WM 2014
Germany's coach Joachim Loew smiles as he leaves a news conference at the Maracana stadium in Rio de Janeiro July 12, 2014, ahead of their 2014 World Cup Final soccer match against the Argentina on Sunday.    REUTERS/Dylan Martinez (BRAZIL  - Tags:  HEADSHOT SOCCER SPORT WORLD CUP)

Bild: DYLAN MARTINEZ/REUTERS

Löw vor dem Final

«Ein Duell auf Augenhöhe»

Deutschlands Bundestrainer Joachim Löw zeigte sich 24 Stunden vor dem Final gegen Argentinien entspannt und selbstbewusst. 

12.07.14, 20:24 13.07.14, 09:29

So meint der DFB-Trainer mit breiter Brust: «Wenn wir unsere Qualitäten durchbringen können, werden wir dieses Spiel gewinnen.» Sein Team habe das richtige Mass an Selbstbewusstsein. Respekt sei vorhanden, aber sicher keine Angst. Löw erwartet ein packendes Spiel gegen einen schwierigen Gegner, der bewiesen hat, das er sehr gut organisiert ist und kompakt steht. 

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«Haben eine Kartei, eine Analyse der möglichen Schützen», meint der DFB-Coach zu einem allfälligen Elfmeterschiessen angesprochen. Bild: DYLAN MARTINEZ/REUTERS

 «Argentinien ist besser organisiert als 2010», betonte Löw. Damals hatte Deutschland den WM-Viertelfinal mit 4:0 klar für sich entschieden. «Wer denkt, dass es einfach wird, hat sich mit Argentinien nicht beschäftigt. Es wird ein Duell auf Augenhöhe.» Argentinien sei mehr als bloss Lionel Messi und agiere taktisch variabel: «Manchmal greifen sie hoch an, manchmal lassen sie sich tief fallen. Sie beherrschen beides sehr gut.» 

«Argentinien nicht nur Messi», meint Löw. Bild: DYLAN MARTINEZ/REUTERS

Schweinsteiger hat Respekt vor den Gauchos

Bastian Schweinsteiger hob die Qualitäten des Gegners hervor, zeigte sich aber überzeugt, dass «wir sie schlagen können, wenn wir auf unserem Niveau spielen». «Ich habe ein gutes Gefühl», ergänzte der Mittelfeldspieler. «Wir haben keinen Druck, wir wissen, wie es ist, einen Final zu spielen.» 

Bild: DYLAN MARTINEZ/REUTERS

In der Mannschaft seien zahlreiche Spieler, die schon wichtige Endspiele bestritten hätten, selbst wenn nur Miroslav Klose die Erfahrung eines WM-Finals (2002) mitbringe. Mit einer eventuellen Niederlage wollte man sich im deutschen Team nicht befassen. 

Sollte es aber so weit kommen, würde nicht alles kaputt gehen, versicherte Löw. Schliesslich gebe es in Deutschland viele junge Spieler mit Talent, die eine «grosse Zukunft» hätten. 

Einsatz von di Maria ungewiss

Für Argentiniens Coach Alejandro Sabella ist klar, was es braucht, um Deutschland zu schlagen: «Den perfekten Match.» Sein Team müsse kompakt spielen: «Wir dürfen uns keine Ballverluste in den gefährlichen Zonen leisten.» 

Bild: Victor R. Caivano/AP/KEYSTONE

Ob Angel Di Maria, der sich im Viertelfinal gegen Belgien eine Muskelverletzung im Oberschenkel zugezogen hat, im Final auflaufen kann, ist offen. «Momentan wissen wir es nicht», sagte Sabella. (si/syl)

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