Wirtschaft

Ray Dalio am WEF in Davos. Bild: AP/AP

Grösster US-Hedge-Fund-Manager warnt: Trump wiederholt die Fehler der Nazis

Ray Dalio von Bridgewater Associates zieht Vergleiche mit den Dreissigerjahren und reduziert seine Risiken.

24.08.17, 13:45 25.08.17, 11:08

Ray Dalio ist eine legendäre Erscheinung in der Investoren-Gemeinde. Er hat den Hedge-Fund Bridgewater Associates gegründet, der heute rund 150 Milliarden Dollar verwaltet und damit der grösste seiner Art ist. Dalio tritt auch regelmässig am TV und an Investoren-Kongressen auf.  

Ray Dalio warnt vor Populisten. Video: YouTube/Business Insider

Als Donald Trump überraschend die Wahlen gewann, war auch Dalio zunächst begeistert. Inzwischen hat er seine Meinung radikal geändert. Vor allem die Vorfälle in Charlottesville mit Hakenkreuzfahnen und Ku-Klux-Klan-Fackeln haben ihn dazu bewogen, seine Anlagestrategie zu ändern und Risiken abzubauen. 

Via soziale Medien liess Dalio seine Fans wissen:

«Mir scheint, dass wir derzeit wirtschaftlich und sozial so geteilt und so belastet sind wie 1937. In solchen Zeiten nehmen die Konflikte (interne und externe) zu, der Populismus erscheint wieder, die Demokratie wird bedroht und Kriege geschehen. Ich weiss nicht, wie schlimm es diesmal werden wird.»

Dalio warnt nicht nur, er handelt auch. Die «Financial Times» meldet, dass Bridgewater «seine Risiken reduziert hat», weil der Fund befürchtet, dass die Konflikte nicht kompetent behandelt werden. Die Folgen hätten einen «grösseren Effekt auf die Wirtschaft, die Märkte und das allgemeine Wohlbefinden als die klassische Geld- und Fiskalpolitik».  

Dalio ist nicht der einzige Warner

Politische Risiken lassen sich in der Regel schlecht einpreisen. Deshalb haben sich die Finanzmärkte bisher erstaunlich resistent gegenüber dem Chaos der Trump-Regierung gezeigt. Doch nun mehren sich prominente Stimmen, die warnen. Dazu gehört etwa Mohamed El-Erian, heute Chefökonom bei der Allianz-Versicherung. «Zieht man alles in Betracht, dann ist es schwer zu argumentieren, die Märkte seien nicht überbewertet», erklärte er gegenüber der «Financial Times». Ähnlich äusserten sich Bill Ackerman von Pershing Square und Dan Ivascyn von Pimco.

Der Glanz des Trump-Booms beginnt abzublättern. Letzte Woche haben der Dow Jones und der S & P 500 erstmals seit langem wieder im Minus geendet. Der Dollar schwächelt seit längerem, die Investoren werden nervös.  

WOZ-Europakongress

Ist Europa noch zu retten? Gibt es Alternativen zum neoliberalen Kurs der Europäischen Union? Wie können neue Formen demokratischer Mitgestaltung entwickelt werden? Über solche Fragen wird an einem Europakongress der WOZ – Die Wochenzeitung am 8./9. September in Zürich diskutiert. An der Tagung im Zürcher Volkshaus und in der Bäckeranlage finden acht Podien und sechs Workshops statt. watson-Autor Philipp Löpfe wird ein Podium zur Ökonomie moderieren. Vollständiges Programm und Anmeldung unter www.europakongress.ch

Das Wirtschaftsestablishment geht auf Distanz zu Trump

Nicht nur überbewertete Aktien machen ihnen Kummer, sondern auch die Tatsache, dass der Honeymoon zwischen Trump und der Wirtschaft vorbei scheint. Nach dem Abgang von prominenten Mitgliedern hat Trump die Auflösung zweier Wirtschaftsgremien bekannt gegeben.  

Neuestes Trump-Opfer: Mitch McConell. Bild: EPA/EPA

In Washington stehen derweil wichtige Traktanden auf der Liste. Die Schuldengrenze muss einmal mehr angehoben werden, ein politisch heikles Manöver. Trump hat bereits gedroht, er werde zulassen, dass die Regierung den Laden dicht macht, sollte ihm der Kongress das Geld für die Mexiko-Mauer verweigern.  

Gleichzeitig geht er immer konsequenter auf Kollisionskurs mit der eigenen Partei. So hat er einen üblen Twitter-Streit mit Mich McConnell, dem Anführer der Republikaner im Senat, vom Zaun gebrochen – ein böses Omen für die von der Wirtschaft erhoffte Steuerreform.  

Notenbank im Dilemma

Dabei braucht die US-Wirtschaft einen neuen Kick. Die Arbeitslosigkeit befindet sich zwar auf einem historischen Tiefststand, doch die Löhne steigen nicht. Zudem sind heute weniger Menschen im Alter zwischen 25 und 54 erwerbstätig als vor der Finanzkrise. Deshalb wird die Notenbank bis auf Weiteres wohl darauf verzichten, die Leitzinsen weiter anzuheben, denn eine Rezession hätte derzeit unberechenbare Auswirkungen.

Trump und die Wirtschaft

Die Hillbillies, das Selbstmitleid – und Donald Trump

Trump, ein verrückter Japaner und die Saudis 

Trumps Sieg ist das Ende des Neoliberalismus – was dies für uns bedeutet

Führt Trump die USA in einen Crony Capitalism, eine Vetterliwirtschaft?

Das könnte dich auch interessieren:

Wo ist Walter? (Natur-Edition) Diese 14 Tierarten haben Forscher erst vor kurzem entdeckt

Weil es schon wieder früh dunkel wird: 13 Glühbirnen-Witze zum Abschalten

Til Schweiger hat sich mit diesem Facebook-Post mal wieder in Schwierigkeiten gebracht ...

Uber vertuscht massiven Hackerangriff – 57 Millionen Kundendaten weg

Nach dem «Haka» der «All Blacks» bleiben die Waliser einfach stehen 

Das sind die beliebtesten (und fairsten) Smartphones der Schweiz

Die 10 witzigsten Rezensionen bei Amazon – zum Beispiel für diese Huhn-Warnweste

Hast du auch dieses Teil an deiner Heizung? So funktioniert es richtig

12 geniale Erfindungen, die deinen Koch-Alltag einfacher machen

Video zeigt dramatische Flucht von nordkoreanischem Soldaten

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
57
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
57Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dirk Leinher 25.08.2017 12:33
    Highlight Hier wird Ursache und Wirkung wieder gedankenlos durcheinander gebracht.
    Trump ist eine Geburt des sterbenden westlichen, Finanzsystem nicht dessen Vater.
    Trump wird wohl als Zerstörer des alten Systems in dieGeschichte eingehen, er ist aber das Kind des bankrotten Systems nicht dessen Vater.
    Die Väter sind die potus seit Nixon.
    25 2 Melden
  • sebi25 25.08.2017 01:57
    Highlight Zeigen wir lieber mit dem Finger auf uns selber, denn wenn wir nicht bald Schritte gegen die Armutsschere einleiten, ist eine politische radikalisierung in Europa nur noch eine Frage der Zeit.
    50 2 Melden
  • redeye70 24.08.2017 20:02
    Highlight Es kann kaum noch einen falscheren Mann an der Spitze eines Landes im Zustand der USA geben, wie es eben Trump ist. Das wird heftigst ins Auge gehen. Wir dürfen wohl eine geschichtliche Lektion erleben, wie verheerend die Wirkung ist, wenn man völlig ungeeignete Menschen in anspruchsvolle Positionen setzt.
    56 25 Melden
    • Rendel 24.08.2017 22:22
      Highlight Wir dürfen erleben ...reden sie nicht so geschwollen daher. Ich hab den nicht gewählt, ich brauch auch keine geschichtliche Lektion. Machen sie doch eine kluge Analyse, warum völlig ungeeignete Menschen in wichtige Positionen kommen. Die Geschichte ist ja voll davon. Der Lektionen gab es schon viele.
      32 37 Melden
    • redeye70 26.08.2017 22:58
      Highlight Lektionen gibt es tatsächlich schon genug. Nur diesmal erleben wir es live mit. Bei Hitler war ich nicht dabei. Ich nehme an du auch nicht.

      Warum Trump gewählt wurde ist eine komplexe Geschichte und nicht in wenigen Sätzen erklärt. Einer der wichtigsten Gründe ist die totale Verdrossenheit und der Hass auf die Politiker und Washington. Es wurde auch nicht die republikanische Partei gewählt, sondern eben Trump.
      8 1 Melden
    • Rendel 26.08.2017 23:29
      Highlight Du scheinst es ja zu begrüssen, wenn du einen neuen Hitler erleben dürftest, oder drückst dich sprachlich extrem ungeschickt aus. Ich hab Hitler auch nicht persönlich erlebt, das stimmt, aber meine Eltern und Grosseltern, viele Bekannte und manche waren auch im KZ. Das war geschichtliche Lektion genug.
      1 4 Melden
  • igarulo 24.08.2017 18:53
    Highlight Wenn Ray Dalio erst jetzt merkt, dass Donald Trump unfähig ist, ein Land wie die USA zu regieren, disqualifiziert sich Dalio als umsichtiger Finanzguru gleich selber. Er hat mit seiner Finanzmacht grossen Einfluss auf das Wirtschaftsgeschehen und seine Entscheidungen betreffen weltweit grosse Bevölkerungsteile. Demokratisch legitimiert ist er nicht und anscheinend hat er auch keine Ahnung von nachhaltiger Politik, die die Menschheit wirklich voranbringen bringen würde. Die einzige Wahrheit für die Hedge-Fund-Manager ist der Profit. Unabhängig der Moral.
    83 12 Melden
    • Butzdi 24.08.2017 20:21
      Highlight Dalio und viele Hedgefonds Verantwortlichen haben dem Amerika First Gebrabble geglaubt und gemeint , sie würden viel Geld verdienen. Jobs, Law and Order, Tax cuts und Infrastrukturinvestitiomen wurden versprochen.
      Nun siehts danach aus, dass Null davon umgesetzt wird. Die Chancen, dass Trump und sein Umfeld von Mueller vor Gericht gestellt wird ist massiv höher, als dass einer der obigen Punkte erfüllt wird.
      43 4 Melden
  • Marlon Mendieta 24.08.2017 18:38
    Highlight Bravo Herr Löpfe
    Das ist der erste Beitrag auf Watson seit der Wahl im November, bei dem die Kritik an Trump ernsthaft hinterfragt wird.
    Einfach nur, weil der Absender der Kritik aus eine Kaste stammt, die von den Leser noch mehr gehasst wird als Trump
    21 27 Melden
  • Richu 24.08.2017 17:05
    Highlight Die Aussage von Ph. Löpfe, die Löhne steigen in den USA, trotz historischen Tiefstand der Arbeitslosigkeit, nicht, entspricht, generell beurteilt, absolut nicht der Wahrheit! So können sich beispielsweise Niedrigverdiener im Bundesstaat Kalifornien (Einwohnerzahl über 37 Mio und wirtschaftlich sogar stärker als Frankreich) auf kräftige, jährliche Lohnerhöhungen freuen, denn der Mindestlohn wird jährlich schrittweise von zurzeit USD 10.50/Std bis im Jahre 2022 um nahezu 50% auf 15 USD erhöht!
    17 53 Melden
    • Rendel 24.08.2017 17:14
      Highlight Kalifornien ist nicht die USA. Erzählen sie uns doch wie es gesamthaft aussieht.
      130 11 Melden
  • Troxi 24.08.2017 16:48
    Highlight Winston Churchill sagte einst, Arbeitslosigkeit und Hunger sind der Stoff aus denen Diktaturen hervorgehen. Bei den Amerikansichen Staaten bin ich mir allerdings nicht sicher, ob der Vergleich zutreffen kann. Die Arbeitslosigkeit ist da, aber Hunger? Ich weiss es nicht. Allerdings ist es interessant zu beobachten, wie einige langsam aber sicher Angst haben, dass ihre Felle davon zu schwimmen drohen. Ich blicke gespannt zur USA hinüber wie es weiter geht.
    19 12 Melden
    • Richu 24.08.2017 17:22
      Highlight @Troxi: Du schreibst: "Die Arbeitslosigkeit ist in den USA da". Tatsache ist aber, dass, wie Ph. Löpfe richtig schreibt, die Arbeitslosigkeit zurzeit in den USA auf einem historischen Tiefstand ist. So ist im Juli 2017 die US-Arbeitslosenquote auf ein 16-Jahrestief gesunken und war saisonbereinigt bei 4,3%.
      35 4 Melden
    • Firefly 24.08.2017 19:05
      Highlight Wie ist es mit der Türkei? der geht es bezüglich Hunger und Arbeitslosigkeit auch besser als in der Vergangenheit. Trotzdem ist sie auf dem Weg in die Diktatur... ich denke eher es hat ach noch was mit einem Führer-Kult zu tun.
      30 1 Melden
    • Troxi 24.08.2017 19:31
      Highlight @Richu,

      Achtung die Arbeitslosenzahlen sind z.T. massiv verfälscht. Auch in der Schweiz, wo das Seco nur die Arbeitslosen beim RAV berücksichtigt. Die Jugendarbeitslosigkeit ist auch nicht hoch mit 9% in den Staaten. Das wäre ein Traumwert in der EU 😕. Ich denke aber nachwievor, dass Hunger und Armut die treibende Kraft ist um Diktaturen errichten zu können. Das würde wieder passen, denn alles was nicht Ost oder Westküste ist, kann sich nicht wirklich als Wohlhabend bezeichnen.... Selbstverständlich gibt es auch andere Einflüsse, welche sich nicht wirklich mit dem oben rechtfertigen lässt.
      13 3 Melden
    • Richu 24.08.2017 21:08
      Highlight @Troxi: Wie stark die Arbeitslosenzahlen in den USA gefälscht sind kann ich nicht beurteilen. Aber sicher sind auch in den USA nicht alle "Arbeitslosen" erfasst!
      Leider kenne ich in den USA nur die Ost- und Westküste sowie Chicago und Umgebung. Über die ländlichen Gebiete im "inneren" der USA habe ich leider sehr schlechte Kenntnisse; aber sicher sind der Grossteil der Einwohner in diesen Gebieten nicht wohlhabend!
      11 0 Melden
  • MartinArnold 24.08.2017 16:44
    Highlight Es ist geschehen, folglich kann es wieder geschehen. Das ist der Kern dessen, was wir zu sagen haben!
    Zitat von Primo Levi, KZ Überlebender.
    Nachzulesen im Mahnmal in Berlin.
    Ein Besuch ist allen zu empfehlen!
    Öffnet Augen und vielleicht auch Herzen......
    69 7 Melden
  • senfmayo 24.08.2017 16:27
    Highlight Bei so einem reisserischen Titel wären konkrete Beispiele der angesprochenen Fehler interessant. Der Nährboden der Nazis war ein ganz anderer als der von Trump-Amerika, auch wenn die Konsequenzen sich teilweise ähneln.
    40 15 Melden
  • Asmodeus 24.08.2017 15:13
    Highlight "Als Donald Trump überraschend die Wahlen gewann, war auch Dalio zunächst begeistert. Inzwischen hat er seine Meinung radikal geändert."

    Selbst den Geiern der Wallstreet wird nun das Fleisch zu gammelig.
    162 13 Melden
  • G. Schlecht 24.08.2017 15:08
    Highlight Lesenswerter Artikel dazu: http://www.wsws.org/de/articles/2017/08/23/pers-a23.html
    5 9 Melden
  • banda69 24.08.2017 14:55
    Highlight Würde mich Wunder nehmen wie viel Geld er in freudiger Erwartung von einem grosszügigen Kickback (Steuersenkungen, usw.) in Trump investiert hat. (Ein Grund mehr zur Offenlegung der Parteispenden in der Schweiz. Aber natürlich sperrt sich die SVP mit aller Macht dagegen.)

    Trump entpuppt sich zum Rohrkrepierer der Reichen und Abzocker.



    Und was meint die SVP zu ihrem Idol? Sie schweigt.
    120 97 Melden
    • Pakart 24.08.2017 16:10
      Highlight Leider nicht nur die SVP.
      41 6 Melden
    • Troxi 24.08.2017 16:56
      Highlight @banda69
      Etwas zum verbessern der Transparenz wurde von der entsprechenden Kommission des Nationalrates mit 12:11 Stimmen angenommen. Allerdings ist sehr vieles Ausgenommen, wie Lohn der Mandante und Gremien. Ich bin mal gespannt, wie das Geschäft weiter behandelt wird.
      26 2 Melden
    • TheMan 24.08.2017 23:52
      Highlight Banda69 du hast Natürlich Beweise, das die SVP Trump als Vorbild nimmt. Jeder SVP Politiker natürlich. Beweis bitte. Soll ich sagen, jeder SP Politiker nimmt Stalin/Lenin oder Mao als Vorbild? Lang lebe der Komunismus oder?
      3 11 Melden
    • Lügensperber 26.08.2017 11:48
      Highlight @TheMan Ich habe den Eindruck, dass sie einen Denkfehler machen.

      Trump lebt .

      Stalin/Lenin/Mao sind schon lange tot.

      Vielleicht ist ja die SVP eine der Vorreiterinnen für das was Trump verkörpert.

      Nichts auf dieser Welt geschieht isoliert.


      7 0 Melden
    • TheMan 26.08.2017 12:52
      Highlight Lügensperber, das macht die vielen Toten unter Mao, Lenin und Stalin auch nicht besser. Die haben mehr Menschen auf dem Gewissen als der Adolf.
      1 10 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.08.2017 14:53
    Highlight Und der Populismus erscheint weil genau solche Leute wie der Dalio für das reich-arm-Gefälle verantwortlich sind und nicht weil ein genereller Sündenbock gerade auserkoren wurde. Diese Chance nutzen aber gerade die miesen Menschen!
    82 12 Melden
    • Asmodeus 24.08.2017 15:13
      Highlight Trump und Dalio sind Menschen desselben Schlags.
      Für sich selber alles rausholen und andere dafür über den Tisch ziehen.
      114 11 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.08.2017 14:48
    Highlight Hedge Fonds sind gewichtige Mitverursacher der Finanzblase. Dieser Zocker will nun tatsächlich die Schuld der Blase der Politik bzw Trump mit fadenscheiniger Begründung zuschieben. So eine verdorbene Seele. Zudem: das Politgeolänkel scheint Programm zu sein um die Blase platzen zu lassen.
    95 8 Melden
  • Karl33 24.08.2017 14:44
    Highlight Wenn man argumentiert, dass Trump durch die wachsende wirtschaftliche Ungleichheit der Menschen auf den Thron gehievt wurde, müsste man sich fragen, was denn die Alternative zu Trump wäre. Die Multimillionärin Clinton, die die Wallstreet und das reichste 1% vertrat, wäre sicher keine Alternative gewesen, so sehr unsere Mainstream-Medien uns das im Wahlkampf weismachen wollten. Nicht nur Trump müsste von Nazi-Deutschland lernen, sondern auch unsere Eliten: die Vermögensverteilung war im 20 Jh. am ungleichsten in den 30er Jahren...
    45 76 Melden
    • FritzO 24.08.2017 14:59
      Highlight Ganz einfach: Should have been Bernie!
      101 14 Melden
    • Asmodeus 24.08.2017 15:15
      Highlight Bernie wäre eine echte Alternative gewesen. Hillary wäre wenigstens nicht Trump gewesen.

      Und wie sich in den letzten 8 Monaten gezeigt hat wäre das bereits eine riesige Qualifikation die man in der Politik braucht.
      102 19 Melden
    • Karl33 24.08.2017 16:02
      Highlight Bernie wäre eine Alternative gewesen.

      @Asmodeus: Hillary wäre die Wegbereiterin gewesen für einen Trump in 4 Jahren.
      26 31 Melden
    • Ursus ZH 24.08.2017 16:22
      Highlight Karl33: Hillary wäre die Wegbereiterin für Trump in 4 Jahren gewesen? Kaum! Die Demenz die bei Trump schon zum Vorschein kommt wird ihn in 4 Jahren zum Verhängnis werden.
      51 15 Melden
    • Karl33 24.08.2017 18:13
      Highlight ursus, deshalb schrieb ich für 'einen' trump. es gibt viele 'trumps'. also le pen und wie sie alle heissen.
      17 1 Melden
  • Hugo Wottaupott 24.08.2017 14:40
    Highlight Trump wiederholt die Fehler der Nazis: gut zu wissen dass es Sachen gab die die Nazis getan haben die keine Fehler waren molmol.
    15 68 Melden
    • welefant 24.08.2017 15:38
      Highlight Kommas?😬
      56 17 Melden
    • rauchzeichen 24.08.2017 20:51
      Highlight werbrauchtsowasschon?leerzeichenpffffffff^^
      9 0 Melden
  • Hussain Bolt 24.08.2017 14:39
    Highlight In den USA herrscht ein Eskalationspotenzial mit 300 Millionen Waffen in den Haushalten mit der Steigenden Armut (während Obama massiv gestiegen) und der Polarisierung und Radikalisierung an beiden Enden durch die Medien die aufhetzen. Daraus wird sich ein Bürgerkrieg entwickeln die das Ende der US Supermacht bedeutet sowohl auch das Ende der Regime Change Policy wie in Syrien, Libyen, Ägypten, Irak, Afghanistan, Ukraine usw.
    23 75 Melden
    • 2rmusic 24.08.2017 15:54
      Highlight Obama hatte gegen die Waffenloby gekämpft, aber gegen die Übermacht der Rebublikaner keine Chance.
      63 16 Melden
    • rodolofo 24.08.2017 16:26
      Highlight Mit einer ideologischen Brille kann man die Realität auf dem Kopf sehen!
      Muss ein eigenartiges Gefühl sein.
      39 9 Melden
  • Rendel 24.08.2017 14:25
    Highlight Uhhh er warnt vor Populisten. Dass die solchen Zulauf haben, hat auch mit diesem Raubtierkapitalismus zu tun, den solcher Herren wie er leben. Sie tragen nichts zu einer tragfähigen Gesellschaft bei, sie nutzen sie nur aus.
    130 6 Melden
    • Jürg Müller #BringBackHansi 24.08.2017 17:08
      Highlight Er versucht zu retten, was noch zu retten ist. Natürlich nur für ihn. Was nicht zu retten ist, gehört dem Volk. Immer das selbe....
      39 3 Melden
  • Jokerf4ce 24.08.2017 14:25
    Highlight Die Folgen hätten einen «grösseren Effekt auf die Wirtschaft, die Märkte und das allgemeine Wohlbefinden als die klassische Geld- und Fiskalpolitik».

    Und das würde diesem Blutegel natürlich gar nicht gefallen
    69 4 Melden
  • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 24.08.2017 14:17
    Highlight Sehr schlechter und reisserischer Titel. Schon fast bisschen viel für watson.
    Ich kann im Kommentar Dalios keinen direkten Nazivergleich heraus lesen, eher eine Beschreibung der Situation.

    Ich finde das solche Titel der Glaubwürdigkeit des Verfassers schaden.

    Abgesehen davon ist der Artikel gut und danke für die info zum europakongress.
    50 10 Melden
    • Philipp Löpfe 24.08.2017 14:40
      Highlight Im Video macht er es nicht direkt. In der FT erwähnt er explizit die Zustände im Jahr 1937.
      27 36 Melden
    • Asmodeus 24.08.2017 15:19
      Highlight Zustände im Jahr 1937 heisst aber nicht "Fehler der Nazis".

      Das ist wie zu sagen "GC knüpft an die Erfolge der Nazizeit an" weil sie zwischen 1936 und 1945 5 mal Meister geworden sind.
      63 5 Melden
    • Score 24.08.2017 16:46
      Highlight @Asmodeus so gesehen müsste ich als GC Fan ja richtig erfreut sein betreffend der Entwicklung in den USA ;-)
      20 2 Melden
    • Oberlehrer 24.08.2017 17:04
      Highlight @ Löpfe:
      Wo genau erwähnt Ray Dalio im FT-Artikel, den Sie fast 1:1 übernommen bzw. übesetzt haben, explizit die Zustände im Jahr 1937? Ich habe nichts dergleichen gefunden im FT-Artikel. Im Linkedin-Artikel von Dalio, auf den die FT verlinkt, wird Trumps Politik als populistisch klassiert. Unter Populisten sind aber nicht nur Nazis aufgelistet, sondern auch Franklin D. Roosevelt. Der Titel ist mindestens grenzwertig. Auch die Behauptung, Dalio sei von Trumps Wahl begeistert gewesen, ist nahe an Fake News.
      22 4 Melden
    • Philipp Löpfe 24.08.2017 17:08
      Highlight #Oberlehrer: O Gott, Oberlehrer is at it again. Lies doch auch, was John Authers heute in der FT darüber schreibt.
      8 20 Melden
    • Oberlehrer 24.08.2017 17:46
      Highlight @ Löpfe: Lesen Sie doch einfach den Originaltext, den auch John Authers in der heutigen FT zitiert. Journalisten lesen Primärquellen, hat man mir erzählt. Wie bereits erwähnt, finden Sie Dalios Text auf Linkedin. Und wie bereits erwähnt, bezieht sich seine 1937-Diagnose auf Populismus im Allgemeinen (inklusive FDR).

      URL Primärquelle:
      https://www.google.ch/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://www.linkedin.com/pulse/populism-phenomenon-ray-dalio&ved=0ahUKEwiAytG-m_DVAhUGOxQKHRT3D-gQFggcMAA&usg=AFQjCNFJRj3s1JQd4x-3MSmywEkBytPT-g

      24 6 Melden
    • Andi Amo 24.08.2017 22:31
      Highlight Kann man bitte den Herrn Löpfe austauschen und Herr Oberlehrer schreibt die nächsten Artikel?
      8 5 Melden
    • Asmodeus 24.08.2017 23:12
      Highlight Manche "Journalisten" hier sind eher überbezahlte Blogger ;-)
      9 1 Melden
  • meine senf 24.08.2017 14:07
    Highlight Wäre interessant zu wissen, warum er zuerst von Trump so begeistert war.

    Ich schätze mal, das Versprechen von Steuersenkungen und Abbau von Banking-Regulatorien machte für alles andere blind.
    120 2 Melden
  • N. Y. P. 24.08.2017 14:04
    Highlight Ach, hör doch auf, Ray Dalio !
    Das ist alles so durchschaubar. Du hast Dich und Deinen Hedge Fonds entsprechend positioniert und redest jetzt die Märkte nach unten.

    Desweitern stellst Du nichts her. Du vermehrst nur Geld. Wahrlich, Du bist unnütz für die Entwicklung der Menschheit.

    Habe fertig.
    171 8 Melden
    • Jokerf4ce 24.08.2017 14:23
      Highlight Er ist wahrscheinlich noch ein Grund das es vielen Menschen schlecht geht, und er dafür soviel Wohlstand hat, dass er garnicht mehr weiss wohin damit...

      Scnweine diese Bankster
      63 4 Melden
    • Hussain Bolt 24.08.2017 14:33
      Highlight Nicht nur er sondern Hedgefonds im Allgemeinen.
      62 2 Melden

Alle sagen, moderner Fussball sei super. Ich sage: Im modernen Fussball haben sich Saumoden eingenistet, die mich laufend kotzen lassen

Gestern. Chelsea vs. PSG. Ibrahimovic foult Oscar. Rote Karte. Rudelbildung. Rudelbildung! Gefühlte 45 Minuten Rudelbildung! 

Von den Junioren bis zum Erreichen des Champions-League-Niveaus spielen Profis ungefähr eine Zillion Spiele und erleben dabei eine Zillion strittige Szenen. Und in wie vielen Fällen hat der Schiedsrichter seine Meinung geändert? Nie.

Nie.

Fucking NIE!

Meiner zweijährigen Tochter brauche ich die Dinge zwischen zwei- bis fünfmal zu sagen, bis sie es begreift. Ein Hund …

Artikel lesen