Winter

Geistesgegenwärtig reagiert

Schweizer Paar rettet verschüttete Österreicher aus Lawine

30.01.15, 11:27 30.01.15, 14:05

Dramatische Szenen am Matonajöchle in Laterns, Österreich: Bei einem Lawinenniedergang am Mittwoch wurden drei Skitourenfahrer aus dem Vorarlberg verschüttet.

Eine insgesamt sechsköpfige Skitourengruppe in der sich auch ein Schweizer Pärchen befand, war mit den Tourenskis unterwegs Richtung Kellaköpf, als unmittelbar hinter den Schweizern sich plötzlich eine gewaltige Staublawine löste, wie vol.at berichtet. Als sich der wirbelnde Schneestaub über dem Lawinenkegel gelegt hatte, war vom Rest der Tourengruppe nichts mehr zu sehen.

Der Unfallort an der Westflanke des Matonajöchle Bild:

Die Schweizer, die gemäss Vol.at aus Diepoldsau stammen, reagierten sofort: Sie fuhren noch mit den Fellen an den Skiern zum Unglücksort. Dort sah der Mann eine Hand aus dem Schnee ragen. Der Diepoldsauer grub mit den Händen den Kopf des Verschütteten frei und befreite den Mund vom Schnee. Der verschüttete Österreicher konnte sich danach selbst befreien.

Tödliche Lawinenunfälle in Amden und Verbier

Bei Lawinenunfällen sind zwei Menschen in der Schweiz ums Leben gekommen. Eine 17-jährige Französin war am Donnerstag bei Verbier VS verschüttet worden, ein 41-jähriger gleichentags in Amden SG. Beide Lawinenopfer verstarben später im Spital. (whr)

Zu dritt suchten sie nach den beiden anderen Verschütteten. Mit Hilfe des Lawinenverschüttetengeräts konnten sie die Männer einen Meter tief unter der Lawine orten und schliesslich befreien.

Die Verschütteten erlitten bei dem Unglück Unterkühlungen und Verletzungen, waren aber ansprechbar. Sie wurden mit Helikoptern ins Spital geflogen. (meg)

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Sagt mal, bin ich hier der Einzige, der Skiferien doof findet?

Sorry, liebe Bündner, Walliser und andere Bergler, es ist nichts Persönliches. Nur ein Grumpy-Old-Man-Rant, halt.

Winter! Schnee! Skifahren! Bergdorf-Romantik! Guckt mal, wie schön:

Ja, in der Tat, stünde ich in jenem Moment dort an jenem verschneiten Hang, würde ich sehr wohl konstatieren: Jap, ordentlich hübsch.

Doch um dort zu stehen, bräuchte es ein wenig Kontext. Und auf diesen, verehrte Wintertourismusbegeisterte, kann ich getrost verzichten. Winter-Bergdorf-Romantik gibt es nun mal nicht gratis. Es gibt sie nur mit einer längeren Packungsbeilage an Nervigkeiten.

Fangen wir gleich doch beim …

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