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Das Flintenweib der NRA: Dana Loesch ist das Gesicht der US-Waffenlobby

Die National Rifle Association (NRA) ist eine der mächtigsten Organisationen der Vereinigten Staaten. Ihr Aushängeschild ist eine Frau, die eiskalt und knallhart die Interessen der Waffenlobby vertritt.

23.02.18, 13:53 24.02.18, 08:32


Dana Loesch Bild: AP/AP

Sogenannte «town hall meetings» sind in der Regel sturzlangweilige Veranstaltungen der amerikanischen Politik. Am vergangenen Mittwoch war dies anders: CNN organisierte ein im TV übertragenes «town hall meeting» zum Massaker an einer Schule in Florida. Teilnehmer waren nicht nur überlebende Schüler, sondern auch prominente Politiker wie Senator Marco Rubio.

Dana Loesch (rechts) und die Schülerin Emma Gonzales (links) im Streitgespräch.  Video: YouTube/CNN

Als eigentliche Überraschung der Veranstaltung entpuppte sich jedoch Dana Loesch. Sie ist die Sprecherin der NRA – und seit dem vergangenen Mittwoch ein neuer amerikanischer Politstar. Ihr Auftritt in Florida hat ein Echo im ganzen Land ausgelöst.

Der Grossvater lehrte sie schiessen

Dana Loesch ist in einer Kleinstadt in Missouri aufgewachsen, einem der konservativsten Bundesstaaten der USA. Ihr Grossvater brachte ihr den Umgang mit Gewehren bei als sie noch ein Kind war. Nach Abschluss der Highschool studierte sie Journalismus, beendete ihr Studium jedoch nicht.

Als Teenager sympathisierte Dana Loesch mit den Demokraten. Der Skandal um Monica Lewinsky liess sie umdenken. Nach der Wahl von Barack Obama schloss sie sich der Tea Party an. In dieser Zeit erhielt sie am Lokalradio ihren eigenen Auftritt, «The Dana Show», die heute noch ausgestrahlt wird.

Kurzporträt von Dana Loesch. Video: YouTube/Washington Post

Dana Loesch verkörpert den feuchten Traum eines jeden konservativen Waffennarren. Die 39-jährige Mutter ist attraktiv und nimmt kein Blatt vor den Mund. Sie hat ein Buch geschrieben mit dem Titel «Hands off my Gun», ein Loblied auf das zweite Amendment, das jedem US-Bürger das Recht einräumt, eine Waffe zu tragen.

Gegner vergleicht Loesch mit Hitler und Stalin

Dana Loesch auf dem Cover ihres Buches.

«Ich nehme das Recht, eine Waffe zu tragen, sehr persönlich», schreibt Loesch in ihrem Buch. «Jedesmal, wenn mir jemand dieses Recht streitig machen will, betrachte ich dies als einen Angriff auf meine Person und meine Familie.» Wer das zweite Amendment in Frage stellt, der wird von Loesch mit Hitler oder Stalin verglichen. Linksliberale Waffengegner bezeichnet sie als «Gewehr-Pack», die Massenmorde als Mittel benutzen, um «aufrichtigen Bürgern ihre Waffen zu entreissen.»

Loesch hat ihr Handwerk bei den profiliertesten Demagogen der rechten Szene gelernt. Der inzwischen verstorbene rechtsradikale Andrew Breitbart heuerte sie einst als Kommentatorin an. Später arbeite sie für «Blaze», der Medienorganisation von Glenn Beck, dem ehemaligen Rechtsaussen bei Fox News.

Selbst die NRA war skeptisch

Selbst bei der NRA war man deshalb zunächst skeptisch, ob man Dana Loesch an die CNN-Show schicken sollte. Man hatte Angst, sie könnte über das Ziel hinausschiessen. Zu Unrecht. Loesch bewältige ihre Aufgabe eiskalt und gab sich keine Blösse (siehe Clip). Sie sei «kühl wie eine Gurke gewesen« wurde sie nach ihrem Auftritt auf Twitter gelobt; und sie habe «Wissen und Vernunft in eine unmögliche Situation gebracht».

Der mächtige Chef der NRA: Wayne LaPierre. Bild: EPA/EPA

Auch Wayne LaPierre, der Chef der NRA, hat sich inzwischen zum Massaker geäussert. Nach wie vor beharrt die Waffenlobby auf ihrem bekannten Standpunkt: «Die einzige Art, einen bösen Kerl mit einem Gewehr zu stoppen, ist ein guter Kerl mit einem Gewehr.» Die NRA verlangt daher mehr Sicherheitsvorrichtungen in den Schulen und eine bessere Kontrolle der psychischen Gesundheit beim Waffenkauf.

Lehrer wollen keine Waffen

Einen Schritt weiter geht der Präsident. Trump will die Lehrer bewaffnen, gegen deren Willen. «Lehrer wollen nicht bewaffnet sein, sie wollen unterrichten», sagt Randi Weingarten, Präsident der American Federation of Teachers. «Wir haben nicht die Expertise eines Scharfschützen, und kein Training könnte einen Lehrer dazu befähigen, gegen einen mit einer AR-15 ausgerüsteten Amokläufer vorzugehen.»

Der gelungene Auftritt von Dana Loesch kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die mächtige NRA erstmals im Gegenwind befindet. So sah der von der NRA unterstützte republikanische Senator Marco Rubio an der CNN-Veranstaltung sehr alt aus. Seine Sprüche zu Verteidigung der NRA klangen abgedroschen und hohl.

Marco Rubio (rechts) am Townhall Meeting: Er wurde gnadenlos ausgebuht. Bild: AP/South Florida Sun-Sentinel

Rubio wurde denn auch gnadenlos ausgebuht. Es habe sich angefühlt «wie ein Ausdruck der kollektiven Wut über die Falschheit von Vielem, das derzeit in Washington geschieht», kommentiert der «New Yorker».

Auch die Waffengegner haben sich organisiert

Nicht nur der Protest der Schüler zeigt Wirkung. Auch die Waffengegner sind nun organisiert und koordinieren ihren Widerstand. Nach dem Massaker von Sandy Hook vor fünf Jahren hatten die Eltern der Opfer der NRA ausser Betroffenheit nichts entgegenzusetzen. «Das ist nun anders», schreibt die «New York Times». «Die Waffengegner haben eine gut finanzierte Infrastruktur aufgebaut.»

Nur Tage nach der Schiesserei in Parkland wurden die Politiker in Florida mit 2500 Telefonanrufen und 1700 Mails eingedeckt. Auch in der nationalen Politik kommt das Massaker äusserst ungelegen. In Washington sind die Vorbereitungen auf die Zwischenwahlen im Herbst im vollem Gang.

An der nationalen Demo werden 500'000 Teilnehmer erwartet

Die Republikaner wollten eigentlich mit ihrer Steuerreform punkten. Stattdessen müssen sich sich mit einer möglichen Verschärfung der Waffengesetze herumplagen, etwas, das sie bisher strikte abgelehnt haben. Diesmal werden sie kaum darum herumkommen.

Die Stimmung im Land hat gedreht. Am 24. März werden rund 500’000 Demonstranten an einer nationalen Protestveranstaltung in Washington erwartet. Auf Flintenweib Dana Loesch wartet also noch viel Arbeit.

Teenager konfrontiert Senator Rubio bezüglich NRA-Geld

Video: srf

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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51
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51Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • derEchteElch 25.02.2018 11:11
    Highlight Das gibt jetzt viele Blitze aber;
    Ich mag diese Dana Loesch 😍

    Sie hat kein Problem im Umgang mit Waffen, mag sicher auch ein gutes Stück Steak, konservativ, erfolgreich und super attraktiv.. wäre sie nicht verheiratet und fast 10 Jahre älter als ich wäre sie meine Traumfrau 😀
    10 35 Melden
    • Datsyuk 25.02.2018 13:10
      Highlight Dann hast du aber tiefe Anforderungen. Ein gutes Stück Steak zu mögen, reicht schon? Warum muss deine Traumfrau "erfolgreich" sein?
      19 6 Melden
  • Zeit_Genosse 24.02.2018 13:31
    Highlight In den USA hat man das Recht auf Selbstverdeidigung mit Waffen derart kultiviert, dass man in der Welt vom Bösen ausgeht das bekämpft werden muss. Das führt von einer defensiven in eine offensive Haltung die präventives Töten verherrlicht und die Menschliche Bedeutung durch Waffengewalt erhöht. Töten wird zum Selbstzweck, wird industrialisiert, idealisiert und kommerzialisiert. Es sind die Menschen die das tun, die sich das nicht verbieten lassen, weil es zu ihrer DNA gehört, wird einem eingeredet. Auch wenn man in den USA nicht an den Darwinismus glaubt, danach leben ist längst Alltag.
    23 1 Melden
  • gnagi 23.02.2018 20:42
    Highlight Da kann man ja nur hoffen dass sie bald erntet was sie säht... und mit ihr die ganzen NRA-Wahnsinnigen. Wie würden sie wohl mit einem Massacker in den eigenen Räumlichkeiten reagieren?
    51 8 Melden
  • Gummibär 23.02.2018 19:20
    Highlight Der 2. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika (1791) verbietet der Bundesregierung, das Recht auf Besitz und Tragen von Waffen einzuschränken damit Bundesstaaten eine schlagkräftige Miliz unterhalten konnten. Die modernste Feuerwaffe zu der Zeit war die Steinschlossflinte mit der ein geübter Schütze bestenfalls pro Minute 3-4 Schüsse abzugeben. Die Gesetzgeber konnten nicht erahnen, dass ihre schiesswütigen Nachfahren alleine in der 2.Hälfte des 20 Jh. etwa 1,4 Millionen Mitbürger umbringen würden. Die heutigen Politiker scheinen damit gut leben zu können.
    73 5 Melden
    • Mugendai 24.02.2018 00:03
      Highlight Die Verfassung sah auch kein Internet voraus, also schreib deinen Kommentar mit der Feder auf Pergament und bring sie mir per Pferdebote, dann können wir weiter diskutieren.
      17 62 Melden
    • SemperFi 24.02.2018 08:38
      Highlight @Mugendai: Da wir nicht in den USA diskutieren, kann uns das letztlich egal sein.
      15 5 Melden
  • banda69 23.02.2018 18:37
    Highlight Wegen dem Lewinski-"Skandal" wurde sie Rechtspopulistin.

    Also wenn das der Massstab ist, muss sie jetzt Linksextrem werden.
    92 5 Melden
  • SDF 23.02.2018 17:59
    Highlight Die einzige Art, einen bösen Kerl mit OHNE Gewehr zu stoppen, ist folglich... ahhh macht weh!
    41 2 Melden
  • Waedliman 23.02.2018 17:34
    Highlight Es ist erstaunlich, dass es ein Land, in dem solche Menschen derartigen Einfluss haben, überhaupt geschafft hat, so etwas wie eine Demokratie zu etablieren. Allerdings wird mir übel, wenn ich schiesswütige Frauen und geistig eher in zweifelhaftem Zustand befindliche Damen, wie ehemalige Gouverneurinnen eines sehr kalten Bundesstaates reden höre und niemand ihnen sagt, dass sie gerade extrem dummes Zeug von sich gegebene haben. Diese Personen fallen also gar nicht auf, weil sie umgeben sind von Ignoranz und Halbwissen. Schlimm, wie man so schnell in den Abgrund schauen kann.
    61 9 Melden
  • 〰️ empty 23.02.2018 17:05
    Highlight 500'000 Demonstranten? Die NRA hat 5 Millionen Mitglieder.
    17 62 Melden
    • Citation Needed 25.02.2018 13:50
      Highlight yep. Aber die stehen nicht alle gleichzeitig am gleichen Ort.
      Der KKK hatte ja auch immer ansehnliche Mitgliedzahlen und haufenweise Sympathisanten. Trotzdem ein katastophaler Verein mit den falschen Werten, wie die NRA.
      16 3 Melden
    • Ueli der Knecht 25.02.2018 19:45
      Highlight Die kommunistische Partei in China hat 90 Millionen Mitglieder. Facebook hat 1'300 Millionen Mitglieder. Faschistische Gruppierungen wirkten schon immer äusserst attraktiv auf sehr Menschen.
      8 1 Melden
  • nib 23.02.2018 16:44
    Highlight Die Frau erinnert mich an die Frau mit der Gewehrprotese im Film Planet Terror...
    59 1 Melden
  • Karl33 23.02.2018 16:37
    Highlight "Ihr Aushängeschild ist eine Frau, die eiskalt und knallhart die Interessen der Waffenlobby vertritt."

    Lustig, wie hier bereits im Titel versucht wird, die Frau über ihre angeblich unweibliche Charaktereigenschaft zu diskreditieren.
    Herr Löpfe, würden Sie bei einem Mann auch schreiben, er vertrete eiskalt und knallhart seine Themen? Natürlich nicht, das ist ja selbstverständlich.
    Sexismus 2018.
    48 174 Melden
    • BVB09 23.02.2018 17:16
      Highlight Er hat doch nur geschrieben dass sie das tut, nicht dass es ungewöhnlich ist.
      54 8 Melden
    • Kimbolone 23.02.2018 17:57
      Highlight Was für ein gesuchter Blödsinn. Themen kann man auch konsensorientiert und kompromissbereit vertreten.

      Hier Sexismus zu wittern, ist blanker Hohn für wirkliche Betroffene von Sexismus. Aber sie haben damit ja wirklich Recht: Genau solche Aussagen wie die ihre sind der Sexismus 2018, den niemand mehr Ernst nehmen kann. Well done!
      91 12 Melden
    • 〰️ empty 23.02.2018 18:34
      Highlight Karl33 du solltest doch wissen das der Sexismus Vorwurf nur dann gültig ist wenn er von links nach rechts gerufen wird.
      22 90 Melden
    • Mutzli 23.02.2018 19:21
      Highlight @Karl33 Moooment, haben Sie nicht gerade erst über Feministinnen gewettert und die Tendenz überall Sexismus zu sehen? Sind Sie inzwischen selbst zum Feminist geworden oder, ein Schelm wer böses denkt, hat es mehr mit dem Absender und der im Artikel kritisierten politischen Ansichten zu tun?
      47 5 Melden
    • walsi 24.02.2018 08:27
      Highlight @Mutzli: Vielleicht wollte Karl einfach aufzeigen wie Propaganda funktioniert. Der Verfasser hat eine Agende und hat diese schon im Titel umgesetzt. Frau Loesch hat an dieser Veranstaltung noch etwas gesagt, an die Adresse der Medien, das in einem neutralen Artikel, ohne eigene Agenda erschienen wäre. Ich Zitiere: "If it bleeds, it leads; but it has to be the right people from the right communities at the right time."

      https://www.heise.de/tp/features/Weinende-weisse-Muetter-sind-Einschaltquotengold-fuer-euch-3977491.html
      3 13 Melden
    • Citation Needed 25.02.2018 14:07
      Highlight Eigentor, Karl. Sie IST knallhart. Und den Job hat sie nicht, weil sie einfach den besten CV einreichte, sondern bestimmt, weil sie eine Frau ist. Sie wird nicht so leicht als waffengeiler Sack (männlich konnotiert) abgetan. Die gewaltlose Frau (Klischee=Straftäter/Shooter sind Männer) findet Gewehre richtig und gut? Ist doch viel überzeugender! Nicht jeder Hinweis auf Rollenbilder ist sexistisch. Zumindest darf man es vermelden, wenn ein Bild besonders stimmt/abweicht. Warum tun Antifeministen eigentlich dauernd das, was sie an Feministen kritisieren, nämlich Geschlechter gleichmachen?
      14 1 Melden
    • Citation Needed 25.02.2018 14:57
      Highlight ..was man dazu auch noch bemerken muss: die Aussage über ihre Coolness war nicht nur auf's Geschlecht - und etwaige Stereotype - gemünzt, sondern darauf, dass sie in Waffendingen zuvor jeweils sehr extreme Positionen vertreten und die leidenschaftlich verteidigt hatte. Als NRA-Sprecherin musste sie kühler, faktischer rüberkommen. Und das tat sie. Das 'eiskalt' bezieht sich also auch darauf, dass sie ihre Emotionen je nach Job dosieren kann. Da seh ich kein Genderding drin, sondern die Frage nach persönlicher Integrität / Authentizität.
      9 0 Melden
  • Fly Boy Tschoko 23.02.2018 16:21
    Highlight "Flintenweib". Really?
    53 12 Melden
    • Mutzli 23.02.2018 19:23
      Highlight Ja, das ist doch eine mehr als unglückliche Wortschöpfung. Hat ja auch nicht Wayne LaPierre z.B. als "Flintenkerl" oder ähnliches bezeichnet. Wobei Kerl noch immer ziemlich harmlos im Vergleich zu Weib ist. Männchen? Macker? Hm...
      22 8 Melden
    • SemperFi 24.02.2018 08:45
      Highlight Flintenwein: salopp, abwertend für eine Frau, deren kompromissloses Auftreten und deren [übersteigertes] Selbstbewusstsein als unangenehm empfunden werden kann. (Quelle: Duden).
      Passt doch!
      21 2 Melden
    • Fly Boy Tschoko 24.02.2018 11:20
      Highlight Der zweite Teil passt sehr wohl aber es steht ja auhh abwertend und hier liegt das Problem.
      2 6 Melden
    • Citation Needed 25.02.2018 14:11
      Highlight Sehe das Drama nicht. Flintenweib wird hier negativ verwendet und soll abwerten, denn so wie ich den Autor verstehe ist er der NRA gegenüber sehr kritisch eingestellt und kann demnach der Sprecherin nicht sonderlich Sympathien entgegen bringen. Zudem spielt sie ja bewusst mit dem Widerspruch Frau/Waffen (ja, die gängigen Rollenbilder geben das Gewehr dem Mann), also hemmt sie schonmal durch ihr Geschlecht die Beisshemmung der Gegner. Soll man so tun als spielte es keine Rolle, dass die Sprecherin der NRA eine Frau ist? Ich vermute, es ist ein sehr bewusster Entscheid.
      9 2 Melden
  • tipsi 23.02.2018 16:09
    Highlight Zu denken gibt mir auch, wie die Diskussion abwürgt wird, indem man sagt, psychisch kranke Leute sollen keine Waffen bekommen. Ja, das ist ein erster Schritt. Aber schaut doch mal wie die Amis mit psychisch kranken Menschen umgehen. Man wird nicht als "monster" oder "nuts" geboren und bleibt ein Leben lang "crazy". In den USA ist es für jemanden mit psychischen Problemen schwerer an eine Behandlung zu gelangen als an eine halbautomatische Waffe.
    185 4 Melden
    • Domsh 23.02.2018 17:26
      Highlight Nachdem Obama dies bereits verboten hatte und Trump das Verbot aufhebte - nota bene.
      Heuchlerei hoch 10, unser Trumpi
      53 5 Melden
    • Mutzli 23.02.2018 19:28
      Highlight Es ist auch nicht gerade gut und förderlich, wenn solche Menschen gleich per se als psychisch krank deklariert werden. Einerseits fördert das die Vorstellung von Menschen mit psychischen Problemen als grundsätzlich gefährlich und andererseits ist eine solche Tat, wenn auch unverständlich und verabscheuungswürdig, nicht notwendigerweise die Handlung einer psychisch angeschlagenen Person. Waren z.B. alle SS-Soldaten psychisch krank, weil sie gräuliche Verbrechen ausübten? Ich halte es da eher mit Hannah Arendt und ihrer Theorie der Banalität des Bösen.
      26 3 Melden
  • Gsnosn. 23.02.2018 16:02
    Highlight Der Teufel trägt Prada
    63 7 Melden
  • Electric Elefant 23.02.2018 16:02
    Highlight Gruusig die Frau - wie das gesamte unbelehrbare und menschenverachtende Pack der NRA!
    100 25 Melden
  • Walter Sahli 23.02.2018 15:54
    Highlight Wie ein Kommentierer hier vor ein paar Tagen sehr treffend bemerkt hat:
    2009 hat einer auf einem US-Armee-Stützpunkt 13 Menschen erschossen. Viele untrainierte und unbewaffnete Leute wird's da nicht gehabt haben.

    Und ein anderer Kommentierer hat diesen Link zu einem sehr passenden Video publiziert:

    71 2 Melden
    • jjjj 23.02.2018 16:15
      Highlight War in einer „gun free zone“...
      15 14 Melden
    • Walter Sahli 23.02.2018 17:06
      Highlight Ja, das macht Sinn! In Militärbasen gun free zones einrichten und an Schulen Lehrer bewaffnen!
      USA! USA! USA!
      82 2 Melden
    • Hiker 23.02.2018 17:32
      Highlight Sooo gut, ich schmeiss mich weg! Leider nur zu wahr. Mehr Waffen führen letztlich zu mehr leid. Mehr gibts dazu nicht zu sagen.
      38 2 Melden
  • roger.schmid 23.02.2018 15:22
    Highlight "Der Skandal um Monica Lewinsky liess sie umdenken"

    Ernsthaft!? Die 236 Skandale von Trump lassen sie aber nicht umdenken, oder?
    368 35 Melden
    • Theor 23.02.2018 16:26
      Highlight Inzwischen verdient sie mit ihrem politischen Standpunkt mehr, als sie bei den Demokraten je könnte.

      Geld verdrängt Ideologien.
      65 4 Melden
    • Gar Manarnar 23.02.2018 16:34
      Highlight Typisch evangelikale Republikaner: Obama war der Antichrist, aber Trumps tatsächlich unchristliche Verhalten ist ok. Glaube bei denen kommt's eher auf die Hautfarbe drauf an.

      70 8 Melden
    • Domsh 23.02.2018 17:24
      Highlight Unglaublich, das zeigt wieder die Wertvorstellungen in den USA:
      - Jahrzehnte verheiratet und ein Ausrutscher -> Lyncht den Ehrlosen
      - Zwei Scheidungen, dritte Frau, Seitensprünge, Abfindungen, Sexist, Übergriffe -> guter Christ, praise the lord
      73 3 Melden
    • Stop Zensur 23.02.2018 19:44
      Highlight Es braucht eben noch 236 Beweise dazu.
      7 19 Melden
    • Domsh 23.02.2018 20:38
      Highlight Stimmt, bei Trump MUSS ALLES erlogen sein, ja klar. 😅🙈
      14 6 Melden
    • Citation Needed 26.02.2018 10:53
      Highlight Theor: gutaussehende rechte Frauen verdienen in den USA massiv mehr Geld als gutaussehende Frauen, die eher linke oder neutrale Positionen vertreten. Gründe dafür? Keine Ahnung. Aber ein guter Grund, für rechte Anliegen pretty girls loszuschicken, denn mehr Kohle kommt von mehr Aufmerksamkeit..
      2 1 Melden
  • Hashtag 23.02.2018 15:17
    Highlight Die USA hat mit ihrer Kultur und Leitideen nun mal eine Wirtschaft aufgebaut, in der der militärisch-industrielle Komplex sehr stark ist. Dieser hat natürlich auch eine extreme Macht in der Politik. Das Problem ist, dass solche Machtungleichgewichte und ihre negativen Auswirkungen für die Gesellschaft, oft nicht mit friedlichen Mittel herbei zu führen sind.
    Zu viele Menschen leben am Tropf der Rüstungs- und Waffenfirmen. Amerika braucht Krieg und Waffen um ihre Wirtschaft in Schwung zu halten.
    43 8 Melden
  • Vanessa_2107 23.02.2018 15:08
    Highlight Und dann kommt Trump und sxhlägt vor, denjenigen Lehrern, die mitmachen wollen, eine Prämie bezahlen. Wenn er nun einmal den Gegnern entgegenkommen würde, er könnte der Held der Nation werden. Nicht das 2nd Amendment abschaffen aber vor allem solche (AR-15) Kriegswaffen für Normalos verbieten, dazu eine strenge Kontrollem z.B. Ich glaube er wäre sogar fähig so etwas zu tun, wären da nicht immer Einflüsterer, die ihm raten es nicht zu tun.
    41 7 Melden
  • TanookiStormtrooper 23.02.2018 14:59
    Highlight Die Rechten bei der NRA sind einfach sehr straff und effizient organisiert. Kaum gibt es in den USA eine Massenschiesserei stehen die dort binnen Tagen auf der Matte und organisieren ihre "Meetings". Die Mitglieder gehen bei ihren Abgeordneten vorbei, rufen an und schreiben Briefe. Die NRA ist eigentlich kein sehr grosser Verein, hat aber extrem motivierte Mitglieder. Die Waffengegner müssen auch viel stärker auftreten, denn mit der Anzahl an Schulschiessereien in den USA müssten sie ja eigentlich bald mal in der Mehrheit sein oder sind es bereits...
    63 7 Melden
  • Charlie B. 23.02.2018 14:50
    Highlight Ich mach das selten aber den 24. März hab ich mir im Kalender markiert.
    30 4 Melden
  • Theor 23.02.2018 14:29
    Highlight Wenn ich eins von unseren Rechtspopulisten gelernt habe, dann dass sie weder wortgewandt noch schlüssig argumentieren. Dementsprechend ist das einzige was Frau Loesch noch bleibt ihr gutes Aussehen. Sie hat folglich ihr "Handwerk" nicht im Laufe ihrer Karriere gelernt, sondern es einzig und allein von ihren Eltern in die Wiege gelegt.

    Natürlich ist das Aussehen trotz aller Leere eine gefährliche Waffe in einer Zeit, wo die Mehrheit der Leute aus reiner Argwohn die Wortgewandten verteufeln und ihnen ihre Sympathie entziehen.
    33 39 Melden
    • Juliet Bravo 24.02.2018 02:55
      Highlight Aussehen verwelkt😉
      5 1 Melden

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