Wirtschaft
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Ein weiteres Opfer der trump'schen Niedertracht: Andrew McCabe. Bild: EPA/EPA

Mit der Entlassung des FBI-Vize will Trump sein Geldwäscherei-Imperium schützen

Einen Tag vor seiner Pensionierung ist Andrew McCabe, der ehemalige FBI-Vize, auf Geheiss des Präsidenten gefeuert worden. Das ist mehr als niederträchtig. Dahinter steckt der Versuch Trumps, seine finanziellen Verstrickungen zu vertuschen.

19.03.18, 14:09 20.03.18, 05:27


Am vergangenen Freitag hat Justizminister Jeff Sessions den ehemaligen FBI-Vize Andrew McCabe entlassen. Am Sonntag wäre er regulär pensioniert worden. Mit seiner Entlassung muss er nun um seine Pension fürchten.

«Wir dürfen unsere wichtigen Institutionen nicht mit einem breiten Pinsel beschmutzen.»

Marco Rubio

Der Justizminister begründet die Entlassung mit einer FBI-internen Untersuchung, die angeblich ergeben hat, dass McCabe unter Eid gelogen hat. Der FBI-Vize bestreitet dies. Wahrscheinlicher ist, dass Sessions auf Geheiss des Präsidenten gehandelt hat. Trump hat McCabe mehrfach in Tweets angegriffen. Er glaubt, dass der ehemalige FBI-Vize unter einer Decke mit dem ebenfalls geschassten FBI-Chef James Comey steckt.

Angeekelt: Senator Marco Rubio. Bild: EPA/EPA

Die Entlassung von McCabe ist ein neuer Tiefpunkt in einer von Gemeinheit geprägten Trump-Regierung. Selbst Republikaner sind angeekelt. «Ich mag nicht, was passiert ist», erklärte Senator Marco Rubio in der Sendung «Meet the Press» am Sonntag. «Wir müssen sehr vorsichtig mit unseren wichtigen Institutionen (gemeint ist das FBI, Anm. d. Red.) sein und dürfen nicht alle mit einem breiten Pinsel beschmutzen.»

Hinter dieser Entlassung steckt jedoch mehr als persönliche Niedertracht. McCabe ist nur der sprichwörtliche Sack, der anstelle des Esels geschlagen wird. Gemeint ist der Sonderermittler Robert Mueller. Deshalb hat Trumps Anwalt John Dowd auch bekannt gegeben, jetzt müsse das Verfahren in der Russlandaffäre sofort eingestellt werden und der Sonderermittler zurücktreten.

Neuer Tweet-Sturm des Präsidenten

Das Weisse Haus erklärte umgehend, Dowd habe nicht auf Geheiss des Präsidenten gehandelt. Dieses Dementi ist wenig glaubwürdig. Trump hatte zuvor Mueller ebenfalls angegriffen. «Warum hat das Mueller-Team 13 Demokraten, einige grosse Unterstützer von Crooked Hillary, und keine Republikaner. (…) Glaubt jemand, das sei fair?», tweetete er.

Trumps Freunde sehen in seinen Attacken auf Mueller ein weiteres Anzeichen dafür, dass er sich immer sicherer in seinem Amt fühlt und sich nicht mehr gängeln lassen will. Deshalb höre er nicht mehr auf seine Anwälte, die ihm dringend raten, den Sonderermittler in Ruhe zu lassen, spekulieren sie. Stattdessen gehe er nun in seiner bekannten Art zum Angriff über.

Trumps Feinde sehen darin einen weiteren Ablenkungsversuch. Mueller hat in den vergangenen Tagen die Trump Organisation aufgefordert, Dokumente herauszugeben. Der Sonderermittler hat damit eine vom Präsidenten selbst gezogene rote Linie überschritten: Er untersucht dessen Privatgeschäfte.

Für diese rote Linie gibt es gute Gründe. Das Trump-Imperium ist undurchsichtig und chaotisch. Jeder HSG-Student im ersten Semester erkennt auf den ersten Blick, dass es betriebswirtschaftlich überhaupt keinen Sinn ergibt. Jeder auf dubiose Finanzgeschäfte spezialisierte Kriminalist merkt sofort, dass es ein ideales Vehikel für Geldwäscherei ist. Es ist unendlich verschachtelt und als nicht börsenkotiertes Unternehmen vollständig undurchsichtig.

Paul Manafort auf dem Weg zu einem Gerichtstermin. Bild: EPA/EPA

Trump soll Geld für die russische Mafia im grossen Stil gewaschen haben. Für diesen Verdacht gibt es inzwischen sehr viele Indizien. So ist sein ehemaliger Wahlkampf-Manager Paul Manafort von Mueller angeklagt und muss mit einer langen Zuchthausstrafe rechnen. Manaforts rechte Hand Rick Gates hat sich derweil für schuldig erklärt und kooperiert mit dem Sonderermittler.

Mueller folgt der Spur des Geldes, und es scheint, dass er dabei fündig geworden ist. Das zeigt die Vorladung an die Adresse der Trump Organisation. Damit trifft der Sonderermittler den Präsidenten dort, wo es ihm am meisten wehtut: bei seinen Verstrickungen in undurchsichtige Geschäfte.

Mueller zu feuern ist indes kompliziert und politisch hoch riskant. Trump müsste den stellvertretenden Justizminister Rod Rosenstein dazu bewegen. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass dieser einer solchen Anweisung Folge leisten würde.

Beliebt bei den Senatoren: Justizminister Jeff Sessions. Bild: AP/FR170793 AP

Trump könnte auch Justizminister Jeff Sessions ersetzen. Er ist in der Russlandaffäre wegen Befangenheit in den Ausstand getreten. Sessions abzulösen, wäre jedoch heikel und ein langwieriger Prozess. Ein neuer Justizminister muss von der Mehrheit im Senat abgesegnet werden. Selbst Republikaner könnten dies verweigern, da Sessions mehr als 20 Jahr lang im Senat sass und dort auf menschlicher Ebene beliebt war.

Auch die Hardliner scheren aus

Im Sommer 1974 feuerte Richard Nixon den Sonderermittler in der Watergate-Affäre. Wenig später musste er zurücktreten. Sollte er Mueller tatsächlich entlassen, könnte das auch Trump blühen. Selbst republikanische Hardliner würden nicht mehr mitziehen.

Warnt Trump vor einem «schlimmen 2018»: der konservative Abgeordnete Trey Gowdy. Bild: AP/AP

Trey Gowdy, ein einflussreicher konservativer Abgeordneter aus South Carolina, fordert den Präsidenten unmissverständlich auf, Mueller in Ruhe zu lassen. Wenn er unschuldig sei, so solle er sich auch so verhalten, erklärte er ausgerechnet am Trump-hörigen TV-Sender «Fox News». Anderenfalls werde es zu einem «sehr, sehr langen, schlimmen 2018» kommen.

Auch Paul Ryan, der Anführer der Republikaner im Abgeordnetenhaus, legte Trump nahe, die Hände von Mueller zu lassen. Senator Lindsey Graham schliesslich machte unmissverständlich klar: Feuert Trump Mueller, dann wäre das «der Beginn des Endes seiner Präsidentschaft».

Trump und der Sonderermittler

Mueller gegen Trump: Ein Duell zweier reicher weisser Männer mit grossen Folgen

Carter Page, der Mann im Zentrum des geheimen FBI-Memos

Sonderermittler Mueller hat Trump und Putin eine blutige Nase verpasst

Das Flintenweib der NRA: Dana Loesch ist das Gesicht der US-Waffenlobby

«Glauben Sie mir, jeder will im Weissen Haus arbeiten»

Video: srf

Donald Trumps Personalkarussell

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45
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45Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Goldjunge Krater, Team Selbstbestimmungsinitiative 20.03.2018 07:11
    Highlight „Mit der Entlassung des FBI-Vize will Trump sein Geldwäscherei-Imperium schützen“

    Klar doch... 🤔
    3 2 Melden
  • Radiochopf 19.03.2018 20:38
    Highlight Trump hat allerdings recht mit den 13 von 16 Mitarbeiter von Mueller die für die Demokraten gespendet haben und somit eher demokratisch sind http://www.dailymail.co.uk/news/article-5422645/Muellers-team-revealed-13-registered-Democrats.html aber was zählen schon Fakten heutzutage? Bei Trump nichts und bei seinen Gegner ebenso nichts...
    7 19 Melden
    • Chris Senn 20.03.2018 07:25
      Highlight Ich vertraue aber darauf, dass die politische Einstellung der Mitarbeiter keinen Einfluss hat auf die Arbeit die getan wird, so wie es auch sein sollte. Und wenn man dies schon anmerkt, sollte man auch so Fair sein und erwähnen das Mueller, also der Leiter der Ermittlung, Republikaner ist.

      Grundsätzlich ist die politische etwas privates, solange man sich nicht als Politiker exponiert, und die Leute vom FBI tun nur ihren Job, unabhängig davon ob jetzt ein Demokrat oder Republikaner an der Spitze des Landes sitzt...
      3 2 Melden
    • Goldjunge Krater, Team Selbstbestimmungsinitiative 20.03.2018 12:06
      Highlight @Chris Senn:

      😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂
      1 1 Melden
  • Christophburki 19.03.2018 20:06
    Highlight Es ist klar das Trump nicht für sein Amt geeignet ist. Aber was Watson hier in diesem Artikel schreibt, ist nicht unbedingt besser. Ihr schreibt im Lead über Trumps Geldwäsche, berichtet dann aber nur in einem oder zwei Absätzen darüber. Dazu sagt ihr er habe für die russische Mafia Geld gewaschen und das für dies mehrere Indizien sprechen. Das könnte total aus der Luft gegriffen sein, aber man weiss es nicht, da ihr es weder ausführt noch zu einem anderen Artikel verlinkt. Am Ende hat man dann einen informativen Artikel über Trumps Lage plus eine wilde Anschuldigung gegen Trump.
    19 5 Melden
  • Redly 19.03.2018 18:44
    Highlight Nach mehr als einem Jahr Untersuchung wäre es allerdings auch hilfreich, wenn Mueller langsam erste Beweise zeigen würde für konkrete Vergehen Trumps.
    16 8 Melden
    • James McNew 19.03.2018 23:28
      Highlight Solche Ermittlungen dauerten in der Vergangenheit immer mehre Jahre.
      3 2 Melden
    • Fulehung1950 20.03.2018 10:35
      Highlight Bei Ihnen hat ein Jahr wohl weniger als 12 Monate.

      Es könnte sein, dass Mueller einen guten, seriösen Job macht: er kommt dann an die Öffentlichkeit, wenn er Beweise hat, richtige harte Beweise.

      Und es könnte auch sein, dass Trump ihn nebst Steien Holzstämme, Bauschutt und sonst noch in den Weg legt, um seinen Hintern zu retten.
      1 1 Melden
    • Redly 20.03.2018 12:17
      Highlight Korrekt: Mueller was appointed 17.5.2017. Also noch nicht, aber bald 1 Jahr.

      Kann gut sein, dass Mueller seriös arbeitet und irgendwann Resultate bringt.

      Problem ist, dass ein Teil der Medien (siehe auch oben) schon lange jetzt ohne jeden Zweifel berichten, was Trump alles Illegales gemacht haben soll. Gleichzeitig hat der Sonderermittler (der es wohl am besten weiss) noch keine Beweise geliefert.
      Damit überzeugt man keine Trumpel-Fans und bestätigt höchstens Einseitigkeit Medien.
      Wenn Trumpels Machenschaft so offensichtlich sein sollen, müssten Beweise gezeigt werden.
      1 1 Melden
    • olmabrotwurschtmitbürli 20.03.2018 21:23
      Highlight Das ist in den FBI Untersuchungen regelmässig so, dass im Untersuchungsstadium wenig publiziert wird - auch bei anderen Verdächtigen als Trump & Co. Die Überlegung ist wohl, dass die Ermittlung dadurch durch weniger äussere Einflüsse belastet wird.

      Das Problem sehe ich aber auch: Für Leute, die vermuten müssen, dass sie betroffen sind, ist das fürchterlich. Und für politisch exponierte Personen ist es noch belastender, wenn überhaupt eine Untersuchung geführt wird.

      Ehrlicherweise muss man aber sagen, dass H. Clinton Opfer desselben Mechanismus wurde aufgrund ihrer E-Mails.
      2 0 Melden
  • derEchteElch 19.03.2018 18:16
    Highlight „Mit der Entlassung des FBI-Vize will Trump sein Geldwäscherei-Imperium schützen“

    Beweise für diese Aussage?
    19 5 Melden
    • Watson=Propagandahuren 19.03.2018 21:11
      Highlight Autor: Philipp Löpfe ;-)
      13 7 Melden
  • Pius C. Bünzli 19.03.2018 17:34
    Highlight Das ist also die glorreiche Amerikanische Verfassung. Ein einzelner kann feuern wen er will..momol demokratisch..
    30 7 Melden
    • Tikvaw 19.03.2018 19:17
      Highlight Soweit ich weiss, darf auch bei uns z.B. Guy Parmelin, als Vorsteher des VBS,
      jederzeit den Chef der Armee Philippe Rebord entlassen, wenn er es will.
      Denn diese Person zu bestimmen, ist unter anderem die Aufgabe des jeweiligen Bundesrates.

      Genauso wie es die Aufgabe des US-Präsidenten ist, die Leitung des FBIs zu bestimmen.
      13 0 Melden
  • Snowy 19.03.2018 17:28
    Highlight Trump entlässt einen hohen Beamten, weil dieser gelogen haben soll.

    Diesen Satz einfach mal setzen lassen.. Ja, genau.... Donald Trump.
    57 4 Melden
  • 〰️ empty 19.03.2018 17:11
    Highlight Scheint mir in erster Linie eine Verschwörungstheorie zu sein.
    18 28 Melden
  • N. Y. P. 19.03.2018 16:06
    Highlight Frage :

    Trump soll Geld für die russische Mafia im grossen Stil gewaschen haben. Falls Beweise auf dem Tisch liegen, würde das doch auch für ein Impeachment reichen, obwohl ursprünglich die Wahlbeeinflussung im Zentrum stand/steht ?
    46 4 Melden
  • Magnum44 19.03.2018 15:10
    Highlight Auch ein Jahr nach der Wahl noch crooked Hillary hier, crooked Hillary da, dieser Typ hat doch nicht mehr alle Tassen im Schrank.
    197 18 Melden
  • zombie woof 19.03.2018 14:59
    Highlight Der grössenwahnsinnige Trump glaubt, er sei unantastbar und habe alle Macht der Welt. Sollte der Tag doch noch kommen, an dem er eingelocht wird, dann wird es für ihn ein Sturz ins Bodenlose.
    138 17 Melden
    • SocialCapitalist 19.03.2018 18:13
      Highlight Was ist mit Hillary
      Wann wird sie für ihre Straftaten belangt ?
      5 17 Melden
    • capture 19.03.2018 20:08
      Highlight https://de.wikipedia.org/wiki/Whataboutism
      11 7 Melden
    • Gregor Hast 20.03.2018 09:28
      Highlight Da gibt es andere, die hinter Gitter gehören. Aber nicht Trump.
      2 2 Melden
  • Restseele 19.03.2018 14:57
    Highlight Trump bleibt wohl bald nichts anderes übrig, als ca. 70% der Staatsbürger den USA-Pass zu entziehen und raus zu schmeissen. Dann können seine Fans wieder klatschen.

    Aber ob damit die 70% der Bürger damit einverstanden sind..... glaube nicht.

    Kurz gesagt: Das ist eine harte Nuss zum kack*** .... äh knacken.
    42 19 Melden
  • Vanessa_2107 19.03.2018 14:57
    Highlight Ich denke auch, dass es möglich ist, dass er, trotzdem es ihm alle aus guten Gründen abraten, Müller oder Session entlassen wird. Nach dem Motto "ich bin nun hier der Chef, ihr könnt mich mal alle". Man hat ihn ja bisher gewähren lassen. Villeicht sollte er es auch tun und wir wären ihn schneller los...Auf jeden Fall werden die Leute dann auf die Strassen gehen. Auf Twitter haben sich im ganzen Land längstens Gruppen gebildet, die warten nur darauf zu protestieren. Reaktionen auf seine Tweets werden auch immer negativer. Heute morgen hat er z.B. das Nachstehende getweetet, der Mann ist irre...
    35 13 Melden
  • ???a 19.03.2018 14:36
    Highlight Da Sie ja für die Anschluldigung im Titel sicher viele Beweise vorliegen haben, könnten Sie diese bitte ebenfalls im Artikel zeigen. Anderenfalls frage ich mich, wie Sie dazu kommen, einen solch reisserischen Titel zu schreiben.
    45 82 Melden
    • menzoking 19.03.2018 15:43
      Highlight Es gelten nicht überall die gleichen Standarts. Wenn man die Menge mal auf einen Feind eingeschworen hat, kann man das machen. Aber hab mir das auch gedacht, als ich den Titel sah.
      37 54 Melden
    • FrancoL 19.03.2018 17:49
      Highlight Haben Sie etwas dagegen, dass Trump mit dem bedacht wird mit dem er täglich andere eindeckt? Noch nicht bemerkt dass man einem Trump nur in seiner Währung entgegnen kann?
      13 8 Melden
  • banda69 19.03.2018 14:34
    Highlight Und wann distanziert sich die SVP von ihrem Idol?
    80 25 Melden
    • FrancoL 19.03.2018 17:50
      Highlight Nie!
      22 4 Melden
    • Watson=Propagandahuren 19.03.2018 18:56
      Highlight Dann wenn sich Muslime vom Terror in Europa distanzieren?
      Jup etwa auf dem Niveau ist deine Forderung.
      7 15 Melden
    • FrancoL 19.03.2018 20:37
      Highlight Bullshit etwas einfältig die Verbindung oder wie würdest Du die Antwort finden: Dann wenn die Menschen begreifen dass das Kapital sie schröpft?
      5 6 Melden
    • banda69 19.03.2018 20:49
      Highlight @bullshit

      Würden die Muslime, die den Terror verurteilen und sich davon distanzieren nur ein Bruchteil der Medienpräsenz erhalten, die die SVP erhält um gegen Muslime zu hetzen, würdest du das anders sehen.

      https://m.focus.de/politik/videos/terror-in-paris-notinmyname-muslime-weltweit-distanzieren-sich-von-den-anschlaegen-des-is_id_5088375.html

      https://www.vorwaerts.de/artikel/terrorismus-muslimen-distanzierung-hilft

      Zudem: Muslime leiden selbst am meisten unter dem Terrorismus. Siehe Syrien und Irak. Aber das wird von u.a. von der SVP gerne ausgeblendet.
      13 4 Melden
    • Watson=Propagandahuren 19.03.2018 21:18
      Highlight Eben banda, schön siehst du wie dämlich so eine Aussage ist.
      4 5 Melden
    • banda69 19.03.2018 21:39
      Highlight @bullshit

      Nun ja. Ich kenne keinen SVPler, der sich von Trump distanziert hat. Nur solche, die ihm zujubeln.

      Aber eben. Trump und SVP sind ja auch Geschwister im Tun und Geiste. Hauptsache die Kohle stimmt.
      11 2 Melden
  • elias776 19.03.2018 14:31
    Highlight Soll ich lachen oder weinen?
    18 8 Melden
  • Dinolino 19.03.2018 14:18
    Highlight Trump wird sich nicht aus dem Amt chassen lassen. Der Typ ist so crazy das er wohl ein Bürgerkrieg starten könnte. So wahnsinnig wie der ist, würde mich nicht mal das verwundern.
    172 26 Melden
    • Flexon 19.03.2018 19:01
      Highlight Das befürchte ich auch ernsthaft.
      7 3 Melden
    • Gregor Hast 20.03.2018 09:27
      Highlight Trump will keinen Bürgerkrieg. Wenn es einen geben sollte, dann ist der nur inszeniert!
      0 1 Melden
    • Dinolino 20.03.2018 11:31
      Highlight ....aha...alles Schall und Rauch von Trump? Falls ich mir den Aluhut nicht allzu sehr verrückt habe, ist als Backup ja immer noch M.Pence in den Startlöchern. Der hat das Potenzial die Welt in Flammen zu setzen!
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