 100 Verletzten machen sich die Konfliktparteien gegenseitig verantwortlich. (sda/dpa)



Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Burkhalter winkt eine Reise nach Oslo: OSZE für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen

Zehn Schweizer Parlamentarier schlagen die OSZE und deren Expräsidenten Didier Burkhalter für den Friedenspreis vor. Die Kandidaten sind in guter Gesellschaft.

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) soll für ihre Verdienste um die Friedensförderung im vergangenen Jahr den Friedensnobelpreis erhalten. Schweizer Parlamentarier reichten die Nomination der OSZE vertraulich bei der Nobel-Jury in Oslo ein. Das bestätigt Ständerätin Christine Egerszegi, Mitglied der Schweizer OSZE-Delegation, gegenüber der Schweiz am Sonntag. 

«Ich wurde aus Westschweizer Kreisen vertraulich angefragt, ob ich mit anderen bereit sei, die …

Artikel lesen