WM 2014

Argentinien-Ikone zuversichtlich

«Deutschland ist überhöht!» – Maradona glaubt an Sieg von Argentinien

10.07.14, 11:56 10.07.14, 15:19
An Argentina supporter adjusts his Diego Maradona mask before the start of the World Cup quarterfinal soccer match between Argentina and Belgium at the Estadio Nacional in Brasilia, Brazil, Saturday, July 5, 2014. (AP Photo/Frank Augstein)

Maradona wird von seinen Landsleuten nach wie vor vergöttert. Bild: Frank Augstein/AP/KEYSTONE

Diego Armando Maradona ist vor dem WM-Final am Sonntag gegen Deutschland zuversichtlich, dass seine Argentinier den Coup schaffen und nach 28 Jahren wieder Weltmeister werden. «Deutschland ist nicht unmöglich», sagte er in seiner Sendung «De Zurda» am venezolanischen TVEin Übermass an Selbstvertrauen der Deutschen nach dem 7:1 gegen Brasilien könne den Argentiniern helfen. «Die Deutschen sind, wie wir sagen, überhöht», so Maradona. «Umso besser für Argentinien

Nach dem Sieg im Penaltyschiessen gegen Holland lobte Maradona vor allem Mittelfeldspieler Javier Mascherano, den er als «Pitbull» auf dem Feld bezeichnete. «Es waren Mascherano und zehn andere», sagte Maradona. Captain Lionel Messi sah er dagegen nicht in Topform. «Ich glaube, dass Lionel ein bisschen Ermüdung spürte.» Lob gab es dafür für seinen Ex-Schwiegersohn Sergio Agüero, mit dem Maradona privat seit dessen Trennung von seiner Tochter Gianinna «Differenzen» hat. «Auf dem Spielfeld liebe ich ihn über alles.» (si/qae)

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Mehmedi und Seferovic schiessen Schweiz zum Sieg

«Hopp Schvic and be a Schwippi!» – die Schweiz feiert ihre Secondo-Helden

Mit Admir Mehmedi und Haris Seferovic haben zwei Secondos beim WM-Auftakt die Schweiz ins Glück geführt. Ohne unsere Doppelbürger stünde die Schweiz nicht da, wo sie jetzt ist.

Nicht alle, welche die Wahl zweier Nationen besitzen, wollen für Schweiz spielen. Ivan Rakitic zum Beispiel hat sich für Kroatien entschieden, Izet Hajrovic für Bosnien-Herzegowina. Doch trotz einiger Absagen ist die Schweizer Fussball-Nati geprägt von Secondos – allen voran von Spielern mit Wurzeln im Balkan.

Es ist kein neues Phänomen. Spätestens beim Erklingen der Nationalhymne wird klar, dass nicht jedes Herz nur für ein Land schlägt – zum Ärger vieler Fans, die eine brasilianische …

Artikel lesen