Unvergessen
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Argentina's Captain Lionel Messi, left, celebrates after scoring a goal next to Switzerland's Xherdan Shaqiri, right, during a friendly soccer match between Switzerland and Argentina at the Stade de Suisse stadium in Bern, Switzerland, Wednesday, February 29, 2012. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Shaqiri gelingt zwar der Ausgleich zum 1:1, aber Messi schiesst gleich drei Tore.
Bild: KEYSTONE

29.02.2012: Ausgerechnet gegen die Schweiz erzielt Lionel Messi seinen ersten Nati-Hattrick

29. Februar 2012: Am Schalttag kommt François Affolter schlecht in die Gänge. Und auch später wird's nicht besser: Wegen seiner zwei späten Aussetzer verliert die Schweiz in Bern ein Testspiel gegen Argentinien mit 1:3 – alle drei Tore für die Gauchos schiesst Lionel Messi.

29.02.16, 00:01


Am Ende ist der Kleinste wieder einmal der Grösste. Dank Lionel Messi gewinnt Argentinien ein Länderspiel gegen die Schweiz in Bern mit 3:1.

«Es ist immer schön, Messi zuzusehen. Nur nicht, wenn man gegnerischer Trainer ist.»

Nati-Trainer Ottmar Hitzfeld
blick

Die Niederlage ist aus einheimischer Sicht ärgerlich. Denn lange Zeit hält die Schweiz mit dem favorisierten Gegner mit, bis zur 88. Minute steht es noch unentschieden. Xherdan Shaqiri gelingt es in der 50. Minute, Messis Führungstor (20.) auszugleichen.

Messis 1:0 für Argentinien nach Agüeros Absatztrick …
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… und Shaqiris 1:1 nach Derdiyoks «absichtlichem Durchlassen».
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Affolters Aussetzer

Aber dann patzt in der Schlussphase des Spiels Verteidiger François Affolter. Erst legt er Messi den Ball pfannenfertig hin. Der Barça-Star lässt sich nicht zwei Mal bitten und macht das 2:1.

Affolters Fehlpass, den Messi gnadenlos ausnutzt.
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In der Nachspielzeit steht der 19-jährige Affolter erneut im Fokus. Der Abwehrspieler von Werder Bremen foult im Strafraum Gonzalo Higuain, Messi verwandelt den Penalty zum 3:1-Endstand. Es ist für den Weltfussballer ein historischer Treffer: Erstmals gelingen ihm im Dress der argentinischen Nationalmannschaft drei Tore in einem Spiel. «Ich werde ihn gut aufbewahren», sagt Messi vor der Abfahrt aus dem Stade de Suisse mit dem Matchball unter dem Arm.

Affolters Foul und Messis Penalty zum Hattrick.
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«Ich muss von diesen Fehlern lernen, das bringt mich weiter. Aber der Elfmeterpfiff war ein Fehlentscheid.»

François Affolter
Tages-Anzeiger

Der Absturz – und die Nati-Rückkehr nach der EM?

Auch für François Affolter wird das Spiel zu einem markanten Ereignis seiner Karriere. Nati-Trainer Ottmar Hitzfeld spricht zwar nach der Niederlage davon, dass der knapp 21-Jährige bis zum Aussetzer «die Entdeckung des Spiels» gewesen sei. Und er kündigt an: «Es wäre ein grosser Fehler von mir, ihn jetzt hängen zu lassen.» Doch das 1:3 gegen Argentinien ist bis heute François Affolters letzter Einsatz in der A-Nati.

Bei Werder Bremen, wohin er erst einen Monat vor dem Länderspiel gewechselt war, etabliert er sich zwar bis Ende Saison in der Innenverteidigung. Als verletzte Kontrahenten um die Position aber wieder gesund sind, muss Affolter in der Viertliga-Mannschaft spielen. Er kehrt nach einem knappen Jahr in Deutschland zu YB zurück und wechselt anfangs 2014 zu seinem jetzigen Klub FC Luzern.

Der Neustart in der Innerschweiz klappt. Affolter ist unumstrittener Stammspieler beim FCL und er träumt auch von der Rückkehr in die Nationalmannschaft. Vladimir Petkovic habe ihm beschieden, dass er die Innenverteidiger für die EM im Sommer im Kopf habe, sagte Affolter in «Le Matin» vor einigen Wochen. Der Natitrainer habe ihm aber auch gesagt, dass es «für die Zeit danach eine neue Chance für mich» gebe. Schliesslich gehört François Affolter mit 25 Jahren noch lange nicht zum alten Eisen.

14.02.2016; Luzern; Fussball Super League -  FC Luzern - FC Zuerich; Francois Affolter (Luzern) gegen Kevin Bua (Zuerich) (Daniela Frutiger/freshfocus)

Affolter (hier gegen FCZ-Bua) hat sich in der Super League etabliert.
Bild: Daniela Frutiger/feshfocus

Unvergessen

In der Serie «Unvergessen» blicken wir jeweils am Jahrestag auf ein grosses Ereignis der Sportgeschichte zurück: Ob hervorragende Leistung, bewegendes Drama oder witzige Anekdote – alles ist dabei. 
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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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