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«Money, Money, Money»

Ghanas Verbandspräsident macht Prämienstreit für das frühe Ausscheiden der «Black Stars» verantwortlich

27.06.14, 13:59
President of The Ghana Football Association, Kwesi Nyantakyi reacts as he answers questions during a press conference in Maceio on June 23, 2014, during the 2014 FIFA World Cup. Nyantakyi gave an interview stating they will sue the UK's Daily Telegraph newspaper over its claim he agreed for the national team to play in two proposed matches which he would "fix" after the World Cup. The allegations came after a joint undercover investigation by the Daily Telegraph and Channel 4 programme Dispatches. The investigation identified two people, one a FIFA licensed agent and the other a Ghana football association club official. The Ghana national football team will face Portugal in Brasilia on June 26, 2014 in their last first round group match of the 2014 FIFA World Cup.  AFP PHOTO / CARL DE SOUZA

Kwesi Nyantakyi ist unzufrieden mit seinen Spielern. Bild: AFP

Laut Presseberichten soll Kwesi Nyantakyi, der Verbandspräsident, den Prämienstreit für das frühe Ausscheiden der «Black Stars» an der WM verantwortlich machen. «Money, Money, Money – das war der Refrain der Spieler, und es ist ein Jammer, dass sie zuliessen, dass dies unsere WM verdarb», sagte Nyantakyi unter Tränen.

Nyantakyi sprach von einem «Antrittsprämien-Syndrom». Im Team der Westafrikaner hatte es heftigen Streit um die Verteilung der Gelder gegeben, die der Verband wie jedes andere Teilnehmerland von der FIFA bekommen hatte. Die den Spielern versprochenen Zahlungen in Höhe von 75'000 Dollar pro Kopf hatten sich zuletzt rund zwei Wochen verzögert. Die Spieler reagierten unter anderem mit einem Trainingsboykott. Nach Medienberichten erhielten sie das Geld kurz vor dem letzten Gruppenspiel gegen Portugal (1:2). Zuvor seien drei Millionen Dollar mit einem Charterflugzeug nach Brasilien gebracht worden. Die Ghanaer schieden Letzter der Gruppe G mit nur einem Punkt aus. (si/qae)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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