Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this June 2, 2015 file photo, Georgia Gov. Nathan Deal speaks during a ceremony announcing a $300 million expansion of Google's data center operations in Lithia Springs, Ga. Google Inc. on Thursday, July 15, 2015 reported second-quarter earnings of $3.41 billion. (AP Photo/David Goldman, File)

Bild: David Goldman/AP/KEYSTONE

Marktwert von Google wächst an einem Tag um 65 Milliarden Dollar



Die starken Quartalszahlen haben US-Suchmaschinenriese Google an der Börse nach oben katapultiert: Um 65 Milliarden Dollar kletterte der Marktwert des Unternehmens an nur einem Börsentag - der bislang grösste Zuwachs eines US-Unternehmens.

Die Google-Aktie stand zum Börsenschluss am Freitag bei 699.92 Dollar und erreichte damit ihren bislang höchsten Wert, ein Plus von 16.26 Prozent im Vergleich zum Vortag. Zum Vergleich: Das ist mehr als das komplette Aktienkapital des Computerkonzerns Hewlett-Packard, übersteigt den Wert von Twitter um mehr als das Doppelte, und entspricht beinahe der jährlichen Wirtschaftsleistung Luxemburgs.

Nur dem Netzwerk-Riesen Cisco gelang dem Analysehaus Factset zufolge jemals ein höherer Wertzuwachs an einem einzigen Nasdaq-Handelstag: Am 17. April 2000, auf dem Höhepunkt der Dotcom-Blase, legte der Börsenwert des Unternehmens demnach um 66 Milliarden Dollar zu.

Der Börsenwert von Google wuchs auf 468.3 Milliarden Dollar. Nur Apple liegt mit 746.7 Milliarden Marktwert in den USA noch vor Google, gefolgt von Microsoft mit 378 Milliarden.

Google hatte dank eines starken Anzeigengeschäfts einen überraschend hohen Quartalsgewinn verbucht. Das im kalifornischen Silicon Valley ansässige Unternehmen erwirtschaftete zwischen April und Juni einen Umsatz von 17.7 Milliarden Dollar wie es am Donnerstag bekannt gab. (sda/afp/dpa)

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Warum die Frage «Wer bin ich?» zur wichtigsten Frage der Gegenwart geworden ist

Identität ist relevanter geworden als Klassenzugehörigkeit. Die Identitätspolitik führt in eine illusionäre Multi-Kulti-Gesellschaft oder zu einem neuen Faschismus. Das zeigt Francis Fukuyama in seinem neuesten Buch «Identity» auf.

Wer sich in den vergangenen 50 Jahren mit Sozialwissenschaften beschäftigt hat, stiess früher oder später unweigerlich auf die Bedürfnispyramide des Psychologen Abraham Maslow. Es handelt sich dabei um eine wissenschaftlich verbrämte Version des berühmten Spruchs des Schriftstellers Bertolt Brecht: «Das Fressen kommt vor der Moral».

Bei Maslow befriedigt der Mensch zunächst seine elementaren Bedürfnisse wie Essen und Schlafen, dann folgen Sicherheit und soziale und individuelle Bedürfnisse. …

Artikel lesen
Link to Article