Wirtschaft
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Mehr als peinlich: Trumps Affäre mit dem Pornostar Stormy Daniels.

Trump kämpft an 5 Fronten – kann das gut gehen?

Ein Pornostar, ein Sonderermittler und mehr als eine halbe Million Demonstranten machen dem Präsidenten das Leben schwer. Wann ist der Knackpunkt erreicht?

23.03.18, 06:06 23.03.18, 16:17


Washington ist derzeit nicht nur das Zentrum der Macht, es ist die neue Skandal-Hauptstadt der Welt geworden. Täglich werden neue Konflikte und Krisen enthüllt. Im Vergleich zur Realität sind Serien wie «House of Cards» geradezu harmlos. Noch nie in der Geschichte hat ein Präsident für so viel Chaos gesorgt. Daher verliert man leicht die Orientierung. Hier ein aktueller Überblick über die fünf wichtigsten Kriegsschauplätze.

Stormy Daniels

Stephanie Clifford, besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Stormy Daniels, ist die derzeit berühmteste Porno-Darstellerin der Welt. Voraussichtlich am Sonntag wird der TV-Sender CBS in der Kult-Sendung «60 minutes» ein Interview mit ihr ausstrahlen. Aber der Reihe nach:

Verabreicht Trump eine kräftige Dosis seiner eigenen Medizin: Stormy Daniels. Bild: AP/A-PIZZELLO

Stormy Daniels behauptet, 2006 mehrmals mit Donald Trump Sex gehabt zu haben. Das wirft kein gutes Licht auf den 45. Präsidenten, zumal die Affäre kurz nach der Geburt seines jüngsten Sohnes stattgefunden haben soll. Trump selbst streitet alles ab.

Nicht die Moral, sondern die juristischen Konsequenzen stehen derzeit im Vordergrund. Daniels hat kurz vor den Wahlen von Trumps persönlichem Anwalt Michael Cohn ein Schweigegeld in der Höhe von 130’000 Dollar erhalten. Im Gegenzug hat sie ein Schweige-Abkommen unterschrieben, das hohe Bussen vorsieht, sollte sie es verletzen.

Stormy bricht ihr Schweigen

Trotzdem hat Daniels ihr Schweigen gebrochen. Sie macht geltend, das Abkommen sei ungültig, da Trump es nicht unterschrieben habe, auch nicht unter seinem Pseudonym David Dennison. Anwalt Cohn hingegen will Daniels auf mindestens 20 Millionen Dollar Schadenersatz verklagen.

Für Trump wird die Affäre mehr als peinlich. Daniels aggressiver und kompetenter Anwalt Michael Avenatti sorgt täglich auf allen TV-Kanälen für Aufregung. Zudem beginnt sich auch die Wahlkommission, die Federal Election Commission, für den Fall zu interessieren. Sollte das Schweigegeld nämlich aus Wahlkampfspenden bezahlt worden sein, dann wäre das eine Straftat.

Drei Frauen gegen Trump: Ein Pornostar, ein Playmate und ein Reality-TV-Star. Bild: screenshot youtube

Im Windschatten von Daniels haben sich weitere Frauen mit ähnlichen Vorwürfen gemeldet. Ein Playmate behauptet, ebenfalls Sex mit Trump gehabt zu haben. Ihre Geschichte ist vom Skandalmagazin «National Enquirer» für 150’000 Dollar gekauft, aber nie veröffentlicht worden.

Eine Teilnehmerin in der TV-Sendung «The Apprentice» führt derweil an, Trump habe sie sexuell belästigt. Ein Richter hat ihre Klage zugelassen. Ähnliche Vorwürfe erheben mittlerweile gegen 20 Frauen.

Stormy Daniels spielt das Spiel nach den gleichen Regeln wie Trump: dreckig und schamlos. Sie könnte so zur grösseren Gefahr für den Präsidenten werden als der Sonderermittler.

Der Sonderermittler

Am vergangenen Wochenende hat Justizminister Jeff Sessions den ehemaligen FBI-Vize Andrew McCabe gefeuert. Trump hat die Entlassung mit höhnischen Tweets begleitet und dabei erstmals auch Robert Mueller namentlich angegriffen. Dies wird allgemein als Vorstufe zu einer baldigen Entlassung des Sonderermittlers gedeutet.

Dass Trump ihn loshaben will, ist ein offenes Geheimnis. Sollte Trump Mueller tatsächlich ebenfalls feuern – es wäre theoretisch möglich, aber praktisch sehr kompliziert –, dann hätte er nicht nur mit einer möglichen Verfassungskrise zu kämpfen. Es würde ihm auch nicht wirklich aus dem Schlamassel helfen.

Der bekannteste Whistleblower der Welt: Christopher Wylie. eBild: AP/AP

Inzwischen hat ein Whistleblower namens Christopher Wylie aufgedeckt, dass Cambridge Analytica, ein mit Big Data arbeitendes Wahlkampfbüro, rund 50 Millionen Amerikanerinnen und Amerikaner ohne deren Wissen mit verdeckten Botschaften eingedeckt hat. Dabei soll vor allem Trump profitiert haben.

Mark Turnbull, ein Manager von Cambridge Analytica, prahlt unverhüllt: «Donald Trump hat drei Millionen weniger Wählerstimmen erhalten, aber mehr Elektoren (Wahlmänner). Das hat er unseren Daten und deren Erforschung zu verdanken.»

Video: watson/Emily Engkent, Corsin Manser

Warum sich auch der Sonderermittler für Cambridge Analytica interessiert

Cambridge Analytica wurde vom Milliardär und Trump-Supporter Robert Mercer finanziert, Steve Bannon sass im Verwaltungsrat. Es besteht der Verdacht, dass das Trump-Team die Daten von Cambridge Analytica an die Russen weitergeleitet hat. Die Russen wiederum haben damit via Facebook die US-Wahlen manipuliert. Logisch, dass sich auch der Sonderermittler dafür interessieren wird.

Hat Cambridge Analytica ins Trump-Wahlkampfteam gebracht: Steve Bannon. Hier bei seinem Auftritt in Zürich mit Roger Köppel. Bild: EPA/KEYSTONE

Gleichzeitig hat Mueller einen neuen Kronzeugen. Er heisst George Nader und könnte Auskunft über Trumps eigenartige Politik im Nahen Osten geben. Trump hat sich im Konflikt zwischen Saudi-Arabien und Katar klar auf die Seite der Saudis geschlagen. Das ist erstaunlich. Sein inzwischen ebenfalls gefeuerter Aussenminister Rex Tillerson wollte nämlich zwischen den Streithähnen vermitteln.

Dafür gibt es gute Gründe: In Katar befindet sich das Hauptquartier der US-Streitkräfte in diesem Gebiet. Tausende von Soldaten befindet sich dort, die US Air Force fliegt von dort ihre Einsätze in Afghanistan. Warum also legt sich Trump mit Katar an?

Katar wird abgestraft

Eine mögliche Erklärung lautet wie folgt: Der Präsident will Katar abstrafen, weil sich die Scheichs geweigert haben, in das marode Immobilienimperium seines Schwiegersohns Jared Kushner zu investieren. Der Kronzeuge Nader hat beste Kontakte im arabischen Raum und ist gemäss Recherchen der «New York Times» in dubiose Geschäfte mit Elliott Broidy, einem Freund von Trump, verwickelt. Vielleicht kann er auch Licht in die widersprüchliche Aussenpolitik des Präsidenten bringen.

Stormy Daniels und der Sonderermittler bilden die beiden wichtigsten Fronten, an denen Trump unter Druck ist. Es gibt jedoch noch drei Nebenschauplätze.

Deep State

Kaum hatte Trump dem russischen Präsidenten zu seinem Wahlsieg gratuliert, konnte die «Washington Post» enthüllen, dass er dies gegen den ausdrücklichen Willen seiner Sicherheitsberater getan hatte. Einmal mehr gab es ein verheerendes Leck aus dem Inneren des Weissen Hauses, das Trump sehr schlecht aussehen lässt.

Eine absurde Verschwörungstheorie

Der Schuldige für dieses Leck wurde rasch gefunden: der so genannte Deep State. An sich ist dieser Deep State eine absurde Verschwörungstheorie, die in der Regel auf Fox News von Sean Hannity oder auf Infowars von Alex Jones verbreitet wird. Sie besagt, dass dunkle Kräfte in der Verwaltung im Verbund mit den liberalen Mainstream-Medien den Sturz des Präsidenten vorantreiben.

Die Leaks treiben Trump zur Weissglut. Bild: screeshot youtube

Die Tatsache, dass regelmässig Informationen aus dem engsten Kreis des Präsidenten enthüllt werden, ist tatsächlich erstaunlich. Nur ist dafür nicht ein imaginärer Deep State verantwortlich, sondern wahrscheinlich der Präsident höchstpersönlich.

Trump hat sich gleich zu Beginn mit den Geheimdiensten angelegt. Keine gute Idee. Geheimdienste wissen sehr viel und sie wissen auch, wie man dieses Wissen ohne Spuren zu hinterlassen unter die Leute bringt.

Robert Mueller wurde als FBI-Chef verehrt, James Comey und Andrew McCabe auf schändlichste Art und Weise entlassen und blossgestellt. Auch die CIA ist von Trump mehrmals angegriffen worden. Für Revanchefouls gibt es daher viele und gute Gründe.

Per Tweet gefeuert: Aussenminister Rex Tillerson. Bild: EPA/EPA

Auch Trumps Personalpolitik könnte sich als Bumerang erweisen. Er hat den Aussenminister Rex Tillerson und seinen Wirtschaftsberater Gary Cohn auf unwürdige Art und Weise entlassen. Beide sind keine Nobodys. Tillerson war einst CEO von Exxon, einem der grössten Unternehmen der Welt. Cohn war die Nummer 2 bei Goldman Sachs, der vielleicht einflussreichsten Bank der Welt.

Nun kann es ja sein, dass beide ihre Demütigung ohne mit der Wimper zu zucken hinnehmen, dass Tillerson sich künftig dem Wohl der Pfadfinder widmet und Cohn wieder seiner Trader-Leidenschaft frönt. Könnte aber auch sein, dass beide noch eine Rechnung offen haben und nun dafür sorgen, dass sie auch beglichen wird. Geld und Verbindungen dazu haben sie reichlich.

Handelskriege

Zuerst hat er sie nur angedroht, jetzt macht er Ernst. Nach Zöllen auf Stahl und Aluminium will Trump nun auch China mit jährlichen Strafzöllen in der Höhe von 50 Milliarden Dollar belegen. Er will die Chinesen dafür bestrafen, dass sie Patente verletzt und Industriegeheimnisse gestohlen haben.

Containerhafen in China. Zwischen Peking und Washington bahnt sich eine Tech-Krieg an. Bild: AP/AP

Zwischen den beiden Nationen bahnt sich ein Tech-Krieg an. Präsident Xi Jinping hat offen erklärt, dass er China in das führende Hi-Tech-Land verwandeln will. Trump will dies verhindern. So hat er verboten, dass Broadcom, ein in Singapur stationiertes Chip-Unternehmen mit Verbindungen zu China, den amerikanischen Chip-Hersteller Qualcomm übernehmen darf. Ebenfalls darf sich Huawei, ein chinesischer Telekom-Konzern, nicht am Aufbau eines 5G-Netzes in den USA beteiligen.

Das wird nicht ohne Folgen bleiben. Hua Chunying, eine Sprecherin des chinesischen Aussenministeriums, erklärt unmissverständlich: «Der Tag wird kommen, an dem wir entschlossen die nötigen Gegenmassnahmen ergreifen, um unsere Interessen zu schützen.»

March For Our Lives

Am kommenden Samstag werden in Washington voraussichtlich mehr als eine halbe Million Menschen am «March For Our Lives» teilnehmen. Hunderttausende werden in anderen amerikanischen Städten und rund um den Globus demonstrieren. Das Schulmassaker in Florida hat eine Protestwelle ausgelöst, wie sie die USA schon lange nicht mehr erlebt haben.

Die Welle richtet sich gegen Trump und die Republikaner. Der Präsident hat zwar nach der Bluttat vollmundig versprochen, griffige Massnahmen zur Eindämmung der grassierenden Waffenepidemie zu ergreifen. Er hat sich dabei gar mit der mächtigen National Rifle Association (NRA) angelegt.

Schülerdemo in Tallahassee, der Hauptstadt von Florida. Bild: AP/The Salt Lake Tribune

Es war ein gigantischer Bluff. Trump will weder die Altersgrenze für den Waffenerwerb auf 21 Jahre erhöhen, noch fordert er, dass der Hintergrund von Waffenkäufern gründlicher abgeklärt wird. Beides wird von einer überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung befürwortet, aber ebenso heftig von der NRA bekämpft. Bisher hat die Waffenlobby obsiegt.

Doch nun könnte es eng werden. In Florida, dem NRA-freundlichsten Staat überhaupt, wurde das Alter für den Waffenerwerb auf 21 Jahre erhöht, gegen den erbitterten Widerstand der Waffenlobby.

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53
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    Alle Leser-Kommentare
  • Magnum44 24.03.2018 17:22
    Highlight Nunja, Artikel über ein mögliches Ende von Trump lesen wir seit einem Jahr regelmässig, Konsequenzen musste die Karotte jedoch nie erfahren. Und so wie ich die Amis kenne, ist auch eine Wiederwahl nicht ausgeschlossen.
    9 4 Melden
    • roger.schmid 25.03.2018 00:14
      Highlight @Magnum: Konsequenzen werden frühestens folgen, wenn Mueller seinen abschliessenden Bericht vorlegt - dies ist allen klar und niemand hat behauptet Trump ist morgen früh weg.

      Erste Konsequenzen sind aber bereits in den Umfragewerten sichtbar- und die sind katastrophal für Trump. Das mit der Wiederwahl sieht also schlecht aus für Con Don.
      3 1 Melden
  • Rim 23.03.2018 21:35
    Highlight USA Heute: 1. Rosenstein hat mit FBI/Justizbeamten/Staatsanwälten die Aufdeckung der Cyberattacke aus dem Iran medienwirksam präsentiert. (Rosenstein/Müeller zu feuern ist damit für Trump nun unmöglich). 2. Heute wurde Trump das "Budget" vorgelegt. Er hat es unterschrieben und damit. a) Seine Basis frustriert (Die Mauer kann nicht gebaut werden) b). DACA hängt in der Luft. c) Klammheimlich und vermutlich der grösste Coup": Die Russlandsanktionen wurden im Budget "berücksichtigt"! Also: Trumps Gegner ab heute: Seine Basis, Reps, Dems, FBI, Justiz und die RUSSEN! Es bleibt spannend. ;-)
    7 1 Melden
    • Gregor Hast 24.03.2018 16:44
      Highlight Trump ist hin und hergerissen...
      1 4 Melden
  • Selbstdenker 23.03.2018 19:11
    Highlight "Der bekannteste Whistleblower der Welt: Christopher Wylie." - Wer war dieser Edward Snowden nochmals?
    21 2 Melden
  • demokrit 23.03.2018 11:07
    Highlight "So hat er verboten, dass Broadcom, ein in Singapur stationiertes Chip-Unternehmen mit Verbindungen zu China, den amerikanischen Chip-Hersteller Qualcomm übernehmen darf. Ebenfalls darf sich Huawei, ein chinesischer Telekom-Konzern, nicht am Aufbau eines 5G-Netzes in den USA beteiligen."

    Eines muss man den Amerikanern lassen: Die sind nicht ganz so naiv, wie die Europäer, im Umgang mit China.
    17 20 Melden
  • Gummibär 23.03.2018 10:47
    Highlight "Kann das gut gehen?" Es kann.
    Herr Löpfe unterschätzt dauernd die Millionen von Evangelikanern (God has sent Trump to the White House), von Rassisten (Trump keeps the Arabs and Mexicans out and the Blacks in their place) von NRA Mitgliedern (Trump defends the 2nd amendment), der Beschäftigten in der Rüstungsindustrie (Cold war is good for us), und die weite Verbreitung von Verschwörungsdenken, unkritischem Antiliberalismus und Intoleranz gegenüber abweichendem Ideen in ländlichen und kleinstädtischen Schichten.
    Trump ist ihr Messias und sie sind Teil eines heiligen Krieges.
    39 3 Melden
    • Blutgrätscher 24.03.2018 13:01
      Highlight Eine Sache hast du noch vergessen: weit verbreiteter Anti-Intellektualismus.
      a) Trump ist das Gegenteil vom "gstudierte"
      b) Jeder der seine Lügen entlarvt steckt mit der Akademiker-Mafia unter einem Hut. Seine Ausbrüche müssen keinen Sinn machen. ("Sinn " wurde sowiso von jüdischen Professoren erfunden, um Texanern die Waffen zu nehmen)
      c) Pizzagate!
      12 0 Melden
  • rocky53 23.03.2018 10:33
    Highlight seine vorgänger haben nicht einmal was gemacht,er ist geschäftsmann der denkt ander und wird erfolg haben.
    10 66 Melden
    • Mia_san_mia 23.03.2018 16:49
      Highlight Aha so ist das 😄
      19 2 Melden
    • Sophia 23.03.2018 19:58
      Highlight Ja, das wird er wohl, ebenso wie du rocky auch Erfolg im Deutschkurs haben wirst!
      16 5 Melden
  • swisskiss 23.03.2018 09:54
    Highlight Das erschüttert Teflon Don (noch) nicht wirklich. Zu seinen "besten Zeiten"Mitte/Ende der 80er Jahre, hatte Trump mehr als 50 Prozesse gleichzeitig am laufen.

    Als Beschuldigter von der Steuerbehörde, der Spielbankommision des Staates Nevada bis zu den Staatsanwaltschaften von New York und New Jersey. Daneben noch Dutzende Zivilklagen wegen Geschlechtersdiskriminierung, Verstösse gegen das Arbeitsgesetz und Lohndumping.

    Auch bei Befragungen unter Eid hat Trump eine unglauliche Schwäche seines Erinnerungsvermögen gezeigt.

    Nein, so schnell führt man den Schüler von Roy Cohn nicht aufs Eis!
    26 2 Melden
    • Sophia 23.03.2018 20:03
      Highlight Das sehe ich ähnlich, swissk. Trump ist ein solipsistisches Phänomen, an den kommt gar nichts ran. Und sollte ein Impaechment wirklich erfolreich verlaufen, dann wird es zu so etwas wie dem Konzil von Konstanz kommen müssen. Selbst dann würde er nicht nach Spanien ausgewiesen, sondern auf den Scheiterhaufen enden müssen.
      7 0 Melden
    • Gregor Hast 24.03.2018 16:46
      Highlight Und was hat nun seine Vergangenheit mit dem JETZT zu tun?
      0 7 Melden
    • swisskiss 24.03.2018 18:35
      Highlight Natürlich absolut gar nichts, wenn man glauben kann, das die Wahl zum Präsidenten aus einem mafiösen Businessman den Retter des kleinen Mannes macht.

      Und genau dieser Glauben ist die Basis seiner Anhängerschaft, die nicht nur sein Verhalten und Haltung nicht erkennen will, sondern Plutokratie und Selbstbegünstigung in Kauf nimmt, solange die Hoffnung besteht, dass Trump endlich der Politiker ist, der ihre Anliegen Ernst nimmt und ihre Lage verbessert.

      Das im Kabinett Trump mehr Vermögen kumuliert ist, als den 43% der ärmsten US Bürger, spielt für diese Gläubigen keine Rolle. Glauben zählt!
      5 0 Melden
  • Gianini92 23.03.2018 09:27
    Highlight Was genau ist dann der Deep State? Ich dachte die Geheimdienste stehen gerade unter Verdacht diesem Deep State anzugehören?
    21 3 Melden
    • Philipp Löpfe 23.03.2018 09:49
      Highlight Es ist eine Verschwörungstheorie, die besagt, dass die nicht gewählten Vertreter von staatlichen Organisationen im geheimen die gewählten untergraben. Es gibt eine linke und eine rechte Version davon. Beide sind absurd.
      39 38 Melden
    • Gianini92 23.03.2018 10:41
      Highlight Und dies ist doch laut deiner These, zumindest für den Geheimdienst, zutreffend. Auf jedenfall verstehe ich dein Argument nicht.
      5 12 Melden
    • Gianini92 23.03.2018 14:47
      Highlight Wieso erhalte ich Blitze für meinen Kommentar? Herr Löpfe stellt doch selber die These auf, dass der Geheimdienst für die Lecks verantwortlich ist. So wie ich das verstehe trifft es deshalb zu, dass „die nicht gewählten Vertreter von staatlichen Organisationen im geheimen die gewählten untergraben.“.
      Gut möglich, dass ich etwas grundlegend falsch verstehe aber könnte mir das jemand in einer anderen Form mitteilen als mit einem Blitz?
      9 0 Melden
    • Gregor Hast 24.03.2018 16:47
      Highlight Na, ja dann gehöre ich zu den Verschwörungstheoretikern....
      0 5 Melden
  • NaSkivaL 23.03.2018 09:20
    Highlight Wegen Familien-Geschäften bringt er die eigenen Soldaten in Gefahr?

    Und die Soldaten, die ganze Armee, die Angehörigen, das amerikanische Volk tut nichts dagegen.

    Trump wird ins Geschichtsbuch eingehen. Und einem Narzissten ist das "Wie" oder "als was" egal. Er wird stolz drauf sein, dass ihn nun die ganze Welt kennt und die Geschichte ihn nicht mehr vergessen kann. Ziel erreicht.
    25 4 Melden
    • Vanessa_2107 23.03.2018 10:30
      Highlight @NaSkival - Vor allem seine Partei, die Republikaner tun nichts dagegen, die haben alle Angst nicht wieder gewählt zu werden. Die Soldaten, die ganze Armee, die Angehörigen und das Volk können da sicher nichts dagegen machen, höchstens demonstrieren gegen den Irren. Das werden sie ja jetzt auch machen.
      17 4 Melden
    • Gregor Hast 24.03.2018 16:49
      Highlight Herr Trump will 1.KEINEN KRIEG, 2. will er eine Änderung im Iran- Atomabkommen, 3. mit Nordkorea verhandeln betreffend Nuklear Waffen... damit haben seine Familiengeschichte absolut nichts zu tun.
      0 7 Melden
  • Benji Spike Bodmer 23.03.2018 09:15
    Highlight "Washington ist derzeit nicht nur das Zentrum der Macht, es ist die neue Skandal-Hauptstadt der Welt geworden."

    Das weisse Haus erinnert mich momentan häufig an Versaille im 18. Jahrhundert ^^
    27 6 Melden
  • tooempty7 23.03.2018 08:55
    Highlight Anmerkung an den Autor: Formulierungen wie: "Der bekannteste Whistleblower der Welt" oder "die derzeit berühmteste Porno-Darstellerin der Welt" finde ich persönlich unnötig, da so nicht zutreffend. Ihr könnt die Menschen doch auch anders beschreiben, ohne ständig irgendwelche Superlative verwenden zu müssen.
    52 2 Melden
    • Scaros_2 23.03.2018 09:34
      Highlight Vor allem gibt es wessentlich bekanntere pornodarstelleinen die eben mot ihrer arbeit ubd Leistung überzeugen und nicht ihrem geschwätz
      23 1 Melden
    • Sir_Nik 23.03.2018 13:06
      Highlight Die mit Ihrer Arbeit und Leistungen überzeugen....😂😂😂😂

      Made my day.
      20 2 Melden
  • roger.schmid 23.03.2018 08:19
    Highlight Gute Zusammenfassung von Löpfe.

    Dies kommt nunmal dabei heraus, wenn man einen grossmäuligen, reichen Rechtspopulisten an die Macht lässt..

    Jetzt kann man nur noch hoffen, dass Mueller schon bald weitere Resultate und Zeugen liefert, bevor es zu spät ist und die Amerikaner aus diesem riesen Fehler lernen und die Konsequenzen ziehen - die gefährlichste kriminelle Vereinigung der Welt - die Republikaner - müssen von den Schalthebeln der Macht dauerhaft ferngehalten werden. Sie führen das Land direkt in den Abgrund.

    ..und werden dabei die halbe Welt mitreissen.
    43 11 Melden
    • FrancoL 23.03.2018 09:44
      Highlight Ist eine gute und richtige Sicht. Ich bin aber der Meinung, dass die Saat in Amerika aufgeht die schon seit Jahrzehnten gestreut wurde. Die Macht ist den Politikern aus der Hand geglitten, die privaten Cowboys haben die macht an sich gerissen und so schnell werden sie diese nicht hergeben, zu stark sind die mitverantwortlichen REPs in der Gesellschaft verankert, auch wenn deren Mehrheiten schrumpfen, das Geld wird die bröckelnde Mehrheits-Mauer kitten. Man hat das Geld von der Leine gelassen und es wieder einzufangen ist nicht so leicht. Das Geld hätte dienen sollen und nun bedingt es sich.
      21 5 Melden
    • roger.schmid 23.03.2018 10:10
      Highlight @FrancoL: da bin ich gleicher Meinung. Es gibt momentan aber eine immer stärker werdende Gegenbewegung (Justice Democrats, Bernie Sanders usw.) die versucht, das Geld aus der Politik heraus zu bekommen. Ganz wird dies natürlich nie gelingen, aber ich bin gespannt, was diese Bewegung erreichen wird. Den Grossteil der Bevölkerung haben sie auf jeden Fall auf ihrer Seite.
      14 2 Melden
    • FrancoL 23.03.2018 10:58
      Highlight Wenn der grosse Teil der Bevölkerung sich gegen die Mechanismen die sich in der Politik eingenistet haben zur Wehr setzen will, dann kommt das einer kleinen Revolution gleich. Und Amerika scheint mir nicht der richtige Ort für Revolutionen. Ich weiss es tönt pessimistisch, aber jedes kann hat nur gewisse Qualitäten und diese zB auch in der Veränderbarkeit. Dieser Wille zur Veränderung scheint mir in den Staaten eher auf Sparflamme zu kochen.
      5 2 Melden
    • roger.schmid 23.03.2018 21:59
      Highlight Schau dir mal diese Euphorie bei den Jungen an, wenn Sanders auftaucht. die Zeit ist reif für eine 180 Grad Wende.
      5 2 Melden
    • FrancoL 24.03.2018 03:19
      Highlight Wenn es ein Land gibt das der Jugend wenig Macht einräumt dann sind es die USA. Die Jugend hat viel Platz, viele Traditionen, viele rigieden Regeln aber kaum grossen Einfluss.
      Aber ich freue mich ab solchen Bildern und hoffe dass mehr als nur Euphorie dahinter steckt.
      1 1 Melden
  • Focusengineer 23.03.2018 08:09
    Highlight Und er trumpelt gemütlich weiter. Dieser Mann ist schwer zu stoppen.
    Ein Tweet wie diesen von einem Präsidenten? Sind wir im Kindergarten? Wie ist dies möglich?
    80 8 Melden
    • Cha0sThe0ry 23.03.2018 13:38
      Highlight Ist ja nicht so als ob Trump nur auf die Aussagen von Joe biden reagiert. Aber ist ja auch viel cooler auf Trump rumzuhacken als auf nem Joe
      8 13 Melden
    • Focusengineer 23.03.2018 15:24
      Highlight Wieso muss ein Präsident überhaupt auf kindliche Anspielungen reagieren und noch auf dieselbe kindliche Art?
      Ein Präsident der andere öffentlich auf solch eine Art diskreditiert ist in meinen Augen ein „nicht fähiger Präsident“. Er wirkt sehr unsicher.
      Ihm fehlt es wohl an Selbstvertrauen.
      Ein Joe ist kein Präsident und nicht derart im Rampenlicht, deshalb wird er weniger kritisiert.
      9 1 Melden
    • Gregor Hast 24.03.2018 16:20
      Highlight Trump schreibt auch wichtige Sachen in seinem Twitter- Account, doch das wollen, wie es scheint, nicht alle sehen.
      0 4 Melden
    • Magnum44 24.03.2018 17:28
      Highlight @chaostheorie. Welcher dieser beiden war nochmals Präsident?
      2 0 Melden
  • N. Y. P. 23.03.2018 08:04
    Highlight Donald Trump hat die letzte Stufe seiner Rakete gezündet. Mit maximaler Kraft legt er sich nun mit der ganzen verdammten Welt an :

    Melania (Affären)
    White House down (Chaos)
    FBI (kein gegenseitiges Vertrauen)
    CIA (kein gegenseitiges Vertrauen)
    Nordkorea (Atomprogramm)
    Iran (Atomprogramm)
    Russland (Sanktionen)
    China (Strafzölle)
    Mexiko (Mauer)
    Handelskriege
    Medien
    Schüler
    etc.

    Und noch immer ist 1/3 der Regierungsposten unbesetzt.
    Und er regiert im Affekt und daher ein nationales Sicherheitsrisiko.

    Mr Mueller, bring it to the end !



    155 17 Melden
    • Gregor Hast 24.03.2018 16:03
      Highlight Der Fall ist bereits abgeklärt. Und der Beweis ist auch schon da. Trump war von Anfang an unschuldig!
      3 6 Melden
  • Luku luku 23.03.2018 07:46
    Highlight Also mit China hat er nicht unrecht, den Vortschritt welchen sie sich ermogelt haben, indem sie die Patente kopierten, ist nicht ok. Aber die westlichen Staaten und Firmen haben sie aus Geldgier und Profitstreben lassen machen, also sind wir selbst schuld.
    22 9 Melden
    • Baba 23.03.2018 08:38
      Highlight Meines Wissens kann jeder der in China Produktionsstätten eröffnen will, das nur mit einem chinesischen Partner (joint venture) tun. Wieso wohl? Die Chinesen holen sich so zwei Dinge ins Land: Know how - das schamlos geklaut wird und Devisen, die ihnen die geldgeilen ausländischen Firmen freiwillig in den Rachen werfen.

      Von solchem Klau sind nicht nur US Firmen betroffen. Trumps unverhohlene und offen zur Schau getragene Bewunderung für Xi Jinping passt aber irgendwie nicht zu seinen gestrigen "Ausbrüchen"...
      24 1 Melden
  • wasps 23.03.2018 06:30
    Highlight Lehre aus einem Jahr Regentschaft Trump: Den haut so schnell nichts um. Jeden Tag, jede Woche die Schlagzeile, es werde eng für ihn. Man sollte sich langsam darauf einstellen, dass er vier Jahre durchzieht und vor allem sollten die Demokraten ernsthaft beginnen, die nächsten Wahlen vorzubereiten. Denn ich befürchte Schlimmes!
    38 3 Melden
    • Tom H 23.03.2018 09:55
      Highlight Und die Republikaner stehen immer noch hinter ihm. Solange diese die Mehrheit im Parlament haben und die Machtspiele gegenüber den Demokraten wichtiger sind als sich gegen Trump zu wenden, kann er weitermachen wie er will. Bis jetzt haben die Republikaner ihm ja immer wohlwollend beigeklatscht, obwohl wohl die meisten ihn für einen Iditoten halten.
      11 1 Melden
    • Vanessa_2107 23.03.2018 10:44
      Highlight Nein vier Jahre sicher nicht, da kann mit dem Irren so viel passieren. Jetzt wirklich einmal abwarten was Mueller hat und dann hoffen, dass die Demokraten bei den Wahlen so richtig zulegen werden, damit sie im Parlament wieder etwas zu sagen haben.
      14 4 Melden

Warum der jüngste Cannabis-Entscheid des Bundesrates wegweisend ist

Der Bundesrat gab am Mittwoch bekannt, dass der Zugang zu medizinischem Cannabis erleichtert werden soll. Dieser Entscheid wird die Cannabis-Politik der Schweiz nachhaltig beeinflussen.

Der Bundesrat will für viele unheilbar kranke Schweizer eine weitere Option schaffen. Neben den herkömmlichen Schmerzmitteln soll nun auch der Zugang zu Medizinalcannabis erleichtert werden. Damit sollen zum Beispiel die Symptome der Krankheit Multiple Sklerose gelindert werden können.

Ausserdem will der Bundesrat dem Betäubungsmittelgesetz einen Experimentierartikel beifügen. Dieser soll es den Schweizer Städten erlauben, in kontrollierten Versuchen festzustellen, welche Auswirkungen die …

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