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Weisser Hai durchbricht Taucher-Käfig – ja, da ist auch noch ein Mensch drin

Fürs Foto oder Video unter Wasser werden die Haie jeweils mit einem Stück Thunfisch angelockt – doch in diesem Fall befand sich der Hai plötzlich beim Taucher im Käfig.

17.10.16, 14:20 17.10.16, 20:12


Es sind lange Sekunden des Schreckens. Wasser, Gischt und ein blutender, sich im Käfig windender Raubfisch.

Geistesgegenwärtig öffnen die Crew-Mitglieder den Käfig und schliesslich kann der wild um sich schlagende Weisse Hai ins Meer hinaus flüchten.

Wenig später steigt tatsächlich ein unverletzter Taucher aus dem Käfig. 

Panik, nicht Aggression

Wie konnte das passieren? Ein US-amerikanischer Familienvater befindet sich an Bord des Ausflugsschiffs vor der mexikanischen Insel Guadalupe. Er hat nicht nur das Video des beängstigenden Vorfalls auf Youtube geladen, sondern schildert dort die Ereignisse detailliert.

Der Hai habe den Käfig durchbrochen, als er nach dem Stück Thunfisch schnappen wollte, mit dem er angelockt worden sei. 

Im engen Käfig muss ihn laut dem Augenzeugen die Panik erfasst haben. Sein Verhalten habe nichts mit Aggressivität zu tun, vielmehr habe sich der Weisse Hai panisch gewunden, denn die Fische könnten nicht rückwärts schwimmen.

Der Mann, der mit dem riesigen Raubfisch im Käfig war, sei ein erfahrener Tauchlehrer. Er sei völlig ruhig geblieben und habe sich nicht verletzt.

Wütende Kommentare

Das Video ist innert weniger Tage über 15 Millionen Mal aufgerufen worden. In der Kommentarspalte gehen die Wogen hoch. Viele der zahlreichen Kommentatoren verurteilen Teilnehmer und Veranstalter solcher Touren – man solle die Tiere «in Ruhe lassen».

Der Urheber des Videos schildert deshalb im Nachgang seinen Blickwinkel: «Die Anbieter dieser Ausflüge lieben die Haie, sie wollen helfen, die Weissen Haie zu schützen, indem sie die Teilnehmer der Touren für diese bedrohten Tiere sensibilisieren.»

Ein Meeresbiologe an Bord habe nur unerhebliche Verletzungen bei dem betroffenen Weissen Hai festgestellt. Er sei am nächsten Tag wohlauf gesichtet worden. (smo)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sangallo 18.10.2016 11:08
    Highlight Ich verstehe, wenn das Käfig-Tauchen verurteilt wird, jedoch ist der Schaden an der Umwelt relativ gering. An einem Vortrag (Hai-Schutz-Projekt) wurde mir das so bestätigt und geraten, dass man besser darauf achten soll, was für Fisch man isst, da die Fischerei mit ihren vier Fussballfelder grossen Netzen (90% Beifang mit Haien usw.) weit schlimmer ist für die Tiere, als das Käfig-Tauchen.
    18 0 Melden
    • Sangallo 18.10.2016 11:55
      Highlight Wichtig ist natürlich auch die Regulierung des Ganzen, sodass solche unprofessionelle Anbieter gar keine Bewilligung haben.
      4 0 Melden
  • teha drey 17.10.2016 16:16
    Highlight "Er sei am nächsten Tag wohlauf gesichtet worden." -

    Aber natürlich, klar.

    Fehlt noch: "Man hat ein klärendes Gespräch mit ihm geführt und im Anschluss daran zusammen ein Glas Blutkonserve auf eine weitere, gute Zusammenarbeit getrunken."
    72 17 Melden
    • Alpöhy 19.10.2016 00:44
      Highlight Ein Glas Blutkonserve...
      Köstlich🤓
      3 0 Melden
  • Fumo 17.10.2016 14:36
    Highlight "«Die Anbieter dieser Ausflüge lieben die Haie, sie wollen helfen, die Weissen Haie zu schützen, indem sie die Teilnehmer der Touren für diese bedrohten Tiere sensibilisieren.»"

    Scheinen hochprofessionelle Anbieter zu sein und der Meeresbiologe an Bord ein Meister seines Faches.
    So sehr dass sie die Haie Richtung Käfig locken, obwohl man weiss dass sie beim "Angriff" die Augen schliessen. Deswegen lockt man die Tiere an den Käfigen/Schiffen vorbei, damit sie in den wenigen Augenblicken der Blindheit nicht damit kollidieren.
    33 16 Melden
    • Wehrli 17.10.2016 17:01
      Highlight Das Schiff steht, der Hai ist mit seinem Elektromagnatischen Sinn nicht blind, und gewisse Kommentarschreiber blubbern ...
      37 6 Melden
    • Fumo 17.10.2016 17:32
      Highlight Und andere schreiben nur aus Langeweile, wie du. Ein EM Radar ist kein Ersatz für Augen ;)
      4 20 Melden

Hier wird die watson-WM-Wurst gemacht (natürlich von Food-Gott Baroni himself)

Achtung Spoiler: Eine Wurst selber herzustellen ist eins vom Sinnlichsten, Urigsten und Dankbarsten ever. Im Ernst, jetzt.

Stelldichein ist ein kleines Kellergewölbe unter einer Kirche in Zürich-Oerlikon: Mikas – Stadt.Fleisch.Wurst nennt sich dieser Kleinstbetrieb. Nein, dies ist keine industrielle Grossmetzgerei; hier sieht man keine krassen vollautomatisierte Wurst-Fliessbänder und dergleichen. Hier sieht man ohnehin erstaunlich wenig an Gerätschaften – dafür umso mehr an geilen Zutaten – Bio-Fleisch, etwa, frische Kräuter, kuriose Experimente mit selbstgebrannten Schnäpsen und und und.

Aber nicht, dass wir wegen …

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