Wirtschaft

Nur wer positiv denkt, erhält einen Job in diesem australischen Restaurant.
Bild: DAVID GRAY/REUTERS

Der Neoliberalismus hat ein neues politisches Monster gezeugt: Das Prekariat

Die vierte Industrielle Revolution macht Schluss mit der alten Gesellschaftsordnung von Adel, Bürgertum und Arbeiter. Quer durch alle Schichten entsteht eine neue gefährliche Klasse: das Prekariat.

19.04.16, 09:11 21.04.16, 05:25

Dan Lyons war einst Redaktor bei «Newsweek», einem der angesehensten Nachrichtenmagazine der Welt. Heute ist das Magazin nur noch ein Schatten seiner selbst und Lyons versuchte sein Glück deshalb in der Kommunikationsabteilung eines IT-Start-ups. Dort stösst er auf ein erstaunliches Phänomen: Entlassungen werden neuerdings «erfolgreiche Absolvierung» (Graduation) genannt, und sie werden nicht bedauert sondern gefeiert.

«Wir haben noch nie behauptet, unser Vorgehen sei das richtige – nur, dass es unser Vorgehen ist.»

Jeff Bezos, Amazon

Konkret sieht das wie folgt aus. Wird jemand gefeuert, dann verschickt der Gruppenchef ein Mail mit folgendem Inhalt: «Team, wir wollen euch bloss mitteilen, dass Person X soeben erfolgreich abgeschlossen hat und wir sehr erfreut sind, dass sie nun ihre Superpower beim nächsten grossen Abenteuer anwenden wird.»  

Rockstar – und gefeuert

Wie widerlich dieses Vorgehen sein kann, zeigt Lyons am Beispiel einer 35-jährigen Kollegin auf. Sie war vier Jahre lang für das Unternehmen tätig. Eines Tages erklärte ihr 28-jähriger Vorgesetzter, sie hätte zwei Wochen, um zu verschwinden. Am letzten Tag organisierte er eine Abschiedsparty für sie und verabschiedete sie mit Worten wie «Wir sind alle Rockstars» und «Wir werden die Welt verändern».  

Amazon-Chef Jeff Bezos ist die Verkörperung des neuen IT-Zynismus. Bild: Getty Images North America

Bis vor kurzem haben Tech-Firmen alles unternommen, um ihre Mitarbeiter an sich zu binden, sei es mit Stockoptions, Gratiskantinen oder den verschiedensten Vergütungen. Heute herrscht nackter Zynismus. Als Amazon vor rund einem Jahr von der «New York Times» wegen seiner rüden Firmenkultur kritisiert wurde, entgegnete Jeff Bezos kaltschnäuzig: «Wir haben noch nie behauptet, unser Vorgehen sei das richtige – nur, dass es unser Vorgehen ist.» Im Klartext: Wem es nicht passt, der kann gehen.  

Die reichsten IT-Unternehmer der Welt

Die «Wem-es-nicht-passt»-Kultur

Diese «Wem-es-nicht-passt-der-kann-gehen»-Kultur ist im digitalen Zeitalter auf dem Vormarsch, und zwar nicht nur bei ungelernten und schlecht bezahlten Angestellten. Mitarbeiter werden – wie es so schön heisst – empowert, um dann als Wegwerfartikel behandelt zu werden. Loyalität zum Unternehmen, einst eine Tugend, ist zur lästigen Eigenschaft von Sozialromantikern verkommen.  

Willkommen in der schönen neuen Welt des Prekariats. So nennt man die neue Gesellschaftsordnung, die sich im Zeitalter der vierten Industriellen Revolution abzuzeichnen beginnt. Der britische Sozialwissenschaftler und Professor Guy Standing hat diese neue Klasse untersucht und in seinem Buch «The Precariat» beschrieben.

US-Vize Joe Biden beim Treffen der globalen Elite in Davos. Bild: EPA/KEYSTONE

Wer in prekären Verhältnissen arbeitet, dem fehlt vor allem eines: Sicherheit. Sie oder er ist nicht geschützt gegen willkürliche Entlassungen, ist schlecht versichert, oft unregelmässig beschäftigt und bezahlt und selten organisiert.  

Die neue Gesellschaftshierarchie

Die Anzahl der Menschen, die im Prekariat leben, nimmt rasch zu. Standing geht davon aus, dass in vielen Ländern bereits ein Viertel der Erwerbstätigen davon betroffen ist und dass – ausser einer gut abgesicherten Elite – potenziell alle gefährdet sind.  

Allmählich entsteht so eine neue Hierarchie der Gesellschaft: Zuoberst thront eine absurd reiche Elite. Dann folgt das «Salariat», eine Schicht von Managern, die auf stabile Einkommen und Sozialleistungen zählen können. Diese Schicht findet man im Management von Konzernen oder auf den Chefposten der öffentlichen Verwaltung.

Die klassische Arbeiterklasse schrumpft

Was Standing die «Proficians» nennt, folgt als nächstes. Darunter versteht man gut ausgebildete Facharbeiter, die sich als Einzelmasken für spezielle Projekte engagieren lassen und dabei gut verdienen können. Sie haben deshalb kein Interesse mehr, sich fest anstellen zu lassen.

«Im grossen Ganzen haben Amerikas mittelständische Angestellte das positive Denken als Ersatz für Wohlstand und Sicherheit akzeptiert.»

Barbara Ehrenreich

Die traditionelle Arbeiterklasse ist stark am Schrumpfen. Für sie wurde einst der Sozialstaat geschaffen, doch die Gewerkschaften verlieren an Einfluss und der Zusammenhalt in der Gemeinschaft nimmt ab. «Unterhalb dieser vier Gruppen entsteht ein wachsendes Prekariat», schreibt Standing, «flankiert von einer Armee von Arbeitslosen und einer Gruppe von Menschen, die sich völlig von der Gesellschaft abgewandt haben.»

Roboter als Jobkiller.
Bild: STAFF/REUTERS

Wer in prekären Verhältnissen lebt, hat permanent Stress – und muss dazu auch noch gute Miene zum bösen Spiel machen. Die amerikanische Journalistin Babara Ehrenreich hat in ihrem Buch «Smile oder Die» aufgezeigt, wie sich auch der Mittelstand auf dem modernen Arbeitsmarkt geradezu prostituieren und dabei auch noch stets lächeln muss.

Die vierte Industrielle Revolution frisst Jobs

Ehrenreich hat sich um verschiedenste Jobs in der PR-Branche beworben und dabei ein ähnlich zynisches Verhalten wie ihr «Newsweek»-Kollege Lyons beobachtet. Wer nicht positiv denkt, ist weg vom Fenster. Entlassungen werden als Chance für neue Optionen gefeiert. «Im grossen Ganzen haben Amerikas mittelständische Angestellte das positive Denken als Ersatz für Wohlstand und Sicherheit akzeptiert», lautet Ehrenreichs deprimierendes Fazit ihres Undercover-Einsatzes.  

Jeder zweite amerikanische Arbeitsplatz ist in der vierten Industriellen Revolution in Gefahr, durch eine Maschine ersetzt zu werden. Zu diesem Ergebnis gelangen die beiden Oxford-Professoren Carl Frey und Michael Osborne. Die Ökonomen der Bank of England rechnen mit einem Verlust von 15 Millionen Jobs auf der Insel.

In Deutschland ist der Trend zu «atypischer Beschäftigung» ebenfalls stark ausgeprägt. So schreibt Marcel Fratzscher in seinem Buch «Verteilungskampf»: «Mehr als ein Drittel aller Jobs in Deutschland war entweder temporär begrenzt, wurde in Teilzeit oder in Selbstständigkeit ausgeübt.» Für die Schweiz dürfte die Entwicklung ähnlich aussehen.  

Hatte Marx doch Recht?

Digitalisierung und Migration werden die Prekarisierung der Arbeitswelt noch beschleunigen. Wie im 19. Jahrhundert droht damit eine Verelendung einer breiten Bevölkerung. Die Verelendungsthese von Marx und Engels wurde letztlich zwar widerlegt, doch der Wohlstand der Massen wuchs erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Zunächst hat die Industrielle Revolution jahrzehntelang Massenarmut erzeugt. Als 1848 das Kommunistische Manifest erschien, war diese Entwicklung noch in vollem Gange.

Flüchtlinge als unerwünschte Konkurrenz.
Bild: Keystone

Eine ähnliche Verelendungswelle könnte im Zuge der vierten Industriellen Revolution über uns hereinbrechen. Zwar macht der technische Fortschritt die Wirtschaft als Ganzes produktiver, doch die Früchte dieses Fortschrittes werden sehr ungleich verteilt.

Die Gleichung höhere Produktivität gleich höhere Löhne geht schon längst nicht mehr auf. Im Gegenteil: Weltweit beklagen die Ökonomen eine so genannte «säkulare Stagnation». Darunter verstehen sie einen Nachfragenotstand, weil die Kaufkraft der Massen kleiner wird. Mit Negativzinsen und einer Geldschwemme versuchen die Zentralbanken, gegen diese Entwicklung anzukämpfen, zunehmend erfolglos.

«Wird die Angst nicht gemässigt und in sichere Bahnen gelenkt, dann droht die Gefahr, dass sie in irrationale Hysterie abgleitet»

Guy Standing

Sollte es nicht gelingen, die säkulare Stagnation zu überwinden, dann wird aus dem Prekariat die neue gefährliche Klasse. Der Erfolg des Neoliberalismus habe ein «erwachendes politisches Monster» erzeugt, warnt Guy Standing.  

Warum die traditionelle Linke keine Rezepte hat

Die traditionelle Linke ist im Kampf gegen dieses Monster wenig hilfreich. «Gewerkschaften kämpfen für mehr Jobs und einen grösseren Anteil am Kuchen», schreibt Standing. «(...) Sie machen zwar Gesten an die Arbeitslosen und die grünen Anliegen. Aber sobald es zu einem Konflikt zwischen den finanziellen Interessen ihrer Mitglieder und sozialen oder ökologischen Themen kommt, entscheiden sie sich zugunsten ihrer Mitglieder.»

Die fortschreitende Prekarisierung der Arbeitswelt zeigt bereits jetzt alle Symptome des «politischen Monsters», vor dem Standing warnt. Die Erfolge eines Donald Trump, aber auch der Vormarsch von faschistoiden Rechtsparteien in Europa, sprechen eine deutliche Sprache.   Prekarisierung erzeugt Angst. Angst ist zwar ein Teil der Freiheit, aber zu viel Angst wird zur Bedrohung der Freiheit. «Wird diese Angst nicht gemässigt und in sichere Bahnen gelenkt, dann droht die Gefahr, dass sie in irrationale Hysterie abgleitet», warnt Standing.

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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251Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • per scientam 25.04.2016 20:10
    Highlight Beim Thema Neoliberalismus, sollte man in die USA des 19ten Jahrhunderts schauen.
    Zu derzeit haben die Amerikanischen Liberalen (Liberal in den USA die Linken), die Grenzen zwischen den Staaten Abgebaut und den Bundesstaat gestärkt. (Federal Governement, Feds)

    Schon damals bemängelten die Liberals die Tycoons und Superreichen welche sich das Land unter den Nagel rissen, mit den neuen Freiheiten. Sie haben verloren.

    Es passiert das Selbe in Europa:
    Die Eur. UNION ist nichts anderes als die UNITED S.O.A.
    Die SP/Grüne/CVP/FDP betreiben mit der EU Politik US-Liberal-Politik aus dem 19.Jhd.
    1 1 Melden
  • blueberry muffin 21.04.2016 01:14
    Highlight Hier noch sein Track Record. Leider sind die Medien nicht mit ihm. Nichtmal hier in der Schweiz haben sie den Sprung gewagt. Was fuer ein Witz die Medien von Heute doch geworden sind.
    4 2 Melden
  • blueberry muffin 21.04.2016 00:49
    Highlight Sanders erhielt mehr Stimmen als Donald Trump und ist die Traditionelle Linke Antwort zum Problem.

    Aber mimimi.
    8 2 Melden
  • mamina 20.04.2016 18:05
    Highlight Vielleicht würde es gut tun, wenn wieder einmal so schön gestreikt würde.
    Bei so einer Aktion würde sich bald herausstellen wer die Aufmüpfigen mit Waffengewalt zur Räson bringen würde.

    Dies einfach zur Erinnerung an eine ferne, fremde Schweiz.
    Gleichzeitig aber ein Staunen!

    Arbeitsfrieden in der Schweiz

    http://www.e-periodica.ch/cntmng?var=true&pid=ror-004:2007:85::259
    11 3 Melden
  • wolkenesser 20.04.2016 07:33
    Highlight Ich bin schon noch froh, dass ich in einem kleinen Famillienbetrieb arbeite und generell die Arbeitsszene (Steinbildhauer) eher klein und familliär ist. Doch auch ich habe im 1.ten Lehrjahr Mobbingerfahrungen gemacht .....
    Danke für den Artikel in ihm steckt wirklich viel Wahrheit, leider.
    12 0 Melden
  • HansDampf_CH 20.04.2016 07:19
    Highlight Der grösste Fehler in der Geschichte war die Annahme, dass als der Kommunismus 1989 spektakulär gescheitert war, die irrige Annahme, dass das Gegenteil automatisch richtig sein muss.
    Alternativlos.
    50 5 Melden
    • FrancoL 20.04.2016 19:33
      Highlight Dickes JA, Du hast recht!
      9 4 Melden
    • per scientam 25.04.2016 19:57
      Highlight Soziale Marktwirtschaft.

      Darüber sollte man diskutieren. Wieder einmal...
      4 0 Melden
    • per scientam 25.04.2016 20:03
      Highlight P.S.

      Die Freie Marktwirtschaft hat zwei Feinde:
      Den Staat und die Banken/Kredithaie/Superkapitalisten.

      Der Staat Reguliert alles zu Tode und deckt mit seinen Gesetzen die Kreditgeber die überrissene Zinsen fordern.

      Föderale Staaten mit Freier Marktwirtschaft generieren normalerweise Wohlstand:
      Föderal: Regionale Gesetze können gemacht werden und Entscheide können Regional gefällt werden. z.B. "Diese Quelle gehört der Gemeinde X, Coca Cola darf hier kein Wasser abzapfen. Punkt."
      Freie Marktwirtschaft: Jeder weiss selbst am besten was er braucht. Oder hat selbst eine Gute Idee.
      1 1 Melden
    • FrancoL 25.04.2016 20:10
      Highlight @per scientam;

      Soziale Marktwirtschaft.

      Das wäre einmal ein guter Anfang, weg von den Extremen, hin zu Kombinationen, die vermutlich wesentlich besser verdaulich wären für unsere Wirtschaft und für den weit grösseren Teil der Beschäftigten, damit meine ich Arbeiter und Arbeitgeber.

      Aber ich glaube heute ist nicht der richtige Zeitpunkt um Projekte mit einem SOZ voraus zu besprechen, man sollte ein weniger belastetes Äquivalent für Soziale Marktwirtschaft finden, dann könnte es klappen.
      0 0 Melden
  • Spooky 20.04.2016 02:00
    Highlight "...entsteht eine neue gefährliche Klasse..."

    Das Dumme ist: Wenn man abgehängt, ausgesteuert und isoliert wird, ist man plötzlich allein. Weder die SP noch die SVP kümmert sich um einen. Diese beiden Parteien kümmern sich lieber um die Flüchtlinge aus fremden Ländern. Mit der Zeit verliert man dann die Fähigkeit, gefährlich - d.h. richtig - zu denken. Man verblödet. Das ist alles. Und die Welt geht weiter, als ob es uns nicht gäbe. Und Flavia Kleiner mit ihren leuchtenden Augen kümmert sich lieber um kriminelle Ausländer als um verarmte Schweizer. Und alle verehren sie fast wie eine Heilige.
    20 41 Melden
    • Paul_Partisan 20.04.2016 08:22
      Highlight Du hast wohl einfach nicht begriffen, um was es in der DSI ging, wenn du solchen Mist erzählst. Ziel war nicht, sich um "kriminelle Ausländer" zu kümmern sonder die Gewaltentrennung und den Rechtsstaat zu schützen. Urschweizerische Werte also!
      35 7 Melden
    • INVKR 20.04.2016 16:23
      Highlight Natürlich ist Perspektivlosigkeit ein grosses Problem. Aber hast du ganz im Ernst das Gefühl, du wärst auf dem Arbeitsmarkt gleich wieder gefragt, wenn es keine Flüchtlinge und "kriminelle Ausländer" mehr gäbe?

      übrigens: Würden wir Rechtsstaat und Menschenrechte abschaffen, würde auch bspw. einer Initiative nichts mehr im Wege stehen, die die Sozialhilfe ganz abschafft und dich verhungern lässt...
      20 2 Melden
    • mamina 20.04.2016 17:30
      Highlight @Spooky Red Danke für Ihre ehrlichen Worte.
      Das Problem ist, dass die neue gefährliche Klasse nicht mittellos ist.
      Es stimmt schon, dass der Eindruck entsteht, dass man sich nur um die Flüchtlinge (dafür/dagegen) kümmert.
      Es wird nur die Angst bewirtschaftet und Schweizer/innen denen es nicht gut geht benutzt. Die Angstmacher bieten wenig politische Hilfe. Die Flüchtlingsbefürworter kümmern sich auf politischer Ebene eher für die, die es gar nicht gibt.
      Das Mindesteinkommen ist eine politische Lösung und ich weiss, dass damit das Selbstwertgefühl nicht zurückkommt. Arbeiten ist sehr wichtig.
      7 0 Melden
    • Spooky 20.04.2016 18:20
      Highlight @INVKR
      Ich wollte nur sagen, dass ich nicht an die Entstehung einer "neuen gefährlichen Klasse" glaube. Warum nicht? Weil das Kapital heutzutage die technischen Möglichkeiten besitzt (Facebook, Twitter, Google, aber auch Watson), das Denken jener Leute in prekären Situationen in ihrem Sinne zu beeinflussen oder mindestens zu stören. Die DSI- Hysterie (über eine Million Franken an Spenden von vielleicht vielen armen Leuten) ist für mich ein Beispiel dafür. Die nächste Massenbeeinflussung könnte von rechst kommen. Und dann Gnad Gott.
      8 1 Melden
    • Spooky 20.04.2016 19:00
      Highlight Ich wollte natürlich sagen:
      "....das Denken jener Leute in prekären Situationen in seinem Sinne (im Sinne des Kapitals) zu beeinflussen..."
      3 0 Melden
    • Spooky 20.04.2016 19:59
      Highlight @mamina
      Danke für Ihr Feedback. Ich glaube, Sie haben meinen Kommentar so verstanden, wie ich ihn gemeint habe.

      Wenn man von einem Tag auf den anderen vom Sozialamt abhängig wird, verliert man sehr schnell das politische Links/Rechts-Schema aus den Augen.

      Man wird von einem Tag auf den anderen in einen darwinistischen Dschungel geworfen, wo es nur noch darum geht, die Kohle für den nächsten Monat irgendwie aufzutreiben. Der Verstand schaltet auf Reptilienmodus.

      In dieser existenziellen Erfahrungswelt sind jene Begriffe wie Christoph Blocher, Flavia Kleiner, DSI etc. ganz weit weg.
      17 0 Melden
    • per scientam 25.04.2016 20:16
      Highlight Warum gibt es EU Gegner?!

      Weil die EU von der Struktur her wie die USA aufgebaut ist...
      Viele kleine Unabhängige Staaten mit eigenen Währungen werden in einem grossen Zentralistischen Superstaat zusammengefasst. Vereint: United. Mit einer Einheitswährung: Dollar.

      Die EU ist genau das gleiche:
      Zentralistischer Staat, der alles per Verordnung Steuern kann.
      Kompetenz wird den Einzelstaaten entzogen.
      Einheitswährung: Euro.
      1 1 Melden
    • per scientam 25.04.2016 20:25
      Highlight P.S.
      Die Amerikanisierung ist in vollen Gange..

      Aber es lohnt sich mal zu prüfen, wie viele Konzepte und Ideen der Linken aus den Neo-Liberalen Think-Tanks aus den USA kommt.
      z.B.
      - Zero Tolerance Konzepte (Pauschalurteile, keine Ermessen für Justiz, siehe Verkehrsgesetz, Technische Normen, Wirtschaftsgesetze...)
      --> Sprich Abschaffung der Handlungs- und Gewissensfreiheit

      - Political Correctness
      - Gender Mainstream
      - Klimawandel/Energiewende/COP21
      - Kriegspolitik im Nahen Osten
      - der Eventualvorsatz aus den US-Antiterrorgesetzen wird bei uns mit der ViaSicura erprobt.
      1 2 Melden
  • simiimi 19.04.2016 23:27
    Highlight Sapere, natürlich bildet der homo oeconomicus den Menschen nicht vollständig ab, aber "survival of the fittest" begünstigt halt all die angeprangerten Eigenschaften des Kapitalismus
    13 6 Melden
    • Sapere Aude 19.04.2016 23:53
      Highlight Wenn ich alleine sozialdarwinistisch denke wäre die Aussage wahrscheinlich sogar richtig. Das heisst aber nicht, dass der Kapitalismus alternativlos ist, er folgt nicht automatisch aus dem Wesen des Menschen. Die kritisierten Eigenschaften werden durchs System favorisiert und begünstigt. Ändern wir die Parameter und die Funktionsweise des System, werden andere menschliche Eigenschaften wicht, wer aber alleine auf Profitmaximierung fixiert ist, der will das System ändern. Der heutige Kapitalismus ist wirtschaftsschädigend, innovationsfeindlich und demokratiefeindlich.
      33 2 Melden
    • Sapere Aude 19.04.2016 23:59
      Highlight Der heutige Kapitalismus widerspricht sogar grundlegenden Prinzipien des freien Marktes. Die Finanzkrise ist dafür bestes Beispiel. Horrende Gewinne wurden zuerst privatisiert und dem realen Wirtschaftskreislauf entzogen, dannach wurden die Risiken und Verluste verstaatlicht. Genau dasselbe will die Energiebranche jetzt mit den Wasser und Atomwerke machen, nachdem man jahrzehntelang von Subventionen und Kostenunwahrheit profitiert hat.
      46 1 Melden
    • rodolofo 20.04.2016 08:19
      Highlight Sapere Aude hat völlig recht
      Die Ansätze und Technologien sind bereits da.
      Wir müssen sie nur noch einsetzen und weiterentwickeln!
      Wir müssen die Super-Reiche wie Süchtige behandeln und nicht kriminalisieren, ebenso wie andere Drogensüchtige.
      Was die brauchen sind staatliche Abgabe-Systeme und Entzugsprogramme.
      Wir würden beispielsweise einem Super-Reichen, der sich trotzdem arm fühlt, weil irgendwo auf der Welt noch ein Reicherer den Grosskotz spielt, sagen:
      Du darfst noch zwei drei Briefkastenfirmen führen in Panama. Ansonsten aber ist Schluss! Du kriegst wie alle andern Dein Grundeinkommen.
      15 1 Melden
    • simiimi 20.04.2016 11:32
      Highlight Sapere, du prangerst die freie Marktwirtschaft an, doch was ist die Alternative? Der Sozialismus ist überall gescheitert und zurück zu Feudalgesellschaften will wohl wirklich niemand. Der Kapitalismus ist nicht perfekt, aber er vermag von allen bisher bekannten Systemen die Wesenszüge des Menschen am günstigsten zu Nutzen. Dass ab 2008 Gewinne privatisiert und Schulden verstaatlicht wurden steht übrigens diametral zu meinem Verständnis der Marktwirtschaft
      2 6 Melden
    • Sapere Aude 20.04.2016 13:12
      Highlight Ich kritisiere nicht die Marktwirtschaft, sondern den Kapitalismus, ein feiner aber grosser Unterschied. Der Kapitalismus neoliberaler Prägung ist das Problem und den freien Markt müssen wir vor davor schützen. Hin zu einer bedürfnisorientierten und demokratisierten Wirtschaftssystem, welches nicht den ganzen Planeten in Geiselhaft nimmt.
      15 1 Melden
    • per scientam 25.04.2016 20:30
      Highlight Freie Marktwirtschaft gab es noch nie...
      Die Politik, also das Spiel um Macht und Geld hat noch nie eine Freie Marktwirtschaft zugelassen.
      Subventionen, Gesetze, Steuerbegünstigungen, Kampagnen für oder Gegen etwas, Steuern um Produkte künstlich teuer zu machen, Verbote...



      0 0 Melden
    • per scientam 25.04.2016 20:34
      Highlight Das Problem ist, wenn zentralistisch Regiert wird, fern des Alltages, fern der Leute, haben nur noch die Grosskonzerne und Grosskapitalisten Zugang zum Gesetzgeber (Legislative).

      Für kleine Regionale Firmen ist es zu teuer Lobbyisten zu stellen um in einer Zentralregierung vertreten zu sein. Wohingegen für Grosskonzerne/Grosskapitalisten es günstiger ist, denn sie müssen genau nur eine Regierung für ihre Interessen zu überzeugen.
      Die kleinen haben so keine Chance.

      Zentralismus vs. Föderalismus

      1 0 Melden
  • Don Alejandro 19.04.2016 20:11
    Highlight Wenn wir wirklich etwas bewirken wollen, dann müssen halt nicht mehr bei Amazon und Co einkaufen. Solange wir dies tun, werden wir solche Arschgesichter wie Jeff B.'s weiterhin in ihrem asozialen Verhalten unterstützen. Deswegen lieber gerne mal einen Franken bei der Konkurrenz mehr ausgeben, dies kommt uns dann indirekt ebenfalls zu Gute.
    69 3 Melden
  • koks 19.04.2016 20:06
    Highlight In Frankreich nahm die Belegschaft schon Chefs als Geisel. Das lässt sich auch ausdehnen auf die Aktionäre. Der Möglichkeiten sind viele.
    32 10 Melden
    • Froggr 21.04.2016 18:35
      Highlight In Frankreich hat man soeben gegen die 35 Stunden Woche gestreikt. :-) Die sind zum scheitern verurteilt.
      0 0 Melden
  • DerGrund 19.04.2016 15:55
    Highlight Ich gebe den ganzen Geldmonarchen noch höchstens ein paar Jahrzehnte, dann wird es ihnen wohl so ergehen wie Ludwig dem Sonnenkönig. Spätestens wenn die Vermögen maximal konzentriert sind und die 4. industrielle Revolution den Grossteil der Bevölkerung in die Arbeitslosigkeit getrieben hat, werden die Milliardäre dieser Welt plötzlich allein sein in einem Spiel, für das es viele braucht. Und die Menschen werden merken, dass die Verelendung sie auch unabhängig macht von System, welches sie ausgespuckt hat. Dann verhungern die Reichen auf ihren Milliarden.
    56 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.04.2016 21:16
      Highlight Fast wie bei Monopoly, mit dem Gewinner will niemand feiern.
      32 0 Melden
    • DerGrund 20.04.2016 03:57
      Highlight Schade übrigens dass Kapitalismuskritik nur den Extremparteien zueigen ist. Als eher mitte-rechtskonservativ eingestellter fehlt mir da die passende Partei in der Landschaft.
      13 2 Melden
    • karl_e 20.04.2016 12:10
      Highlight Der Sonnenkönig starb alterswegen und keinesfalls durch äussere Gewalt. Solche geschah erst dem 16. Ludwig und dessen lieblicher Gattin etliche Jahrzehnte später mittels der Guillotine.
      7 0 Melden
    • Froggr 20.04.2016 21:44
      Highlight Leute der Grossteil der Bevölkerung wird dadurch sicherlich nicht arbeitslos. Und in den nächsten 100 Jahren wird sich beim heutigen Kapitalismus mit Sicherheit nichts ändern. Und das ist gut so. Ich gehe davon aus, dass zum Komunismus sicherlich niemand zurückgehen will und auch sonst keine wirklichen Lösungsvorschläge vorhanden sind.
      1 7 Melden
    • DerGrund 21.04.2016 12:55
      Highlight Wer soll bei den vielen Ludwigs denn noch die Übersicht behalten? ;)
      Froggr, niemand spricht von Kommunismus. Neue Modelle müssen her, wie z.B. die ressourcenbasierte Wirtschaft nach Fresco...
      4 1 Melden
  • Sapere Aude 19.04.2016 15:30
    Highlight Sahra Wagenknecht schreibt in ihrem neuen Buch zurecht, dass wir die freie Marktwirtschaft vor dem Kapitalismus retten müssen. Eine Gesellschaft die den Egoisten und Gierigsten die grössten Erfolgschancen einräumt, in welcher Egoismus und Rücksichtslosigkeit als clever , vermeintliche Gutmenschen als dumm und naiv gelten, kann keine solidarische, frei und faire Wirtschaftsordnung sein. Wir sollten in der Zukunft auf eine Wirtschaftsordnung setzen, in welcher die Menschen aus respektablen Motiven das allgemeine Wohl fördert und nicht eine, die die Lastern der Menschen als Tugend verkauft.
    54 5 Melden
    • FrancoL 19.04.2016 16:41
      Highlight Deckungsgleich zur Demokratie; Das GEMEINWOHL steht im Vordergrund und nicht das von einzelnen Wenigen.
      26 2 Melden
    • Sapere Aude 19.04.2016 17:40
      Highlight Genau, die Marktwirtschaft ist nicht das Problem, sondern das falsche Anreizsystem welches der neoliberalen Wirtschaftsideologie. Weshalb in linken Kreisen die Idee einer Demokratisierung von der Wirtschaft diskutiert wird.
      31 1 Melden
    • simiimi 19.04.2016 21:49
      Highlight Sie haben in ihren Überlegungen den zentralsten Faktor vergessen: Die Natur des Menschen
      12 3 Melden
    • Sapere Aude 19.04.2016 22:21
      Highlight simiimi, welche Natur des Menschen? Das Problem ist nicht die Natur des Menschen, sondern die neoliberale Propaganda, die uns glauben lässt, der Mensch sei in erster Linie egoistisch und gierig. Der "omo economicus" ist eine PR Lüge der neoliberale Wirtschaftselite, die uns den Kapitalismus so verkauft. Der Mensch ist in erster Linie ein soziales Wesen, welches Bindungen eingeht und im Normalfall auf Kooperation setzt. Die von Ihnen postulierte Natur des Menschen ist ein durch dieses perverse System konditioniertes Verhalten und keine biologische Tatsache.
      33 1 Melden
    • rodolofo 20.04.2016 08:26
      Highlight Ich weiss nicht...
      Das ist mir irgendwie zu blauäugig.
      Für das was ist, muss es Gründe geben.
      Die "Altvorderen" haben auch nicht alles falsch gemacht, sondern sie versuchten wie wir mit unseren Voraussetzungen versuchen, "das Beste draus zu machen".
      Dabei kommen uns Sachzwänge in die Quere, oder natürliche Widerstände (Gegenwind, oder die SVP) machen uns einen Strich durch die Rechnung.
      Das gehört aber mit zum (heilig ernsten) Spiel.
      Ohne Herausforderungen gibt es keine evolutionäre Weiterentwicklung.
      0 0 Melden
    • Beobachter 20.04.2016 15:34
      Highlight Es gibt zwei Grundsätze, die wesentlich sind: Erstens ist individuelle Freiheit nur möglich, wenn das "Um uns herum" funktioniert. Aus diesem Grund muss das Gemeinwohl letztlich immer über der individuellen Freiheit stehen. Das scheint man heute oft zu vergessen. Die Natur des Menschen, und zwar in dem Punkt, dass der Mensch ein Wesen ist, das den natürlichen Antrieb hat, seine Situation zu verbessern. Ein politisches oder wirtschaftliches System soll diesen Antrieb fördern und nicht untergraben. Denn letztlich steht die Leistung immer am Anfang, auch der Umverteilung.
      3 0 Melden
  • Homes8 19.04.2016 14:30
    Highlight Statt: lächle oder stirb.
    Stirb und lächle. Wir sterben sowieso. Warum nicht mit einem Lächeln?
    11 7 Melden
  • Wolfsblut 19.04.2016 13:45
    Highlight Ich wünschte mir einen Bernie Sanders in der Schweiz.
    29 8 Melden
    • Homes8 19.04.2016 14:23
      Highlight Ich habe unten das Gedicht von Mani Matter über Nationalrat Hugo Sanders gepostet.
      Vieleicht hätte uns Mani Matter retten können.
      21 1 Melden
    • Emperor 19.04.2016 15:24
      Highlight Naja Bernies Positionen sind in weiten Teilen in Europa Realität, nur leider kommen sie von Rechts immer mehr unter Beschuss...
      22 0 Melden
    • Homes8 19.04.2016 15:59
      Highlight Da der Text nicht aufgeschaltet wurde, hier das Ding auf utube
      5 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 19.04.2016 13:19
    Highlight Egal, wie sie sehr sie dich ausbeuten und verarschen, lächle oder stirb!

    All diejenigen, die bald gegen das Grundeinkommen stimmen wollen, sollten diesen Artikel lesen, damit sie sehen, wohin ihre Reise geht.
    58 18 Melden
    • MacB 19.04.2016 13:57
      Highlight Das BGE schafft auch neue Probleme wie Immigration oder? Die Anreize, hierherzukommen, werden noch ein Vielfaches grösser. (Man muss nicht SVP-Wähler sein, um das zu erkennen)

      Der Ansatz ist gut aber es ist kein Allheilmittel. Ein menschenwürdiges Leben geniesst auch heute jeder. Dafür spricht hingegen die Vereinfachung des Systems. Doch das allein genügt mir noch nicht. Darum bin ich dagegn.
      20 33 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.04.2016 14:17
      Highlight Es wurde ausdrücklich festgehalten, dass für Immigranten eine Zusatzlösung geschaffen wird. So dass man nicht einfach in die Schweiz reisen kann und per sofort das BGE erhält.

      Ich hoffe wirklich sehr, dass die Leute sich informieren bevor sie abstimmen.
      55 10 Melden
    • MacB 19.04.2016 14:33
      Highlight Schon so oft wurde von flankierenden Massnahmen gesprochen, die nie eingetreten sind. Zumeist versprachen Bürgerliche das blaue vom Himmel und konnte es nicht halten. Es ist naiv zu glauben, alles wäre so einfach. Dann müssten wir die Personenfreizügigkeit mit der EU aufkünden oder wie soll das sonst gehen? Wundert mich, dass du ein SVP-Anliegen verteidigst :)

      Und wo liegt die Grenze zwischen bedingungslos(em Grundeinkommen) und an viele Bedingungen geknüpft? Wo fängt Diskriminierung an?

      Es ist einfach nicht ausgegoren, da kann man sich noch lange informieren.
      14 12 Melden
    • Adrian.E 19.04.2016 14:38
      Highlight Ich sehe die BGE-Initiative als Teil dieses Problems. Leute aus dem Umfeld der BGE-Initiative tun so, als ob es ausschliesslich legitim sei, aus rein "intrinsischer Motivation" zu arbeiten. Das ist genau diese Ideologie - ein Teil der Firmen erwartet, dass Leute mit voller Hingabe arbeiten und nicht zwischen Arbeit und Privatleben unterscheiden.

      Indem die BGE-Initianten so tun, als ob nur intrinsische Motivation für die Arbeit legitim sei, fördern sie diese Haltung - man muss alles geben, sonst könne man ja schliesslich gehen und von CHF 2500 leben.

      Ich stimme aus voller Überzeugung nein.
      17 26 Melden
    • Charlie Brown 19.04.2016 15:21
      Highlight @Rhabarber: Was wurde wo ausdrücklich festgehalten? Wir stimmen nur über einen Verfassungstext ab, und da steht gar nix darüber.

      Wenn von Gegnerseite z.B. die 2'500 pro Monat kritisiert werden, heisst es immer, dass das ja noch gar nicht fix sei (man solle doch gefälligst den Initiativtext lesen!). Genau so nicht fix ist, unter welchen "Bedingungen" das "Bedingungslose" Grundeinkommen ausbezahlt werden soll.

      Bitte auf beiden Seiten mit den selben Ellen messen...
      14 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.04.2016 15:48
      Highlight Machst du Witze? Seit wann ist die svp für das BGE? Ich krieg grad nen Lachkrampf. Sorry :-)
      8 8 Melden
    • MacB 19.04.2016 16:28
      Highlight Die SVP ist nicht für das BGE, du musst nur etwas genauer lesen. Die SVP ist gegen die Personenfreizügigkeit.

      "Man kann nicht einfach in die Schweiz reisen und das BGE bekommen" bedeutet doch, dass man
      a) entweder das BGE eben doch nicht bedingungslos erhält, sondern nur nach einer gewissen Zeit, ab einem gewissen Ausweis. (C z. Bsp.). Diskriminierung und Missbrauch ist damit vorprogrammiert.
      b) man nicht so leicht Wohnsitz nehmen kann, was in Richtung Ventilklausen oder Einschränkung der Personenfreizügigkeit geht. Das wiederum wäre voll auf SVP-Linie, wenn auch aus anderen Gründen.
      11 2 Melden
    • Homes8 19.04.2016 17:45
      Highlight Eine Bedingung würde ich stellen:
      Bezüger sollten eine Art Selbsthilfegruppe oder Firma gründen und alljährlich einen kleinen Bericht darüber abliefern.
      ich finde jeder Mensch sollte sich ein Ziel setzen damit er nicht verwahrlost.
      3 8 Melden
    • Charlie Brown 19.04.2016 18:13
      Highlight @Homes8: Bezüger wäre ja die ganze Bevölkerung. Wie stellst du dir das vor? Und wer soll das denn lesen? Oder ist das nur eine Beschäftigungsmassnahme? Sehe den Sinn grad nicht.
      8 0 Melden
    • Homes8 19.04.2016 18:35
      Highlight Ähnlich wie eine kleine Steuererklärung, kleiner Aufsatz. Habe mich einer Suppenküche angeschlossen, oder gegründet z.B.
      Diejenigen die einen Job haben, oder Selbstständig sind, müssen ja auch weiterhin eine Steuererklärung ausfüllen, nehme ich an, oder?
      Denn Leuten einfach das Geld in die Finger drücken und sagen "nimm-ist-mir-egal-wer-du-bist-und-was-du-machst" finde schlecht.
      3 2 Melden
    • Homes8 19.04.2016 18:53
      Highlight @ Charlie Brown
      Kann auch schreiben: habe ganzes Jahr an meinem Nasenpoppel Bild gearbeitet, wenn das stimmt. Es soll den Leuten weiterhelfen im Leben.
      2 1 Melden
    • koks 19.04.2016 20:07
      Highlight das grundeinkommen ändert überhaupt nichts. im gegenteil. es etabliert ein staatlich subventioniertes prekariat. mir sind leute verdächtig, die sowas noch fördern wollen: handlanger der reichen?
      12 7 Melden
    • _kokolorix 19.04.2016 22:13
      Highlight Das Bge wird zu einer wesentlich leistungsschwächeren Subsistenzwirtschaft führen in der jeder versucht so viel wie möglich selbst zu machen.
      Die Reichen werden sich mit noch mehr krimineller Energie damit beschäftigen ihr Vermögen vor dem Zugriff des Staates zu verstecken.
      Was wir wirklich brauchen sind Kapitalkontrolle, Mindest- und Maximaleinkommen und eine staatliche Selbstversorgungsindustrie. Nur so können wir das Joch der Grosskapitalisten abwerfen.
      Jeder andere Weg führt unvermeidlich in Oligarchie und/oder faschistische Diktaturen welche nur mit viel Blut verschwinden
      10 3 Melden
    • Turi 19.04.2016 23:01
      Highlight Mich erinnern die Schwärmereien für ein BGE an die Schwärmereien der Linken für die EU in den neunziger Jahren. Dank wachen und vernünftigen Bürgern zum Glück ohne Folgen für uns geblieben.
      Heute sieht man, was die EU tatsächlich ist: Ein neoliberales undemokratisches Gebilde am Gängelband der Grosskonzerne, der Superreichen und ihrer Lakaien.
      14 12 Melden
    • _kokolorix 20.04.2016 06:26
      Highlight Na, ja, soviel anders ist die Schweiz mit ihren wachen vernünftigen Bürgern auch nicht. Die Beten einen dementen Milliardär an und huldigen seiner Tochter...
      15 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.04.2016 11:57
      Highlight http://www.news.ch/Sozialsystem+oder+Bedingungslosigkeit/694384/detail.htm
      0 3 Melden
    • Charlie Brown 20.04.2016 12:53
      Highlight @Rhabarber: Der gepostete Text unterstreicht eindrücklich die Denke der BGEler...

      "Menschen, die nicht arbeiten, sind nämlich nie faul, während arbeitende Menschen in Jobs wie Projektmanager, Börsenanalyst, Berater, Systemcoach etc. sehr oft nichts in Wirklichkeit tun."

      Aha. Spannend.

      "Menschen sollten schon längst ein selbständiges Recht auf bedingungslose Würde und Anerkennung haben."

      Würde und Anerkennung stehen nicht zur Debatte. Wer seine Würde und Anerkennung davon abhängig macht, ob er vom Staat monatlich Kohle bekommt fürs Nichtstun wertschätzt nicht, wie gut es uns hier geht.
      4 2 Melden
    • MacB 20.04.2016 15:48
      Highlight @ Rhabarber: So einen undifferenzierten Quatsch habe ich noch selten gelesen.

      Aber es unterstreicht die typische Denke derer, die nicht fürs Geld arbeiten wollen/müssen: "die 25 Milliarden, die nach Berset noch fehlen, werden wohl noch aufzutreiben sein." Ja, wahrscheinlich wächst es auf Bäumen :)

      Es reicht wahrscheinlich, wenn du nachmittags mal RTL mit irgendwelchen Dokusoaps wie Frauentausch ankuckst. Qualmende Arbeitslose, die sagen: "Wieso soll ich arbeiten gehen, ich krieg ja Geld". Aber diese Realität ist ja keine oder? Und wenn, dann ist es höchstens die Ausnahme...
      5 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.04.2016 15:57
      Highlight http://www.nzz.ch/schweiz/bedingungsloses-grundeinkommen-lausanne-wagt-den-testlauf-ld.13985
      0 1 Melden
    • MacB 21.04.2016 07:43
      Highlight Bei Sozialhilfebezügern kann das durchaus Sinn machen. Eben, es ist eine Vereinfachung des Systems. Statt sich an SKOS-Richtlinien zu orientieren, kann auch monatlich 2500.- überweisen.

      Das ist aber nur eine Weiterentwicklung der Sozialhilfe und nur bedingt ein Testlauf für bedingungsloses Einkommen. Aber man kann es schon so nennen.

      Zudem habe ich auch da Bedenken, denn bisher konnte fehlbaren Sozialhilfebezügern die Leistungen gekürzt werden. Dieses Instrument entfällt komplett.
      1 0 Melden
  • gipfelibringer 19.04.2016 13:16
    Highlight Das Prekariat ist keine neue Erfindung, sondern ein neues Etikett für das, was im 19. Jahrhundert Proletariat genannt wurde. Auch damals waren Industrielle unheimlich reich gemessen an den Löhnen, die sie ihren Arbeitern zahlten. Auch damals mussten Arbeiter kuschen oder verschwinden. Die soziale Absicherung, die heute durch fehlgeleitete Globalisierung aus den Angeln gehoben wird, ist eine Errungenschaft des späten 19. und des 20. Jahrhunderts. Auch dies wird sich wiederholen - entweder, indem verständige Salaristen und Eliten "vernünftig" werden, oder dann durch Aufstände und Revolutionen.
    44 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 19.04.2016 12:26
    Highlight Ein gutes Indiz ist die Begriffsänderung von Personalabteilung in Human Ressources. Der Mensch ist eine Ressource, die - ganz der Logik der Wegwerfgesellschaften - nur nach ihrem unmittelbaren Nutzen bemessen wird. Danach wird der nutzlosen Ressource mit einer semantischen Perversion die Entlassung verkündet.
    44 5 Melden
  • Kookaburra 19.04.2016 12:00
    Highlight Natürlich sind die Reichen schuld, aber gerade in der Schweiz ist es doch einfach nicht weiter leugbar, dass gerade die traditionelle Linke mit der Zuwanderung die schärfste Waffe zu dieser Entwicklung und dadurch die Menschen geliefert haben. Man erkennt es dadurch, dass Herr Löpfe sich nicht auf der Seite der "Wem es nicht passt Ersetzten" sieht, sondern diese als Monster und Pöbel betrachtet.
    Denn in der Schweiz wurden so viele wie nirgends sonst verdrängt und ersetzt und jeder der diese Verelendung erkannt und gewarnt hat, wurde als Rasisst verschrien...
    51 51 Melden
    • mamina 19.04.2016 12:42
      Highlight 1.
      Herr Löpfe schreibt meiner Ansicht nach von der Arbeitswelt.
      Meiner Ansicht nach ist dies nicht 1:1 umsetzbar auf das Menschsein allgemein.

      Am Schluss steht: Prekarisierung erzeugt Angst. Angst ist zwar ein Teil der Freiheit, aber zu viel Angst wird zur Bedrohung der Freiheit. «Wird diese Angst nicht gemässigt und in sichere Bahnen gelenkt, dann droht die Gefahr, dass sie in irrationale Hysterie abgleitet», warnt Standing.

      Diese Angst in der Arbeitswelt muss in Bahnen gelenkt werden.Leider wurde diese Angst umgenutzt, politisch benutzt zwecks Machtvergrösserung.Rassismus ist das Resultat.
      27 1 Melden
    • atomschlaf 19.04.2016 12:49
      Highlight So ist es leider. Es ist mir nach wie vor unverständlich, wie für die hiesigen Linksparteien ihre internationalistische Ideologie über alles geht und sie dafür die Interessen der einheimischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Füssen treten.
      43 31 Melden
    • mamina 19.04.2016 12:55
      Highlight 2.
      Wenn ich meine Angst aus der Arbeitswelt als Mensch erkenne so werde ich fähig meine Befürchtungen auszudrücken. Prekarisierung in meinem Alltag als Mensch gibt es meiner Ansicht nach nicht. Ich bin frei mich auszudrücken auch im Sinne "wem es nicht passt kann gehen".
      Wer bei uns aufgenommen wird und Hilfe erwartet, kann bestimmt nicht sagen wie die Hilfe aussehen muss, da die Schweiz entscheidet. Wer bei uns eine Arbeit findet haltet sich unweigerlich an unsere Gegebenheiten.
      Ich denke wir sollten unsere Hysterie wahrnehmen und zügeln.
      4 6 Melden
    • FrancoL 19.04.2016 13:06
      Highlight Sie schreiben:
      . . . . dass gerade die traditionelle Linke mit der Zuwanderung die schärfste Waffe zu dieser Entwicklung und dadurch die Menschen geliefert haben . . . .
      Meiner Ansicht nach ist die Zuwanderung nicht geliefert, sie wird durch die Wirtschaft (ganz wenige Linke!) gefordert, geholt, rekrutiert und die Wirtschaft hält weder von flankierenden Massnahmen noch von einer Dämpfung etwas, wenn es ihr nicht ins Konzept passt!
      Die Wirtschaft kämpft bei Bedarf immer noch um Kontingente.
      Die Wirtschaft und deren Exponenten sind die Treibfeder der Zuwanderung und nicht die Verträge!
      31 11 Melden
    • atomschlaf 19.04.2016 13:32
      Highlight @FrancoL: Natürlich hat die Wirtschaft ein Interesse an einem möglichst grossen Pool an verfügbaren Arbeitskräften und holt diese dank PFZ faktisch ohne Begrenzung ins Land.
      Aber dann wäre es eben Aufgabe der Linksparteien gegen dieses Konstrukt anzukämpfen, das den Druck auf Arbeitnehmer und Löhne massiv erhöht hat. Stattdessen tun sie genau das Gegenteil. Das ist der Skandal.
      34 11 Melden
    • zorrofarblos 19.04.2016 14:38
      Highlight @nukularnickerchen bzw. atomschlaf: Wie würde man die Verdrängung aufgrund günstigeren Arbeitnehmern aus dem Ausland wohl verhindern.... hmmm Mindestlohn? Wer wollte das schon wieder?
      9 9 Melden
    • atomschlaf 19.04.2016 14:52
      Highlight @zorrofarblos: Ein Mindestlohn hilft höchstens im Niedriglohnbereich. Bei höherqualifizierten Jobs, wie Ingenieuren, etc. bringt dies rein gar nichts gegen den PFZ-verursachten Lohndruck.
      17 2 Melden
    • FrancoL 19.04.2016 14:58
      Highlight @atomschlaf; die flankierenden Massnahmen sind von der linken Seite vorgeschlagen worden oder etwa nicht?
      10 4 Melden
    • Sapere Aude 19.04.2016 15:10
      Highlight Es waren nicht die Linken, die all die Einwanderer reingelassen haben, sonder all die neoliberalen Wirtschaftsbosse, die damit die Löhne drücken. Btw. atomschlaf, viele Linke wollen gar nicht in die EU, ich zumindest nicht. Ich will nicht in eine Organisation vom kapitalistische Geldadel geführt. Ohne Linken wären die negativen Seiten der Personenfreizügigkeit nur noch gravierender.
      18 6 Melden
    • FrancoL 19.04.2016 15:16
      Highlight @Sapere Aude; Da bin ich bei Ihnen, richtig dargestellt!
      10 1 Melden
    • zorrofarblos 19.04.2016 15:17
      Highlight @atomschlaf: Sie haben recht... Was könnten wir denn gegen Lohndumping im Nicht-Niedriglohnbereich machen? PFZ künden? nicht Ihr Ernst oder?
      7 1 Melden
    • atomschlaf 19.04.2016 16:38
      Highlight @FrancoL: Warum "flankierende Massnahmen" die enorm aufwändig durchzusetzen sind und die Vertragsfreiheit einschränken, wenn man das Problem viel einfacher via Zuwanderungsbeschränkung angehen kann?

      @zorrofarblos: Was alle anderen Länder ausserhalb der EU auch machen: Die Zuwanderung selbst steuern. Falls mit der PFZ nicht vereinbar, wäre diese zu künden.
      14 3 Melden
    • atomschlaf 19.04.2016 16:40
      Highlight @Sapere Aude: Ich behaupte auch nicht, dass es die Linken waren welche die Einwanderer geholt haben, aber ich würde von einer linken Partei erwarten, dass sie sich gegen diese Flutung des Arbeitsmarktes auf der Angebotsseite wehrt. Heute ist leider das Gegenteil der Fall.

      Es freut mich jedenfalls, dass immer mehr Linke die EU als das erkennen, was sie eigentlich ist, nämlich ein Konstrukt im Interesse des Grosskapitals. Hoffe, dass auch die SP-Parteispitze dies gelegentlich begreift.
      11 3 Melden
    • FrancoL 19.04.2016 16:45
      Highlight @atomschlaf; und eine Zuwanderungsbeschränkung mit Kontingenten, denn anders geht es ja nicht, wäre weniger aufwändig?
      Sie sind wohl kein Praktiker und kennen auch nicht das Lobbieren der einzelnen Branchen, wie das früher und teilweise noch heute abläuft.
      Da wäre schon die Eigenverantwortung der Wirtschaft eine Lösung, doch an die glaube ich nicht.
      3 3 Melden
    • Sapere Aude 19.04.2016 16:46
      Highlight atomschlaf, mit der einer Zuwanderungsbeschränkung wäre das Grundproblem nicht gelöst. Es ist die neoliberale Ideologie, die gefährlich für unsere freie Marktwirtschaft und unsere demokratische Gesellschaft ist. Die PFZ lediglich ein Mittel des kapitalistischen Geldadels umd die Löhne zu drücken und weitere Gewinne für sich einzustreichen. Ohne PFZ werden sie einfach ein anderes Mittel finden, um weiterhin die Gewinne zu privatisieren und die Risiken an Staat und Gesellschaft auszulagern. Die PFZ ist nicht das Problem sondern das zerstörerische antidemokratische Verhalten der Grosskonzerne.
      7 1 Melden
    • zorrofarblos 19.04.2016 16:48
      Highlight @atomschlaf: wir drehen uns im Kreis. Was passiert bei der aufkündung der PFZ? Bilaterale Verträge sind in Gefahr - Exportsektor bricht (noch mehr) ein - Arbeitslosigkeit steigt - Zugewanderte zehren am Sozialsystem - SVP sieht sich bestätigt und erhält weiter Zuwachs - ?
      3 2 Melden
    • Kookaburra 19.04.2016 17:42
      Highlight Ich will frei sein, wie die Väter waren.
      Aber die Wirtschaft hat uns via Links an die Welt verraten und uns dem Niedergang ausgeliefert.
      Jetzt wird die Reaktion halt umso heftiger werden, wenn es denn zu einer Revolution kommt - und ich werde den Profiteuren keine Träne nachweinen wenn wir sie erschlagen oder vertreiben.
      Den Reichen noch weniger, wie den Zuwanderern. Denn diese werden wohl am meisten leiden.
      Und es ist mir so egal, denn sie haben nie genützt, aber viel genommen - und könnten uns schlussendlich alles kosten.
      13 5 Melden
    • Sapere Aude 19.04.2016 17:49
      Highlight Statistisch sind die Arbeitslosenzahlen mit den Bilateralen gesunken. Ich sehe die PFZ auch nicht als das eigentliche Problem. Würde die Wirtschaft verantwortungsvoll handeln und bei gleicher Qualifikation den Inländer bevorzugen, wäre der Druck auch nicht so hoch. Wenn man bei den Lohnkosten aber noch ein paar Prozent drücken kann, fliegt man die Fachkraft aus dem Ausland ein. Gerade bei der Lohngleichheit und Bekämpfung des Lohndumpings unternehmen die Linken und Gewerkschaften extrem viel. Das Grundproblem ist das Ausnützen der PFZ durch die Wirtschaft, Zwecks Gewinnmaximierung.
      7 1 Melden
    • Sapere Aude 19.04.2016 17:56
      Highlight "Ich will frei sein, wie die Väter waren.
      Aber die Wirtschaft hat uns via Links an die Welt verraten und uns dem Niedergang ausgeliefert."
      Du willst wieder in einer Zeit Leben wo die Mütter keine politischen Rechte hatten? Ja neoliberale Wirtschaftsbosse haben uns verraten. Die Schuld dafür den Linken zu geben ist absurd. Schon alleine weil die Schweiz seit 1848 immer bürgerlich regiert wurde. Da müsst ihr euch schon selbst an der Nase nehmen. Wir wählen nicht die Wirtschaftslobbyisten und Grossaktionäre ins Parlament.
      8 0 Melden
    • Kookaburra 19.04.2016 18:56
      Highlight Weisst du, die Schweiz ist klein. Weder der Platz, noch die Jobsicherheit, noch die Infrastruktur oder die Natur und Bewohner müssten so leiden, wenn wir weniger Menschen hätten.
      Und dass wir so viele haben, ist alleine die Schuld der Linken.
      Man hätte den Neoliberalismus und die Wirtschaftsbosse weit besser im Griff, wenn das Individuum nicht durch die Zuwanderung inflationär entwertet würde. Vielleicht wirst du es eines Tages verstehen...
      13 4 Melden
    • Sapere Aude 19.04.2016 20:05
      Highlight "Und dass wir so viele haben, ist alleine die Schuld der Linken."
      Die Linken machen, wenn überhaupt ca 30% der Wähler aus, warum sollen die jetzt alleine daran Schuld sein?
      5 3 Melden
    • FrancoL 19.04.2016 22:34
      Highlight @Feuerfuchs; Die Zuwanderung ist zu gutem Teil ein Produkt der Wirtschaft, von der Wirtschaft in diesem Umfang gewollt und durch alle Böden mit Hilfe der Rechten durchgezogen.
      Es ist zwar nicht das typische links / rechts Modell sondern das Modell der Wirtschaft gegen die Arbeiterkräfte. Wie konnte dies denn geschehen; so wenige gegen so viele und es gewinnen die wenigen?
      Einfach weil das rechte Bürgertum inkl. einem Teil der Arbeiterschaft (Volch) die Wirtschaft gedeckt hat und das immer wieder. Nun sollen die linken Schuld sein? Nein! Verursacher ist die Wirtschaft und der Schutzschild.
      8 4 Melden
    • FrancoL 19.04.2016 22:44
      Highlight @Feuerfuchs; Und dieser effiziente Schutzmechanismus des Volchs hat so gut funktioniert dass die Wirtschaft dieses Volch auch dazu bringen konnte die Schildfunktion auszuüben und dabei auf die linken zu zeigen mit dem wirklich einmaligen Resultat dass das Schild bis heute nicht gemerkt hat dass es ein Schild ist, missbraucht und verraten und nun bestens ausgetauscht werden kann, weil die Wirtschaft nun das Sagen hat. Verrat der Mehrheit an sich selbst ohne es zumindest noch zu merken, und nun ist es wirklich gleich wer was verbrochen hat, die Karten sind gelegt und viele haben die A-Karte.
      6 3 Melden
    • Kookaburra 19.04.2016 23:55
      Highlight FrancoL, ich habe keine Ahnung was du wieder laberst. Ich vermute eine Schilddrüsenfehlfunktion. Und es interessiert mich nicht.
      Italiener werden mir aber immer unsympathischer. Nur wegen dir.
      Es ist mir im Grunde schegal, wer Schuld hat, den Schaden haben wir ja sowieso. Genauso wie dich...
      7 9 Melden
    • FrancoL 20.04.2016 00:50
      Highlight @Kleiner Feuerfuchs;
      Geht es noch ein wenig ausfälliger? Genügt Dir eine Einwanderung meines Urgrossvaters 1878 oder hast Du da ernsthafte Probleme damit? Deine Sprache zeigt dass Du offensichtlich nicht gerade den Schnitt der Swissness anhebst besser gesagt arg drückst. Deine monotonen falschen Herleitungen kann ich noch gelten lassen die disqualifizieren Deine Person und das stört wohl niemanden, die ausfällige Sprache zeigt dass Du offensichtlich den Schaden mitverursacht hast und nun versuchst durch heftige Worte Dich rein zu waschen. Klappt nicht, garantiert!
      10 6 Melden
    • atomschlaf 20.04.2016 10:12
      Highlight @Sapere Aude: Ich sage nicht, dass eine Zuwanderungsbeschränkung das Problem vollständig lösen würde, aber sie würde es mit Sicherheit entschärfen.
      Dass die vollständige Öffnung des Arbeitsmarktes eines 8-Mio-Landes gegenüber einer EU mit 500 Mio. Einwohnern ein Überangebot an Arbeitskräften schafft und und es dadurch den Arbeitgebern massiv erleichtert, auf Löhne und Arbeitsbedingungen zu drücken, ist wohl offensichtlich.
      Ausserdem sehe ich nicht, was an einem Mechanismus schlecht sein soll, der ausserhalb der EU der Normalfall ist und in anderen Einwnderungsländern gut funktioniert.
      5 1 Melden
    • FrancoL 20.04.2016 11:11
      Highlight @atomschlaf; ich verstehe Ihren Ansatz, Beschränkung wäre ein Mittel, die Folgen aber nicht richtig abschätzbar! A) den Kleinen KMUs die nicht ins Ausland auslagern können würden die Lohnsummen ansteigen, die Produkte im Innland teurer, für den Export wohl teilweise zu teuer! Die Grossen würde die Auslagerung anpeilen, damit Verlust an Arbeitsplätzen.
      Damit meine ich NICHT dass eine Zuwanderung mit freier Fahrt gut ist, ich möchte aber hinweisen dass die Beschränkung alleine schon mal grössere Probleme erzeugen würde. Der Mecano muss bei der EIGEN-Verantwortung der Wirtschaft greifen.
      3 3 Melden
    • Kookaburra 20.04.2016 13:39
      Highlight Eigenverantwortung ist das Dümmste, dass man fordern kann. Die Wirtschaft hält sich nur an Gesetze, und auch das nur knapp, und umgeht sie, wenn immer möglich. Arbeitsplatzverluste müssen wir durch Negativzuwanderung kompensieren. Denn die Auslagerung und der Abbau passieren ja auch jetzt schon...
      Anders können wir den zu grossen Einfluss der Wirtschaft leider nicht mehr einschränken.
      Ausserdem fällt die PFZ mit den Bilateralen im nächsten Februar automatisch, weil unsere Regierung ja jegliche Bemühung zum Erhalt versäumt hat...
      6 2 Melden
    • Sapere Aude 20.04.2016 15:32
      Highlight Bürgerliche die das Arbeitslosigkeitsproblem mittels planwirtschaftlichen Methoden lösen wollen. Eine Negativeinwanderung ist utopisch, wollen wir anfangen die Leute rauszuwerfen Fuchs? Dann würden wir die Wirtschaft endgültig an die Wand fahren, zusammen mit unserem Gesundheitssystem, den Universitäten. Nicht zu vergessen dass damit die ganzen Bilateralen auf den Spiel stehen und wir uns endgültig von der Weltspitze verabschieden werden. Über die höhe der Zuwanderung müssen wir diskutieren, aus welcher Ecke aber regulatorische und bürokratische Hürden gefordert werden, erstaunt mich schon.
      1 1 Melden
    • Beobachter 20.04.2016 16:03
      Highlight Ich ziehe immer gern den Vergleich mit der Familie. Habt ihr Kinder im Teenager Alter? Man gibt ihnen einen gewissen Vertrauensvorschuss. Werden aber Regeln permanent gebrochen, wird die Schraube angezogen. So muss es auch mit der Wirtschaft sein. Man hat lange genug auf Eigenverantwortung gesetzt. Resultat: Es wird über die Stränge gehauen und die Dinge laufen aus dem Ruder. Nun ist es höchste Zeit, die Zügel wieder anzuziehen. Das Vertrauen ist verspielt. Nun braucht es eine Korrektur und strengere Regeln.
      4 1 Melden
    • Sapere Aude 20.04.2016 16:15
      Highlight Ich stelle gar nicht in Frage, dass sich etwas ändern muss, aber ich halte die PFZ und Zuwanderungsbeschränkung mittels Kontingente als den falschen Ansatz. Wenn wir auf Eigenverantwortung setzen, müssen wir diese natürlich auch einfordern, was in vielen Fällen nicht geschieht. Ich halte die Stärkung der Rechte der Arbeitnehmer als besseren Ansatz. Dort liegt nämlich das Problem. Die Arbeitnehmer werden nur noch als Kostenpunkt und Manövriermasse durch die Firma gesehen. Dort müsste man ansetzen.
      1 0 Melden
    • FrancoL 20.04.2016 16:41
      Highlight @Sapere Aude: Solange die Arbeitnehmer in Massen vor die Wirtschaft hinstehen wird aus Ihrem Ansinnen vermutlich nichts.
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    • FrancoL 20.04.2016 16:41
      Highlight @An Alle: Eigenverantwortung ist nicht eine Bitte an die Wirtschaft sondern eine FORDERUNG die es durchzusetzen gilt! Es ist nicht dies Eigenverantwortung die heisst: Liebe Wirtschaft nimm Eigenverantwortung wahr, sondern es ist ein Rahmen der in Eigenverantwortung von der Wirtschaft umzusetzen ist. Damit will ich ausdrücken, dass wir bei den vielen Branchen nicht alle gleich behandeln können sondern ein Mecano ansetzen müssen, denn die Einzelnen in Eigenverantwortung umsetzen müssen.
      2 2 Melden
    • Kookaburra 20.04.2016 17:23
      Highlight Wirtschaft und Gier kennen keine Moral. Genausowenig wie Kapital und Kapitalismus. Da kannst du lange fordern.
      Ich sage: Der Ausverkauf der Schweiz muss aufhören! Es sind einfach zuviele Ausländer auf immer weniger Schweizer, Platz und Arbeit.
      Unsere Nachkommen sollen genauso wie wir auch eine Chance auf Land und Natur haben dürfen. Einfach alles an Zuwanderer zu verschenken ist nicht Nachhaltig, sondern das Gegenteil.
      Wegen der egoistischen Gier und übertriebenen Zuwanderung, muss es nun halt zur Rückwanderung kommen, sonst werden unsere Kinder uns hassen...
      4 1 Melden
    • Sapere Aude 20.04.2016 17:43
      Highlight Franco, genau darin liegt das Problem, wir alle stützen das perverse System indem wir uns das bieten lassen. Die Gesellschaft hat sich der neoliberalen Ideologie bereits unterworfen und hat es bereits akzeptiert, dass die Demokratie wirtschaftskonform sein muss. Das Gedankengut ist so tief drin, dass wenn jemand erwischt wird beim Vermehren seines Vermögen wir ihn als clever halten und ihm in erster Linie ankreiden, dass er sich erwischen lässt. Ein Mittelloser der sich mit ein paar Tricks und Kniffen einige Franken mehr herausholt ist ein Schmarotzer.
      3 0 Melden
    • FrancoL 20.04.2016 19:28
      Highlight @Sapere Aude; das tönt wie eine Bankrotterklärung an die Vernunft. Wäre schade, gerade von Ihnen.
      Ich bin kein Turbo-veränderer, das sehe ich nicht als nachhaltig für unsere Zukunft. Die Lösung liegt in den kleinen Schritten, das Anlegen von neuen Auslegeordnungen, die mehr die Kräfte widerspiegeln; nicht links gegen rechts sondern Vernunft gegen Unvernunft. Auch eine Schweiz mit einer mehr Vernunft gesteuerten Wirtschaft ist immer noch für Investoren interessant. Die Schweiz hat mehr zu bieten als zügellose Wirtschaftmentalität. Nur es sind (noch) zu wenige die sich der Vernunft verschreiben
      0 1 Melden
    • FrancoL 20.04.2016 19:42
      Highlight @Sapere Aude; Wir alle stützen das perverse System? Das glaube ich nicht aus eigener Erfahrung, es gibt nicht viele aber doch merklich erkennbare Teile der Bevölkerung Arbeiter und KMUs die durchaus die freie Wirtschaft mittragen aber ohne deren Maximen zB die Verherrlichung des Gewinnes zu heiraten.
      Und diese Gruppe geht nicht unter sie steht zwar ein wenig zwischen Stühlen und Bänken da sie sich gegen die TurboKapitalisten wehren muss und gleichzeitig sich gegen allerlei Anwürfe der Wutbürger, der Enttäuschten der Hardcore-Umbeiger wehren muss. Das Problem ist die fast leere Mitte!
      0 1 Melden
    • Sapere Aude 20.04.2016 21:08
      Highlight Ist natürlich jetzt ein bischen überspitzt formuliert und mir geht es auch nicht um radikale Änderungen. Es ist einfach so, dass wir alleine durch unser Konsumverhalten das System mitgestallten und unterstützen. Das ist erst einmal eine Feststellung und es geht darum, dass wir uns dessen bewusst sind. Die Vernunft ist der einzige Ausweg aus dieser Sackgasse, indem wir uns unserer Vernunft bedienen und unsere Verantwortung wahrnehmen. Solange eine stille Mehrheit das System stützt, wird sich nichts ändern, weshalb die vernünftigen in kleinen Schritten versuchen müssen, etwas zu verändern.
      1 0 Melden
  • Homes8 19.04.2016 11:44
    Highlight Die Globalisierung führt uns in die Sklaverei. Schlussendlich landen wir, wie die Schweine, in der gewinnoptimierten Massen-/Fabrikhaltung. Know how und Selbstständigkeit verschwindet.
    Je grösser die Organisation, um so einfacher bringen die Mächtigen Ihre ausbeuterischen Gesetze durch. Das auf Kosten der Natur. Es geht nicht drum, z.B. Containerschiffe zu bauen die weniger Dreck rauslassen, sondern regional und selbstständig zu produzieren.
    Die UN, EU u.a. betreiben bei Steuer- und Umweltfragen Hinhaltetaktik, zugunsten mächtiger Personen.
    44 9 Melden
    • gipfelibringer 19.04.2016 13:18
      Highlight Nein, es ist eben keine Sklaverei - da Sklaven Investitionsgüter wären und in der Bilanz als Aktivposten und Unternehmensvermögen auftauchen würden. Lohnarbeit hingegen ist immer nur ein Kostenfaktor.
      7 4 Melden
    • Homes8 19.04.2016 13:52
      Highlight Nennen Sie es wie Sie wollen. Sie lenken nur vom Thema ab. Genauso wie wie diejenigen, die darüber diskutieren, ob wir uns in unserem Käfig nach links oder rechts bewegen sollen.
      11 1 Melden
    • FrancoL 19.04.2016 15:26
      Highlight Etwas krass dargestellt. Und im Gegensatz zu den Schweinen füttern wir unsere Herren gleich selbst und reinigen auch noch den Stall! Krass aber wahr.
      7 1 Melden
    • mamina 20.04.2016 17:57
      Highlight @gipfelibringer Sie machen einen Grossen Denkfehler.

      Sklaven sind ein Gewinn- und Kostenfaktor.

      Der von den Sklaven erarbeitete Gewinn taucht in der Bilanz in den Aktivposten auf.

      Der Sklave hat noch nicht begriffen, dass sein Herr ohne ihn einpacken müsste.
      Um den Sklaven still zu halten operiert man mit Angstmache.

      1 0 Melden
    • Homes8 20.04.2016 19:07
      Highlight Den Käfig immer gut gefüllt halten, dann laufen auch die Schweine die sich eigentlich querstellen wollen automatisch in die richtige Richtung.
      1 0 Melden
  • Markus86 19.04.2016 11:37
    Highlight
    25 2 Melden
    • Señor Ding Dong 19.04.2016 12:55
      Highlight Das ist Herzlifishing. Mani Matter kann man einfach nicht Blitzen :-'(
      15 0 Melden
  • Linus Luchs 19.04.2016 11:21
    Highlight Das Prekariat wird zum „Monster“, weil es die Rettung von faschistoiden Kräften erhofft. Es wählt aber auch neoliberale Parteien, die für die Superreichen und das Salariat politisieren. Warum wählen die Kälber ihre Schlächter? Warum erkennen sie nicht, dass die Rechtsnationalen zusammen mit den Neoliberalen die Basis einer zivilisierten, solidarischen Gesellschaft zerstören? Das lässt sich nicht mit 600 Zeichen beantworten. Plausible Erklärungen finden sich im Text „Atlas wirft die sozialdemokratische Welt ab“ von Regula Stämpfli:
    http://www.globallabour.info/de/St%C3%A4mpfli%20%28Atlas%29.pdf
    36 5 Melden
    • atomschlaf 19.04.2016 12:59
      Highlight Es erhofft einzig die Rettung von Rechts, weil die Linke die einheimischen Arbeitnehmer verraten und verkauft hat.
      17 18 Melden
    • Daniel Caduff 19.04.2016 14:16
      Highlight @Atomschlaf

      Ein Grossteil des Prekariats ist nicht stimmberechtigt. - Es sind oft Ausländer, die in der Schweiz die typischen Büezerjobs erledigen. Die Linke (SP) war in der Schweiz für flankierende Massnahmen zugunsten der Arbeitnehmer. - Gegen den erbitterten Widerstand der rechten Mehrheit. Diese rechte Mehrheit wird zudem von vielen Rentnern gewählt. Personen also, die sowieso nicht mehr im Arbeitsprozess stecken. Die SVP hat es jedoch geschafft, ökonomische Verteilungsfragen durch einen emotionalen Kulturkampf zu ersetzen. Deswegen wählen so viele Kälber ihren Metzger selbst.
      21 2 Melden
  • saukaibli 19.04.2016 11:20
    Highlight Ist doch kein Wunder dass es so weit kommt in einer Welt, in der mein hart erarbeitetes Einkommen höher versteuert werden muss als Gewinne aus Aktien oder Erbschaften. Das ist einfach nur pervers und kann nur zu Ungleichheit führen. Wer eh schon mehr hat kann sein Geld so günstig vermehren. Wir als normale Arbeiter werden da krass benachteiligt. Wieso muss ich für harte Arbeit mehr Steuern bezahlen als einer der an der Börse zockt oder Geld geschenkt bekommt?
    68 4 Melden
    • Fabio74 19.04.2016 11:42
      Highlight Warum wählt die Mehrheit solche Parteien, die gegen die eigenen Interessen sind? Weil man die, die noch weiter unten sind, nicht aufsteigen lassen will. Da macht das Treten nach unten Sinn und im Gegenzug buckeln wir nach oben, weil die Reichen ja viel Steuern zahlen und man sie darum schonen muss.
      57 2 Melden
    • Lopsi 19.04.2016 20:35
      Highlight War schon in der Schule so. Statt einander zu helfen, haben sich die Gemobbten noch gegenseitig gemobbt. Habe ich nie verstanden, ist das so ein Schweizer Ding?
      2 1 Melden
    • wolkenesser 20.04.2016 12:14
      Highlight @Lopsi eher so ein Gesellschaft Ding, wir werden ja schon früh bewertet in der Kindheit anhand von Noten und dann anschliessend verglichen mit anderen und dann ermittelt man schon den "Wert" für die Gesellschaft. Wir lernen früh, dass alle anderen Konkurenten sind und es darum geht diese systematisch auszuschalten: Mobbing, überbieten und Gewalt.
      1 0 Melden
  • Emperor 19.04.2016 11:19
    Highlight Es gibt nur schon auf Watson so viele Leute, die etwas ändern wollen aber niemand tut etwas (bis auf sehr wenige Ausnahmen), alle beklagen sich nur im Internet. Noch sind wir nicht durch Roboter ersetzt noch haben wir die Macht, die Welt lahm zu legen und die Elite zurück in die Gesellschaft zu zwingen... wenn man sich nur trauen würde aber dafür gehts uns wohl noch zu gut... Ich hoffe einfach, das Bernie Präsident wird, vielleicht wäre das der Anfang einer Wende...
    34 3 Melden
    • philosophund 19.04.2016 11:53
      Highlight Ja auf Watson gibt es viele "solche" Leute. Nur.. schau dich mal bei 20min oder Blick herum und lies die Kommentarspalten. Da bin ich jeweils kurz davor auf meine Tastatur zu erbrechen. I.d.R. wird dort auch alles glorifiziert, was aus Herrliberg kommt. Beginnt schon beim BGE und endet in der Genderfrage.
      52 3 Melden
    • smarties 19.04.2016 13:24
      Highlight Wer hilft mir mit der Selbstversorgeridee?
      Letztendlich ist der Luxus oft wichtiger....
      2 1 Melden
  • amore 19.04.2016 11:18
    Highlight Für die Herstellung einer globalen sozialen und solidarischen Marktwirtschaft wären die heute leidenden Menschen in der stimmenmässigen Mehrheit. Weiss der Kuckuck, warum diese Mehrheit dies nicht schafft. Mit dem BGE wäre ein erster vernünftiger Schritt getan. Aber wahrscheinlich wird der gierige Kapitalusmus, der nur wenige bedient, weiter grassieren. Dann wird es aber in absehbarer Zeit zu einer grossen Revolution kommen.
    25 6 Melden
    • Adrian.E 19.04.2016 14:44
      Highlight Das BGE würde genau die gefährliche Ideologie fördern, um die es auch in dem Artikel geht. Von den BGE-Initianten hört man immer wieder, dass sie ausschliesslich "intrinsische Motivation" für die Arbeit als legitim betrachten. Professionelle, qualitativ gute Arbeit reicht also nicht mehr, Menschen müssen überzeugt sein, dass sie Arbeit ihre Selbstverwirklichung sei, und wenn jemand anders denkt, kann er gehen und von 2500 Franken im Monat zu leben versuchen.

      Ein Nein zur Grundeinkommens-Initiative ist wichtig, um diesen Tendenzen entgegenzutreten.
      5 4 Melden
  • Gelöschter Benutzer 19.04.2016 11:11
    Highlight Fantastischer Artikel Herr Löpfe, solide Arbeit wie immer.

    Auch wenn ich mich jetzt unbeliebt mache: wir werden den Karren an die Wand fahren müssen. Ein weicher Übergang ist unattraktiv, da der Mensch kurzfristig denkt und solange an den kleinen Privilegien festhält wies eben geht. In den nächsten 20 Jahren wird es deshalb zu massiver Verelendung kommen *müssen*, danach ist der Konsens in der Gesselschaft da und zusammen mit einer neuen Wirtschaftsform wird auch ein neues Gesellschaftliches Modell Einzug halten.
    47 4 Melden
    • Asmodeus 19.04.2016 11:16
      Highlight Wir nähern uns wieder dem Manchester-Kapitalismus. Sobald dieser schlimm genug wurde, stehen wieder Revolutionen an.

      History repeats itself.
      42 3 Melden
    • Menel 19.04.2016 11:52
      Highlight Wir müssten nicht - das ist ja das Traurige - aber wir tuns, weil die Mehrheit sich von einer Minderheit einschüchtern und ängstigen lässt.
      31 3 Melden
    • Stefan von Siegenthal 19.04.2016 12:48
      Highlight So ist es. Das ist auch der Grund, wieso ein BGE vom Volk nicht angenommen wird. Das wird erst eine Option wenn das Elend (20+% Arbeitslose) in ein paar Jahren da ist.
      15 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.04.2016 14:47
      Highlight In physischer und digitaler Gesellschaft weiterhin für das BGE und mehr soziale Gerechtigkeit werben. Privat aber vorsorgen und sein Vermögen so breit und so sicher diversifizieren wie es eben möglich ist. Schöner Nebeneffekt: der Staat wirbt beim Privaten selber dafür mit Steuerermässigungen.

      Für Investoren: Automatisation, 3D Printing etc. sind die interessanten Felder. Und ansonsten: auf den Marktindex setzen. Ein paar Prozentpunkte pro Jahr liegen drin. Langfristig (20 Jahre und mehr) sollte das durchaus lohnen.

      Und Lebensmittel im Keller Bunkern. Für alle Fälle :)
      2 2 Melden
    • Sunking_Randy_XIV. 19.04.2016 14:50
      Highlight @ Stefan, Menel - Jaja, es ist doch so einfach, die 99%-Mehrheit - die Guten - werden von der 1%-Mehrheit von SchlipsträgerInnen, Illuminaten und Co. regiert und ausgebeutet. Das ganze Gefüge von Herrschen und Beherrschtwerden ist doch unfassbar viel komplexer. Ich lehne das BGE auch ab, aber nicht, weil ich viel Mitgefühl empfinde für die Oberschicht oder weil mir drohende PolitikerInnen schlaflose Nächte bereiten, sondern weil ich es - in der vorgelegten Form - für eine neoliberale Idee halte.
      5 3 Melden
  • saukaibli 19.04.2016 11:02
    Highlight Also diese "Wem-es-nicht-passt-der-kann-gehen"-Kultur habe ich schon vor Jahren bei der Swisscom erlebt, das ist leider nichts Neues. Wenn die Elite nicht bald zur Vernunft kommt, wird sie früher oder später enden wie französische Elite dazumals. Irgendwann merkt auch der Allerdümmste, dass nicht die Ausländer schuldig sind an unseren schlechten Arbeitsbedingungen, sondern die sich grenzenlos bereichernde Wirtschaftselite, die uns vor den Abstimmungen immer mit Verlust von Arbeitsplätzen droht.
    55 5 Melden
    • Asmodeus 19.04.2016 11:16
      Highlight Selbiges bei der Zürich Versicherung.
      Die waren dann auch überrascht, als scharenweise Leute abgehauen sind.
      22 3 Melden
    • biosignalinator 19.04.2016 11:48
      Highlight Dazu mach' ich die Mitarbeiter auch verantwortlich! Wenn diese "Elite" erfolg damit hat den Angestellten die Statistiken um die Ohren zu hauen, unter Druck zu setzen und gegeneinander auszuspielen, sollte jeder einzelne mal darüber nachdenken in welche Rolle er/sie hineingedrängt wird und als Team mal agieren. Wahrscheinlich ist das eine Illusion, weil jeder sich selbst der Nächste ist (auch Du der das gerade liest). Guter Artikel!
      14 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 19.04.2016 10:48
    Highlight Das wird langsam ein Fall für Hugo Stamm, dem Sektenaustreiber.... Die Katholiken haben immer den Teufel bemüht um die Gläubigen bei der Stange zu halten und aufzuhetzen. Für Löpfe ist alles was ihm nicht passt "Neoliberalismus". Immerhin eine einfach Definition und etwas Weltverschwörung, womit wir wieder bei Hugo Stamm wären...
    14 73 Melden
    • mamina 19.04.2016 11:41
      Highlight Selten so ein zusammenhangslosen Geschreibsel gelesen.
      Immer auf Herrn Löpfe fixiert. Lesen sie doch den Artikel nochmals und stellen sie sich vor sie kennen den Schreiber nicht.
      Können sie nicht! Ja dann lassen sie es doch bleiben!
      Wir brauchen sie hier nicht (gutes Gefühl, wenn man das zu ihnen sagt?). Hart aber......
      13 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.04.2016 13:04
      Highlight Abgesehen, das Löpfe immer über dasselbe schreibt, was hat der Artikel mit den Neoliberalismus zu tun. Nichts oder? Genauso könnte man sagen, die Hipster machen nur was Ihnen Spass macht und so muss halt auch das Entlassen Spass machen.
      Jetzt könnte Ihr sagen, der Suter schimpft immer über die Hipster, das hat auch nichts mit dem Artikel zu tun und genau das sage ich über Löpfe.
      3 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.04.2016 13:14
      Highlight Übrigens der Artikel ist im Inhalt nicht schlecht, den habe ich auch nicht kritisiert, mir ist das vor kurzem sogar auch so ergangen. Aber es wäre mir nie in den Sinn gekommen den Kommunisten, den Sozialisten, den Neoliberalen oder der AL oder den Freimaureren oder der FDP oder der SVP dafür die Schuld zu geben. Vielleicht ist es auch kein Löpfe Problem, sondern ein Watson-Problem mit falschen reisserischen Titel zu arbeiten.
      6 7 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 19.04.2016 14:26
      Highlight @Rolf Sutter: Ich verstehe Ihre Kritik an Löpfe nicht ganz. Der moderne Westen wird doch durch einen wirtschaftlichen Neoliberalismus in einem kapitalistischen System bestimmt, oder wie sehen Sie das?
      8 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.04.2016 14:39
      Highlight Nein, so einfach ist das nicht. Das ist, wie wenn ich das Christentum mit den Katholiken gleichsetzen würde. Das gibt es noch andere Richtungen, die auch einen grossen Einfluss haben. Zum Beispiel die Keynesianer, zu denen sich Löpfe zählt (Draghi scheinbar auch), die Monetaristen, die Neokeynesianer, die Klassiker, die Neoklassiker usw. Löpfe ist kein Kommunist, also wäre er nach Deiner Definition auch ein Neoliberaler, was er offensichtlich nicht ist.
      3 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.04.2016 14:51
      Highlight @mamamia
      Du glaubst aber nicht, dass ich mich von Deiner Pöbelei vertreiben lassen?
      2 0 Melden
    • FrancoL 19.04.2016 22:51
      Highlight @Rolf_Suter; Sie glänzen mit einer Unmenge an möglichen Richtungen, ich habe 7 an der zahlgezählt. Nun die Wirtschaft mag viele Graustufen kennen, solange aber das Resultat der Graustufen eine immer grössere Schere hinterlässt und über die Globalisierung etliche zusätzliche Missstände hinterlässt kann ich gut auf das Aufteilen nach Graustufen verzichten. Die Graustufen lieber Suter sind die neuen Nebelpetraden die gezündet werden um als Wirtschaftslobbies nicht erkannt zu werden. Wer ständig neue Definitionen prägt weiss dass man ihm auf der Spur ist und versucht die Spur zu verdecken.
      5 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.04.2016 07:26
      Highlight Schwarz - Weiss ist hier wohl das neue Grau...
      2 2 Melden
    • FrancoL 20.04.2016 10:02
      Highlight Solange Ihre Graustufen dieses heutige Resultat hinterlassen ist die Nichtfarbe klare Nebensache.
      2 1 Melden
  • FelixE 19.04.2016 10:41
    Highlight Obwohl mir die Entwicklung auch Sorgen bereitet und ich der Meinung bin, dass es eine Lösung zu finden gibt, wage ich mich negativ zum BGE zu äusern! Die Initiative ist schwammig formuliert und somit entscheidet eine rechtskonservative Regierung über das BGE. Der Betrag würde gesenkt werden und Sozialversicherungen gestrichen. Zudem befürchte ich eine zusätzliche Verstärkung des "geh doch wenn es dir nicht passt" Prinzip!
    Schliesslich hast du ja ein Grundeinkommen und dein Überleben ist gesichert. Für mich ist dies die Neoliberale Definition des BGE und davor fürchte ich mich!
    29 8 Melden
    • Matthias Studer 19.04.2016 11:11
      Highlight Sie ist im Grundsatz formuliert. Und das ist gut so. Und wegen dem bürgerlichen Parlament, es gibt noch das Referendum um falsche Umsetzung zu korrigieren.
      17 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.04.2016 12:24
      Highlight Eigentlich ist die Diskussion über das BGE überflüssig. Wird eh nie angenommen, weil die Reichen keinerlei Interesse daran haben ( aus naheliegenden Gründen) und der Mittelstand Schiss hat, etwas zu verlieren. Aus den gleichen Gründen haben wir auch keine nationale Erbschaftssteuer und werden auch nie eine haben.
      6 5 Melden
    • Charlie Brown 19.04.2016 13:04
      Highlight @FelixE: Das sehe ich genau so.
      1 1 Melden
    • Matthias Studer 19.04.2016 13:55
      Highlight @Patrick Umso wichtiger ist es darüber zu sprechen und auch abstimmen zu gehen. Der größte Fehler ist zu sagen, bringt eh nix, fülle nicht mal den Stimmausweis aus. Bestes und letztes Beispiel war die DSI Abstimmung.
      Und wie viele Reiche machen die Bevölkerung aus? 10%? Eigentlich in der Unterzahl. Für mich ist es interessant, wie viele in meinem Bekanntenkreis seit letztem Jahr umgeschwenkt sind hin zu den Befürworter. Ich inklusive.
      14 0 Melden
    • Adrian.E 19.04.2016 14:48
      Highlight Genau, Aussagen der BGE-Initianten, dass sie ausschliesslich eine "intrinsische Motivation" für die Arbeit für legitim betrachten und es somit nicht mehr reicht, wenn Mitarbeitende professionell und qualitativ gut arbeiten, sondern sie ihre Seele dem Arbeitgeber geben - sonst können sie gehen und von 2500 Franken im Monat leben - sind ein Teil dieser gefährlichen Ideologie, um die es im Artikel geht.

      Ich halte es deshalb, um sich diesen Tendenzen entgegenzustellen, für wichtig, dass der Anteil der Ja-Stimmen zur Grundeinkommensititiative so klein bleibt, dass es kein "Achtungserfolg" ist.
      1 3 Melden
    • Matthias Studer 19.04.2016 15:24
      Highlight Ich verkaufe nicht meine Seele wenn ich motiviert arbeiten gehe. Und so einfach ist das nun auch nicht. Im übrigen sind viele "beste" Arbeitsplätze so ausgelegt, dass man viel Zeit dort verbringt. Beispiel Google mit Sofas, Tischtennis usw.
      Aber wie oben schon erwähnt, wenn man etwas erstrebenswert findet, heisst es nicht, man macht nur noch das. Von daher finde ich persönlich dieses Argument nicht angebracht.
      2 0 Melden
    • FelixE 19.04.2016 17:33
      Highlight @MatthiasStuder bin absolut gleicher Meinung wie du. Die Disskussion und die eigene Meinungsbildung ist absolut wichtig in diesem Zusammenhang. Nur wenn man Diskussionen anregt und Lösungsvorschläge bringt (z.B. BGE) kann etwas verändert werden. Vlt erkennt man in der Zukunft, dass ich mit meiner kritischen Meinung zum BGE "falsch" lag. Oder man findet aufgrund der wichtigen Diskussionen zum BGE eine bessere Variante zur Lösung dieses Problemes.
      1 0 Melden
    • Lopsi 19.04.2016 20:39
      Highlight Mal sind Initiativen zu schwammig (BGE), das nächste Mal wieder viel zu detailliert (DSI). Wann kommt endlich der Initiativen-Schreibkurs für alle?
      5 0 Melden
  • Lopsi 19.04.2016 10:37
    Highlight Ein Problem ist das nur in Kulturen wie der Schweiz, wo versagen etwas obszönes ist und arbeitslose selber schuld. Wenn der jobverlust weniger stigmatisiert wäre, würde man auch schneller wieder einen finden.
    25 10 Melden
    • whatthepuck 19.04.2016 10:56
      Highlight Das hat ja nichts mit dem Jobverlust an sich zu tun; vielmehr steht man danach in Unsicherheit und mit Geldsorgen auf der Strasse - halt eben in prekären Verhältnissen. Das ist das Unschöne am Jobverlust.
      26 1 Melden
    • Matthias Studer 19.04.2016 11:17
      Highlight Das hat schon mit Jobverlust zu tun. In der Schweiz wird schneller mit Job eingestellt als jemand ohne. In den USA ist dem nicht so. Da gehört auf die Nase fallen dazu und man bekommt wieder eine neue Chance.
      15 2 Melden
    • Fabio74 19.04.2016 11:46
      Highlight Denke nicht, dass es so ist. War selber arbeitlos und hab was gefunden. Wenn man begründen kann, warum man arbeitlos ist, kann man die Leute überzeugen, mich einzustellen
      5 6 Melden
    • Tsunami90 19.04.2016 23:10
      Highlight Und ob es so ist. Hab selber Erlebt wie Arbeitlose im Bewerbungsprozess gegenüber Angestelten benachteiligt werden.
      3 0 Melden
  • kleiner_Schurke 19.04.2016 10:23
    Highlight Gestern kurz vor dem Sechseläuten haben wir per erbärmlich schlecht geschriebenen Mails erfahren: weniger Mitarbeiter, dafür mehr Arbeit plus Restriktionen (Spesenkürzung) und darob erwartet die GL von das wir glücklich sein sollen. Geniales Programm.
    52 4 Melden
    • Asmodeus 19.04.2016 10:49
      Highlight Bei uns letztens auch sowas. Nullrunde trotz Rekordgewinn und dazu Vorwürfe man würde sich nicht mit der Firma identifizieren.

      Und dasselbe hörte ich von diversen anderen Firmen.
      45 2 Melden
    • kleiner_Schurke 19.04.2016 11:04
      Highlight Wir sollen ein "motiviertes, zuversichtliches, loyales Team" sein. Dafür gibt es eine Nullrunde, keinen Bonus und Spesenkürzung. Ein richtig attraktives Packet!
      33 3 Melden
    • Emperor 19.04.2016 11:12
      Highlight Tut was dagegen...? Noch brauchen die Firmen ihre kleinen Angestellten egal ob in einer Gewerkschaft oder nicht...
      17 3 Melden
    • Asmodeus 19.04.2016 11:18
      Highlight Um etwas zu unternehmen geht es uns in der Schweiz viel zu gut.
      Das Prekariat funktioniert nur deswegen, weil man etwas zu verlieren hat.
      27 1 Melden
    • badbart 19.04.2016 12:27
      Highlight Ich befürchte es gibt keine, bzw bald, keine Firmen mehr, wo das nicht so ist.
      Es ist schon so das es erst *knallen* muss, in welcher Form auch immer, bevor das ganze wieder von Anfang los geht.
      Der Mensch will immer mehr egal wie viel er schon hat.
      Das ist der eingebaute Selbstzerstörungsmechanismus in uns. Und ALLE machen mit.
      8 1 Melden
  • rodolofo 19.04.2016 10:20
    Highlight Ich habe diesen zynischen Führungsstil am Ende meiner Karrière in einem Bioladen erlebt:
    Die Chefin sagte: "Wenn es jemandem nicht passt, dann haben wir genügend InteressentInnen für seine/ihre Stelle."
    Das wollte sie aber nicht als Drohung verstanden wissen:
    "Ich will Euch nur entlasten! Ihr steht unter keinem Druck, bei uns zu bleiben."
    Parallel zu ihrem Psychoterror hängte sie im Geschäft Plakätchen auf mit dem Spruch: "Lächle, und die Welt wird zurück lächeln!"
    Ich lächelte nicht, sondern tobte!
    Jetzt bin ich weg und werde nie zurück kehren!
    Ich gehöre jetzt auch zum "Prekariat".
    56 3 Melden
    • rodolofo 19.04.2016 13:40
      Highlight Kleine Ergänzung in eigener Sache:
      Ich bin dann später doch zurückgekehrt, durch den Hintereingang, allerdings nicht mehr als Mitarbeiter, sondern als Lieferant und Kunde.
      Diese Rückkehr wurde auch dadurch erleichtert, dass "la directrisse" auch weitergezogen ist und eine neue "Herausforderung" angenommen hat.
      So bin ich grundsätzlich versöhnlich gestimmt.
      Aber die Entwicklung in die Richtung menschlicher Roboter, die in Konkurenz stehen mit richtigen Robotern geht auch in der "sanften" Biobranche knallhart weiter, vielleicht etwas nachhinkend zum "konventionellen" Business.
      4 0 Melden
  • philosophund 19.04.2016 10:17
    Highlight Marx hatte recht. Nur kam er mind. 100 Jahre zu früh.
    56 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.04.2016 10:43
      Highlight Und seine Lösung funktioniert leider auch nicht, was nicht heisst, dass es keine Lösung gibt...
      15 16 Melden
    • Duweisches 19.04.2016 11:25
      Highlight Seine Lösung wurde noch nie richtig umgesetzt...
      24 3 Melden
    • philosophund 19.04.2016 11:30
      Highlight Der Sowjetkommunismus war nicht Marxens "Lösung" - zudem hat Marx keine Lösung sondern eine Botschaft gegeben. Diese Botschaft hätte heute eine viel bessere Wirkung als vor über 100 Jahren. Der Kapitalismus in seiner heutigen Form wird sich über Dauer nicht mehr halten können.
      24 2 Melden
    • ramonke 19.04.2016 11:33
      Highlight das seine lösund nicht funktioniert wurde nie bewiesen. ja sie funktioniert nicht wenn daneben der kapitalismus noch existiert aber wenn auf der ganzen welt der kommunismus herrschen würde, ohne diktatur, dann wäre das was ganz anderes. aber dank der sowjetunion wird der kommunismus heute praktisch nur noch als schimpfwort gebraucht
      14 2 Melden
    • mamina 19.04.2016 11:51
      Highlight Es gibt für mich kein zu früh. Es gibt nur den richtigen Zeitpunkt für die Umsetzung und das könnte noch ein wenig dauern. Fortschritte für eine gerechtere Welt gehen langsam voran. Leider.
      4 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.04.2016 12:11
      Highlight Also ich glaube nicht, dass man mit ewiggestrigen Ideen, deren Versuch schon Millionen Menschen das Leben gekostet haben, eine Besserung bringt.
      Hört doch auf, irgendwelche Ideen nachzupapplern und Politik mit Religion zu verwechseln.
      Habt Ihr keine Augen und Ohren um zu beobachten und kein Hirn um Neues zu denken?
      6 10 Melden
    • philosophund 19.04.2016 12:23
      Highlight Genau das fehlt dir doch Rolfo, Augen, Ohren usw. Marxens Idee hat niemanden das Leben gekostet. Dikatoren wie Stalin und Mao haben sowenig mit Marx zu tun wie Blocher mit der Antifa. Es bleibt dir selbst überlassen aus der Unmündigkeit herauszutreten und herauszufinden, was die Aufklärung der vergangenen Jahrhunderte für ein Ziel hatte.
      13 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.04.2016 14:45
      Highlight Also Marx war vor allem ein Kritiker, tatsächlich hat er nicht viel vorgeschlagen. Und seine Kritik basiert auf der Klassik, die dann doch etwas veraltet ist.
      Wenn Du Dich vom Stalin und Mao distanzierst, dann musst Du Dich auch von seinen Systemen distanzieren (was Du machst).
      Dann erwarte ich einen konkreten machbaren Vorschlag und das meine ich, mal was neues bringen. Nicht nur motzen, beleidigen und fordern, sondern mal einen Vorschlag bringen, der auch machbar wäre.
      2 2 Melden
  • Humbolt 19.04.2016 10:15
    Highlight Die Schweiz braucht einen Politiker, der es schafft die untere Hälfte der Gesellschaft (plus ein paar reiche Philantropen) davon zu überzeugen, dass Neolibetalismus ala SVP, FDP und CVP ein Bock ist.
    Dann könnte er die Welt verändern, dann ist es egal, dass die unteren 50% nur 2% des Vermögens besitzen (Ist so in D). Denn eine Stimme ist eine Stimme, egal ob vom Millionär oder Obdachlosen!

    Aber dafür braucht es zu erst eine Veränderung in der SP oder vielleicht sogar eine neue Partei. Momentan traue ich keinem zu, etwas wirklich bleibendes zu bewirken.
    56 3 Melden
    • MacB 19.04.2016 10:31
      Highlight Es wird immer eine Schicht geben, die mehr hat und ein Land in gewisser Weise steuert. Das ist meines Erachtens (obwohl ich nicht dazu gehöre ;)) gut so.

      Sozialromantik ist was schönes aber am Ende des Tages muss das bezahlt werden, mit Ideologie geht das nicht. Entgegen deiner Ansicht glaube ich, dass es durchaus auch gute Leute bei den als neoliberal verschrienen gibt, zB Peter Spuhler.

      ABER: Die Oberschicht muss wieder vernünftiger werden und Verantwortung übernehmen. Es geht nicht nur darum. sich noch ein paar Milliarden mehr auf die Seite zu legen, sondern darum, etwas zu schaffen.
      22 22 Melden
    • Humbolt 19.04.2016 10:49
      Highlight Unterschiede gibt es und soll es geben, damit bin ich einverstanden. Dise müssen aber nicht so extrem sein.
      Ich finde nicht, dass meine Aussagen irrational oder sozialromantisch sind. Was jetzt abläuft ist viel irrationaler!

      Langfristig braucht es eine vernünftige Umverteilung. Punkt! Wenn wir kein Win-Win erzeugen, wird es immer in einem Lose-Lose enden.
      Ich finde hierfür braucht es mehr staatliche Anreize / Kontrolle. Z.B. Steuersätze von 50% auf Einkommen über 1 Mio. und weitere solcher Mechanismen, die auf den ersten Blick alle verjagen, aber langfristig das einzig richtige sind.
      26 4 Melden
    • Asmodeus 19.04.2016 10:52
      Highlight Die Schweiz braucht schon lange eine Sozialliberale Partei.

      Gegen die EU, für den Sozialstaat, Gegen Repression, Für ein gemeinsames Miteinander

      Der Kapitalismus ist per se nichts Schlechtes. Aber er muss in seine Schranken gewiesen werden.
      25 11 Melden
    • Humbolt 19.04.2016 10:53
      Highlight


      32 Minuten Laufzeit. Die ersten 8 sind die aussagekräftigsten. Schaue es dir bitte an und sage mir dann ob das was mit Sozialromantik zu tun hat.
      7 3 Melden
    • MacB 19.04.2016 11:20
      Highlight Das Problem der Linken generell ist, dass jeder erfolgreiche Mensch ausgebremst wird. Jeder Anreit geht verloren. Und ja, das ist Sozialromantik.

      Einer, der die Ärmel hochkrempelt und sich ein Unternehmen aufbaut, hat das Recht auf den Gewinn, den er damit einfährt. Warum soll sein Einkommen über 1 Mo. mit 50% besteuert werden? Damit solche, die faul rumliegen damit bezahlt werden? Nein, nein. Das ist Sozialromantik, ja!

      Ich bin für einen gut ausgebauten Sozialstaat. Jeder, der Hilfe benötigt, soll sie bekommen und auch gut leben können. Aber deshalb jeden erfolgreichen Menschen strafen? NO
      12 23 Melden
    • ramonke 19.04.2016 11:41
      Highlight ach die 50% steuern... schauen sie mal nach amerika in den 50-60er jahren. die reichen mussten bis zu 90% steuern bezahlen und den usa ging es so gut wie nie zuvor. danach wurden die steuern nur noch gesenkt und sehen sie sich an wo die usa heute stehen.
      kann hier nur den film von michael moor empfehlen. capitalism a love story.
      oder fahrenheit 9/11 ebenfalls von ihm mit dem er einen oscar gewann
      22 2 Melden
    • Humbolt 19.04.2016 11:52
      Highlight Und wie willst du den dann finanzieren?
      Kommt es wirklich drauf an ob du 2 Mio oder bloss 1 Mio verdienst? Bist du dadurch zufriedener, glücklicher oder gar gesünder? Nichts von all dem wird dir die extra Million bringen, aber der Staat könnte sie eben für Bedürftige einsetzen.

      Es sind vielleicht 2-3% der Menschen von Grund auf faul. Der Rest tut im Rahmen seiner Möglichkeiten, das Beste was er kann um ein vernünftiges Leben zu führen.

      Warst selbst wohl nie von Existenzsorgen betroffen und kannst darum nicht nachvollziehen, wie krank es einen macht nicht zu wissen was der morgige Tag bringt
      17 2 Melden
    • MacB 19.04.2016 13:17
      Highlight Versteht mich nicht falsch. Wer viel hat, der soll auch viel geben. Mich stört nur dieser "Übersozialismus", der jeglichen Anreiz, etwas zu erreichen, ausbremst. Es geht um das Individuum, das frei entscheidet, ob es 1 oder 2 Mio. erarbeiten will.
      Der Sozialismus ist in der Theorie erstrebenswert. Aber solange auch nur ein Land den Kapitalismus lebt, nicht realistisch. Darum sollten uns daran orientieren, wie man einen gesunden Sozialstaat erhalten kann. Und dazu gehört halt auch eine gewisse kapitalistische Ausrichtung. Über Auswüchse desselben müssen wir nicht sprechen, die will keiner.



      4 2 Melden
    • Asmodeus 19.04.2016 13:36
      Highlight Das Problem sind hier nicht 50% Steuern auf Leute die 1 Mio erwirtschaften im Jahr. Wer seine eigene Firma gründet und Arbeitsplätze schafft, hat auch sein Einkommen verdient.

      Das Problem sind irgendwelche Verwaltungsräte die in 8 verschiedenen Firmen zu 50% arbeiten, jeweils 1-2 Millionen pro Mandat verdienen und dann trotzdem, im Verleich zum Einkommen, kaum Steuern bezahlen.

      Die Lachen über die armen Schlucker, die versuchen im Jahr 1 Mio zusammen zu kriegen.

      Ich glaube das BGE wäre bereits komplett finanziert, wenn man nur schon die FIFA richtig besteuern würde.
      10 0 Melden
    • Nick Name 19.04.2016 13:44
      Highlight @MacB: Mit vielem einverstanden. Auf einen Knackpunkt weist aber der letzte Satz hin, der so leider nicht stimmt. Denn wenn keine(r) Auswüchse (wie auch immer definiert ...) möchte, gäbe es keine; die entstehen ja nicht aus sich selbst heraus ...
      Deshalb klappt das mit dem Kapitalismus und freier Marktwirtschaft einfach nie so ganz für alle.
      1 0 Melden
    • MacB 19.04.2016 14:06
      Highlight @ Asmodeus und Nick Name: Die Auswüchse zu stoppen, ist aber etwas anderes als jeder, der mehr als 1 Mio. mit seinem Unternehmen verdient, direkt mit 50% zu besteuern.

      Der Mensch ist grundsätzlich egoistisch veranlagt, weshalb er den Kapitalismus immer vorziehen wird. Ob es klappt oder nicht.

      Ich bin sicher, wir denken alle drei dasselbe. Wer hat soll geben. Auswüchse muss man stoppen, etc. Aber ich werde mich immer für Unternehmer einsetzen, die sich etwas aufbauen. Nur dadurch ist Fortschritt möglich. Hölchste Zeit, dass ich UNternehmer werde...:-)
      5 1 Melden
    • Humbolt 19.04.2016 15:15
      Highlight Ich habe die Kontrolle des Staates empfohlen (Steuern) um diesem Egoismus etwas entgegenzusetzten. Genau weil wir so sind wie wir sind brauchen wir jemanden, der uns zu recht weist. Von sich aus sind die wenigsten Menschen wie ein Ghandi geboren worden.
      Ich denke MacB du hast Angst, dass das die Entwicklung etc. hemmen würde, aber ich glaube nicht dass das der Fall ist. Nach einer kurzen Phase der Aufregung würden sich die Leute beruhigen und über die Vorteile freuen. Deshalb wegziehen aus der Schweiz würden die wenigsten!
      1 0 Melden
    • MacB 19.04.2016 16:23
      Highlight Wer nur hier ist, um Steuern zu sparen, kann von mir aus sowieso gehen.

      Angst würde ich das nicht nennen. Aber Bedenken lass ich durchgehen ;)
      4 0 Melden
    • Charlie Brown 19.04.2016 19:52
      Highlight @Asmodeus:Verwaltungsräte bekommen entweder einen ganz normalen Lohnausweis welcher ganz normal zur Steuererklärung gehört, bei den genannten Beträgen mit hiher Progression oder sie Fakturieren über eine Firma. Dann fallen zuerst 8% MWST an. In der Folge bezieht der Unternehmer einen steuerpflichtigen Lohn. Und auf dem resultierenden Gewinn in der Firma sind dann Unternehmensgewinnsteuer fällig. Vom Gewinn nach Steuer kann dann eine Dividende ausgeschüttet werden, welche widerum (ok,im idealfall zum reduzierten Satz) versteuert werden muss.

      Und jetzt konkret: Warum zahlt ein VR "kaum Steuer"?
      3 1 Melden
  • Tsunami90 19.04.2016 10:04
    Highlight Das BGE wird immer wichtiger!
    38 11 Melden
    • Adrian.E 19.04.2016 14:51
      Highlight Nein, es wird im Gegenteil wichtiger, sich diesen Tendenzen entgegenzustellen und für gute Arbeitsbedingungen und für eine gute soziale Absicherung derjenigen, die nicht arbeiten wollen, zu engagieren.

      In der schönen neuen Welt der BGE-Initianten, in denen nur intrinsische Motivation für die Arbeit legitim ist und jeder, der die Arbeit nicht als leidenschaftliche Selbstverwirklichung versteht, gehen und von 2500 Franken im Monat leben muss, will ich jedenfalls nicht leben.
      2 3 Melden
    • Tsunami90 19.04.2016 23:25
      Highlight Ich bin überzeugt das eben dank eines BGE einfacher wird für anständige Arbeitbedingungen einzustehn, da man nicht gefahr läuft seine Existenz aufs Spiel zu setzen wie das heute der Fall ist.
      2 0 Melden
  • Ridcully 19.04.2016 10:03
    Highlight ich kenne, seleber und aus meinem Umfeld, mehrere schweizer Firmen, die sich einen Dreck um das Arbeitsgesetz scheren. Arbeitszeit-Regelungen zu ignorieren gehört ja mittlerweile zum guten Ton - und wird auch von Arbeitnehmern breit akzeptiert. Das aber weitergehende Rechte zunehmend ignoriert werden, wie zum Beispiel bezahlte Absenzen bei Arztbesuch oder kranken Kindern, empört mich zunehmend. Die Zahnlosigkeit eines inexistenten Arbeitnehmerschutzes führt dazu, dass auch krasse Verstösse selten eigeklagt werden, da dies immer mit der Beendigung des Arbeitsverhältnisses endet..
    48 5 Melden
    • banda69 19.04.2016 10:18
      Highlight Welcome to the SVP-World.
      55 6 Melden
    • zorrofarblos 19.04.2016 10:31
      Highlight Ridcully: Ein Blick in die Welt der Gastronomie ( oder anderen low-pay-jobs) gäbe da weit mehr zu fürchten als was in den Büros abgeht (nicht dass das OK wäre). Wenn sich niemand wehrt wirds immer weiter gehen....
      30 2 Melden
    • mamina 19.04.2016 12:19
      Highlight Das sehen wir ja bei den neusten Aussagen der Migros.

      Diese haben die Frechheit und zweifeln die Gesetze der Ladenöffnungszeiten an, meinen es brauche keine Regeln.
      Die wollen immer mehr und mehr. Dabei ist diese Migros eine sogenannte Genossenschaft. Wer schaut denen auf die Finger. Jetzt wo die Umsätze zurückgehen wollen die das mit den Ladenöffnungszeiten kompensieren. Ich finde es unlustig, wenn die Läden abends fast leer sind. Geht's noch liebe Migros. Hier im Tessin habt ihr einen lausigen Service, stinkende Waschmittel bei den Lebensmittel und seit so arrogant im Gespräch.
      8 2 Melden
    • Asmodeus 19.04.2016 13:38
      Highlight Die Migros hat schon lange nichts mehr mit Duttwyler zu tun.
      Die Kunden werden mit irgendwelchen Sammelaktionen über den Tisch gezogen, die Mitarbeiter immer schlechter behandelt, es werden Alkohol und Zigaretten verkauft und bei jeder Gelegenheit wird gejammert, dass die Leute woanders einkaufen, wo es billiger ist.
      5 0 Melden
  • Menel 19.04.2016 09:58
    Highlight 👇🏻

    22 3 Melden
    • kleiner_Schurke 19.04.2016 10:23
      Highlight Der Typ ist echt der Hammer. Er trifft den Nagel immer wieder auf den Kopf.
      13 4 Melden
    • Statler 19.04.2016 10:42
      Highlight Pispers erzählt das alles seit Jahren - die Leute lachen - und nix passiert... :(
      15 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.04.2016 12:12
      Highlight Pispers ist seit Anfang 90er Jahre mit dem gleichen Programm unterwegs. Das einzige was er ändert sind die Namen der Beteiligten, denn die kommen und gehen. Und die paar Kennzahlen, sowie ein paar aktuelle Ereignisse.
      Vermutlich wird er sein Programm mal vererben, denn traurigerweise ist es immer dasselbe Spiel.
      9 1 Melden
    • Asmodeus 19.04.2016 13:40
      Highlight @D00A

      Hast Du Dir mal die Lieder von Mani Matter angehört? Der Mann ist seit 40 Jahren tot und die Texte stimmen immer noch.

      Ich sag nur "Zündhölzli" oder "Willhelm Tell"
      7 0 Melden
  • Hexentanz 19.04.2016 09:50
    Highlight Diese Zahlen machen mich wütend. Nicht weil ich es den Herren nicht gönne, für ihre "Arbeit" krass überbezahlt zu werden, sondern darüber, wie das System funktioniert.

    Man stelle sich vor, die Reichsten würden korrekt Steuern bezahlen, und jeder hätte bisschen mehr als die wenigen die ganz viel haben..

    Bin selbst tendenziell liberal, aber das ist einfach pervers.

    Schade drum. Vorallem dürfen wir Normalverdiener über Steuern dann wieder Sozialhilfe usw. finanzieren welche die Zeche bezahlen für die entlassenen Arbeiter, während die Firmen kassieren und ihre Elite vollpumpen.

    Depressing!
    90 6 Melden
    • Tsunami90 19.04.2016 09:59
      Highlight Ich habe mich durch die Jugend hindurch immer zu den Idealen der Liberalen hingezogen gefühlt. Freiheit, Eigenverantwortung, Gleich sein vor dem Gesetz... Alles Dinge an die ich heute noch fest Glaube. Aber: Ich habe im Zuge der Finanzkrise erkannt: Alles hohle Worthülsen.
      48 4 Melden
    • zorrofarblos 19.04.2016 10:11
      Highlight Wenn Mathe Dir Spass macht. Beschäftige dich mit der Mathematik im Kapitalismus. Wettbewerb führt zu solchen Resultaten - the winner takes it all. So als ob der Lehrer seine Förderung nur auf die besten Schüler konzentrieren und die schwächeren links liegen lassen würde.
      29 4 Melden
    • 7immi 19.04.2016 10:33
      Highlight das mit den steuern stimmt so nicht. der folgende artikel zeigt klar, wer wieviel steuern bezahlt. ich war jetzt selber auch grad ein bisschen überrascht. es wird hier allerdings nur die bundessteuer verglichen. die kantonalen steuern sind schwer zu vergleichen.
      http://mobile.fuw.ch/article/wer-wie-viel-bundessteuer-bezahlt/
      1 6 Melden
    • saukaibli 19.04.2016 11:15
      Highlight @7immi: Da steht nur das Verhältnis von Steuern zum versteuerbaren Einkommen. Das Problem ist, dass viele Reiche einen grossen Teil ihres Einkommen in nicht-steuerbares Einkommen verwandeln können.
      19 2 Melden
    • Charlie Brown 19.04.2016 19:57
      Highlight @saukaibli: Sorry, aber das ist etwa so differenziert wie "die meisten Asylbewerber sind Wirtschaftsflüchtlinge".

      Bitte zeige mir konkret auf, wie das legal funktioniert. Steuerhinterziehung lasse ich nicht gelten. Das wäre gleich sinnvoll als Argument wie Preissenkungen zu verlangen weil andere schliesslich gar nichts zahlen im Laden weil sie Diebe sind.
      1 4 Melden
    • 7immi 19.04.2016 22:47
      Highlight @saukaibli
      wenn sie zb im devisenhandel tätig sind, dann stimmt das. das darfst du aber auch und ist legal. auch wenn du ein teil deines einkommens spendest, wirst du tiefer eingestuft. auch das gilt für alle. oder einzahlungen in die dritte säule. diese "reichen" unter generalverdacht zu stellen ist aber falsch. illegales ist auch für sie illegal. nichts desto trotz zahlen sie steuern und finanzieren so gut die hälfte aller steuereinnahmen, obschon sie nur einen bruchteil der bevölkerung ausmachen. die meisten dieser reichen kam legal zum geld und versteuert es auch legal.
      2 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 19.04.2016 09:50
    Highlight Na super!Präkariat ist in Italien schon lange Tatsache.Natürlich nur in der Privatwirtschaft.Für Staatsangestellte gilt lebenslange Anstellung no matter what.Also gilt Ineffizienz mit Entlöhnung dort als Standard."Precari" in der Privatwirtschaft hingegen arbeiten trotz guter Ausbildung für zum Teil nur 300€ im Monat und ihre Anstellung kann jederzeit terminiert werden.Also null Sicherheit für volles Risiko und vollem Einsatz.Soll dieses System Vorbild sein.Wie soll man da als Arbeitnehmer seine Zukunft planen?
    32 3 Melden
    • Danyboy 19.04.2016 10:02
      Highlight Gar nicht soll man sie planen können, seine Zukunft. Dieses Modell funktioniert ja nur, wenn das Prekariat verzweifelt genug ist... Was uns diese zunehmende (zeitliche, räumliche und finanzielle) Unsicherheit kosten wird, sehen wir dann in 20-40 Jahren. Mal gucken was uns dann an Arbeitslosen und Altersarmut drohen wird.
      23 1 Melden
    • Taeb Neged 19.04.2016 10:18
      Highlight @Danyboy: Das geht keine 20 Jahre mehr. Es knallt vorher.
      17 2 Melden
  • E. Edward Grey 19.04.2016 09:42
    Highlight Ein Trend - ja. Aber gleich eine eigene Klassendefinition daraus abzuleiten scheint mir doch etwas hochgegriffen?
    14 32 Melden
  • Menel 19.04.2016 09:40
    Highlight Darum braucht es, bevor die 4. Industrielle Revolution richtig fahrt bekommt, ein BGE! Damit gibt man den Menschen wieder ein Stück Freiheit und Sicherheit zurück. Aber auch eine stärkere Kaufkraft.
    Aber wie ich die Geschichte kenne, wird dieser Punkt, an dem man es nich hätte ändern können, verpasst und alles muss erst wieder ins Chaos stürzen. Fühlt sich unglaublich ermüdend an 😒
    64 9 Melden
    • Tsunami90 19.04.2016 10:02
      Highlight Das BGE wird den Menschen die Sicherheit bieten welche Firmen zunhemend nicht mehr bereit sind. Ob diesen Sommer oder später, das BGE wird kommen, früher oder später. Die AHV hat auch mehr als einen Anöauf benötigt.
      29 3 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 19.04.2016 10:08
      Highlight Da muss ich dir zustimmen. Jetzt wäre der perfekte Zeitpunkt für das BGE, denn jetzt ist es noch nicht zu spät und wir haben noch keinen akuten Zeitdruck. Die Umsetzung könnte über einen längeren Zeitraum genau geplant werden. Aber auch ich sehe schwarz in dieser Thematik. Ich verstehe die Leute schon, für die die Initiative noch zu schwammig ist, da sie sich Sorgen darüber machen, wer denn ein BGE erhält und wie es finanziert wird...Was diese Leute aber ausblenden ist, dass nach einer Annahme dieser Initiative unser Parlament eine Lösung finden müsste. Ohne diesen Druck wird nichts geschehen.
      19 2 Melden
    • äti 19.04.2016 10:14
      Highlight es wird kaum auf Anhieb klappen, aber es wird klappen. Menschen funktionieren (leider) nicht nach Schwarm-Prinzipien, eher diffus und brauchen x szenarien bis es klappt.
      8 2 Melden
    • MacB 19.04.2016 11:23
      Highlight schön, das ihr hier wisst, was "die Menschen" (ihr zählt euch der Schreibweise nach ja nicht dazu) benötigen.

      Ich denke nicht, dass das BGE ein guter Weg ist. Aber ich gehöre dann wohl nicht zu denen, die es auf Anhieb begriffen haben oder? Es gibt immer verschiedenen Meinungen, eure Absolution ist nicht angebracht.
      7 9 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 19.04.2016 11:43
      Highlight @MacB: Wo genau siehst du hier eine Abgrenzung zwischen uns und "den Menschen" bzw. woher nimmst du diese Erkenntnis, dass wir uns nicht dazu zählen?

      Anscheinend, ja. Ich bin aber auch offen für andere Ideen, wenn denn welche kommen würden. Aber zur Zeit ist das BGE für mich die einzige Lösung für diese Problematik. Wieso denkst denn du, dass das BGE kein guter Weg ist?
      5 3 Melden
    • MacB 19.04.2016 13:34
      Highlight @ Louie, lies doch nochmals die Kommentare genau, auch deinen: " ...was diese Leute ausblenden..."
      "...Menschen funktionieren..."

      Ich bin generell einfach skeptisch eingestellt. In der Schweiz muss auch heute bereits keiner hungern. Jeder kann ein sogenannt "menschenwürdiges Leben". Ich sehe den einzigen Vorteil in der Vereinfachung des Systems.

      Zudem glaube ich, dass das die Immigration anheizt. Erzählen Sie mal einem Eritreer, dass er in der Schweiz dank dem BGE 5.8x seinen Jahreslohn pro Monat erhält, er müsse nur hier sein. Was löst das wohl aus, geradebei anerkannt kriutischen Staaten
      3 5 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 19.04.2016 13:52
      Highlight @MacB: Das habe ich getan. Gerade das erste Zitat, das aus meinem Kommentar stammt, bezieht sich auf bestimmte Leute, nämlich auf nachfolgende: "Ich verstehe die Leute schon, für die die Initiative noch zu schwammig ist..." Das Zweite ist eine Verallgemeinerung, ja, aber der Schreibende sagt nicht, dass er nicht dazugehört.
      Zum Rest werde ich einen separaten Kommentar schreiben, der Platz hier reicht nicht aus.
      3 0 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 19.04.2016 14:00
      Highlight Ja, heute muss in der Schweiz noch keiner hungern, das ist richtig. Aber das BGE ist zukunftsorientiert. Und zwar orientiert es sich an der Zukunft, in der Menschen keine Arbeit mehr finden, weil es nicht genug Arbeit gibt, da durch Computer oder Roboter ersetzt. Dann geht das Prinzip Geld für Arbeit nicht mehr auf.
      Das mit der Immigration ist ein schwaches Argument, finde ich. Ich verstehe, warum Sie sich davor fürchten, ich gehe aber davon aus, dass es hier eine Regelung geben werden MUSS. Ich bin auch der Meinung, dass der Aufenthalt allein nicht berechtigt ein Grundeinkommen zu erhalten1/2
      5 0 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 19.04.2016 14:04
      Highlight 2/2 Aber solche Regelungen sind Sachen des Parlaments. National- und Ständerat, Arbeitsgruppen, der Bundesrat usw. müssen einen Weg finden, das BGE aufzugleisen. Die Initiative lässt in dieser Hinsicht sehr viel Spielraum offen, gerade auch bezüglich der Finanzierung und wer berechtigt ist, ein Grundeinkommen zu erhalten. Hier bin sogar ich der Meinung, dass mindestens ein C-Ausweis Voraussetzung sein muss, um dieses Einkommen zu beziehen, denn andererseits würde die Immigration definitiv aus dem Ruder geraten. Und das sage ich als überzeugter Linker.
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    • MacB 19.04.2016 14:11
      Highlight @ Louie. Ich fürchte mich nicht vor Immigration, wähle auch NIE SVP. ;-)
      Ab C-Ausweis grenzt dann doch wieder an Diskriminierung und widerspricht der Grundidee des doch eben bedingungslosen Einkommens. Das ist ja dann schon wieder eine Bedingung. Und genau so wird es eben weitergehen, es kann nicht bedingungslos sein und darum ist es nicht ausgegoren.
      Zukunftorientiert ok, akzeptiert. Dann sollten aber m. E. auch zukünftige Probleme bereits bedacht und frühzeitig eingebunden werden. Und das geht vielfach nicht, man kennt die Probleme noch nicht. Es ist einfach zu früh für das BGE.
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    • Adrian.E 19.04.2016 14:59
      Highlight Damit, dass das BGE zukunftsorientiert sei, bin ich nicht einverstanden. Es gibt das Prinzip des Sozialstaates, gemäss welchem Menschen, die nicht selbst für ihren Lebensunterhalt aufkommen können, unterstützt werden. Das Prinzip des Grundeinkommens unterscheidet sich davon, dass nicht nur diejenigen, welche nicht mit Lebensunterhalb selbst für ihre Arbeit aufkommen können, Geld bekommen, sondern auch die, welche von Erwerbsarbeit leben könnten, aber freiwillig darauf verzichten. Weshalb soll das eine gute Vorbereitung für Zukunftsszenarien mit weniger Arbeit sein?
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    • MacB 19.04.2016 15:23
      Highlight @ Adrian: Im Hinblick auf allfällige Roboterplantagen kann man das schon als zukunftsorientiert betrachten. Aber es ist nicht zu Ende gedacht und zu ideologisch. Im Ansatz lobenswert aber nicht realitätstauglich.
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    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 19.04.2016 15:32
      Highlight @MacB: Das wollte ich auch nicht implizieren, "fürchten" war vielleicht das falsche Wort. Ja, da haben Sie recht, darum ist "bedingungslos" m.E. falsch gewählt. Ich denke, die Zeit ist reif für ein Grundeinkommen. Über das bedingungslos muss man sprechen. Ja, die Probleme müssen definitiv auch berücksichtigt werden, aber es darf nicht zu lange gewartet werden, dass wir nur noch reaktiv handeln können, sondern wir müssen bereit sein, wenn ein Grundeinkommen unumgänglich ist.
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    • MacB 19.04.2016 16:24
      Highlight Kann ich grundsätzlich zustimmen. Aber ein Grundeinkommen besteht ja auch heute schon. Das System ist einfach viel komplexer und sicherlich nicht zukunftsgerecht.
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    • Charlie Brown 20.04.2016 06:11
      Highlight @MacB: Ich gehe weiter. Das System ist heute zumindest bedarfsgerecht und grundsätzlich finanzierbar, wenn auch mit grossen Herausforderungen. Heute zahlen die, die können ein und es profitieren die, die einen Bedarf (Krakheit, Alter, Arbeitsmarktunfähigkeit etc.) haben. So stelle ich mir eine soziale Gesellschaft vor.

      Das BGE geht (ja, etwas überspitzt formuliert) vom Irrglauben aus, dass einem einen Teil des Essens fixfertig in den Mund fällt. Dass aber davor jemand den Acker bestellt haben muss, wird grosszügig ausgeblendet.
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    • MacB 20.04.2016 07:52
      Highlight @Charlie Brown: Stimme dir voll und ganz zu. Das heutige System ist aber nicht mehr zukunftstauglich. Wie du schreibst, gibt es grosse Herausforderungen.

      Ich denke, man muss die Sozialwerke komplett überarbeiten und zukunftstauglich machen. Das BGE ist aber der falsche Weg. Aber man wird ja fast schon als Barbar abgestempelt, unterstützt man das BGE nicht :)
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  • Scaros_2 19.04.2016 09:40
    Highlight Sorry aber dieser Artikel steht doch vollends gegen das was dein Kollege gerade gestern aus dem MS-HQ gezeigt hat mit seiner Bilderstrecke. Also entweder ist jetzt MS auf ein Zug aufgesprungen der gerade bremst oder das hier geschriebene ist dramatisch viel zu aggressiv und entspricht nicht wirklich der läufigen realität
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    • Crecas 19.04.2016 10:00
      Highlight Es ist eine überspitzt dargestellte Zukunftvision, welche in einigen Bereichen und Unternehmen Tatsache ist - aber nicht verallgemeinert werden kann. Was aber hier pauschal gemacht wird...
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    • Tsunami90 19.04.2016 10:03
      Highlight MS ist auch ein antiker Dino in der IT welt.
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    • Fumo 19.04.2016 10:09
      Highlight MS ist eine Firma unter Millionen. Auch wenn der PR-Rundgang nur das Gute zeigte und MS Jahr für Jahr in verschiedenen Ländern als "bester Arbeitgeber" ausgezeichnet wird (auch in der CH), auch dort hat es Leistungsdruck. Nicht zu wenig.
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    • Scaros_2 19.04.2016 10:18
      Highlight Ach kommt Leistungsdruck hast du heute doch überall, das fängt beim Regale füllen in der Migros und Aldi & Co. an und hört bei diesen Firmen auf. Wobei ich sagen muss, das der "simple" mitarbeiter der Migros & CO. vermutlich mehr leistungsdruck fühlt als jemand der im Management eine Position hat oder aber irgend ein Projektleiter ist. Trotzdem diese überspitzung in diesem Artikel empfinde ich als Müll weil es eine Vision ist, ein Angstszenario das so vermutlich niemals zu tagen kommt. Sozusagen die gleiche Art wie die SVP propagiert und auch die finde ich zum kotzen. Mehr Realität!!
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  • zorrofarblos 19.04.2016 09:38
    Highlight Zum Glück bin ich Bauer
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    • Lowend 19.04.2016 09:52
      Highlight Ist doch schön, wenn einem Allgemeinheit das selbstgewählte Lebensmodel bezahlt, nicht wahr?
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    • zorrofarblos 19.04.2016 10:07
      Highlight Gmüüüüüetlech. Nein - jetzt mal ernsthaft. Wer die künftige Notwendigkeit des BGE nicht erkennt (in 15-20 Jahren) hat Tomaten auf den Augen? Mit etwas weniger Gier könnten wir eine schönere Welt haben. Wie viele Elfenbeinrückenkratzer braucht man schon - dazu noch im Zollfreilager, so dass man sich nur ab und zu damit kratzen kann?
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    • Fumo 19.04.2016 10:11
      Highlight @Lowend
      Mag sein dass die Bauern gut subventioniert werden, aber erstens produzieren sie dein Essen (Dankbarkeit und so) und zweitens haben sie einen härteren Alltag als wir beide zusammen. Ohne bezahlte Ferien und um die Sozialleistungen müssen sie sich auch selbst kümmern.
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    • Lowend 19.04.2016 10:30
      Highlight Ich werde das heute Nachmittag beim Bier im Landgasthof noch mit den Bauern besprechen, lieber Fumo.
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    • rodolofo 19.04.2016 10:31
      Highlight Ich bin Landarbeiter mit prekären Arbeitsbedingungen.
      Aber soll ich Dir mal was sagen, Lowend?
      Die Bauernfamilie, bei der ich mitarbeiten DARF, rackert von früh bis spät, weil die KonsumentInnen gewohnheitmässig über die teuren Lebensmittel und die Agrarsubventionen jammern, aber nicht wissen (wollen) was dahinter steckt!
      Aber wenn ich raus fahre auf den Hof, sehe ich all die dicken BMW's, auf Hochglanz poliert.
      Ich fahre gerne raus aufs Land, zu der lustig lebhaften Familie mit den munteren Kindern, den vielen Tieren, den Feldern, bei jedem Wind und Wetter.
      Und die Kühe sind phaszinierend!
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    • Scaros_2 19.04.2016 10:32
      Highlight Ich annerkenne ein BGE - ich begreiff aber nicht weshalb mir deshalb was vom Lohn abgezogen wird. So hab ich gleich viel wie vorher resp. verlier evtl. sogar noch und ich bin von neu 2 statt 1 partei abhängig nähmlich staat und arbeitgeber.

      Ein BGE akzeptier ich nur wenn es zusätzlich zum Lohn reinkommt und dann können sie es auch einfach gleich wieder abschaffen und lieber die KK kosten usw. staatlich übernehmen. Das wäre viel besser würde der staat solche kosten übernehmen anstelle dem Menschen der naturell DUMM ist Geld zu geben womit er meistens nicht umgehen kann.!
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    • Adrian.E 19.04.2016 15:06
      Highlight "Wer die künftige Notwendigkeit des BGE nicht erkennt (in 15-20 Jahren) hat Tomaten auf den Augen?"

      Weshalb soll es in Zukunft "notwendig" sein, dass nicht - wie beim Sozialstaat - diejenige Transfergelder bekommen, die ihren Lebensunterhalt nicht selbst verdienen können, sondern auch diejenigen, die es könnten, aber freiwillig darauf verzichten?

      Ich habe mich daran gewöhnt, dass Grundeinkommensvertreter nicht einfach andere zu überzeugen versuchen, dass ihr Ziel gut sei und höhere Steuern dafür gerechtfertigt seien, sondern dass sie Menschen, die anderer Meinung sind, als dumm hinstellen.
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    • zorrofarblos 19.04.2016 15:33
      Highlight @ Sie scheinen Ihre Argumentation auf die jetzige Situation zu richten. Das BGE setzt sich mit einer Situation auseinander, in der 20-30% nicht mehr arbeiten müssen/können. Automatisierung killt Jobs. Und einfach neue Konsumgüter herstellen oder deren Lebenszeit zu reduzieren können wir uns nicht erlauben, da wir den Planeten jetzt schon arg damit belasten.
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    • zorrofarblos 19.04.2016 15:44
      Highlight empfehlenswert ist die Publikation "2050: Die Zukunft der Arbeit"
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