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So wird «Wilder» aussehen, wenn dem SRF das Geld ausgeht

Die Debatte um die No-Billag-Initiative läuft heiss, Solidaritätsbekundungen für den Erhalt der hiesigen Gebührengelder machen jüngst auch vor Facebook-Profilbildern keinen Halt. Wir denken mal einen Schritt weiter.

23.11.17, 09:26 23.11.17, 10:41


Adieu, schön produzierte Serien. Wenn die No-Billag-Initiative angenommen wird, dann gibt es fortan nur noch Low-Budget-Produktionen. Gewöhnt euch schon mal dran. Die neuste SRF-Krimi-Serie Wilder würde wohl so aussehen:

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52
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52Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Digitalrookie 23.11.2017 20:33
    Highlight Die SRG sollte einfach Ihren Informationsauftrag erfüllen, mehr nicht. Wer Filme oder Sport sehen will, darf dies gerne über einen Pay-per-view-Anbieter tun. Gerade Filme sind bei der SRG doch ein Ärgernis, weil sie durch Werbung unterbrochen werden. Und Serien wie Wilder sind ebenfalls verzichtbar. Ebensowenig braucht es pro Sprachregion mehr als einen Sender. Das könnte man alles gesundschrumpfen und die Gebühr über die Steuern erheben. Deshalb Ja zu No Billag!
    7 5 Melden
  • Roterriese 23.11.2017 19:57
    Highlight Die #NoBillag Befürworter haben wenigstens den Anstand, nicht von anderen zu verlangen, dass die Allgemeinheit für ihren Medienkonsum aufkommen soll.
    7 3 Melden
  • SofaSurfer 23.11.2017 19:50
    Highlight also ich finde die LowBudget Version recht cool.
    12 1 Melden
  • rosen nell 23.11.2017 16:26
    Highlight "...unser täglich Billag Bashing gib uns heute." Lago mio, wie vermisse ich die Zeit, als man noch ohne Wutbürger im Nacken über TV & Radio reden konnte. Echt nervig und bedenklich, wenn man sich für das Lob einer Krimiserie rechtfertigen muss, als hätte man das Schlachten von Babyrobben gelobt.
    33 16 Melden
  • Icaron 23.11.2017 14:12
    Highlight
    Die No-Billag killt einfach alles. Jetzt haben wir schon mal eine gute CH-Serie und dann passt das auch wieder nicht. Ich finde es gut, dass die SRG solche Filme und Serien unterstützt. Darum stimme ich dagegen.
    38 21 Melden
  • Mario Calcagnini 23.11.2017 14:11
    Highlight Na und?
    17 15 Melden
  • Ugliman44 23.11.2017 11:57
    Highlight Die Angst vor no billag nimmt immer abstrusere formen an. Es gibt in der schweiz die filmförderung. weshalb muss diese den umweg über srf laufen. Will srg weiterhin über zwangsabgaben finanziert werden, muss dort ein umdenken darüber wie das eingeforderte geld sparsamer verwendet kann, geschehen.
    30 40 Melden
    • satyros 23.11.2017 14:25
      Highlight Wo sollen denn die geförderten Filme laufen, wenn es keine SRG mehr gibt? Nur mit Kinoeinnahmen lässt sich kein Schweizer Film finanzieren und RTL und Pro7 haben wohl kaum Interesse, zur besten Sendezeit Schweizer Produktionen zu zeigen. Man kann natürlich das bei der Billag eingesparte Geld über Steuern erheben und dann in die Filmförderung fliessen lassen. Dann sehen einfach weniger Leute die geförderten Filme. Seldwyla lässt grüssen.
      21 11 Melden
    • Laut_bis_10 23.11.2017 14:34
      Highlight Dann müsste man aber konsequenterweise den Betrag für die Filmförderung massiv erhöhen, ansonsten werden wieder nur Schweizer Filme produziert, die kein Schwein sehen will.
      16 0 Melden
  • Reaganomics Lamborghini 23.11.2017 11:50
    Highlight Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Serie dafür herhalten muss. Einmal in hundert Jahren eine gute Produktion soll diese Gebühren rechtfertigen? pfff..
    40 43 Melden
  • DerElch 23.11.2017 11:22
    Highlight Ich bin grosser Fan von "Wilder" und die Serie ist die beste Werbung, wieso es Sinn macht, Billag zu zahlen. 1 CHF pro Tag für Radioprogramme, Unterhaltungsformate (ich schaue auch nur wenige aber 1 gegen 100, Top Secret, Wilder und Bestatter, 10 vor 10, Tagesschau und Sportpanorama gehören fix dazu) nicht überrissen. Und damit werden nicht zu "Sendungen, die ich nicht schaue" finanziert, sondern auch Solidarität mit den anderen Sprachregionen bewiesen.

    Leute – wir sprechen von 1 CHF/Tag! Echt. Ich finde es peinlich, darüber diskutieren zu müssen. Das sind zwei Schlucke vom ToGo-Kafi.
    203 104 Melden
    • DerElch 23.11.2017 11:56
      Highlight Entschuldigt die vielen komischen Satzstellungen, da ging mir beim Editieren einiges durch die Lappen.
      9 9 Melden
    • Deathinteresse 23.11.2017 12:07
      Highlight Wir haben defintiv nicht die gleiche Auffassung von was "wenig" bedeutet 😂
      22 10 Melden
    • Thinktank 23.11.2017 12:27
      Highlight Es gibt 1000 Dinge, die man für 1 CHF/Tag haben könnte, wenn man es durch alle Bürger finanzieren lässt. Die Frage ist bloss, wollen wir im Kommunismus leben?
      21 64 Melden
    • Roterriese 23.11.2017 12:32
      Highlight Ein Franken pro Tag hier, ein Franken pro Tag da. Auch Kleinvieh macht Mist.
      29 53 Melden
    • demokrit 23.11.2017 13:43
      Highlight Die Frage ist, wie viel der Betrag für die Tagesschau, Arena, Rundschau, Echo der Zeit, Dok u. Reporter wäre. Lizenzgebühren an die FIFA will ich nicht berappen.
      21 7 Melden
    • Bijouxly 23.11.2017 14:24
      Highlight Für uns sinds 1.- Frag mal KMU Unternehmer wie viel es für die ist. Bei der Flüchtlingskrise denken immer alle an die ganze Welt - bei nationalen Abstimmungen denkt mal nicht mal über den Strassenrand.
      10 10 Melden
    • jjjj 23.11.2017 15:28
      Highlight Hüt en Rappe, morn en Rappe, gid en schöni Zipfelchappe!
      17 6 Melden
    • bcZcity 23.11.2017 15:59
      Highlight Ok, Netflix kostet mich 40 Rappen pro Tag, konsumiere ich täglich. SRF kostet 1.- pro Tag, konsumiere ich gar nicht. Siehst Du mein Dilemma! Weg mit der Gebühr!
      23 27 Melden
    • Roman h 23.11.2017 19:06
      Highlight Sehr schöne Aufzählung
      Aber ich schaue keine einzige dieser Sendungen.
      Wie schon gesagt wurde, wer bezahlen will der darf das gerne.
      Man könnte ja SRF freiwillig Geld schicken oder am besten ein Abo.
      Das wäre doch das fairste.
      Jeder bezahlt dann für seine Unterhaltung selber.
      Netflix muss ja auch jeder der es will selber bezahlen
      13 3 Melden
  • Thinktank 23.11.2017 10:39
    Highlight Ich habe die erste Folge Wilder gesehen, den Rest nicht mehr. Vermisse ich etwas, war es speziell super? Es gibt hundertausend andere und bessere Serien, Filme. Es ist völlige Verschwendung, solche Sendungen zu produzieren und kann höchstens damit begründet werden, dass man das schweizerische Mittelmass der Filmindustrie und Schauspieler künstlich am Leben erhalten will. Ginge aber auch mittels Subventionen, wie im restlichen Kultursumpf. Es werden auch keine Staats-Popsongs oder Staatskrimis geschrieben oder Staats-Bilder gemalt, weil es so Demokratiefördernd ist. Geschützte Werkstatt.
    57 100 Melden
    • Walter Sahli 23.11.2017 12:43
      Highlight Die geschützte Werkstatt wirst Du bei Abschaffung von SRF in erster Linie bei Blocher TV antreffen - egal, welchen Müll Mörgeli, Schmid, Fehr, Köppel und Co. von sich geben werden, rausgeschmissen werden sie mit Sicherheit nicht.
      42 22 Melden
  • Amboss 23.11.2017 10:36
    Highlight Witzig gemacht, aber unlogisch.

    Die SRG betont ja immer, dass gleich direkt unmittelbar nach einem Abstimmungs-Ja die SRG geschlossen werde.

    Also könnte es ja auch nicht eine Low Budget Produktion von Wilder geben...


    86 38 Melden
    • Rittiner Gomez (1) 24.11.2017 10:29
      Highlight die macht dann eben ein privater weiter.
      1 0 Melden
  • Roterriese 23.11.2017 10:25
    Highlight Einfach alle geschlossen Ja zu #NoBillag stimmen.
    61 127 Melden
    • DerElch 23.11.2017 11:55
      Highlight Wieso?
      47 17 Melden
  • jjjj 23.11.2017 10:12
    Highlight Als würde es um Leben und Tod gehen bei der Abstimmung!
    55 35 Melden
  • Str ant (Darkling) 23.11.2017 09:54
    Highlight Also ohne Billag keine Geldverschwendung für unnötige Effekthascherei ?
    oder wie soll das jetzt verstanden werden ?
    136 138 Melden
    • Waldorf 23.11.2017 12:17
      Highlight Du bist wohl ein Theaterfreund
      18 5 Melden
  • Luca Brasi 23.11.2017 09:49
    Highlight Ich mag die Low Budget-Produktion. Und die Low Budget-Schauspielerin wirkt viel authentischer und sympathischer als ihr überteuerter und photogeshoppte Konterpart. 😉
    84 97 Melden
  • Roterriese 23.11.2017 09:45
    Highlight "Wilder" wer? Unterhaltung soll nicht mit Zwangsgebühren finanziert werden.
    78 137 Melden
    • Murky 23.11.2017 10:57
      Highlight Nö, nicht unbedingt. Aber Service Public schon. Unabhängige Medien welche den Auftrag haben überall hinzuschauen schon.
      Und wenn daraus dann sogar noch gute Serien entstehen habe ich auch nichts dagegen.

      Es geht nicht um Geschmack sondern eine der Säulen unserer Demokratie. Also nicht die SRG komplett zerstören sondern über deren Auftrag diskutieren. Das wird aber mit dieser Initiative nicht gemacht. Da wird einfach alles zerstört. Das darf nicht sein.
      77 25 Melden
    • Roterriese 23.11.2017 11:31
      Highlight @Murky, die "guten" Serien, wie "Wilder", "Tatort", "der Bestatter", kosten ein vielfaches der Produktionskosten der wirklich sinnvollen Sendungen. Gab hier auf Watson mal eine Aufstellung.

      https://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/srf-veroeffentlicht-saemtliche-sendungskosten/story/16818432
      24 33 Melden
    • satyros 23.11.2017 12:14
      Highlight Ceterum censeo, die Unterhaltung gehört zum Verfassungsauftrag. Art. 93 Abs. 2 BV. Der SRG vorzuwerfen, dass sie das macht, was der Verfassungsgeber von ihr verlangt, ist etwas billig.
      21 10 Melden
    • just sayin' 23.11.2017 12:43
      Highlight @murky

      es ist eben diese vermischung aus "service public" und "toll! wir haben eine volle kasse! lass' uns was spassiges machen!", welche zu der jetzigen situation geführt hat.

      es gab schon lange unmut über den verschwenderischen umgang mit den horrenden zwangsgebühren.

      leider hat dies die srg und unsere poilitische elite ignoriert.

      das gewimmer der srg jetzt ist nur noch peinlich
      19 19 Melden
    • satyros 23.11.2017 14:17
      Highlight Service public darf durchaus auch Qualität haben. Und die kostet halt auch was. Schau doch mal bei der BBC rein. Auch so ein gebührenfinanzierter Staatsmonopolist. Und bis bei "Wilder" mit ähnlicher Kelle angerührt wird wie bei "Doctor Who" oder "Sherlock" geht's dann noch eine Weile. Über den Aufwand, den die "Match of the Day" im Vergleich zu "Goool" betreibt oder die Gäste bei "Graham Norton" im Vergleich zu "Aeschbacher" müssen wir wohl gar nicht reden.
      7 5 Melden
    • just sayin' 23.11.2017 16:26
      Highlight @satyros

      der service public soll die information des bürgers zu nationalen und internationalen geschehnissen sicherstellen.

      sport, bauern verkuppeln, servalat-promis aufbauen und beweihräuchern, volkstümliche musikveranstaltungen etc soll jeder selber finanzieren.

      dies gehört nicht in den service public
      9 4 Melden
    • satyros 23.11.2017 17:41
      Highlight Ceterum censeo, so steht's aber in der Verfassung (Art. 93 Abs. 2 BV). Will man das ändern, soll man das ändern. Diese Initiative hingegen will den service public (wie immer man den definiert) gänzlich abschaffen.
      7 2 Melden
    • satyros 23.11.2017 19:59
      Highlight P.S. Die Bauern werden auf einem Privatsender verkuppelt. Die Ladys auch.
      1 0 Melden
  • stud90 23.11.2017 09:44
    Highlight Sieht doch gar nicht so schlecht aus. Und wenn ich dafür nicht mehr für Sendungen bezahlen muss, die ich ohnehin nicht schaue, umso besser.
    61 100 Melden
    • Beasty 23.11.2017 10:30
      Highlight Es ist unmöglich, ein individuelles Programm für 8 Mio. Menschen zu gestalten. Jeder will was anderes sehen. Also bezahlt man auch was mit, das man selber nicht abschaut. Sowas nennt man Solidarität,m.
      87 24 Melden
    • Roterriese 23.11.2017 11:26
      Highlight @Beasty, dann verlange ich auch Solidarität für mein Netflixabo.
      34 76 Melden
    • Caturix 23.11.2017 12:12
      Highlight @roterriese {gender fluid; AH-64}. Netflix ist ein weltweiter Video Streming Dienst und kein TV Sender dass ist nicht das selbe.
      28 14 Melden
    • Grigor 23.11.2017 12:45
      Highlight Dir ist aber schon bewusst, dass dies bei Netflix schon passiert. Ansonsten müsstest du ja die Produktion selbst bezahlen. Aber mitdenken ist bei Populismus halt Fehl am Platz.
      31 8 Melden
    • Walter Sahli 23.11.2017 12:46
      Highlight riese, nein, die Zeitgeist-Filme auf Netflix sind keine wirklichen Nachrichtensendungen, auch wenn Du das noch so gerne glauben möchtest. Von dem her kannst Du leider keine Solidarität erwarten.
      30 5 Melden
    • opwulf 23.11.2017 12:48
      Highlight Stud90: Was hab ich und Andere direkt davon dein Studium mitzufinanzieren? Genau, nichts! Indirekt vielleicht profitiert die Allgemeinheit falls du später einmal einen höheren Lohn versteuern musst, aber dies ist 1. nicht garantiert und 2. kann dies sehr lange dauern. Trotzdem gönn ich dir dieses, unser Privileg, von welchem einige von uns profitieren durften (aber nicht alle). Der Grossteil der Leute in der Schweiz machen ein Beruflehre, welche von der Privatwirtschaft (mit kleinen Stützen des Staates) bezahlt wird. Sie machen aber einen grossen Teil der Steuerzahler (ergo Mitfinanzierer) aus
      24 4 Melden
    • aglio e olio 23.11.2017 12:57
      Highlight roterriese, die gibt es bereits.
      Du zahlst den gleichen Preis, egal ob du eine oder acht Stunden pro Tag streamst.
      31 2 Melden
    • Troxi 23.11.2017 13:18
      Highlight Roterriese, Strahlt Netflix Nachrichten aus, strahlt Netflix Regional bezogenes aus, egal ob es Kultur, Unterhaltung oder Nachrichten sind. Strahlt Netflix Wissenswertes in Form von Dokumentationen aus? Alles mit Nein beantwortet? Dann weisst wohl wieso es an den Haaren vorbei gezogen ist!
      29 4 Melden

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Wie die Post-SRG-Ära aussehen könnte.

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