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Plakat der Gegner zur Altersvorsorge 2020 in Schaffhausen am Donnerstag, 7. September 2017.  Die Volksabstimmung ueber die Altersvorsorge 2020 findet am 24. September 2017 statt.(KEYSTONE/Walter Bieri)

Tönt gut, ist aber leider falsch: Propaganda der Gegner der AHV-Reform. Bild: KEYSTONE

Jung gegen Alt – diese Zahlen zur Rentenreform musst du kennen 

Der Generationenkonflikt spielt in der AHV-Abstimmung keine Rolle – ausser man verdient deutlich über 100'000 Franken pro Jahr, und das lange.



Der Generationenkonflikt spielt in der Auseinandersetzung um die Reform der AHV eine zentrale Rolle. Immer mehr Junge müssten immer wohlhabendere Alte durchfüttern, jammern die Gegner. Das heizt die Emotionen an. Eine nüchterne Auflistung der Fakten liefert die vom Bundesamt für Sozialversicherungen herausgegebenen Fachzeitschrift «Soziale Sicherheit CHSS» vom Juni 2016:  

Die AHV kennt das Umlageverfahren. Das bedeutet, dass Geld umverteilt wird, und zwar von Erwerbstätigen zu Rentnern und von Reichen zu weniger Reichen. Die Höhe der Rente wird mit einer komplizierten Formel berechnet, deren Details wir uns ersparen. Die zentralen Elemente jedoch sind rasch aufgeführt:

Man muss deutlich mehr als 100'000 Franken verdienen

Entscheidend sind das durchschnittliche jährliche Einkommen (DJE) und die Beitragsjahre. Sie bestimmen die Höhe der Rente, die zwischen 1175.- Franken und 2350.- Franken im Monat schwankt.  

Alain Berset Interview – 2. Teil

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Video: watson/Emily Engkent

Wer eine Maximalrente beziehen will, muss als Mann 44 Jahre lang in die AHV-Kasse einbezahlt und dabei ein DJE von rund 84'000 Franken erzielt haben. Für Frauen reichen bis anhin 43 Jahre. In jungen Jahren verdient man in der Regel weniger. Deshalb muss man am Ende seines Erwerbsleben mehr als 100'000 Franken Einkommen erzielen, um auf diesen Wert zu kommen. Netto, wohlverstanden.  

Nicht einmal 10 Prozent der Erwerbstätigen sind betroffen

Im Jahr 2015 hat die AHV Renten in der Höhe von rund 40 Milliarden Franken ausgeschüttet. Rund 30 Milliarden Franken stammen aus dem Umlageverfahren, rund 10 Milliarden Franken hat dabei die öffentliche Hand beigesteuert. Vom Bund stammen 7,6 Milliarden, von den Steuern 2,5 Milliarden. Die Umverteilung von Reichen zu weniger Reichen fiel weniger ins Gewicht: 1,75 Milliarden Franken beträgt der Solidaritätsbeitrag derjenigen, die über ein DJE von deutlich über 100'000 Franken verfügen.  

Soweit die nackten Zahlen. Sie zeigen, dass es schlicht falsch ist, wenn behauptet wird, dass sich die Alten mit der geplanten AHV-Reform auf Kosten der Jungen sanieren. Mehr in die AHV-Kasse einzahlen als später wieder beziehen bedeutet: Man muss ein Erwerbsleben lang ein durchschnittliches jährliches Einkommen von deutlich über 100'000 Franken erzielt haben. Das schaffen nicht einmal 10 Prozent der Erwerbstätigen. Für alle, die nicht dieser Einkommensklasse angehören, lohnt es sich daher, ein Ja in die Urne zu legen. Ob sie jung oder alt sind, spielt dabei keine Rolle.

Lässt sich mit Kiffen die AHV finanzieren?

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • piedone lo sbirro 14.09.2017 10:09
    Highlight Highlight auf drängen von UBS/CS und co. haben viele einen großen teil ihrer pensionskassengelder in lehman brothers-papiere gesteckt und bei der finanzkrise alles verloren - die CEO's haben gleichzeitig millionenboni kassiert, sich vom staat retten lassen, und dazu die verluste und bussen von den steuern abgesetzt!

    https://insideparadeplatz.ch/2016/08/12/cs-pensionskasse-setzt-auf-hochrisiko-anlagen/


    UBS schröpft pensionskassen auf kosten der rentner!

    https://www.infosperber.ch/Artikel/Gesellschaft/UBS-schropft-Pensionskassen-auf-Kosten-der-Rentner
  • piedone lo sbirro 14.09.2017 10:06
    Highlight Highlight die USR II war ein raubzug gegen die AHV.

    statt 200'000 AHV-pflichtigen lohn, kann sich heute ein unternehmer die hälfte davon als steuerbefreite dividende auszahlen. seither werden millionen AHV-befreit ausbezahlt.

    die USR-II-befürworter waren übrigens die gleichen leute, die gegen die rentenreform sind. wie kann ein volk so töricht sein, und seiner eigenen vorsorge die mittel entziehen?
    ohne die zuwanderung wäre die AHV schon lange auf dem sterbebett.

    https://tageswoche.ch/politik/merz-und-der-milliarden-schaden/
    • Toerpe Zwerg 14.09.2017 14:00
      Highlight Highlight In der Tat hat man mit der USR2 einen monströsen Frevel an der AHV begangen. Wenn steuerliche Entlastung bei der Dividendenbesteuerung, dann gefälligst Belastung mit AHV Beiträgen.

      Das ist ein unglaublicher Fehler.
    • Brasser 14.09.2017 15:40
      Highlight Highlight Zu beachten wäre bei den obenstehenden Beiträgen allerdings schon, dass eine Dividende, die höher als 10% des Wertes der Unternehmung ausfällt, i.d.R. als Lohn besteuert wird und somit auch AHV-pflichtig wird. Als nix da mit Stammtischaussagen wie: "die Hälfte von 200'000 kann als steuerbefreite Dividende auszahlen"!
    • Toerpe Zwerg 14.09.2017 17:02
      Highlight Highlight steuerbefreit stimmt natürlich auch nicht. Ist aber trotzdem ein Fehler.
  • piedone lo sbirro 14.09.2017 09:50
    Highlight Highlight die nein sager werden sich noch gewaltig die augen reiben, wenn sie erfolg haben.

    die märchengeschichten von FDP&SVP: "wir haben sofort eine viel bessere vorlage usw.". werden zerplatzen wie seifenblasen.
    in wirklichkeit wird dann die AHV via renten-verschlechterung "saniert".

    verbesserungen wird es nur für besserverdiener via die PK geben - damit auch der ganze FDP&SVP nahe speckgürtel der PK abzocker kräftig mitverdienen kann!

    die SVP dient sich selbst und dem volk der millionäre.
    USR III, bankgeheimnis usw. soll dem volk dienen?

    zeit des erwachens!
  • piedone lo sbirro 14.09.2017 09:42
    Highlight Highlight bei einer ablehnung käme vor allem für die unteren schichten kaum eine bessere alternative.

    wenn diese reform nicht angenommen wird, wird die AHV innert weniger jahren ausgeblutet sein!

    dass sich heutige rentner gegen die reform auflehnen, ist für mich unglaublich, schliesslich haben sie seit ihrer pensionierung überproportional von der solitarität profitiert!

    • Brasser 14.09.2017 15:42
      Highlight Highlight @piedone lo sbirro:
      Ich will Dich ja nicht in Deinem Spam-Feldzug für die Vorlage stören, aber glaubst Du tatsächlich ernsthaft, dass bei Annahme der Vorlage die nächsten 20 Jahre keine weitere (grundlegende!) Reform mehr notwendig sein wird!
  • piedone lo sbirro 14.09.2017 09:34
    Highlight Highlight wenn ich die kommentare dieser aufgehetzten meute vom nein lager lese, wird es mir übel.

    die vorlage wird mit lügen und halbwahrheiten bis aufs blut bekämpft. die herrschaften von FDP und SVP haben null lösungen ausser arbeiten bis uns das zeitliche segnet - oder die alten in armut versinken.

    die grössten verlierer bei einem nein sind alle die hart bis am limit ihrer kräfte malochen.

    welcome to SVP/FDP
  • piedone lo sbirro 14.09.2017 09:30
    Highlight Highlight wenn diese vorlage bachab geht wird auf jahre hinaus nichts brauchbares mehr kommen und wir werden in spätestens 15 Jahren die altervorsorge grundlegend revidieren müssen. dann brauchen wir wirklich geld!

    wir sollten uns vorbereiten und nicht unsere finanzkapazitäten in bum-bum-flugis verpulvern. wir werden es bitter nötig haben.
  • piedone lo sbirro 14.09.2017 09:27
    Highlight Highlight die FDP will die rentenreform mit ihrem plan b, den sie wohlweislich noch nicht bekannt gegeben hat, ersetzen. AHV alter 67 und umwandlungssatz 6.0 oder tiefer, etc. also eine reine abbauvorlage. dass dies das volk nicht annehmen wird, ist verständlich. dann wird die AHV ausbluten und muss wohl mit einer not-vorlage gerettet werden.

    diese reform bietet allen vorteile: die pensionskassen müssen nicht mehr so viel geld den jungen für die alten wegnehmen, die AHV wird stabilisiert und den lohnbezügern wird die rente gewährleistet. natürlich müssen wir dazu auch etwas beitragen.
  • Brasser 14.09.2017 09:09
    Highlight Highlight Mit anderen Worten: Gerade mal 10% der arbeitenden Bevölkerung bezahlt zusätzliche Steuern von 1,75 Milliarden, die ausschliesslich den restlichen 90% Arbeitenden zu Gute kommt. Darf man ruhig mal erwähnen.

    Übrigens, da die Ausgleichskassen das Bruttoeinkommen als Berechnungsgrundlage nehmen, wage ich zu bezweifeln, dass das DJE CHF 100'000 "netto" klar überschreiten muss. Wäre wohl eher "brutto" korrekt.
  • Migguel 14.09.2017 08:53
    Highlight Highlight Leider fehlen mir in diesem Artikel konkrete Zahlen, wie z.B sieht es bei einem/einer aktuell 30-jährigen aus, die bis 65ig Fr. 5'000 im monat verdient? Laut Berechnungen die ich jetzt im internet gefunden habe zahlten 30-jährig mit diesem Lohn deutlich mehr als sie erhalten werden.
    Ich werde das Gefühl nicht los, dass watson solche beispiele gar nicht bringen will. Da das Portal das Ja-votum vertritt...
    • PhilippS 14.09.2017 12:00
      Highlight Highlight Das mit Rechenspielen ist halt so eine Sache. Niemand kann die Entwicklung an den Finanzmärkten voraussagen. Aber die demographische Entwicklung schon....

      Fact ist, dass immer mehr Pensionierte immer weniger Erwerbstätigen gegenüber stehen. Es braucht kein Studium, dass es ohne Massnahmen irgendwann knallt.

      Schlussendlich stehen 3 Stellschrauben zur Verfügung:
      - Erträge steigern (wie auch immer)
      - Renten runter
      - Rentenalter rauf

      Natürlich sind auch Kombination davon möglich. Nur sehen links und rechts genau die gegenteiligen Massnahmen als die Beste. Also brauchts einen Kompromiss...
  • Schneider Alex 14.09.2017 08:41
    Highlight Highlight
    JA zur Reform der Altersvorsorge 2020

    Ab 1948, als die AHV eingeführt wurde, zahlten die Arbeitgeber und -nehmer die Renten für jene, die bisher wenig bis nichts einbezahlt hatten. Das war noch Solidarität, nicht Erbsenzählerei wie heute.

    Mit einer Übergangslösung gewinnen wir Zeit, um eine neue Finanzquelle für die AHV zu erschliessen, zum Beispiel eine Finanztransaktionsabgabe.
  • HAL9000 14.09.2017 08:37
    Highlight Highlight Ich bin für eine Spaltung der AHV, die Jungen zahlen für sich ein und die alten sollen mit dem auskommen das es noch gibt. Fertig =P
  • El_Sam 14.09.2017 08:34
    Highlight Highlight Die Plakate erinnern mich immer wieder an dieses tolle Album von m Morphia.

    User Image
  • PhilippS 13.09.2017 23:01
    Highlight Highlight Ist diese Reform das bestmögliche? Sicher nicht. Ist sie der Weisheit letzter Schluss? Noch viel weniger. Aber sie verschafft dem Parlament 10 Jahre um vielleicht dann was besseres zu präsentieren - hoffen ist ja erlaubt.

    Wer aber glaubt bei den momentanen politischen Verhältnissen eine bessere Lösung von diesem Parlament zu bekommen, der träumt wohl auch von ewigem Sonnenschein.

    Wers nicht glaubt sollte sich nur mal die ersten 45 Minuten der "Arena" vom Freitag anschauen. Wenn die Gegner diametral gegenläufige Argumente liefern, wirds ziemlich spannend zu sehen, was dabei rauskommt...
  • elmono 13.09.2017 21:41
    Highlight Highlight 100k? Demfall ganz klar ein Nein.
    • A. Fischer 13.09.2017 23:12
      Highlight Highlight @elmono. Das ist ein Missverständnis. Wer mehr als 100 k verdient, profitiert nicht von der AHV, weil er oder sie auf ein hohes Einkommen AHV-hohe Beiträge zahlen muss. Man nennt das - gewollte - Umverteilung von oben nach unten.
      Wer weniger als 100 k verdient, profitiert von der AHV. Und das sind - wir - "Normalos".
      Deshalb unbedingt 2x JA.
  • willi22 13.09.2017 21:06
    Highlight Highlight Ich finde die Finanzierungslücke sollte haupsächlich über die Bundessteuer geschehen. Die Steuer ist wenigstens progressiv. Eventuell könnte man die Vermögenssteuer mehr als die Einkommenssteuer erhöhen. Man könnte auch Geld borgen, bis der Zinssatz wieder auf 0+ geht. So quasi Gratisrente.
    • Toerpe Zwerg 14.09.2017 13:54
      Highlight Highlight Gescheiter als über die Steuern würde man die Finanzierung über Sozialabgaben auf privaten Kapitalerträgen regeln.
  • Lukas Rietmann 13.09.2017 20:39
    Highlight Highlight So ein Stumpfsinn. Es geht doch nicht um die Umverteilung in der AHV. Der soziale Ausgleich ist ok und vermutlich die meisten dafür. Doch der Preis was es zukünftig kostet. Nämlich mit jedem Einkauf schlägt die Erhöhung der Mehrwertsteuer zu. Das trifft vorallem auch Familien. Deshalb ganz sicher NEIN.
    • Primus 13.09.2017 21:22
      Highlight Highlight Die +0.6% AHV (-0.3% IV) begeistern mich auch nicht, aber die "Kämpfer" für eine "bessere" Lösung werden uns nach einem Nein die Rechnung präsentieren. 2%, in Worten, zwei Prozent!
    • A. Fischer 13.09.2017 22:40
      Highlight Highlight Die MWST wird ab 2021 um 0,3 Prozent (Normalsatz) erhöht. Das macht bei einem Einkauf von Fr. 100.- ganze 30 Rappen aus. Der reduzierte Satz, z.B. beim Kauf von Essig, Oel, Zucker steigt von 2,5 auf 2,7 Prozent.
      Im Übrigen: Auf Miete, Krankenkassenprämien etc. fällt - auch für Familien - keine MWST an.
      Wegen der MWST-Erhöhung die Reform ablehnen - das ist doch eine sehr einfache Argumentation. Der Preis für alle wird bei einer Ablehnung der ganzen Reform höher sein. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
  • Rogidog 13.09.2017 20:28
    Highlight Highlight Schlicht und ergreifend zum Erbrechen. Da hocken wir in einem der Top 3 reichsten Länder auf Erden und müssen uns Gedanken machen um die Versorgung und den würdigen Unterhalt von Rentnern (wir ALLE werden mal Rentner). Anstelle Milliarden für die unnütze Armee auszugeben (umgeben von Freunden…) Oder das Akzeptieren von perversen Löhnen, in diesem Kontext halt im öffentlichen Bereich oder Gesundheitswesen (Swisscom, SBB, Pharmaindustrie, u.a.). Sollten wir uns nicht besser gegenseitig als Volk und Gemeinschaft sinnvoll unterstützen, zum Wohle eines jeden Einzelnen…!!? Die finanziellen Mittel wären im Überfluss vorhanden, nur schaffen wir es nicht diese zum Wohle ALLER einzusetzen, leider. Zu stark ist noch die Gier und Illusion von Besitz und Macht in uns verankert.
    • Eine_win_ig 13.09.2017 21:39
      Highlight Highlight Ja bitte, schlagt alle wieder auf das V ein. Auf das einzige Departement, welches im Verhältnis zum oben angesprochenen BIP keine Erhöhung des Budgets hatte während den letzten Jahren.
      Wie wärs mal die Geldschleuder DEZA neu zu strukturieren? Du bringst einige gute Punkte ein. Aber bitte... auf dem V rumhacken wird über die Zeit langweilig.
    • Eine_win_ig 14.09.2017 09:56
      Highlight Highlight Bin ich nicht ganz Einverstanden libertas. Die Schweiz steht auch international in der Verantwortung. Wer "einfach streichen" als Möglichkeit angiebt, ist meines Erachtens auf einer Linie mit Trumps "gebt doch einfach Südkorea unf Japan Atomwaffen". Es ist leider nie so einfach.
  • Nicolas Bieri 13.09.2017 19:50
    Highlight Highlight Es geht doch nicht darum, dass ich als Junger (27) Angst habe, dass ich mehr einbezahlen müsste als rauskommt. Das Zauberwort nennt sich "Sanierungslast":

    Welche Generation trägt wie viel dazu bei, die unbestritten vorhandene Finanzierungslücke zu stopfen?

    Wenn man das über alle Massnahmen hinweg rechnet kommt raus, Überraschung: heute 53-63 Jährige tragen null-komma-gar-nichts der (finanziellen) Last. Im Gegenteil: Ihre paar Jährchen, die sie noch höhere Beitragssätze zahlen müssen, reichen nicht annähernd, um zumindest den 70.- Zustupf noch selber zu finanzieren. Ergo: Sie profitieren gar!
    • Toerpe Zwerg 13.09.2017 20:51
      Highlight Highlight Das ist so. In einer Sanierungsvorlage wird denen die Rente erhöht. Grotesk.
    • A. Fischer 13.09.2017 20:53
      Highlight Highlight Alle ab Jahrgang 1973 und älter haben eine sogeannte "Besitzstandgarantie" punkto Rente in der zweiten Säule. Aber: Sie bezahlen - wie Sie - künftig mehr Beiträge an AHV und PK. Sie, mit Alter 27, aber viel länger als jene ab Jahrgang 1973: Ergo, können Sie Ihr PK-Guthaben mehr aufbauen als die andern - und Sie erhalten im Rentenalter eine höhere Rente. Und auch den AHV-Ausgleich von 70/226. Und: Bei 2x JA muss Ihre Generation in Zukunft die PK nicht mehr querfinanzieren - wie heute.
      Was soll daran unfair sein?
    • Toerpe Zwerg 13.09.2017 21:10
      Highlight Highlight Unfair ist die Verteilung der Sanierungslast. Den Jahrgängen 1955-1973 wird die Rente gar erhöht, während alle Anderen Aktiven massiv schlechter gestellt werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • A. Fischer 13.09.2017 18:43
    Highlight Highlight Dass die Jungen für die Alten zahlen, ist seit der Einführung der AHV 1948 so. Das ist so gewollt, dass die Erwerbstätigen für die Pensionierten in der 1. Säule aufkommen. Dass die Jungen jetzt die Verlierer sein sollen, stimmt einfach nicht. Dass sie länger bezahlen müssen als ältere Erwerbstätige, liegt in der menschlichen Natur. Bei 2x JA wird die Querfinanzierung der Renten in der 2. Säule durch die Jungen abgebremst. Indem der UWS im Obligatorium gekürzt wird. Und alle (jungen) Erwerbstätigen profitieren später vom 70/226 AHV-Zuschlag. Das ist nicht nichts.
  • Colourreader 13.09.2017 18:22
    Highlight Highlight Das ist etwas kurz. Ganz wesentlicher Teil der Kritik ist, dass die 70 Fr. Zuschlag nicht langfristig finanziert sind. Der geht sehr wohl zu Lasten der Jungen.

    Da aber mit anderen Massnahmen auch für die Jungen viel verbessert wird, lohnt es sich auch für sie, Ja zu stimmen.
    • Platon 13.09.2017 19:21
      Highlight Highlight @Colourreader
      Stimmt nicht! Die 0,3 Lohnprozente mehr für die AHV bringen noch bis 2030 mehr Einnahmen als die 70 Chf Ausgaben. Sie sind also bestens finanziert!
    • mogad 13.09.2017 20:00
      Highlight Highlight Die 70 Fr. werden finanziert durch 0,3% höhere Lohnabzüge. Und diese 0,3% zahlen Alle, die noch einen Lohn beziehen - bis zur Rente.
    • Nick_ 13.09.2017 20:20
      Highlight Highlight @Platon ja genau, bis 2030. Wann kommen aber die Babyboomer in Remte? Die Geburtenstarke Jahrgänge kommen erst nach 2030! Und um die zukünftigen jährlichen Kosten der 70 Fr + 220Fr Heiratsplafonierung zu berechnen müsste nach einer vollen "Rentnerlebenszyklus" gescjsit werden. D.h. nach ca 18 Jahren (2038). Dort trifft uns dann die gesamte finanzielle Last. Und die wird um einiges höher sein als die prognostizierten 1.4 Mia/Jahr im 2030.
  • tobs. 13.09.2017 18:09
    Highlight Highlight Dieser Artikel sagt genau nichts aus. Soll ich deswegen nun ja stimmen? Nach Durchsicht der Stimmunterlagen ist im weitesten Sinn meines Erachtens höchstens die Erhöhung der Mwst sinnvoll. Die Erhöhung der Rente um 70 Stutz bei gleichzeitigem Erhöhen des Frauen-Rentenalters ist einfach nur Schwachsinn. Ich hoffe für alle Frauen und Jungen das hier ein Nein resultiert...!
    • Danyboy 13.09.2017 18:28
      Highlight Highlight Und dann? Ich befürchte, dass der Karren an die Wand gefahren wird... Warum? Weil wir nicht mehr konsensfähig sind. Eine Rentenreform, welche alle zufrieden stellt ist nicht möglich. In keinem Fall. Und je länger wir noch warten, umso schmerzhafter wirds. Ein Nein sollte man sich gut überlegen. Sehr gut.
    • tobs. 13.09.2017 19:19
      Highlight Highlight Ein Konsens muss durchaus gefunden werden, dies ist durchaus nötig. Je länger, umso schmerzhafter gebe ich dir recht- aber nicht mit einer solchen Widersprüchlichkeit innerhalb der Vorlage- die 70 Franken sind reiner Stimmenfang der nächsten Rentnergeneration..🙈
    • Danyboy 14.09.2017 15:40
      Highlight Highlight R. Peter
      Darum geht es nicht... Es geht darum, dass wir seit Jahren (Jahrzehnten) blockiert sind. Und keiner Kröten schlucken will. Logisch wird es irgendwann schlimmer. Vor allem wenn man wie jetzt sieht, dass die Gegner ja KEINERLEI Gegenvorschläge und Alternativen bereit haben. Ich höre nur: das muss man dann neu verhandeln. Beängstigend, sorry🤔
  • Pumuckl96 13.09.2017 18:08
    Highlight Highlight Herr Löpfe, bitte beachten Sie bei Ihrer Argumentation auch diese zwei Punkte:
    - Die AHV ist eine Anwartschaft. Ihr Argument hält nur, wenn man denn tatsächlich in X Jahren auch eine Rente ausgeschüttet bekommt.
    - Die Vorlage sichert die AHV nur für eine begrenzte Zeit. Sie klammern dabei aus, dass sehr viele Menschen in den nächsten Jahren in die Pension eintreten und dann wieder eine Reform notwendig ist. Möglicherweise geht die Rechnung für diejenigen auf, die in den nächsten Jahren eintreten. Und für die anderen?
    • A. Fischer 13.09.2017 19:52
      Highlight Highlight Hallo Pumuckl96! Die AHV ist seit 1948 ein Erfolgsmodell. Zusammen mit den Pensionskassen (seit 1985) sichert sie ein würdiges Alter nach dem Berufsleben.
      Seit 1948 wurde die AHV über 10 x reformiert. Vor bald 20 Jahren gelang die letzte Anpassung. Und nun ist - angesichts von längerer Lebensdauer und sinkenden Zinsen - ein erneute Anpassung überfällig. Wenn wir zu unserem System mit den 3 Säulen Sorge tragen, wird es sich auch für künftige Generationen auszahlen. Deshalb unbedingt 2x JA.
    • Pumuckl96 13.09.2017 20:20
      Highlight Highlight Hallo A. Fischer, die AHV war und ist ein Erfolgsmodell. Von der Vergangenheit oder der Gegenwart auf die Zukunft zu schliessen funktioniert jedoch nicht immer. Die höhere Lebenserwartung sollte man zusammen mit der demografischen Entwicklung betrachten, denn dort liegt das Problem. Bliebe das Verhältnis von Jung/Alt gleich, wäre die Finanzierung kein Problem. Ich bin einverstanden, dass eine Anpassung fällig ist. Nur eben eine strukturelle Anpassung und keine, die lediglich die Symptome des Problems für ein paar Jahre bekämpft.
  • Urs Minder 13.09.2017 18:04
    Highlight Highlight Die Reform ist deshalb nicht gut weil man aus politischen Gründen verschweigt, wie ganz viele nie oder nicht genug Jahre bezahlt haben. Ob Asylant, Einwanderer, was auch immer,mit 65 wird die AHV fällig. Was dann fehlt, wird durch die Ergänzungsleistung beglichen. Das diese Kosten explodieren ist ein direkte Folge der Einwanderung durch den Jugoslawienkrieg. Die in die CH geflüchteten Zuzüger, waren keine guten Beitragszahler. Stellen wir uns nun die 8-fache Einwanderung vor und zusätzlich noch 250000 Asylanten die versorgt werden müssen. Auf diesen Fakten soll die Reform basieren.
    • saco97 13.09.2017 18:18
      Highlight Highlight Für die nächste Reform, momentan ist das ja noch nicht nötig. Die Reform sichert die Renten für die nächsten 10 Jahre. Spätestens dann müsste die nächste Reform kommen. Aufgrund der sich stetig ändernden Demografie macht es wenig Sinn, eine Reform über mehr als 10 Jahre zu machen.
    • Danyboy 13.09.2017 18:32
      Highlight Highlight Und wie soll die dann aussehen?🤔 Bitte konkreter werden. Wenn wir wieder warten, wird es nur umso schmerzhafter, für alle.
      Die von Ihnen genannten Aspekte sind in der momentanen Diskussion sekundär. Erstaunlich ist, dass selbst eine relativ ausgewogenen kleinere Reform nur Gejammer auslöst. Entsprechend werden grössere Reformen und Einschnitte erst recht abschiffen. Wir sind nicht mehr bereit, Opfer zu bringen und Kompromisse zu bringen.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 13.09.2017 17:58
    Highlight Highlight Ich bin immer wieder erstaunt ab solch intelektueller Geschmeidigkeit. Löpfe, der nun wahrlich kein Neoliberaler ist, appelliert an den strikt monetären Homo oconomicus, dessen Abstimmungsverhalten nur von der Frage des persönlichen Gewinnes abhängig ist.
    Ich, der sich selber als Liberalen sieht, der langfristig sicherlich von einem Nein profitieren würde (monetär), stimme Ja, weil ich denke die Reform bringt substanzielle Verbesserungen für das Rentensystem, und von einem stabilen Rentensystem profitiert schlussendlich jeder, auch ich.
    Dieser Aspekt geht bei Löpfe leider total vergessen.
  • Spooky 13.09.2017 17:53
    Highlight Highlight So ein Quatsch!

    Ich lebe mit Ergänzungsleistungen.
    Von Leuten wie mir ist nicht einmal die Rede.

    Ihr Linken seid heute die Rechten!

    NEIN stimmen!
    • JayBadran 13.09.2017 18:28
      Highlight Highlight das ist einfach nicht wahr. Schauen sie doch mal wie es in der EL-Revision läuft. Die Bürgerlichen wollen kürzen, wir ausbauen. Zudem: In der Reform gibt es tatsächlich einen Schwelleneffekt - es sind genau 2% aller EL-bezüger, die ganz leicht schlechter gestellt sind. und da sind engagements für zahlbaren Wohnraum wohl viel viel entscheidender.
    • Spooky 13.09.2017 19:15
      Highlight Highlight 70 Franken pro Monat ist sowieso eine Ohrfeige für jeden nicht gerade schwachsinnigen Menschen.

      70 Franken mehr oder weniger! Geht's eigentlich noch! Glaubt es mir, liebe Leute, ich verhungere lieber, als um 70 Franken zu kämpfen.
    • Spooky 13.09.2017 19:22
      Highlight Highlight @Rendel
      Das werden aber ein paar von denen bereuen.
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  • Posersalami 13.09.2017 17:51
    Highlight Highlight Danke für diesen hervorragenden Artikel! Es geht doch, wieso nur so selten?
  • E7#9 13.09.2017 17:46
    Highlight Highlight Ja, Herr Löpfe, dass stimmt wenn Sie bei der Rentenreform nur den AHV Teil anschauen. Uns wird jedoch gepredigt diese Reform ganzheitlich zu betrachten. Bei der zweiten Säule haben wir sehr wohl einen Konflikt (Stichwort Besitzstand). Bei einem Einkommen von ca. 85'000.-- jährlich macht der Unterschied bei der scharfen Generationengrenze zwischen Jahrgang '73 und '74 locker mal 25'000.-- in der Gesamtsumme aus. Die einen kriegen ein paar Tausend zusätzlich, die anderen bezahlen rund 20 Kilo drauf.
    • JayBadran 13.09.2017 18:34
      Highlight Highlight Das was sie sagen, ist gespiesen von lauter Halbwissen. Die Besitzstandsgarantie gilt allein für das BISHER einbezahlte in die 2. Säule (Und nur Obligatorium). Die grossen Einzahlungsbrocken erfolgen ab 54 (18% Beiträge und tendentiell höhere Löhne). Die älteren Aktiven haben ebenso massive BVG-Kürzungen hinzunehmen, die kompensiert werden müssen, will man keine massiven Kürzungen. Und dies muss man über AHV machen, da die älteren Aktiven zu wenig Zeit haben, um dies durch höhere (Ineffizienetere) BVG-Beiträge zu kompensieren. Einen Schwelleneffekt ist so oder so nicht zu vermeiden.
    • Posersalami 13.09.2017 18:56
      Highlight Highlight Hä? Bei der zweiten Säule spart doch jeder für sich an. Die ältere Generation bekommt halt die versprochene Rente ausbezahlt, bei den jüngeren wird der Satz gesenkt und dafür gibts 70.- mehr AHV.

      Das Problem bei der zweiten Säule ist doch, dass die Pensionskassen die Kohle nicht mehr mit genügend Rendite parkieren können. Das ist auch etwas, das in 10 Jahren wieder ganz anders aussehen kann. Es kann durchaus sein, dass der Umwandlungssatz wieder angehoben werden kann.
    • LeChef 13.09.2017 19:23
      Highlight Highlight JayBadran (bist du wirklich Jay Badran..?): Man hätte auch eine abgestufte Kompensation innerhalb der beruflichen Vorsorge vornehmen können. Wäre nur logisch gewesen. Warum denn genau so eine künstliche Grenze bei Jahrgang 74?
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  • LeChef 13.09.2017 17:41
    Highlight Highlight Ja Herr Löpfe, wenn man die Reformen in der PK und den eigentlich nicht bezahlbaren Leistungsausbau in der AHV ausklammert ist die Brisanz der AHV Revision tatsächlich kleiner ;)

    Erkenntnisgewinn = Null, danke für den Artikel...

  • Platon 13.09.2017 17:33
    Highlight Highlight Danke Herr Löpfe 🙌🏼 Endlich einmal jemand der zeigt, wie scheinheilig und unwahr die Gegenkampagne ist!
  • Toerpe Zwerg 13.09.2017 17:31
    Highlight Highlight Nach nochmaligem lesen bin ich richtig wütend.

    Wir stimnen nicht über eine AHV Reform ab Herr Löpfe, sondern über eine Gesamtreform der obligatorischen Altersvorsorge. Die AHV wird mit dieser Vorlage auch nicht saniert. Nach 10 Jahren ist sie bereits wieder im Minus. Der Finabzierungsbedarf bei der AHV wird mit dieser Vorlage erhöht. Die zwingend folgende Reform wird deshalb verschärft ausfallen.

    Mit dieser Reform werden alle Lasten in die Zukunft und auf die Jahrgänge 1974 und jünger verschoben.

    Wieso verschweigen Sie diese Fakten?

    • saco97 13.09.2017 18:21
      Highlight Highlight Die Lasten werden nicht auf die Jungen verschoben, sie sind schon immer dort gewesen. Für die nächsten paar Jahre funktioniert die AV problemlos, mit oder ohne Reform, erst mittelfristig wird es schwierig.
    • Richu 13.09.2017 18:25
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg: Sehr gute Stellungnahme. Aber für Ihre Gesundheit ist es sehr schlecht, wenn Sie sich wegen der "einseitigen" Berichterstattung von Herr Löpfe aufregen!
    • #bringhansiback 13.09.2017 19:00
      Highlight Highlight und vor allem frage ich mich, wie das Zusammenspiel mit der 2. Säule ist. Diese wird ja verringert, von 6.8% auf 6% im obligatorischen. Also pro 100000Fr bekomme ich 800Fr weniger pro Jahr. Nur, wenn es bei mir so weitergeht, habe ich schlussendlich massiv mehr in der 2. Säule. Das wird doch so nie ausgeglichen mit den 70Fr mehr AHV.

      Stimmt hier meine Annahme oder sehe ich etwas falsch?
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  • Maragia 13.09.2017 17:26
    Highlight Highlight Da ich mehr als 100 TCHF pro Jahr verdiene, lege ich also entsprechend ein Nein ein!
    • JayBadran 13.09.2017 18:36
      Highlight Highlight Sie verdienen ein Arbeitsleben lang mehr als 130'000.- brutto resp. 100'000.- netto, gehören also zu den 8% der Bevölkerung? Das glauben Sie ja selber nicht.
  • Toerpe Zwerg 13.09.2017 17:20
    Highlight Highlight Selektive Wahrnehmung oder ein gewollter Täuschungsversuch?

    Alle, die im Alter mehr als 70 Franken Ergänzungsleistungen beziehen, also die Ärmsten, werden mit der Reform schlechter gestellt zugunsten derjenigen ohne EL.

    Eine isolierte Betrachtung der AHV ist aber böswilliger Unsinn bei dieser Vorlage und Ihre Rechnung belegt vor allem dies: Um Sanierung der AHV geht es bei dieser Vorlage nicht.

    Die Fakten erschliessen sich nur unter Einbezug des BVG: Alle mit Jahrgängen 1955-1973 erhalten mit dieser Reform mehr Rente als ohne. Bezahlen tun das alle mit Jahrgang 1974 und jünger.
    • faustus 13.09.2017 19:21
      Highlight Highlight Danke für die Richtigstellung.
      Wenn wir nur die AHV und die 70 Franken betrachten, handelt es sich für die Mehrheit der Bevölkerung momentan um einen Ausbau der Rente. Wie viel Kaufkraft die 70 CHF. für die Jahrgänge 1974 und jünger noch haben werden, bleibt abzuwarten.
      Wenn man noch die Senkung des Umwandlungssatzes dazu nimmt, sieht es für die Jungen zappenduster aus.
  • Shura 13.09.2017 17:12
    Highlight Highlight Und wie sieht es bei verheirateten Paaren aus? Da wird ja das gemeinsame Einkommen gerechnet?
    • Richu 13.09.2017 18:31
      Highlight Highlight @Das Ziel dieses Artikels von Ph. Löpfe ist es, dass möglichst viele Stimmbürgerinnen und Stimmbürger JA zu dieser Rentenreform sagen. Darum wurden viele Nachteile der Rentenreform in diesem Bericht gar nicht erwähnt!

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