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Gastgeber Jimmy Kimmel hat es auf Donald Trump abgesehen. Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/Invision

So grillen die Stars den Präsidenten – doch Trump hat offenbar Wichtigeres zu tun 

Bei den Oscars wurde wie erwartet gegen Donald Trump gestichelt. Der Präsident sass derweil bei einem wichtigen Dinner.

27.02.17, 05:54 28.02.17, 14:12

Video: watson.ch

Mit Spannung wurde heute Nacht das grosse Fernduell zwischen Hollywood und Donald Trump erwartet. An der Westküste die chicen Stars im «Dolby Theatre», an der Ostküste Donald Trump im Bademantel; bereit, für einen Twitter-Krieg.  

Doch es wurde eine ziemlich einseitige Angelegenheit. Vorerst.  

Hier geht es zum super knackigen Liveticker zur Oscar-Nacht:

Mit Witz gegen Trump

Es dauerte nur wenige Sekunden, dann war der Bann bereits gebrochen. Jimmy Kimmel, der Gastgeber des Oscar-Abends, feuerte seine erste Salve gegen Donald Trump bereits in der Eröffnungsrede. 

Was er jetzt sagen werde, sei vielleicht nicht so populär im Moment, so Kimmel zu Beginn seines Auftritts. «Aber ich möchte dem Präsidenten Danke sagen.» Erstaunen. Ja, für was denn? «Letztes Jahr wurden noch die Oscars als rassistisch bezeichnet.» Gelächter. Zur Erinnerung: Bei der Ausgabe 2016 machte der Hashtag #OscarsSoWhite die Runde.

Für viel Erheiterung im Publikum sorgte Kimmel auch, als er fragte, ob jemand von «CNN», der «Los Angeles Times» oder der «New York Times» im Raum sei. Diese hätten die Lokalität nämlich umgehend zu verlassen, «Fake News» seien hier nicht geduldet, nur «Fake Tan».

ACLU-Schlaufe

Einige Stars trugen zudem eine blaue Schlaufe, wie zum Beispiel Ruth Negga. Sie ist eine Trump-Protest-Schleife, welche die Nichtregierungs-Organisation American Civil Liberties Union (ACLU) repräsentiert. Die ACLU protestierte als erste gegen Trumps Einreisesperre.

Ruth Negga auf dem Roten Teppich mit der ACLU-Schleife. Bild: Matt Sayles/Invision/AP/Invision

Farhadi sagt Teilnahme ab

Der Iranische Regisseur und Drehbuchautor Asghar Farhadi verzichtete derweil ganz auf eine Teilnahme an der diesjährigen Oscar-Verleihung. Aus Protest gegen Trumps Einreisesperre.

Und prompt gewann er den Oscar für den besten fremdsprachigen Film. Bei der Siegesrede wurde ein Statement von Farhadi vorgelesen, in dem der Iraner den Einreisebann als «inhuman» bezeichnete.

Wichtiges Dinner im Weissen Haus

Doch was machte Trump während der Show? Normalerweise folgt auf eine Provokation in Richtung des Präsidenten sofort eine giftige Reaktion.

Während den Oscars blieb auf dem Twitterkanal von Donald Trump jedoch ruhig. Offenbar hatte der mächtigste Mann Amerikas Wichtigeres zu tun, als vor dem Fernseher zu sitzen. Die letzte Nachricht setzte er am frühen Sonntagabend ab. Er habe ein wichtiges Dinner im Weissen Haus, so der Präsident.

Kommt hinzu, dass zwischen Washington und Los Angeles drei Stunden Zeitdifferenz liegen. Während der Show im «Dolby Theatre» war es an der Ostküste bereits Nacht. Gut möglich, dass sich der Präsident erst in ein paar Stunden an den Computer setzt ... (cma)

So präsentierten sich die Stars auf dem Roten Teppich

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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26Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Wehrli 27.02.2017 17:03
    Highlight Trump kann man nicht Grillen, der ist zäh wie ein alter Stier. Siedfleisch ist die einzige Lösung: Langsam, beharrlich bei hohen Temperaturen kochen, dann geht auch sein Fett weg und er zerfällt.
    Also, liebe "prämature Ejakulation bei jedem Artikel Journis" beharrliche, sachliche Information, und keine Repetitorium was Trump für ein Trottel ist, das wissen wir alle schon.
    8 7 Melden
  • Luca Brasi 27.02.2017 11:21
    Highlight Früher nannte man es "verspotten", "sich über... lustig machen", "witzeln", "fertigmachen, etc. Aber die "coolen kids" sind natürlich voll "edgy" und nennen es "grillen". Cool...
    47 4 Melden
    • Wehrli 27.02.2017 18:55
      Highlight Man Luca, "edgy" ist ja so was von Vorgestern. Du sagst sicher auch noch yolo ...;-)
      12 4 Melden
    • Luca Brasi 27.02.2017 21:09
      Highlight Verflucht! Erwischt! ;D
      5 2 Melden
  • w'ever 27.02.2017 10:11
    Highlight sind das die gleichen stars die trump "grillieren", die auch gesagt haben dass sie das land verlassen wenn er präsident wird?
    76 13 Melden
  • jjjj 27.02.2017 09:01
    Highlight muss man dem Trumpf aber auch mal zugute halten. Who cares about the oscars? da gibt es echt wichtigeres :)
    44 5 Melden
  • Posersalami 27.02.2017 09:01
    Highlight Dann hättet ihr halt anders wählen müssen, ihr Vollpfosten! Seit Monaten entsteht der Eindruck, dass dieser Trump ein fieser Diktator ist, der sich an die Macht geputscht hat. Der Typ wurde GEWÄHLT, ihr habt ihn gewählt. Ihr habt mit euren Vorwahlen zugelassen, dass nur noch die Wahl zwischen Pest und Cholera möglich war.

    "Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient." Joseph Marie de Maistre - mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen.
    43 9 Melden
    • saaam 27.02.2017 11:26
      Highlight Weisst Du, ich bin mir ziemlich sicher, dass Trump nicht von 100% der Amerikaner gewählt wurde. Wäre ja schlimm, wenn diejenigen, die ihn nicht an der Spitze sehen wollten, jetzt einfach alles hinnehmen würden.
      12 22 Melden
    • walsi 27.02.2017 11:38
      Highlight @saaam: Es wurde noch nie ein Präsident mit 100% der Stimmen gewählt. Es ist, besser gesagt wahr, üblich zu akzeptieren dass man zu den Verlirern gehört wenn nicht der eigene Kandidat gewintt. Zu einer Demokratie gehört auch das Akzeptieren von Niederlagen
      17 9 Melden
    • R&B 27.02.2017 13:05
      Highlight @walsi: Zu einer Demokratie gehört aber auch das Berücksichtigen der Anliegen der Verlierer. Demokratie ist nicht das Recht der Gewinner.
      16 13 Melden
    • Posersalami 27.02.2017 13:30
      Highlight @R&B: Da haben sie recht. ABER, Trump macht jetzt genau das, was im Wahlkampf versprochen hat. Die Wähler wussten also, auf was sie sich einlassen. Es sind ja nur 50% der Amis überhaupt wählen gegangen. Bei der Vorwahl das selbe Trauerspiel. Die sind einfach selbst Schuld, ich habe da einfach kein Mitleid. Auch die Hollywood Plastiktanten hätten sich schon bei der Vorwahl für zB. Sanders stark machen können. Haben sie halt nicht getan.. aber jetzt jammern, das können sie!
      22 5 Melden
    • Grigor 27.02.2017 14:14
      Highlight Es haben sich unzählige Prominente für Sanders stark gemacht. Das kann man ihnen nun wirklich nich vorwerfen. Das Problem ist lediglich, dass sich Hollywood uberschätzt. Sind auch wenig glaubwürdig, da sie in erster Linie die Filme verkaufen wollen und ihre politischen Statements oft vor einer Premiere verfasst werden.
      7 2 Melden
    • flv 27.02.2017 14:48
      Highlight @walsi: Doch! Putin wurde sogar mit 140% gewählt.:D
      7 6 Melden
    • Chili5000 27.02.2017 15:44
      Highlight Hast du dir mal angesehen wie Kalifornien abgestimmt hat? Oder New York, Trumps Heimatstaat? oder die Mehrheit der Amerikaner? Niemand hat ihn gewählt. Es ist leider das völlig bescheuerte System das ihn (und George W.) an die macht gebracht hat.
      8 13 Melden
    • R&B 27.02.2017 16:33
      Highlight @Posersalami: Da hast du Recht mit den Wahlkampfversprechen.
      Es sind aber viele andere Dinge bei Trump gravierend, gegen die nun protestiert wird. Einige seiner Massnahmen sind verfassungswidrig. Sein Verhalten ist eines Staatsmannes nicht würdig und schadet den Bürgern der USA langfristig. Er will die Medien mundtot machen. etc.
      Wahlbeteiligung: Ja es sind viele nicht wählen gegangen, aber es wird aber auch vielen Wählern verunmöglicht zu wählen, weil die Republikaner viele undemokratische Hürden eingebaut haben.
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  • Madison Pierce 27.02.2017 08:38
    Highlight Grillen... Da ist dem Rudi aber fast das Hörnchen ins Müsli gefallen. :P
    26 1 Melden
  • ElendesPack 27.02.2017 08:25
    Highlight Na, hoffentlich hat der POTUS besseres zu tun, als sich zeitgerecht um die Meinung von Filmschauspielern und ähnlichen Randgruppen zu kümmern.
    20 6 Melden
  • ohjaja! 27.02.2017 07:52
    Highlight In der Schweiz heisst das übrigens grillieren ;-P
    95 6 Melden
  • Froggr 27.02.2017 07:19
    Highlight Oh das ist hart. Da wird Trump noch ein ganzes Weilchen zu knabern haben! Süss
    37 43 Melden
  • Grundi72 27.02.2017 07:16
    Highlight Ich bin enttäuscht! Hat sich wirklich keiner der Stars für mehr alternative Lebensräume und mehr Velowege in Beverly Hills und Bel Air eingesetzt????!!!!
    61 32 Melden
    • Pisti 27.02.2017 12:31
      Highlight Die Stars fahren Ferrari und Lamborghini die brauchen keine Velowege. Und den alternativen Lebensraum können sie sich selbst in ihrer 50-Mio Dollar Villa schaffen. 😉
      10 1 Melden
  • Steimolo 27.02.2017 07:04
    Highlight boah, da haben sie es ihm aber ganz doll gegeben. Grillen; das ich nicht lache..
    59 29 Melden
  • AJACIED 27.02.2017 07:02
    Highlight Ihr seid ja so was von lustig ihr Holly S** Wood !! Sehr erfinderischer "Kommentator" dieser Krümel.
    34 79 Melden
    • Datsyuk * 27.02.2017 10:58
      Highlight Er ist lustiger als du!
      18 16 Melden
    • Froggr 27.02.2017 12:10
      Highlight Er hat einfach wieder das schon alltägliche Trump-bashing wieder ein bischen auf Vordermann gebracht. Effekt wird es keinen einzigen haben und interessieren tuts auch schon niemanden mehr. Also: Definitiv nicht lustig.
      15 5 Melden
    • AJACIED 27.02.2017 17:19
      Highlight @data syuk Spuck!
      Wow solange ich mir nicht in die Hose pisse von seinen Witzen ist es nicht lustig. Cry Baby
      5 7 Melden

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Einen ganz grossen Dank an SCB-Jüre für das Ausleihen der Shirts und dem Big Ben Westside fürs Beherbergen.  

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