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Für ein offenes Frauenbild. Und zwar mit Kopftuch und Rap!

04.04.17, 11:11

Sie ist schwanger und sie rappt im Kopftuch: Die syrisch-amerikanische Dichterin Mona Haydar singt im Video zu ihrem Song «Hijabi» ein Bekenntnis zu ihrer Kopfbedeckung und schlägt die Brücke zur Vielfalt in Sachen Frauenbild.

«Verbannt Frauenhasser. Ob wir uns bedecken oder nicht, haltet uns nicht für selbstverständlich.»

Mona Haydar – Dichterin

1m 6s

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rabbi Jussuf 04.04.2017 19:30
    Highlight Damit leistet sie der Emanzipation einen Bärendienst.
    Ich hoffe nur, dass die Frauenbewegung nicht darauf herein fällt.
    5 1 Melden
  • Silent_Revolution 04.04.2017 16:47
    Highlight Kopftuch und Feminismus in einen Zusammenhang bringen zu wollen ist lächerlich.
    Das Kopftuch diskriminiert Mann und Frau gleichzeitig. Es geht um Demut, Bescheidenheit Unterordnung und stellt eine Sexualisierung dar.
    Die Frau verhüllt sich, damit der stets triebgesteuerte Mann nicht in Versuchung gerät.

    Ihr Zitat ist ja geradezu paradox,wenn sie für individuelle Freiheit kämpfen, aber Kopftuchgegner die sie als Frauenhasser betitelt verbannen will.

    Jeder soll natürlich tragen dürfen was er will,das Kopftuch lässt sich dennoch nicht als Symbol der Freiheit darstellen. Es ist Unterdrückung.
    18 2 Melden
    • Menel 04.04.2017 19:19
      Highlight Freiheit heisst, dass man einfach selber entscheiden darf was man trägt. Egal was! Oder gibt es eine Anleitung dafür, wie Freiheit optisch auszuschauen hat?
      Paradox finde ich, wenn man jemandem die Freiheit mit Vorschriften ermöglichen möchte.
      8 10 Melden
    • Silent_Revolution 04.04.2017 21:07
      Highlight Richtig, jeder soll anziehen was er will.

      Ich habe mich etwas undeutlich ausgedrückt.

      Ein Kopftuch als solches sagt nichts aus und ist ein gewöhnliches Accessoire.
      Religiöse Symbolik in Form eines Kopftuches widerspiegelt allerdings immer oben genannte Problematik. Es kann nur mit Unterdrückung und nie mit Freiheit und schon gar nicht mit Feminismus in Verbindung gebracht werden.

      Vorschriften befürworte ich deswegen keineswegs.
      4 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 04.04.2017 22:19
      Highlight Menel
      Richtig, "Freiheit heisst, dass man einfach selber entscheiden darf was man trägt. Egal was! "
      Nur ist in diesem Fall etwas komplizierter. Durch die islamisch religiöse Symbolik baut sich ein Gruppendruck auf und vorbei ist es mit der Freiheit - diesmal mit der Freiheit KEIN Kopftuch zu tragen.
      Der Staat, der eigentlich die Freiheit schützen sollte, schützt hier eine religiöse Gruppe, die unter dem Deckmantel der Freiheit massiven Druck auf die Gesellschaft aufbaut. In absehbarer Zeit wird das nicht mehr nur Muslime betreffen!! Da und dort sehen wir das bereits kommen.
      6 2 Melden
    • Menel 04.04.2017 22:54
      Highlight Ja, der Fall ist komplizierter. Ihre Erklärung ist aber dann doch recht einfach. Ist es für sie so undenkbar, dass sich eine Frau für den muslimischen Glauben freiwillig entscheidet und für sie das Kopftuch eine Form ist, ihren Glauben zu leben und das gerne tut? Und das schreibe ich jetzt hier als Atheistin. Als Atheistin weiss ich auch, wie Religiöse Druck auf die Gesellschaft aufbauen. Erinnern sie sich noch an die Plakatkampagne der Freidenker? Nein? Wieso denn eigentlich nicht...? Nein, die Muslime waren nicht schuld, dass die freie Meinungsäusserung in unserem Land beschnitten wurde.
      4 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 04.04.2017 23:50
      Highlight Menel, ich sagte doch es ist etwas komplizierter. Wir haben es mit einer Religion zu tun, die von Natur aus mit gesellschaftlichem Druck und Unterdrückung arbeitet. Wenn man den Koran liest, merkt man das sofort. Da wird eben das Kopftuch zum Zeichen der Unterdrückung - nichts anderes. Es gibt genug Frauen, die sich dem "freiwillig" unterwerfen.
      Aber es ist eben ein gesellschaftlicher Zwang, den man mit Freiwilligkeit verdrängen kann. Eine weitere Möglichkeit ist es diesen Druck durch Erziehung weiter zu geben, was genau auch im Islam geschieht.
      Wirklich freiwillig ist danach nichts mehr!
      2 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 05.04.2017 00:00
      Highlight Natürlich haben die Evangelikalen auch versucht Druck aufzubauen. Das gelingt aber nicht so gut wie durch den Islam. Zum Einen gibt es prozentual weniger Fundis bei den Christen (was wiederum am Unterschied beider Religionen liegt) zum anderen kommt der Druck von islamischer Seite erst noch, mit der steigenden Anzahl Muslime hier. Dann braucht es für den Druck prozentual weniger Muslime, als Christen. Das liegt am anderen Aufbau des Islam, gegen den wir hier kaum rechtliche Mittel haben, weil hier auf die Individualität gesetzt wird, während der Islam eine Gemeinschaftsreligion ist (Umma).
      1 2 Melden
    • Neruda 05.04.2017 00:06
      Highlight Wenn man religiöse Beweggründe hat um etwas anzuziehen, kann man ja gar nicht frei entscheiden... Zudem trägt sie das Kopftuch eh für nix da im Koran gar nix davon steht. Selber schuld wenn man auf ein paar verwirrte Prediger hört und nicht selber denken kann...
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    • Silent_Revolution 05.04.2017 00:11
      Highlight Nein, das ist nicht undenkbar.
      Sicher gibt es Frauen, die dieses Zeichen der Unterdrückung aus freiem Willen anziehen, sich dem Glauben annehmen und sich damit frei fühlen.

      Es gibt auch Frauen die sich freiwillig in die Küche stellen, die Dominanz des Mannes anerkennen und sich ebenso frei fühlen.

      Mit Feminismus und wirklicher Freiheit hat die Symbolik des religiösen Kopftuches immer noch nichts zu tun. Es entspricht dem Gegenteil!
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    • Rabbi Jussuf 05.04.2017 00:12
      Highlight Hier noch ein Link zum Thema Weitergeben der Unterdrückung in der Erziehung:
      www.albinfo.ch/de/zana-ramadani-prangert-politischen-islam-und-verschleierung-der-frau-an/
      0 0 Melden

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