Unvergessen
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Schmerz und Frust sind gross: Gareth Bale fasst sich nach seinem Eigentor an den Kopf.  screenshot: youtube.com/Lurchi Griffin

Best of Eigentore

28.11.2012: Au weia! Aaron Lennon donnert Kollege Gareth Bale den Ball an die Rübe, von wo das Leder ins eigene Tor klatscht

28. November 2012: Gareth Bale erzielt im Dress der Tottenham Hotspurs mit dem Kopf ein irres Eigentor. Mehr Pech geht nicht! Doch der Waliser steht mit seinem Faux-Pas nicht alleine da: Die Liste der Eigentor-Schützen ist nicht nur lang, sondern auch unglaublich lustig. Schadenfreude ahoi!

28.11.14, 00:01 28.11.14, 09:54

Der FC Liverpool reist am 14. Spieltag der Premier-League-Saison 2012/2013 als Tabellen-Elfter nach London zum Tabellen-Siebten Tottenham. Die «Reds» wollen mit einem Sieg unbedingt den Anschluss an die obere Tabellenhälfte wahren, doch das Team von Brendan Rodgers gerät schnell in Rücklage. 

Nach einer guten Viertelstunde heisst es bereits 2:0 für die Hausherren. Torschützen bei den «Spurs» sind in der 7. Minute Aaron Lennon und in der 16. Minute Gareth Bale. Die beiden Goalgetter sollten auch in der zweiten Halbzeit im Fokus stehen. Allerdings weit unrühmlicher als noch in Durchgang eins. 

Vom Helden zum Volldepp 

In der 71. Minute kommt Liverpool zu einer Ecke. Die «Reds», welche an diesem Tag in schwarz spielen, sind mit fünf Mann in den gegnerischen Strafraum vorgerückt. Via Umwegen landet die Kugel auf dem Kopf von Steven Gerrard, welcher den Ball in Richtung Torecke wuchtet. Dort ist Aaron Lennon jedoch goldrichtig auf der Linie positioniert und könnte den Ball eigentlich aus der Gefahrenzone spedieren. Könnte.

Denn es kommt alles ganz anders: Lennon donnert das Leder nämlich fadengerade ins Gesicht von Gareth Bale. Die Kugel erfährt eine fatale Richtungsänderung und klatscht prompt zurück ins eigene Tor. Der Super-GAU ist perfekt: Dieses Eigentor wird Einzug in jede «Pleiten-Pech-und-Pannen-Show» erhalten. Die Helden der ersten Halbzeit sind innert Sekundenbruchteilen zu Volldeppen avanciert. Gareth Bale kann sich vor lauter Schmerz und Frust nur noch ans Gesicht langen und bleibt am Boden liegen.

Bale's Slapstick-Eigentor gegen Liverpool. video: youtube.com/Lurchi Griffin

Doch das Eigentor bleibt ohne Konsequenzen. Tottenham gewinnt das Spiel mit 2:1 und sichert sich drei weitere Punkte. «Spurs-Keeper» Hugo Lloris hat wenige Stunden nach dem Spiel bereits genug Chuzpe, um das Eigentor per Twitter in die Fan-Welt hinauszuposaunen.

Trotz arg strapazierter Nase nimmt der Torriecher von Gareth Bale keinen Schaden. Angeführt vom walisischen Flügelflitzer klassiert sich Tottenham Hotspur am Ende der Saison auf dem fünften Rang. Mit 21 Saison-Treffern belegt Gareth Bale den dritten Rang der Premier-League-Torschützenliste und hat sich definitiv für Real Madrid empfohlen.

Best-of Eigentore

Faux-Pas hin oder her – mittlerweile dürfte Gareth Bale über diesen Moment wohl auch lachen können. Zumal er mit seinem Missgeschick ja nicht alleine ist. In der langen Geschichte des Fussballs gab es durchaus einige Kandidaten, welche mit dem Bale-Eigentor mithalten können. Hier kommt unsere persönliche Top-10 der skurrilsten Fussball-Eigentore:

10. Santiago Vergini, Sunderland

video:youtube.com/thegeekteen 

9. Lee Dixon, Arsenal 

video: youtube.com/bartoszewsky

8. Jan Kirchhoff, Schalke

video:youtube.com/Constantine Ermakov

7. Tony Popovic, Crystal Palace

video: youtube.com/gukbap

6. Jamie Pollock, Manchester City

video: youtube.com/bluegoon

5. Christoph Kramer, Mönchengladbach

video: youtube.com/GOLTV

4. Chris Brass, Bury

video: youtube.com/funky-mo

3. Jan Durica, Féhérvar

video: youtube.com/tiszavirag2008

2. Festus Baise, Hong Kong

video: youtube.com/apeapehk

1. Milan Gajic, Young Boys

video: youtube.com/FCsionlive

Unvergessen

In der Serie «Unvergessen» blicken wir jeweils am Jahrestag auf ein grosses Ereignis der Sportgeschichte zurück: Ob hervorragende Leistung, bewegendes Drama oder witzige Anekdote – alles ist dabei.



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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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