Wirtschaft

Vereint gegen den verhassten Milliardär Soros: Benjamin Netanyahu (links) und Viktor Orban. Bild: EPA/MTI

Israel unterstützt Ungarns antisemitische Kampagne gegen George Soros

Benjamin Netanyahu trifft heute Viktor Orban. Der üble Antisemitismus des ungarischen Premiers lässt ihn dabei kalt.

18.07.17, 14:22 19.07.17, 05:00

George Soros ist ein rotes Tuch für alle Braunen und Schwarzen. Er ist das ultimative Feindbild von Nationalisten und das Symbol einer angeblichen jüdischen Weltverschwörung. US-Hasspredigern wie Alex Jones oder Glenn Beck ist keine Theorie zu absurd, um sie ihm nicht anzudichten. Geheimbünde wie «Anonymous» verteufeln ihn täglich auf YouTube oder Facebook.    

Der ehemalige Fox-News-Moderaor Glenn Beck malt hanebücherne Thesen an die Wandtafel.

Im wirklichen Leben ist George Soros (86) ein ungarischer Jude, der nur ganz knapp dem Holocaust entrinnen konnte. Er floh nach England und studierte an der London School of Economics. Dort lernte er Karl Popper kennen, den wichtigsten liberalen Philosophen des 20. Jahrhunderts, und wurde dessen grösster Fan.

Auch die dubiose Vereinigung Anonymous schiesst gegen Soros.

Später wurde Soros zum erfolgreichsten Financier des 20. Jahrhunderts. Als er am 16. September 1992 die Bank of England knackte und dabei eine Milliarde Dollar verdiente, wurde er über Nacht weltberühmt. Heute wird sein Vermögen auf rund 25 Milliarden Dollar geschätzt.  

Soros verprasst sein Geld jedoch nicht mit Yachten oder Privatjets, er investiert es in gemeinnützige Stiftungen. Rund um den Erdball unterstützt seine Open Society Foundation Demokratie und Rechtsstaat. Sie hat den Zweck, «Gerechtigkeit, Bildung, öffentliche Gesundheit und unabhängige Medien», zu fördern.  

Auch Putin hasst Soros

Der liberale Soros ist allen autoritären Diktatoren ein Dorn im Auge. In Russland hat Wladimir Putin die von ihm unterstützten NGOs verbieten lassen. Das will Viktor Orban auch ihn seinem Heimatland tun. Er setzt alle Hebel in Bewegung, um die Central European University in Budapest zu schliessen. Diese liberale Hochschule wird von Soros gesponsert.  

Orban stört sich daran, dass Soros sich dafür einsetzt, Flüchtlinge aus dem syrischen Krieg einreisen zu lassen. Ungarn hat bekanntlich seine Grenzen geschlossen und mit einem Zaun gesichert. Der ungarische Premier ist ein Hardliner und hat die Demokratie in seinem Land zu einer Farce verkommen lassen.  

Hillary Clinton als Marionette von George Soros.

Ungarn hat eine lange und hässliche Geschichte in Sachen Antisemitismus. Im Zweiten Weltkrieg hat die Regierung mit Hitler kooperiert und, als der Krieg schon verloren war, die Mehrzahl seiner Juden nach Auschwitz in den Tod geschickt. Auch im modernen Ungarn ist Antisemitismus weit verbreitet. Die offen faschistische Partei Jobbik gehört zu den stärksten rechtsextremen Parteien in Europa. Orbans Partei Fidesz operiert ebenfalls weit rechts aussen.

In den letzten Wochen hat die ungarische Regierung eine gewaltige PR-Aktion lanciert, um Soros zu verunglimpfen. Der Antisemitismus war dabei so offensichtlich, dass der israelische Botschafter in Budapest dagegen protestierte. Er wurde jedoch von Netanyahu zurückgepfiffen. Soros unterwandere die demokratisch gewählte Regierung, indem er Organisationen unterstütze, die den jüdischen Staat diffamieren und das Recht auf Selbstverteidigung Israels in Frage stellen würden, lautet die fadenscheinige Begründung des Premierministers.  

Viktor Orban (links) und Benjamin Netanyahu schreiten die Ehrenparade ab.  Bild: AP/MTI

Netanyahus Vorgehen hat selbst in Israel heftige Reaktionen ausgelöst. Die liberale Zeitung Haaretz beispielsweise hat mehrere scharfe Kommentare gegen das Vorgehen des Premierministers veröffentlicht. Kein Wunder: Orban hat kürzlich gar Miklos Horthy öffentlich gelobt. So hiess der Regierungschef, der mit den Nazis kollaboriert hatte.  

Israel ist in den letzten Jahren politisch immer weiter nach rechts gerückt. Netanyahu ist ebenfalls auf den Nationalismus-Trip und versteht sich blendend mit starken Männern wie Putin, Trump und Erdogan. Nach Ungarn wird er nach Polen, Tschechien und in die Slowakei reisen, alles Länder, die ebenfalls eine üble antisemitische Vergangenheit haben – und in denen der Antisemitismus jetzt wieder gefährlich aufblüht.

Das könnte dich auch interessieren:

Ein Klimmzug zuviel: «Rooftopper»-Star filmt, wie er selbst in die Tiefe stürzt

Sunrise und Swisscom machen das Internet-Abo bald für viele überflüssig

Ausgebimmelt – Wie ein Quartierstreit das Land verändern könnte

«Danke für deine Daten, du Lauch!» Wenn der Facebook-Rückblick ehrlich wäre ...

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
98
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
98Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • teufelchen7 19.07.2017 18:57
    Highlight alex jones ist ein hassprediger? 😱
    1 2 Melden
  • inquisitio 19.07.2017 08:45
    Highlight Ich frag mich, ist Benot etwa TorpeZwerg?
    7 2 Melden
  • rodolofo 19.07.2017 07:25
    Highlight Der Name Soros tauchte gestern im Zusammenhang mit einem Film über die Lage der Roma in den Ländern der Europäischen Union auf arte auf.
    Die George Soros - Stiftung setzt sich offenbar auch stark für eine andere von Nazis verfolgte Minderheit ein: die Roma.
    In Ungarn habe sich die Situation der Roma dramatisch verschlechtert.
    Sie werden als Sündenböcke geprügelt, seitdem der Kommunismus zusammengebrochen ist und die staatlichen Hilfsarbeiter-Stellen verschwunden sind.
    Hinter dem Ethnischen- und Kulturellen Rassismus steckt also eine Armut-Problematik und der Kampf um knapp gewordene Stellen.
    6 9 Melden
  • Switch_On 19.07.2017 00:10
    Highlight Danke Herr Löpfe für diesen Beitrag. Ich stimme ihnen zu.

    Netanyahu unterstützt die Kampagne gegen Soros auch weil dieser ein grosser Kritiker der Regierung Israels ist.
    10 8 Melden
  • seventhinkingsteps 18.07.2017 23:11
    Highlight Geld und Macht verbinden Menschen leider über Religion hinaus.
    2 1 Melden
  • Soli Dar 18.07.2017 21:26
    Highlight Soros Kritiker pauschal als Antisemiten und Verschwörungstheoretiker abzustempeln, greift zu kurz.

    Er verdiente Mia., in dem er auf den Niedergang von ganzen Volkswirtschaften wette!

    Seine „Open Society Foundations“ zählen zu den einflussreichsten polit. NGOs der Welt und sind in über 41 Länder mit über 1'800 MA aktiv.

    Soros Stiftungen beteiligten sich u.a. aktiv am Umsturz in der Ukraine. Von der CIA initiierte NGOs wurden von Soros übernommen.

    Als Partner vom IWF engagieren sich Soros Netzwerke für Deregulierung, Privatisierung und Sozialabbau.
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=34805
    37 17 Melden
    • Daniel Caduff 19.07.2017 09:28
      Highlight Lies den Artikel nochmals. Niemand wird pauschal als Antisemit oder Verschwörungstheoretiker abgestempelt. Im Gegenteil, es wird ja sogar dargelegt, dass selbst Netanyahu als offizieller Repräsentant Israels die Aktion in Ungarn nicht als antisemitisch betrachtet (was der israelische Botschafter in Ungarn zuvor getan hat).

      Hingegen wird dargelegt, dass Orban das antisemitische Wählerpotential, welches heute durch Jobbik abgedeckt wird, gerne für die Fidesz gewinnen würde.

      Antisemiten hassen Sorros. Aber nicht jeder, der Sorros kritisiert ist Antisemit. Sagt der Artikel aber auch nicht.
      9 7 Melden
  • Shlomo 18.07.2017 21:08
    Highlight Ich bin entrüstet, dass so viele Kommentatoren sich mit Orban solidarisieren der klar nationalistische wenn nicht gar faschisische Tendenzen zeigt.
    40 26 Melden
    • rodolofo 19.07.2017 07:32
      Highlight Die von Rechtsnationalen und einer Rechtsextremen "Opposition" regierten ehemaligen Warschauer-Pakt-Staaten Ungarn und (neuerdings) auch Polen sind die "Trojanischen Pferde Putin's" in der Europäischen Union.
      Wenn Gross Britannien freiwillig aus der EU austreten will, dann geht das in Ordnung.
      Ungarn und Polen aber müssten rausgeworfen werden!
      Wenn die EU solche immer faschistischer werdende Mitglieds-Staaten weiter duldet, dann kann sie auch gleich noch die Türkei aufnehmen!
      So verliert sie für mich jede Glaubwürdigkeit.
      Heute bin ich ganz froh, dass die Schweiz diesem Verein nicht abgehört.
      9 8 Melden
  • pamayer 18.07.2017 21:01
    Highlight Quasi den Bock zum Gärtner machen,
    bzw den Teufel mit Beelzebub austreiben.
    Ein sehr heikles Spiel.

    14 4 Melden
  • Soli Dar 18.07.2017 20:12
    Highlight Bei allem Respekt der Spekulant Soros ist bei weitem kein Unschuldlamm, auch wenn dies nicht in Löpfes schwarz-weisses, gut-böse Weltbild passt. Ich würde mir, eine etwas ausgwogenere, weniger ethnozentristische, weniger ideologisch-gefärbte und vor allem differenziertere Debatte zum Thema Soros und dessen massiver Einflussnahme wünschen!
    47 22 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.07.2017 20:28
      Highlight Löblich, dass Du Dir eine differenziertere Debatte wünschst.

      Wenn Du aber Löpfe ein schwarz-weiss, gut-böse Weltbild unterstellst und den Artikel unausgewogen, ethnozentrisch und ideologisch gefärbt bezeichnest,

      ... könntest Du dann bitte mit irgendwas zur differenzierteren Debatte beitragen?
      Mit Infos, Facts, oder vielleicht gar einem Link?

      Würde viele hier echt interessieren, besonders nachdem man Deinen Beitrag gelesen hat.
      34 12 Melden
    • Soli Dar 18.07.2017 21:58
      Highlight Es gibt durchaus auch berechtigte Kritik an Soros von links:
      1) Seine Rolle im Regimechange in Ukraine
      2) Polit. Einflussnahme RUS und Osteuropa
      3) Verbindungen zu CIA Tarnprogramme
      4) Eng verbandelt mit sack neoliberalen IWF
      5) (Mit-)Finanzierung von "Farben Revolutionen" im Sinne der US-Interessen.
      6) Er betreibt eine Demokratie von oben
      7) Armut blendet er aus, genauso wie Kritik an Superreichen Privatpersonen und Konsernen
      http://www.nachdenkseiten.de/?p=34805
      https://www.heise.de/tp/features/Ungarn-Soros-Universitaet-sieht-Existenz-gefaehrdet-3671938.html?seite=2



      24 10 Melden
    • rodolofo 19.07.2017 07:40
      Highlight @ Soli Dar
      Wieviel bezahlt Dir Putin-Russland für Deine Troll-Aktivitäten?
      Kein Mensch ist heilig. Das ist doch völlig klar.
      Aber was in Ungarn geschieht, ist Rassismus der ganz üblen Sorte!
      Und wir alle wissen aus der Geschichte, wohin das führt!
      Offenbar haben die Ungarischen Nazis wenig Berührungsängste mit Israelischen Nazis, wogegen sie humanitär engagierte NGO's als ausländische Agenten und Terroristen verfolgen, so wie das heute auch in Russland gang und gäbe ist.
      Warum will Orban's Ungarn nicht in Putin's Imperium?
      Nur wegen den Milliarden Euros aus Brüssel!
      Elende Kapitalisten...
      6 11 Melden
    • Soli Dar 19.07.2017 13:11
      Highlight @Rodolofo mich verletzt dein Kommentar. Bitte versuche doch künftig auf abwertende Unterstellungen und Beleidigungen zu verzichten, die dienen der Sache, m. A. nach nicht.

      1) Was in Ungarn geschieht ist schrecklich, es macht Soros und seine Aktivitäten nicht besser

      2) Sicherlich finanziert Soros auch NGOs die sich für humanitäre Zwecke engagieren (u.a. für Flüchtlinge &Romas), gleichzeitig unterstützte er beim Maidan-Protest, direkt oder indirekt ukrainische Nazis.

      Zudem profitierte er auf dem Buckel der Armen, ist mit CIA-NGOs verbandelt und vertritt imperiale Interessen von USA und IWF!
      6 3 Melden
  • patztop 18.07.2017 19:52
    Highlight Und was soll jetzt wieder dieses Abdriften ins Sympathisieren für eine Seite? Vielleicht sind ja alle drei verachtenswert für ihr Handeln in der Vergangenheit. (Wenn auch 2 davon mehr als der Dritte) Und dazu, worum es in diesem Artikel geht: Netanyahu ist eine Lachnummer....Er ist momentan in mehrere Untersuchungen gegen seine Person verwickelt und schon lange geht es im nur noch darum, mit allen Mitteln zu verhindern, dass er sein Amt nicht abgeben muss. Das grösste Armutszeugnis für Israel, ist die Tatsache, das das Land kaum was besseres als Netanyahu hat. (Im Gegensatz zu früher)
    19 13 Melden
  • wasylon 18.07.2017 19:22
    Highlight Bis jetzt dachte ich immer dass die Roten Gegner der Spekulaten sind😉
    Das Argument Soros Kritiker = Antisemit zieht nicht Herr Löpfe.
    16 16 Melden
  • Daniel Caduff 18.07.2017 18:45
    Highlight Ich lese den Artikel anders als viele der Mitkommentierenden. Imho geht es hier nicht primär um pro oder contra Sorros. (Ich mag seine Spekulationen nicht, aber sein pol. Engagement).

    Es ist ein Artikel über zwei sich autoritär gebende ältere Männer, die im Gleichschritt nach Rechts unterwegs sind. - Sorros taugt beiden einfach gut als Feindbild. Was die zwei verbindet, ist ihr grosses Ego, ihre Verachtung für den demokratischen Rechtsstaat und die Grundhaltung "wir scheissen auf alle anderen". Orban nimmt gerne die Stimmen der Antisemiten, Netanyahu gerne jene der rechtsextremen Siedler...
    51 15 Melden
  • hp (1) 18.07.2017 18:28
    Highlight Wow, ich kann verstehen, dass Soros kritisiert wird. Ich bin längst nicht mit allem einverstanden, was er macht und sagt. Dass aber Netanjah und vor allem auch Orban von den Kommentatoren so in Schutz genommen werden, ist für mich nicht nachvollziehbar. Nationalistisches Gedankengut hat keine Unterstützung verdient. Sehr untypisch für die Foren von Watson.
    48 27 Melden
    • rodolofo 19.07.2017 07:50
      Highlight Das hat sich in letzter Zeit massiv geändert.
      Die Ruhe in der "Linken Oase Watson" ist für Rucksack-Touristen definitiv vorbei.
      Jetzt fallen Kreuzfahrtschiff-weise Massen-Touristen aus der Rechtsnationalen Ballermann-Szehne hier ein. Sie legen frühmorgens zwar keine Tüchlein auf Liegestühle, um sich privilegierte Plätze in den vordersten Reihen zu reservieren, weil sie ihnen morgens der Kopf dröhnt, dafür haben sie in der Nacht davor alles voll gekotzt, so dass das Watson-Personal alle Hände voll zu tun hat, um die schlimmsten Wutbürger-Spuren zu beseitigen, bis zur nächsten 20minuten-Orgie...
      11 6 Melden
    • Daniel Caduff 19.07.2017 09:39
      Highlight Die Ballermanntouristen kommen ab und zu vorbei und kotzen sich hier ihren Rausch aus. Sobald sie merken, dass bei ihren unbelegten Behauptungen und Pauschalaussagen hier stärker insistiert wird, gehen sie meist wieder zurück ins All-Inclusive-Resort von 20 Minuten, wo ihnen jegliches selbständige Denken abgenommen wird.

      Beobachtet mal das Verhältnis der Herzen/Blitzen der div. Beiträge über die Zeit. Da gibt es auffällige Peaks, bei denen ich auf Sharing in Social Media tippe. Die Artikel werden z.B. in einer rechten Facebookgruppe geteilt. Kurz darauf legt sich der Sturm dann wieder.
      7 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 18.07.2017 17:04
    Highlight Für Uninformierte:
    Ungarn:
    28.06.2017: "Kein Rechtsstaat, kein Geld - Osteuropäer müssen um EU-Milliarden bangen. Nach Deutschland erwägt auch die EU-Kommission, Fördermittel an die Achtung von Grundwerten zu koppeln."
    13.07.2017: Ungarn steht in Brüssel erneut wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Rechtsstaatlichkeit und Grundrechte am Pranger. Die EU-Kommission geht mit gleich zwei Verfahren gegen die Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban vor, weil ungarische Gesetze EU-Recht verletzen sollen.
    26 16 Melden
    • Schwanzus Longus 18.07.2017 17:34
      Highlight Ungarn hält sich an Schengen-Dublin. Deutschland sicher nicht wie man seit dem Herbst 2015. Ungarn hat gegen kein Gesetz verstossen während Deutschland dies Millionenfach machte. Wieso sanktioniert man nicht Deutschland dafür?

      Ach ja sie stehen auf der "richtigen Seite" von Soros. Es sollte klar sein das die EU mit Soros paktiert auch wenn sie selbst Gesetze dabei verletzen.
      35 58 Melden
    • Marlon Mendieta 18.07.2017 18:22
      Highlight @DJ Terror hat kein Geld yok para amk
      Es geht nicht um Pro oder Kontra Soros
      Es geht um Pro oder Kontra Antisemitismus...
      36 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.07.2017 18:46
      Highlight Wer lesen gelernt hat, ist klar im Vorteil, DJTerror:

      "Achtung von Grundwerten"
      "Verstöße gegen Rechtsstaatlichkeit und Grundrechte"

      Diese Grundwerte..., DJTerror, weswegen es z.B. bei Dir an der Haustür nicht klingelt, um Dich in ein Arbeitslager abzuführen, weil Du soeben Deine Meinung veröffentlicht hast.
      Ist doch was wert? Oder wär's Dir egal?
      34 10 Melden
    • Ville_16 18.07.2017 20:23
      Highlight @Benot ich hoffe sehr dass Sie Soros keine guten Grundwerte attestieren.
      4 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.07.2017 21:07
      Highlight Wieso nicht, Ville_16 ?

      Belegen, statt beleidigen! Habe alle Soro-kritsichen Kommentare in dieser Spalte gelesen. KEINER bringt was wirklich relevantes.

      Dann hoffe ich nun doch sehr, dass Du uns mitteilst, wieso Soros keine guten Grundwerte attestiert werden sollen (im Unterschied zu Orban).
      16 7 Melden
    • Ville_16 18.07.2017 22:14
      Highlight Ganz einfach, wenn Sie sich intensiv über diesen Herrn informieren, werden Sie bemerken dass das Ziel seiner investitionen darin besteht unruhen in den jeweiligen Ländern zu schüren und durch gezielte Anlagen Profit zu erzielen.
      7 10 Melden
    • Schwanzus Longus 18.07.2017 23:05
      Highlight @Benot wenn du solche Unwahrheiten die du über Ungarn erzählst über Privatpersonen erzählen würdest du schnell eine Klage wegen Verleumdung und Rufmord am Hals haben, ich hoffe das weisst du das das nur Bullshit mit den Lagern ist oder?

      Zudem kann man keinen Bestrafen weil man nicht irgendwelchen Grundwerten folgt. Sonst würden 1/3 im Knast sitzen nur weil sie andere Sichtweisen haben insofern ist diese Klage schwammig und richtet sich gegen Ungarns Recht die Gesetze zu Dublin und Schengen einzuhalten was Deutschland nicht macht.
      2 5 Melden
    • Enzasa 19.07.2017 10:18
      Highlight DJ Terror nehmen sie sich einfach mal die Schengen Abkommen zur Hand und lesen sie sich Seite für Seite durch, sie würden erkennen, dass Deutschland sich absolut konform verhalten hat.
      1 3 Melden
  • Rendel 18.07.2017 17:03
    Highlight Soros ist für Gerechtigkeit und hat sein Geld mit einem Hedgefond verdient. Irgendwie passt das auch nicht wirklich zusammen.

    Ich fände eine ganzheitliche Betrachtung begrüssenswert, wenn ich auch mit der Kritik an Orban und Netanyahu einverstanden bin. Soros ist weiss Gott kein Heiliger. Bitte weniger schwarz-weiss Malerei. Aber vielleicht schreibt ihr lieber für schwarz-weiss Denker als für ganzheitlicher denkende Menschen.

    29 18 Melden
  • poesie_vivante 18.07.2017 16:34
    Highlight Dass watson andauernd den Globalisten Soros in Schutz nimmt, der überall seine Finger im Spiel hat, ist schon sehr verdächtig.
    57 52 Melden
    • Nick Name 18.07.2017 17:29
      Highlight Und der Verdacht lautet: ...?
      37 20 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.07.2017 17:39
      Highlight Ev. fließt da Geld hin😂
      21 15 Melden
  • Gelöschter Benutzer 18.07.2017 15:47
    Highlight Der liberale Soros ist allen autoritären Diktatoren ein Dorn im Auge

    demnach wäre Trump nach dieser Meinung auch ein Diktator, da Soros maßgeblich an der Hetzkampagne (Russland Wahlbeeinflussung) gegen den amtierenden Präsidenten der USA beteiligt ist. Man stelle sich mal diese Macht vor..
    26 65 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.07.2017 16:40
      Highlight "Hetzkampagne"?
      41 13 Melden
  • Effersone 18.07.2017 15:42
    Highlight Inwiefern ist eigentlich George Soros legitiemiert, die Interessen von Europa zu vertreten?

    Wieder einmal sehr Einseitig, dieser Bericht.

    Er benutzt seinen Reichtum, um seine Interessen und möglicherweise die von anderen durchzusetzten. Dass das nicht einmal kritisch angesprochen wird... naja.
    67 40 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.07.2017 17:15
      Highlight Jeder Mensch ist berechtigt, die etablierten fundamentalen Prinzipien und Rechte Europas, einschliesslich der universalen Menschenrechte, die durch die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung legitimiert sind, zu vertreten.
      Das mag Leuten, die mit Faschismus, Kommunismus, oder was auch immer für totalitären und menschenverachtenden Ideologien liebäugeln, ein Dorn im Auge sein. Ist aber trotzdem so.
      35 25 Melden
  • Ohniznachtisbett 18.07.2017 15:38
    Highlight Halt schon komisch: Angenommen ich wäre ein Milliardär, der mit viel Fleiss, etwas Glück und den richtigen Leuten in der realen Wirtschaft viel Geld verdient hätte. In der Schweiz politisch aktiv wäre, man würde mich ein klassischer Neoliberaler nennen. Dann ist es höchst verwerflich wenn ich am Rhein eine Zeitung kaufe und einen Chefredakteur einsetze der eher auf meiner Linie ist als nicht, dann nennt Löpfe das einen Skandal. Wenn einer mit einer typisch neoliberalen Aktion sehr viel Geld verdient, anschliessend andere Bewegungen unterstützt, dann ist er ein wahrhaftig Liberaler und GUTER...
    64 39 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.07.2017 16:44
      Highlight Oh... Gaaanz komisch.
      Was da wohl der Grund ist dafür?
      Denk noch einmal gründlich nach.
      Ich bin sicher, Du kommst auf den Grund.
      14 25 Melden
    • äti 18.07.2017 19:37
      Highlight Blochers haben >7.5 Mrd und ich weiss von keiner Uni die sie finanzieren. Vielleicht liegt die Priorität bei Selbsschutz und Vermehrung.
      10 5 Melden
    • teufelchen7 19.07.2017 18:55
      Highlight blocher investiert in medien...
      0 0 Melden
    • Ohniznachtisbett 19.07.2017 19:22
      Highlight Äti: Ob du dein Geld Unis gibst die dann in deinem Sinne lehren oder den Medien, die deinem Sinne schreiben ist Hans was Heiri. Einflussnahme ist Eindlussnahme. Bei Medien ist man halt der böse Mogul bei Unis der edle Philantrop.

      Jeanne d'Arc war für die Engländer Terroristin, und für die Franzosen Freiheitskämpferin... Das gleiche gilt für Tell (so es ihn denn gab) oder George Washington oder Mandela oder Castro oder Jenatsch oder Bolivar.....
      0 0 Melden
  • Richu 18.07.2017 15:33
    Highlight Die doch recht vielen negativen "Seiten" von US-Multi-Milliardär und Spekulant Soros wurden in diesem Bericht einfach weggelassen.
    So wurde beispielsweise Herr Soros in Frankreich im 2006 wegen Insiderhandels verurteilt, weil er von den Übernahmeplänen der damals gerade privatisierten franz. Bank Société Generale wusste und deshalb kurzfristig einen grösseren Millionengewinn verbuchen konnte.
    Nach den amerikanischen Präsidentschaftswahlen im Nov.16 hat Soros in grossem Umfange auf einen Börsencrash gesetzt (ist bekanntlicherweise nicht eingetroffen), was ihn fast 1 Milliarde USD gekostet hat.
    49 18 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.07.2017 16:46
      Highlight Anhand Deines Versuchs, über Soros schmutzige Wäsche zu waschen, und was dabei rauskommt,
      scheint man ihm ziemlich wenig anlasten zu können. Hätte mehr erwartet.
      22 35 Melden
    • Moudi 18.07.2017 17:07
      Highlight Die liste wäre noch viiiel viiiiiel länger..

      z.b Frabrevolution...
      26 13 Melden
    • opwulf 18.07.2017 19:17
      Highlight Soros und die englische Währung anyone? Auch interessant wäre dieses Interview mit Soros - wo er die Kontroverse zwischen Soros als Geschäftsmann und dem des Philantrosophen versucht zu erklären! Spannend geschriebener Artikel, wie eigentlich immer Herr Löpfe, aber leider auch bewusst einseitig! Hank herum fördert dies eine lebendige Diskussionskultur!


      Gruss aus Camden, London
      8 5 Melden
  • ThomasHiller 18.07.2017 15:31
    Highlight So wird halt Politik gemacht.
    Grundlegende Unterschiede werden locker zur Seite geschoben, eine gemeinsame Grenze hat man nicht, auch ansonsten wenig Berührungspunkte. Da kann man den orbanschen Antisemitismus ignorieren, er tut nicht weh. Das vorherrschende Prinzip ist einfach: "Der Feind meines Feindes ist mein Freund". Klappt überall, eint nicht nur Despoten.
    33 8 Melden
  • Gelöschter Benutzer 18.07.2017 15:30
    Highlight Auch im modernen Ungarn ist Antisemitismus weit verbreitet.

    Wo steht das? Solche pauschalen Banane-Aussagen sind alles andere als förderlich für ein geeintes Europa.

    Israel ist in den letzten Jahren politisch immer weiter nach rechts gerückt.

    Israel war schon immer rechts.
    38 57 Melden
    • viella 18.07.2017 18:03
      Highlight Informiere dich doch einfach wie die Situation in Ungarn aussieht. Ist nicht so schwierig, hier einen Artikel aus Der Zeit von 2009. Die Lage ist heute nicht besser... http://www.zeit.de/2009/20/Ungarn
      18 3 Melden
    • Philipp Löpfe 18.07.2017 18:06
      Highlight #Sir Gareth: Ich bin bisher davon ausgegangen, dass David Ben Gurion ein Sozialist war....
      23 6 Melden
    • Sapere Aude 18.07.2017 18:23
      Highlight "Israel war schon immer rechts."

      Israel wurde bis 1977 durchgehend von Parteien regiert, die sich links der Mitte einordnen lassen.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Awoda
      26 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.07.2017 18:36
      Highlight Wie ist Israel entstanden? Das geschah nach dem zweiten Weltkrieg
      2 22 Melden
    • Ueli der Knecht 18.07.2017 19:44
      Highlight SirGareth: Das völkerrechtliche Konstrukt Israel entstand nicht nach dem zweiten sondern bereits nach dem ersten Weltkrieg. Der "jüdische Staat Israel" legitmiert sich aus einem Versprechen der Briten, welches sie bei den pariser Friedensverträgen eingelöst haben. Die völkerrechtliche Ligitimation des jüdischen Staates Israel leitet sich ab aus den Verträgen von Sèvres 1920 und Lausanne 1923. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden diese Vereinbarungen umgesetzt. Auch andere Staaten in dieser Region entstanden aus diesen Verträgen. Weitere (zB. Kurdistan) müssten noch entstehen.
      14 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.07.2017 21:33
      Highlight Das ist so ueli. Doch ich Frage nochmal: wie entstand der Staat wirklich?😉
      3 15 Melden
    • Sapere Aude 18.07.2017 21:55
      Highlight Wenn du die Geschichte alternativ interpretierst Gareth, dann muss du diese uns schon mitteilen, nur durch Fragen irgendetwas zu implizieren bringt die Diskussion nicht weiter.
      17 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.07.2017 22:24
      Highlight Es ist sehr heikel. Ich habe mich entschieden zu schweigen. Bitte selbst recherchieren😥
      3 20 Melden
    • karl_e 19.07.2017 00:35
      Highlight Ueli, ich habe die Verträge von Sèvres von1920 nicht gelesen, aber ich weiss, dass darin die Hauptursache liegt für das Puff in den Ländern des nahen Ostens, da GB und F das Gebiet unter sich aufteilten, ohne Rücksicht auf Ethnien und Religionen.
      Die Balfour-Deklaration bestimmte bereits 1917 über Palästina als Heimstatt der Juden, wobei England gar nichts zu bestimmen hatte, da Palästina noch zum Osmanischen Reich gehörte.
      4 0 Melden
    • Ueli der Knecht 19.07.2017 12:39
      Highlight karl: Ich sehe auch die Verträge von Sèvres und Lausanne (ähnlich wie der Versailler Vertrag im WW2 mündete) als Quelle des Konflikts.

      „Wir dachten, wir hätten für einen neuen Himmel und für eine neue Welt gearbeitet, und [die Alten] dankten uns freundlich und machten ihren Frieden.“
      --Lawrence von Arabien, "Die sieben Säulen der Weisheit".

      Ethnien (zB. Kurden) und Religionen (zB. Yesiden, Juden) wurden schon berücksichtigt. Daher beschränkt sich die Anerkennung von Israel ausdrücklich auf "jüdisch". Ein säkulärer Staat Israel würde weit über die völkerrechtliche Anerkennung hinausgehen.
      0 1 Melden
    • karl_e 19.07.2017 15:31
      Highlight Ueli, inwiefern wurden die Kurden, Jesiden, Schiiten, Sunniten etc. berücksichtigt? Frankreich und Grossbritannien teilten das Gebiet mit Hilfe von Lineal und Stift untereinander auf, ohne jede Rücksicht auf irgend welche Völkerschaften. Es nimmt mich wunder, was die Vertragspartner der Versailler-Verträge bis hin zu Sèvres eingenommen haben. Die waren voll zugedröhnt - mit schrecklichen Folgen.
      0 0 Melden
    • Sapere Aude 19.07.2017 16:09
      Highlight SirGareth, sehe nicht ein was den unter den gegeben Umständen den so heikel sei soll, ausser du willst irgendwelche alternative braune Fakten ins Feld führen. Zu diesem Thema habe ich übrigens bereits selber intensiv recherchiert, kann mir also schon vorstellen, weshalb du hier plötzlich den Schwanz einziehst.


      Bezüglich der Entstehung des Israelischen Staates darf natürlich die zionistische Bewegung nicht ausser Acht gelassen werden, die durch ihr Lobbying die Beauforterklärung und Verträgen von Sèvres und Lausanne ermöglichten.
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.07.2017 21:34
      Highlight Lobbying😂👌🏻
      0 1 Melden
    • Sapere Aude 19.07.2017 22:40
      Highlight Wie ist es denn gelaufen?

      Verhälst dich aber nicht gerade nicht wirklich ritterlich ;)


      Vielleicht beziehst du dich ja auf das Protokoll der Weisen von Zion oder Ähnliches, dann verstehe ich dein zögern schon, so etwas für war zu halten ist schon ein wenig heikel...
      1 0 Melden
    • Ueli der Knecht 19.07.2017 23:43
      Highlight karl: In Sèvres, Artikel 62 gehts um syrische Christen und ethnische wie religiöse Minderheiten, denen in Artikel 64 ein unabhängiger Staat (Kurdistan) zugesichert wurde. Die Kurden wurden als ethnische Minderheit genannt. Weiter hinten im Artikel 95 wird Israel als Heimstätte der Juden in Palästina skizziert.

      Aber die Türkei hat Sèvres nie ratifiziert.

      Die Ethnien verschwanden im Vertrag von Lausanne. Aber die religiösen Minderheiten (syrische Christen, Yesiden, ...) behielten die Rechte für einen eigenen Staat; ganz nach der inzwischen überholten Idee: jeder Religion sein eigener Staat.
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.07.2017 23:50
      Highlight Ein Plagiat von Machiavelli impliziert nicht die Unwahrheit der Realität. Man muss nur das Bankensystem zu der Zeit auch in Deutschland studieren.
      0 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 18.07.2017 15:24
    Highlight Der ungarische Präsident ist ein Hardliner und hat die Demokratie in seinem Land zu einer Farce verkommen lassen.

    Diese Begriffsbildung ist aufwühlerisch, heuchlerisch und parteiisch, gerade so, als wäre man selbst betroffen. Sie lässt eine journalistische Unabhängigkeit vermissen. Der Autor legt keinen Beweis dar, dass das Mehr des Volkes gegen die Politik des demokratisch gewählten Premiers sein soll. Wieso will der Autor das? Damit die Masseneinwanderer sich gefälligst in Ungarn niederlassen und nich im westlichen Europa?
    27 66 Melden
    • Fabio74 18.07.2017 16:27
      Highlight Nur weil Orban per Wahl an die Macht kommt, heisst das nicht, dass er den Rechtstaat demontieren darf
      34 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.07.2017 16:54
      Highlight "aufwühlerisch, heuchlerisch und parteiisch"
      ... Vielleicht für Sie als angeblich unwissender, SirGareth.

      Ungarn:

      28.06.2017: "Kein Rechtsstaat, kein Geld - Osteuropäer müssen um EU-Milliarden bangen. Nach Deutschland erwägt auch die EU-Kommission, Fördermittel an die Achtung von Grundwerten zu koppeln."

      13.07.2017: Ungarn steht in Brüssel erneut wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Rechtsstaatlichkeit und Grundrechte am Pranger. Die EU-Kommission geht mit gleich zwei Verfahren gegen die Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban vor, weil ungarische Gesetze EU-Recht verletzen sollen.
      28 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.07.2017 17:31
      Highlight Lieber Benot

      Ich bin nicht unwissend. Sonst würde ich hier auch nicht schreiben. Die Diskussion ist wichtig, um Nachrichten richtig deuten zu können.

      Zu 28.6.17: sämtliche südlichen und östlichen EU-Staaten sind in der Währungsunion verschuldet. Da Ungarn sich weigert Flüchtlinge aufzunehmen will Deutschland über die EU denen das mit Kreditrückhaltungen aufzwingen (Koppelung, die nichts mit der EU zu tun hat). So verfährt nun die EZB genau wie der IWF und verschuldet die Länder noch schlimmer. Ausbeutung der Bevölkerung ist dann immer die Folge davon (Steuererhöhungen usw.)
      16 18 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.07.2017 17:34
      Highlight 13.7.2017: Verstoß gegen EU-Recht ist nicht Verstoß gegen die Rechtsstaatlichkeit. Zwei Paar verschiedene Schuhe. Das ist eben der Druck der gegen Ungarn unfair aufgesetzt wird, weil die keine Flüchtlingsmassen und Elend in Land wollen.
      13 18 Melden
    • Daniel Caduff 18.07.2017 19:24
      Highlight Nun, wenn ich Teil der EU bin (und deren Transferzahlungen gerne nehme), ist EU-Recht natürlich auch von Ungarn einzuhalten. "Pacta sunt servanda" ist wohl das wichtigste rechtsstaatliche Prinzip überhaupt.

      Man kann aber auch demokratieteoretisch argumentieren. Dann wird man sich unweigerlich die Frage stellen, wie sich das von Orban zu verantwortende Mediengesetz mit "Demokratie" und "Rechtsstaat" vereinbaren lässt. Von der Missachtung der EMRK und der Genferkonvention ganz zu schweigen.
      16 5 Melden
  • Radiochopf 18.07.2017 15:20
    Highlight Kurz zusammengefasst: Soros ist ein guter Mensch und wird unberechtigerweise nur von den Rechten attackiert wird und Open Society Foundations ist auch superduper. wiedermal ein sehr einseitiger und unkritischer Löpfe-Artikel. Dabei wird Open Society auch von den Linken kritisiert https://de.wikipedia.org/wiki/Open_Society_Foundations (siehe Kritik)
    Bei Open Society und Soros darf man ruhig genauer hinschauen, anstatt ihre Kritiker einfach in's rechte Lager zu schieben.. ICIJ, Ukraine, Clinton, Woman March usw. , Soros hat überall seine Finger drin, dass kann auch Löpfe nicht abstreiten..
    55 29 Melden
  • Saraina 18.07.2017 15:17
    Highlight Mauerbauer unter sich.
    37 34 Melden
  • Schwanzus Longus 18.07.2017 15:09
    Highlight Wenn man kein Argument für Soros mehr findet, bringt man gegen seine Gegner die Antisemitismuskeule. Sehr schwach.
    73 54 Melden
    • FrancoL 18.07.2017 22:32
      Highlight Diese Keule muss man nicht bringen, die ist schon lange Tatsache, ausser man habe keine Ahnung wie es heute in Ungarn aussieht.
      11 1 Melden
  • Wilhelm Dingo 18.07.2017 14:57
    Highlight Gute Analyse!
    43 51 Melden
  • fen. 18.07.2017 14:53
    Highlight Die Verkürzungen oder besser gesagt Verallgemeinerungen "Israel" und "Ungarn" im Titel stören. "Netanyahu unterstützt Orbans [...]" scheint doch passender?!
    41 15 Melden
    • Saraina 18.07.2017 15:16
      Highlight Irgendjemand wird die Herren ja gewählt haben. Auf jeden Fall vertreten sie das offizielle Israel und das offizielle Ungarn.
      46 14 Melden
    • ThomasHiller 18.07.2017 15:18
      Highlight Na ja, sie sind die jeweiligen Ministerpräsidenten ihres Landes, ihre Meinung bzw. Taten haben schon ein gewisses Gewicht ... ;)
      Ich denke, das darf man durchaus als "Israel" und "Ungarn" allgemein interpretieren.
      23 5 Melden
    • fen. 18.07.2017 16:17
      Highlight @ ThomasHiller: Gerade deshalb, gerade weil sie eine starke Position innehaben und gleichzeitig ihre Macht auf Kosten von "israelischen" und "ungarischen" "Minderheiten" ausbauen, sollte man sie nicht mit einer gesamten Bevölkerung gleichsetzen. "Israelische Regierung" und "ungarische Regierung" träfe schon eher zu.
      9 8 Melden
    • FrancoL 18.07.2017 22:34
      Highlight Stört es Sie dass die Ministerpräsidenten ihr Land repräsentieren? Wenn ja würde ich mir Gedanken zum eigenen Verständnis von Demokratie machen.
      8 2 Melden
    • ThomasHiller 19.07.2017 12:42
      Highlight @fen. Beide sind nicht durch einen Staatsstreich an die Macht gekommen. Wir sind vielleicht nicht mehr bei "der staat bin ich", aber auf Grund ihrer Wahl sind die beiden die rechtlich wie moralisch legitimen Vertreter ihrer Staaten und Bürger. Ich muß ihre Vorstellungen nicht vereinfachend jedem ihrer Bürger zuschreiben, darf ihre Äußerungen aber durchaus dem als solchen Staat zuschreiben ohen damit falsch zu liegen ;)
      2 0 Melden
  • wiisi 18.07.2017 14:50
    Highlight Soros könnte doch in Syrien vor Ort helfen. Aber das passt wohl nicht zu der von der so hochgelobten EU Demokratie (erneut) verhängten Sanktionen gegen Syrien. Es sind ja vorallem Welche die wegen der Sanktionen flüchten und nicht die wirklichen Kriegsopfer.
    Welche Doppelmoral!
    33 59 Melden
    • Binnennomade 18.07.2017 20:05
      Highlight Behauptest du ernsthaft, die Mehrheit der Syrer fliehe nicht vor dem Krieg, sondern wegen Sanktionen?
      9 1 Melden
  • Sapere Aude 18.07.2017 14:47
    Highlight "Nach Ungarn wird er nach Polen, Tschechien und in die Slowakei reisen, alles Länder, die ebenfalls eine üble antisemitische Vergangenheit haben [...]"

    Fairerweise müsste man sagen, dass praktisch jedes Land eine üble antisemitische Vergangenheit hat, auch die ach so liberalen Angelsachsen, von den Franzosen will ich erst gar nicht sprechen.
    91 7 Melden
    • Philipp Löpfe 18.07.2017 15:17
      Highlight Okay, aber im Osten war es schon ein bisschen übler.
      43 48 Melden
    • Sapere Aude 18.07.2017 15:42
      Highlight Von welchem Zeithorizont sprechen wir? Progromme gegen Judem gab es in fast jedem europäischen Land und viele Juden flohen gerade von diesen in den Osten, Süden oder nach Übersee. Gerade in Polen lebte lange die grösste jüdische Gemeinschaft mit eigenem Parlament und partieller Autonomie. Nicht ohne Grund wurde es zweites Jerusalem genannt. Währendessen die Juden in Spanien durch die Inqisition verfolgt wurden und genau dorthin flohen, wo es angeblich übler war.
      45 1 Melden
    • derEchteElch 18.07.2017 15:53
      Highlight Das stimmt nicht Herr Löpfe. Wo sind Ihre Beweise und Belege mit Zahlen?
      16 15 Melden
    • Philipp Löpfe 18.07.2017 16:24
      Highlight Ich kann ja nicht die Geschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts im 140 Zeichen erzählen. Aber wenn du dich schlau machst, was in dieser Zeit in der Ukraine, Polen und Russland los war, dann wirst du mir wohl zustimmen. Das ist übrigens keine Entschuldigung für den Antisemitismus im Westen.
      23 18 Melden
    • (M)eine Meinung 18.07.2017 17:02
      Highlight Zitat: "Okay, aber im Osten war es schon ein bisschen übler."

      Und Sie versuchen mit allen Mitteln das auch wirklich so darzustellen und blenden alle positiven Sachen aus. Respekt
      7 10 Melden
    • Sapere Aude 18.07.2017 17:03
      Highlight Die Mehrheit der europäischen Juden hat 1933 in den von dir benannten Länder gelebt Phillipp. Viele Westeuropäische Juden sind zu diesem Zeitpunkt bereits in die USA oder Palästina ausgewandert. Während des WW II wurden diejenigen die nicht fliehen / untertauchen konnten, in die KZ deportiert. Nicht verwunderlich dass im Osten die meisten Opfer zu beklagen waren. Was weniger damit zu tun hatte, dass Polen oder Russen antisemitischer eingestellt gewesen wären, als Deutsch oder Engländer, sondern mit Hitlers Politik. Durch die übrigens auch Millionen von Slawen zum Opfer gefallen sind.
      23 3 Melden
    • Sapere Aude 18.07.2017 17:11
      Highlight Anbei noch ein Kartenauschnitt bezüglich der Verteilung.
      13 1 Melden
  • inquisitio 18.07.2017 14:45
    Highlight Wenn Löpfe schreibt, tönt es immer gleich. Liberal = die Guten, alle andern = die Bösen.
    Und dann den obersten Israeli selbst als Antisemit hinzustellen ist einfach lächerlich.
    Im übrigen will Ungarn im neuen Gesetz, dass alle ausländischen NGOs ihre Finanzströme offenlegen. Nicht nur die von Soros. Genau so, wie es beispielsweise in den USA schon längst im Gesetzt verankert ist. Ist das keine Zeile Wert, Herr Löpfe?
    63 44 Melden
    • Radiochopf 18.07.2017 15:30
      Highlight Liberal = die Guten, alle andern = die Bösen, besser könnte man es nicht auf den Punkt bringen.. aber das ist aktuell sowieso die Einstellung vieler Liberalen (bzw. die sich als liberal sehen).. wir sind die Guten und der Rest die Dummen, Bösen, Rechten.. kein Wunder werden solche "liberale" Politiker kaum mehr gewählt.. wer so einseitig und schubladisierend denkt, ist einfach stehen geblieben.. man muss kein Rechter sein um Soros nicht toll zu finden, man darf das auch als Linker, fertig!
      26 29 Melden
    • moedesty 18.07.2017 15:47
      Highlight Nein sie ist es nicht wert, wenn man parteiisch ist. Russland hat dieses Gesetzt auch seit kurzem und als Putin in einem Interview mit Jörg Schönenborn (ARD) dafür kritisiert wurde, hat ihm Putin sagen müssen, dass es in den USA schon lange ein solches Gesetzt gibt. Danach war er ruhig aber Hauptsache (ohne Hintergrundwissen) kritisieren.
      22 15 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.07.2017 17:00
      Highlight Also erstmal "liberal" nicht mit "liberalen" politischen Parteien verwechseln.

      Frage: Was ist denn eurer Meinung nach besser als "liberal"?
      Kommunismus? Faschismus?
      14 11 Melden
    • inquisitio 18.07.2017 18:45
      Highlight Benot, deine Frage zeigt doch schon die schwarz-weiss, gut-böse Denkweise. Und im Übrigen gibt es neben liberal sicherlich noch anderes als Kommunismus und Faschismus. Aber ist natürlich einfach, mal gleich die harten Begriffe aufzufahren, gell ;)
      8 7 Melden
    • karl_e 19.07.2017 15:41
      Highlight sapere aude! Wir Schweizer waren wieder mal fein raus, denn hierzulande gab es nur ganz wenige Juden. Die wurden schon im 14. Jahrhundert vertrieben oder umgebracht - glaubs wegen der Pest - und später durften sich nur noch ein paar wenige in Endingen und Lengnau niederlassen.
      0 0 Melden

Der Nationalstaat ist besser als sein Ruf

In seinem Buch «Straight Talk on Trade» plädiert ausgerechnet der progressive Ökonom Dani Rodrik für einen starken Nationalstaat und warnt vor der Illusion einer globalen Regierung. Dabei erklärt er auch, weshalb die Welt mehr Füchse und weniger Igel braucht.

Der Kapitalismus hat schon bessere Tage gesehen. Will er überleben, dann muss er sich neu erfinden, «um die Herausforderungen der Globalisierung, der Ungleichheit, des raschen technischen Wandels, der Klimaerwärmung und demokratischer Rechenschaftspflicht meistern zu können», wie Dani Rodrik in seinem neuen Buch «Straight Talk on Trade» feststellt. Er ist Professor an der Harvard University und einer der renommiertesten Handelsökonomen der Gegenwart.  

Rodrik wird dem progressiven …

Artikel lesen