Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Meyer Burger schliesst Produktion in Thun ++ Bis zu 180 Stellen weg

02.11.17, 06:47 02.11.17, 08:04

Schwerer Schlag für den Wirtschaftsstandort Thun: Der Solarindustriezulieferer Meyer Burger schliesst die Produktion in Thun. Dies bis voraussichtlich Ende 2018. Betroffen sind bis zu 180 Stellen.

Wie viele Kündigungen es tatsächlich geben wird, ist noch offen. Ein erstes Gespräch mit den Arbeitnehmervertretern betreffend dem relevanten Konsultationsverfahren habe stattgefunden, schreibt Meyer Burger.

Bis Ende 2018 gehen bei Meyer Burger in Thun die Lichter aus.  Bild: KEYSTONE

Das Unternehmen geht davon aus, dass der Transformationsprozess bis Ende 2018 grösstenteils abgeschlossen sein wird. Das Unternehmen werde die Personalmassnahmen möglichst fair und sozialverträglich umsetzen.

Als Teil der Gesamtmassnahmen werde die Gesellschaft auch Lösungen für Produktions- und Logistikflächen erarbeiten, die von Meyer Burger operativ nicht mehr benötigt werden. In Zukunft fokussiert Meyer Burger die Aktivitäten in Thun auf Global Sales und Marketing, Services, Forschung und Entwicklung sowie Headquarter-Funktionen.

«Die Entscheidung unsere Produktion in Thun im Verlauf von 2018 zu schliessen und Teile unseres Produktportfolios zu reorganisieren, ist uns nicht leicht gefallen», wird Unternehmenschef Hans Brändle zitiert. Insbesondere darum, weil auch langjährige Mitarbeiter betroffen seien.

Von Thun nach China

In Thun werden bislang Anlagen für die Wafer- und Modul-Prozesse sowie Applikationen für gebäudeintegrierte Photovoltaik (PV) hergestellt. Im Bereich Wafering, in dem ein Grossteil der PV-Wafer in Asien (hauptsächlich in China) hergestellt werden, wird Meyer Burger die Produktion von Diamantdrahtsägen im Verlauf des Jahres 2018 von Thun nach China verlagern.

Im Bereich Module will das Unternehmen die verfügbaren Ressourcen auf die Weiterentwicklung der Smart Wire Connection Technologie (SWCT) zu einem Industriestandard konzentrieren. Und für den Bereich Solarsysteme, welcher mit seinen Mega-Slate-Produkten speziell den Schweizer Markt mit gebäudeintegrierten PV-Applikationen abdeckt, werden strategische Alternativen geprüft. (sda)

Halloween ist vorbei, das waren die besten Monster

Das könnte dich auch interessieren:

10 Fragen, die dem SBB-Kundendienst im Internet tatsächlich gestellt wurden 🙈

Stoppt die Essensdiebe! 9 Etiketten, die du brauchst, wenn du im Büro arbeitest

Vergesst Russland und USA: In Syrien droht ein Krieg zwischen Iran und Israel

Dreht Obama durch? Dieses Video zeigt eine der grössten Gefahren für Demokratien

«Ohne Fiat Money wäre unser Wohlstand undenkbar»

Liebe Baslerinnen und Basler, das passiert jetzt mit eurer BaZ ...

John Oliver attackiert die Schweiz – das sagt der Steuerexperte dazu

«Sitz, du Sau!» – Als Hockeybanausin am Playoff-Finalspiel

Hätten die Echo-Verantwortlichen doch diesen Film gesehen ...

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
2
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Granini 02.11.2017 07:33
    Highlight "Ist uns nicht leicht gefallen" wenn man bedenkt wieviel günstiger die batteriehühner produzieren ist die aussage reine heuchelei. Swiss Made - Bravo!
    11 4 Melden
  • Chääschueche 02.11.2017 07:11
    Highlight Wen wundert das?

    Tragisch für die Mitarbeiter...Aber war eigentlich abzusehen.
    12 0 Melden

Zum Sparen: SRG prüft Umzug des SRF-Radiostudios von Bern nach Zürich

Das SRG-Sparprogramm nimmt erste Formen an: Das Unternehmen erwägt, das SRF-Radiostudio von der Schwarztorstrasse in Bern nach Zürich Leutschenbach zu verlegen. Zunächst will es aber prüfen, ob die Massnahme überhaupt den gewünschten Spareffekt bringen würde.

Dank diesem Schritt könnten Radio-, TV- und Online-Inhalte künftig am selben Ort hergestellt werden, schreibt die SRG in ihrer Mitteilung vom Mittwoch. Dies brächte klare publizistische Gewinne. Die Radioinformation könnte von der Nähe …

Artikel lesen