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Ostermarsch: Friedensweg am Bodensee fordert Ende von Waffenexporten



Mehr als 600 Menschen haben sich am Ostermontag im österreichischen Bregenz zum Internationalen Bodensee-Friedensweg versammelt.

Auf Transparenten forderten die Aktivisten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz ein Ende von Waffenexporten und einen humanen Umgang mit Flüchtlingen. 

Der Ostermarsch stand dieses Jahr unter dem Eindruck der Konflikte in der Ukraine und Syrien und fand zum Thema «Krieg ächten – Frieden schaffen» statt. Traditionell richtet sich die Veranstaltung gegen die Zuliefererbetriebe der Rüstungsindustrie, die um den Bodensee angesiedelt sind.

Die Kundgebungsteilnehmer versammelten sich um 11 Uhr am Bahnhof von Bregenz und wanderten durch die Stadt und dem Bodensee entlang in Richtung Festspielhaus. Unter den Teilnehmern waren zahlreiche Familien mit Kindern.

Höhere Beteiligung

Bei der Schlusskundgebung sprachen der Journalist Andreas Zumach und die Präsidentin des Internationalen Versöhnungsbunds Davorka Lovrekovic zu den rund 600 Menschen. Laut den Organisatoren haben seit der ersten Ausgabe im Jahr 2009 noch nie so viele Menschen am Internationalen Bodensee-Friedensweg teilgenommen. Die Organisatoren erklärten die höhere Beteiligung mit der zunehmend unsicheren Weltlage.

Zur Kundgebung hatten nach Angaben der Veranstalter rund 60 Organisationen aufgerufen. Dazu zählen Amnesty International, der Schweizerische Friedensrat, die Evangelisch-reformierte Kirche des Kanton St.Gallen und die internationale katholische Friedensbewegung Pax Christi. (dhr/sda)

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