Unvergessen
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Stirling Moss of Britain raises his hand in victory after passing the finish line in first place at the Monaco Grand Prix Automobile race on May 14, 1961.  (KEYSTONE/AP Photo/Str) ===  ===

Winkend überquert der Brite Stirling Moss 1961 als Sieger des Formel-1-GP von Monaco die Ziellinie. Bild: AP

Der erste Grand Prix von Monaco

Was 1929 beginnt, ist noch heute das spektakulärste Autorennen der Welt

14. April 1929: Schon der Start ist ein Erfolg und noch heute hat «Monaco» einen ganz besonderen Klang. Wer sich nichts aus der Formel 1 macht, schaut sich trotzdem ein Rennen im Jahr an. Der Circuit mitten durch die Stadt garantiert wie kein anderes Rennen Spektakel.

Grossartige Aufnahmen vom allerersten GP von Monaco 1929. Video: Youtube/SportingHistory

Nirgends ist es so wichtig, sich im Qualifying die Pole Position zu sichern, wie in Monaco. Wer schon beim Start weit hinten loslegen muss, hat eine überaus schwierige Aufholjagd vor sich. Denn Platz zum Überholen gibt es auf dem engen Kurs durch das Fürstentum fast nirgends.

1929 ist der Kampf um die Startaufstellung noch nicht so entscheidend. 16 Autos stehen am 14. April am Start, als erstmals ein Grosser Preis ausgetragen wird. Wer von ganz vorne ins Rennen gehen kann, wird im Gegensatz zu heute nicht in einem Zeitlauf entschieden, sondern ausgelost.

GP Monaco 1929 Williams

Eine Statue in Monaco erinnert an den ersten GP-Sieger. Bild: Wikipedia

Der Engländer William Charles Frederick Grover-Williams gewinnt den GP in einem grünen Bugatti. Fast vier Stunden lang kurvt er 100 Mal um die Strecke, bringt es dabei auf einen beachtlichen Schnitt von 80 km/h.

Williams' sportlicher Erfolg rettet ihn später nicht vor den Nazis. Er arbeitet in Paris am Aufbau einer Spionagezelle, wird aber geschnappt und 1945 in einem Konzentrationslager hingerichtet.

Um ein Haar ein Schweizer Sieg

Für das grosse Schweizer Highlight in Monaco sorgt Clay Regazzoni. 1979 wird der Tessiner nur vom Südafrikaner Jody Scheckter geschlagen, dem späteren Weltmeister. Dabei geht Regazzoni bloss vom bescheidenen 16. Startplatz aus ins Rennen.

Bei seiner Aufholjagd profitiert der Schweizer auch von einigen Ausfällen der Konkurrenten und um ein Haar wäre er sogar ganz zuoberst auf dem Podest gestanden. Scheckter kämpft gegen Ende des Rennens mit Getriebeproblemen, so dass Regazzoni Sekunde um Sekunde aufholen kann. Schlussendlich reicht es dann doch nicht zum historischen Sieg.

Swiss racing drivers Clay Regazzoni (right) and Marc Surer talk together at the Grand Prix Monaco in 1978. (KEYSTONE/Str)

Der Schweizer Autorennfahrer Clay Regazzoni, rechts, unterhaelt sich 1978 am Grossen Preis von Monaco mit dem Schweizer Autorennfahrer Marc Surer. (KEYSTONE/Str)

Am Rande des GP von Monaco 1978 unterhalten sich die zwei Schweizer Formel-1-Legenden Clay Regazzoni (rechts) und Marc Surer. Bild: Keystone

Swiss racing driver Marc Surer talks to his girlfriend Jolanda Egger sitting in his Formula One racecar on May 11, 1986. (KEYSTONE/Str)

Der Schweizer Autorennfahrer Marc Surer unterhaelt sich am 11. Mai 1986 in Monaco in einem Wagen der Formel 1 sitzend mit seiner Freundin Jolanda Egger. (KEYSTONE/Str)

Marc Surer unterhält sich vor dem Rennen mit seiner Freundin und späteren Frau Jolanda. Bild: Keystone

Die GP-Strecke und ihre Schlüsselstellen

Strecke GP Monaco

Bild: Keystone/Wikipedia

Einmal rund um Monaco mit Chauffeur Michael Schumacher

Video: Youtube/rallypaco1

Die Highlights des GP 2013 mit Nico Rosberg als Sieger

Video: Youtube/MotorZoneGPOne

Unvergessen

In der Serie «Unvergessen» blicken wir jeweils am Jahrestag auf ein grosses Ereignis der Sportgeschichte zurück: Ob eine hervorragende sportliche Leistung, ein bewegendes Drama oder eine witzige Anekdote – alles ist dabei.



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