Wirtschaft
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11 Grafiken zur Arbeitslosigkeit

Was Zürich mit Tübingen zu tun hat und Oberbayern mit Glarus

Die Schweiz brilliert seit jeher mit tiefen Arbeitslosenquoten. Gemäss einer Erhebung des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) lag diese im April bei 3,2 Prozent. Das sind 137'087 Arbeitslose, die bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) angemeldet sind.

Arbeitslosenquoten Jahresdurchschnitt 2013 (in%)

Schweiz nach Kantonen Arbeitslosenquote 2013

Die höchste Arbeitslosenquote verzeichnet der Kanton Genf (5,5%), gefolgt von Neuenburg (5,2%) und der Waadt (5%). Ebenfalls hoch ist die Quote im nationalen Vergleich im Wallis (4,4%) und im Kanton Tessin (4,5%). Am anderen Ende der Skala befinden sich die Kantone Obwalden (0,9%), Nidwalden (1%), Uri (1,3%), Schwyz (1,5%) und Appenzell I.Rh. (1,4%). Grafik: watson, Quelle: Seco

Interessant ist ein Vergleich von einzelnen Schweizer Kantonen mit ausgewählten europäischen Regionen – auch sie warten mit ansprechenden Quoten auf. Gemäss Erhebungen des EU-Statistikamts Eurostat liegt die Region mit der tiefsten europäischen Arbeitslosenquote in Deutschland.

Oberbayern (DE)

Arbeitslosenquote Oberbayern (DE) 2,6 Prozent

Oberbayern (DE) ist Teil des flächengrössten deutschen Bundeslandes Bayern und verzeichnet eine Arbeitslosenquote von lediglich 2,6%. Grafik: watson

In Oberbayern liegt die Arbeitslosenquote zwischen jener der Kantone Glarus und Thurgau (je 2,5%) und jener der Kantone Baselland, Solothurn und Freiburg (je 2,7%).

Freiburg (DE)

Arbeitslosenquote Freiburg (DE) 2,9 Prozent

Die Region Freiburg (DE) verzeichnet eine Arbeitslosenquote von 2,9%. Grafik: watson

In der Region Freiburg im Südwesten des deutschen Bundeslandes Baden-Württemberg bewegt sich die Arbeitslosenquote etwa auf dem Niveau der Kantone Schaffhausen und Aargau mit je 2,8%. 



Salzburg (AT)

Arbeitslosenquote Salzburg (AT) 2,9 Prozent

Das Land Salzburg verzeichnet eine Arbeitslosenquote von 2,9%.  Grafik: watson

Dasselbe gilt auch für das österreichische Bundesland Salzburg: Die Arbeitslosenquote liegt mit 2,9% nur einen Zehntel-Prozentpunkt über jener der Kantone Schaffhausen und Aargau (je 2,8%).

Tübingen (DE)

Arbeitslosenquote Tübingen (DE) 3,0

Der Verwaltungsbezirk Tübingen in Baden-Württemberg weist eine Arbeitslosenquote von 3,0% auf. Grafik: watson

Tübingen lässt sich am besten mit dem Kantonen Zürich (3,2%), Schaffhausen und Aargau (je 2,8%) vergleichen. Auf einem ähnlichen Niveau bewegt sich das österreichische Bundesland Tirol:

Tirol (AT)

Arbeitslosenquote Tirol (AT) 3,0 Prozent

Das Land Tirol verzeichnet eine Arbeitslosenquote von 3,0%. Grafik: watson

Arbeitslosenquote im Euroraum bei 11,8%

Im Euroraum (ER18) lag die saisonbereinigte Arbeitslosenquote im März 2014 bei 11,8%. In der EU28 lag die Arbeitslosenquote im März 2014 bei 10,5%. Eurostat schätzt, dass im März 2014 in der EU28 insgesamt 25 Millionen Männer und Frauen arbeitslos waren, davon 18 Millionen im Euroraum. Gegenüber Februar 2014 fiel die Zahl der arbeitslosen Personen in der EU28 um 66'000 und im Euroraum um 22'000. Gegenüber März 2013 verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen in der EU28 um 929'000 und im Euroraum um 316'000. (sza)

Die Schweiz in Zahlen

Gemäss den Zahlen des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) sank die Arbeitslosenquote im April von 3,3% im Vormonat auf 3,2%. Ende April 2014 waren demnach 137'087 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben, 5759 weniger als im Vormonat. Insgesamt waren 192'829 Stellensuchende registriert, 7082 weniger als im Vormonat. Gegenüber der Vorjahresperiode stieg diese Zahl damit um 2462 Personen (+1,3%).  

Durchschnittliche Arbeitslosenquote seit 1995 (in %)

Registrierte arbeitslose Frauen und Männer im Monat April 2014 (in %)

Registrierte arbeitslose Schweizer/Ausländer im Monat April 2014 (in %) 

Registrierte Arbeitslose in verschiedenen Altersklassen im Monat April (in %)

Dauer der Arbeitslosigkeit (in %)

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    Alle Leser-Kommentare
  • MediaEye 16.05.2014 10:23
    Highlight Highlight Dieser Vergleich bringt uns absolut keinen Erkenntnisgewinn, weil die Statistiken auf verschiedenen Angaben beruhen und nicht von den gleichen Voraussetzungen ausgehen.. Ich kann da Elivi und Ingwer5 nur beipflichten.
    Einmal mehr gilt; sei vorsichtig bei veröffentlichen Statistiken und Zahlen, sie könnten oder sind zumeist falsch!
  • elivi 15.05.2014 10:37
    Highlight Highlight der vollständigkeithalber würd ich erwähnen wie lange man beim RAV überhaupt angemeldet sein kann und dass man danach aus der Arbeitslosenquote rausfällt obwohl man eigentlich immer noch arbeitslos ist.
    Ausserdem macht die letzte Grafik so gar kein sinn ... weniger als 1 Jahr beinhaltet ja die 1-6monate und die 7-12 monate ...
    • Wolfsblut_2 15.05.2014 19:08
      Highlight Highlight Jedes Mal, wenn wir uns mit der tiefen Arbeitslosenzahl brüsten, ärgere ich mich. Aus genau diesem Grund, Elivi. Die Ausgesteuerten müssten dazu gezählt werden. Wieso diese Zahl wohl nie veröffentlicht wird und sich niemand gegen diese Nettozahlen wehrt?
    • MediaEye 14.06.2014 18:08
      Highlight Highlight Genau diese Dunkelziffer wäre und ist interessant, auch weil die Zahlen der Schweiz so nicht mit der EU zu vergleichen sind; und auch nicht den Vorgaben der ILO entsprechen.
      darum traue keiner Statistik, welche du nicht selbst gefälscht hast.
      Auch die kurzfristig Beschäftigten, die in einer Massnahme und/oder weiterbildung versteckten erwerbslosen sind herausgerechnet, deshalb MUSS ja jeder in solche Kurse, eben um die Statistik und die Zahlen zu schönen
    • MediaEye 14.06.2014 18:10
      Highlight Highlight Und ja, auch die Bedingungen und Bezugsdauer wurden verändert, weshalb diese ganze Zahlenhuberei absolut für die katz ist

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

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