UserInput
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Verdächtiges Paket vor dem Tinguely-Brunnen in Basel – Polizei gibt nach Robotereinsatz Entwarnung

24.04.15, 17:28 24.04.15, 23:26


Bild: Google Street view

Wegen eines Bombenalarms ist die Basler Innenstadt am Freitagnachmittag teilweise lahmgelegt worden. Nachdem auf dem Theaterplatz ein verdächtiger Koffer aufgefallen war, sperrte die Polizei das Areal weiträumig ab. Erst am Abend konnten Spezialisten aus Zürich den Gegenstand unschädlich machen. Verletzt wurde niemand. 

Laut der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt bestand dringender Verdacht, dass es sich bei dem schwarzen Kunstlederkoffer, der beim Tinguely-Brunnen gefunden wurde, um einen Sprengkörper handle. 

Der Koffer sei mit diversen Drähten und Klebeband präpariert, sagte René Gsell, Sprecher der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt, der Nachrichtenagentur sda. Am Abend wurde geprüft, ob es sich um einen realen Sprengsatz oder um eine Attrappe handelte. 

Laut Gsell bestand für die Bevölkerung keine Gefahr. Allerdings musste ein Restaurant am Theaterplatz evakuiert werden. 

Wegen der Sperrzone in der Innenstadt war der öffentliche Verkehr während einiger Zeit lahmgelegt. Mehrere Tramlinien mussten umgeleitet werden, wie die Kantonspolizei Basel-Stadt erklärte. Gegen 20.30 Uhr herrschte aber wieder Normalbetrieb. 

Ein Roboter entschärfte den möglichen Zünder Video: userinput

Zudem musste das Theater Basel wegen des Bombenalarms die Premiere von Mozarts Oper «Così fan tutte» um mehr als eine Stunde verschieben. Eine Mitarbeiterin des Theaters bestätigte einen entsprechenden Online-Bericht der Basler Zeitung. Statt um 19.30 Uhr habe die Vorstellung erst um 20.40 Uhr begonnen. 

Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt leitete nach eigenen Angaben ein Verfahren «wegen Schreckung der Bevölkerung» und möglicher weiterer Delikte ein. (jas/sda) 

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
7
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Donald 24.04.2015 22:04
    Highlight Was Entwarnung? War es jetzt eine Bombe oder nicht??
    1 2 Melden
    • Asmodeus 24.04.2015 23:09
      Highlight Rate mal. Wäre es ne Bombe gewesen würden bereits alle Zeitungen von "Terror in Schweiz angekommen" titeln.
      0 0 Melden
  • EgonvD 24.04.2015 18:08
    Highlight Die 10ner und 11er Linien werden am SBB umgeleitet und fahren via Denkmal wieder zurück. Bin grad betroffen. Weitere Infos werde gerade von der BVB durchgegeben. Dauer der Störung sei unbekannt.
    4 2 Melden
  • Teslaner 24.04.2015 18:00
    Highlight Vielleicht eine Apple Watch, die fehlgeliefert wurde!
    15 7 Melden
    • boxart 24.04.2015 19:49
      Highlight Ist nicht witzig!
      8 9 Melden
  • jonock 24.04.2015 17:38
    Highlight https://twitter.com/MonikaGlauser/status/591625228108824577
    0 1 Melden
  • Asmodeus 24.04.2015 17:35
    Highlight Wurde schon bei den örtlichen Pfadis nachgefragt? Deren Übungen sind zwar meistens Samstags aber es gab schon in der Vergangenheit Fälle bei denen Pfadiübungen zu Polizeieinsätzen führten weil die Kommunikation vergessen ging.

    (Entführte Pfadileiter, Seltsame Koffer in Schliessfächern etc.)

    Von einer Bombe ist kaum ausgehen. Da gibt es weitaus besser besuchte und prestigeträchtigere Orte in Basel für einen Anschlag.
    8 11 Melden

An Auffahrt wird David Goodall (104) sterben – hier erklärt er, warum

Der Australier David Goodall will nach einem sehr langen Leben sterben. Dafür kam er in die Schweiz, genauer nach Liestal, zu einer Sterbehilfeorganisation. An Auffahrt wird es soweit sein. Der 104-Jährige erklärt nochmals, warum er das so medienwirksam tun will.

Der Australier David Goodall ist 104-Jahre alt und in die Schweiz gekommen, um zu sterben. Er will dies mit Hilfe der Sterbehilfeorganisation Eternal Spirit der Ärztin Erika Preisig (60) tun, und zwar morgen Donnerstag im Sterbezimmer in Liestal.  

Goodall hält es für ein Menschenrecht, dass er seinem langen Leben aktiv und bewusst ein Ende setzen kann. Das ist seine Botschaft, die er am Mittwochnachmittag vor den Medien vertrat. Goodall will öffentlichkeitswirksam zeigen, dass auch …

Artikel lesen