Unvergessen
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Video: Youtube/devericivan

Frecher Lob über Marco Bührer

Nie haben wir uns mehr über ein Tor gegen die Schweizer Nati gefreut als bei Omarks Penalty-Trick

31. März 2009: Das Testländerspiel zwischen der Schweizer Eishockey-Nati und Schweden wird im Penaltyschiessen entschieden. Durch einen Geniestreich von Linus Omark, der den Puck über Nati-Goalie Marco Bührer lupft.

3:3 steht es nach 60 Minuten und der Verlängerung im Testspiel im schwedischen Karlskrona, weil die Schweiz 14 Sekunden vor dem Ende noch den Ausgleich hinnehmen muss. Es kommt zum Penaltyschiessen – und zu einem sensationellen Tor.

Der 22-jährige Linus Omark läuft für den letzten Penalty an. Vor sich hat er Marco Bührer vom SC Bern, der an diesem Abend das Tor der Schweiz hütet. Und im Kopf hat Omark eine fixe Idee, wie er sein Gegenüber bezwingen will: mit einem Lob. Der freche Trick gelingt, sofort macht das spektakuläre Tor auf YouTube die Runde.

Später ein Star in der National League A

Die Zuger Domenico Pittis und Topskorer Linus Omark, von links, und der Berner Torhueter Marco Buehrer, rechts, kaempfen um den Puck im ersten Playoff-Halbfinalspiel der National League A zwischen dem SC Bern und dem EV Zug am Dienstag, 19. Maerz 2013 in der PostFinance Arena in Bern. (PHOTOPRESS/Lukas Lehmann).. ......

Das Wiedersehen mit Marco Bührer: Linus Omark als Topskorer des EV Zug im Playoff 2013. Bild: Photopress

«Ich habe drei von vier Versuchen in früheren Spielen verwertet», sagt der damals noch in der Heimat bei Lulea beschäftigte Omark nach dem Spiel, als er die Schulterklopfer erntet. Nach der Saison wechselt er in die KHL zu Dynamo Moskau, bevor es ihn in die NHL zu den Edmonton Oilers zieht.

Als der Lockout in der Saison 2012/13 auch ihm das Spielen in Nordamerika verunmöglicht, kommt es zum Wiedersehen mit Marco Bührer: Linus Omark wechselt in die Schweiz und wird sofort ein Star beim EV Zug. Die Saison beendet der Schwede als Topskorer der Innerschweizer. Mittlerweile spielt Omark wieder bei seinem Stammverein Lulea.

Top 10 Penaltytricks

ESPN-Zusammenstellung aus dem Jahr 2011. Video: Youtube/guimauve999

Smarte Tricks von Niederreiter und Bärtschi

Video: Youtube/SwissIceHockey1

Nicht minder lustig: Die schlechtesten Penaltys ever

Video: Youtube/DigitalDeliveryPlus

Unvergessen

In der Serie «Unvergessen» blicken wir jeweils am Jahrestag auf ein grosses Ereignis der Sportgeschichte zurück: Ob eine hervorragende sportliche Leistung, ein bewegendes Drama oder eine witzige Anekdote – alles ist dabei.



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276 Strafminuten – Rappi und Lausanne prügeln sich zum Schweizer Rekord

28. November 1995: Der SC Rapperswil-Jona ist so gut wie noch nie. Er ist NLA-Leader, wird Ende Qualifikation Platz 3 belegen. Ins Geschichtsbuch schaffen es die St. Galler aber auch mit einer Massenschlägerei.

Erster gegen Letzter lautet die Affiche im Lido, welche trotz des Rapperswiler Höhenflugs nur 3050 Zuschauer sehen wollen. Die Abwesenden verpassen nicht nur einen Heimsieg des SCRJ gegen Lausanne, sondern auch eine historische Keilerei. Denn die 276 Strafminuten, die beim 3:1-Erfolg zusammenkommen, werden vorher und nachher in der Nationalliga A nie mehr erreicht.

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