Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Image

Ein Vertreter des Zürcher Startup-Unternehmens Modum lässt sich auf YouTube feiern. Screenshot: youtube.com/Global Tech Box

Die Wall Street hat bei Krypto-Währungen Blut geleckt – das könnte böse enden

Der Höhenflug von Bitcoin, Ether & Co. wird immer absurder. Jetzt haben auch die zynischen Profis an der Wall Street Blut geleckt. Doch Warnungen vor einer Blase will niemand hören.



Ehrenwerte und gestandene Banker erlebten im Dotcom-Boom der 90er Jahre einen Albtraum: Sie wussten, dass die eilig auf den Markt geworfenen Aktien der Internet-Unternehmen zumeist Schrott waren. Gleichzeitig mussten sie erleben, wie der verhasste, in Finanzfragen völlig unbedarfte Schwiegersohn jedes Wochenende damit prahlte, wie er erneut viel Kohle mit eben diesen Schrottpapieren verdient hatte, während man als gewissenhafter Banker in die Röhre guckte.  

«Das wird die grösste Blase unseres Lebens werden – und ich habe im Sinn, dabei sehr viel Geld zu verdienen.»

Mike Novogratz

Jetzt ist der Albtraum zurück. Bitcoin, Ether und eine immer grössere Schar von Coins oder Tokens boomen, obwohl es dafür keinen Grund gibt – zumindest nicht nach ökonomischen Gesichtspunkten. Mit ICOs (Initial Coin Offering) und ITOs (Initial Token Offering) – beides ist das Gleiche – werden über Nacht Millionen gescheffelt, während mit Obligationen kein und mit Aktien nicht mehr viel Geld zu verdienen ist.  

Trader Michael Milano works on the floor of the New York Stock Exchange, Thursday, Oct. 12, 2017. Stocks are opening slightly lower on Wall Street, a day after setting their latest record highs. (AP Photo/Richard Drew)

Börse in New York: Die Spielraum nach oben ist für Aktien klein geworden. Bild: AP/AP

Es ist nicht ganz einfach, kühlen Kopf zu behalten, wenn sich der Kurs von Bitcoin innert Jahresfrist fast verfünffacht, wenn alle von Ether und seinem Schöpfer, dem Wunderkind Vitalik Buterin, schwärmen, und wenn sich mühelos ein Vermögen mit Kryptowährungen machen lässt, von denen man nicht einmal den Namen kennt. Deshalb breitet sich in der professionellen Gemeinde «FOMO» aus. Dieser Begriff ist die Abkürzung von «Fear of missing out», auf deutsch: «Angst, etwas zu verpassen».  

In der «Financial Times» beschreibt Ben David vom Fonds Spice, wie sich FOMO derzeit in der Szene äussert:

«Vor einem Jahr wussten die Vermögensverwalter nicht einmal, was Kryptowährungen sind. Vor sechs Monaten dachten sie, es sei ein schlechter Witz, und jetzt realisieren sie, dass sie es schlicht nicht verstehen, und werden nervös. Es gibt hier eindeutig ein Element von FOMO. Den Händlern wurde bisher stets geraten: ‹Langt diese Dinge nicht an! Es ist eine Blase!› Und jetzt ärgern sie sich darüber, dass der Zug bereits abgefahren sein könnte.»

Die Vermögensverwalter sind in der Zwickmühle. Einerseits werden ihre Kunden gierig, andererseits warnen Alphatiere wie der CEO von JPMorgan, Jamie Dimon, eindringlich vor den Kryptowährungen und prophezeien deren baldigen Untergang.

Zynismus kann in dieser Situation hilfreich sein. Der Hedge-Fund-Manager Mike Novogratz beispielsweise liess kürzlich durchblicken, dass er rund 250 Millionen Dollar mit Bitcoin und Ether erzielt hätte. Er verheimlicht dabei nicht, dass er glaubt, dass die Bewertung nicht mehr realistisch ist. In einem TV-Interview erklärte er offen: «Das wird die grösste Blase unseres Lebens werden – und ich habe im Sinn, dabei sehr viel Geld zu verdienen.»  

Image

Warnt vor Schuldenbergen: Konrad Hummler.

Dieser Zynismus mag ein paar wenigen immense Gewinne verschaffen, für das Finanzsystem könnte er sich als tödliche Gefahr erweisen. So erklärte der Bankier Konrad Hummler jüngst in einem Interview mit watson: «Derzeit gibt es keine Schuldenberge, wie das etwa bei der Immobilienkrise der Fall war. Wenn die Verschuldungsfrage auch bei den Kryptowährungen akut wird, dann muss der Regulator eingreifen.»  

Wiederholt sich die Dotcom-Blase?

Das war beim Dotcom-Boom der Fall und bei der Subprimekrise, die 2008 beinahe das internationale Finanzsystem zu Fall gebracht hat. Auch damals wurde mit hochkomplexen Finanzinstrumenten – beispielsweise synthetischen CDOs – Milliarden umgesetzt, die sich dann über Nacht in Luft auflösten. Eine weitere Kursexplosion bei den Kryptowährungen und eine Prise FOMO könnten für eine Wiederholung dieses Spektakels sorgen.  

Die Schweiz könnte dabei empfindlich getroffen werden. Es gibt nämlich die immer lauter werdende Forderung, den hiesigen Finanzplatz in ein globales Krypto-Valley zu verwandeln. Deshalb solle man doch bitte Bitcoin & Co. mit Samthandschuhen anfassen und ja keine voreiligen Regulierungen vornehmen.  

Play Icon

So wirbt Modum auf YouTube. Video: YouTube/Crypto Trader

Wie das Beispiel von Modum zeigt, könnte sich das rächen. Das Zürcher Startup-Unternehmen will mit der Blockchain-Technik die Supply Chain von Pharmafirmen optimieren. Mit einem ICO (oder ITO) hat es kürzlich 16 Millionen Dollar aufgetrieben.

Die böse Überraschung bei einem Konkurs

Ein ICO ist eine Art «Börsengang light», die Tokens haben Aktien-ähnlichen Charakter. Doch Modum hat nicht einmal einen Prospekt aufgelegt. Schlimmer noch: Aus den Unterlagen geht nicht hervor, was für eine Rechtsform das Unternehmen hat.

Für den nichtsahnenden Token-Käufer könnte dies üble Folgen haben, wie Werner Vontobel auf der Onlineplattform «Cash» aufzeigt:

«Nach Schweizer Recht muss sich eine Gesellschaft zwingend für eine von acht möglichen Gesellschaftsformen entscheiden. Tut sie das nicht, geht man davon aus, dass es sich um eine ‹einfache Gesellschaft› handelt. Das würde aber bedeuten, dass alle Gesellschafter solidarisch haften, was im Falle eines Konkurses zwar den Gläubigern, nicht aber den Käufern eines Tokens gefallen dürfte.»

Mit anderen Worten: Wer ein Modum-Token kauft, muss damit rechen, dass er zur Kasse gebeten wird, wenn die Firma pleite geht.  

Vielleicht sollte sich die Finanzaufsicht Finma mit den Tokens und den ICOs befassen, bevor es zu spät ist. Denn es gibt durchaus Gründe für ein kommendes Finanz-Desaster. Das könnte dann wie folgt aussehen: Im derzeitigen Niedrigzinsumfeld lässt sich mit Obligationen kein Geld verdienen, die Aktien sind weltweit auf Rekordstand. Gleichzeitig wird die Gier der Anleger durch die phantastischen Renditen bei den Kryptowährungen angeheizt. FOMO und Zynismus machen sich bei den Profis breit. Für ICOs und Kryptowährungsbörsen existieren bisher kaum vernünftige Regelungen. Das sind ideale Voraussetzungen für eine Finanzblase, die in Ansätzen bereits zu beobachten ist.  

Warum auch Journalisten zynisch werden

Nachbemerkung: Auch Journalisten werden gelegentlich zynisch. Deshalb schreibe ich diesen Artikel im Wissen, dass er niemanden davon abhaltet, Kryptowährungen zu kaufen oder in Token zu investieren. Im Gegenteil: Auf Reddit, der Social-News-Aggregator-Seite, machen die Hardcore-Fans Sprüche wie: «Jedes Mal, wenn ein traditioneller Banker vor einer Krypto-Blase warnt, fühle ich mich bestätigt und kaufe hinzu.»  

Krypto-Nerds sind wie Trump-Fans. Sie lassen sich durch nichts abschrecken, schon gar von Fakten.

Bitcoins und Blockchain

Um Bitcoin tobt ein Machtkampf – und trotzdem steigt der Preis! Wir erklären weshalb

Link to Article

11 goldene Regeln, wenn du jetzt mit Kryptowährungen zocken willst

Link to Article

Die Cryptocoins vermehren sich wie die Karnickel

Link to Article

Du hast den Bitcoin-Zug verpasst und willst nun mit ICOs reich werden? Dann sei gewarnt!

Link to Article

Dieser Typ verkauft sein ganzes Hab und Gut für Bitcoins

Link to Article

Millionär oder Pleite – mit Kryptowährungen ist beides ziemlich schnell möglich

Link to Article

7 Gründe, weshalb alte Banker (zum Teil gerechtfertigt) gegen Kryptowährungen stänkern

Link to Article

Der Bitcoin-Kurs schiesst in die Höhe – dank der Chinesen und der Russen-Mafia?

Link to Article

Das Ende des Geldes

Link to Article

Du hast gedacht, die Bitcoins waren bloss ein vorübergehender Hype? Dann denk nochmal nach!

Link to Article

Onlinebörse Mt. Gox findet verlorengeglaubte Bitcoins im Wert von 115 Millionen Dollar – durch Zufall

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Katsching! Zahltag und 11 Arten mit dem Geld umzugehen

Play Icon

Video: watson/Lya Saxer

Das könnte dich auch interessieren:

Netflix killt die nächste Superhelden-Serie

Link to Article

Doch noch geeinigt! 30 Minuten vor Ablauf der Deadline rief Nylander in Toronto an

Link to Article

7 Duschmomente, die uns (vermutlich) allen bekannt vorkommen 

Link to Article

Die Weihnachtswünsche dieser alten Leute sind so bescheiden, dass es dir das Herz bricht

Link to Article

11 Dinge, die du schon immer von einem orthodoxen Juden wissen wolltest

Link to Article

Welche dieser absolut dämlichen Studien gibt es tatsächlich?

Link to Article

«Hi-Tech-Roboter» in russischer Fernsehshow entpuppt sich als verkleideter Mensch

Link to Article

So läuft das Weihnachtsessen mit den Arbeitskollegen ab. Immer. Jedes Jahr. Die Timeline

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Jetzt ist es da! Das geilste Polizeiauto der Schweiz

Link to Article

Netflix' zweite deutsche Original-Serie ist da – und ein riesiger Fail

Link to Article

Der Super-Beau, der in weniger als 15 Minuten alles verkackt!

Link to Article

Brennende Leichen und blühender Aberglaube – ein Besuch in Indiens heiligster Stadt

Link to Article

Nach SBI-Niederlage: Jetzt beginnt der nächste Streit in der Aussenpolitik

Link to Article

Danach suchen Schweizer und Schweizerinnen auf Pornhub am meisten

Link to Article

«14 Uhr: Claras Haut ist rot»: Kitas informieren Eltern neu per Liveticker über ihre Kids

Link to Article

«Meine 20 Jahre ältere Affäre erniedrigt mich»

Link to Article

Über Zürich fliegen jetzt Viren-Drohnen

Link to Article

Miet-Weihnachtsbäume sind in Hipster-Hochburgen in – doch die Sache hat einen Haken

Link to Article

Du regst dich über die Migros-Suppe auf? Dann kennst du diese Gender-Produkte noch nicht!

Link to Article

Ade Pelz: Schweizer zeigen Canada Goose die kalte Schulter

Link to Article

Tumblrs neuer Pornofilter ist ein riesiger Fail – wie diese 19 Tweets beweisen

Link to Article

Selbst Trump spricht nun von einem Impeachment

Link to Article

Das Sexismus-Dinner des FC Basel sorgt weltweit für Schlagzeilen

Link to Article

Viva la nonna! – weshalb ich mega Fan vom neuen Jamie-Oliver-Buch bin (dazu 5 Rezepte)

Link to Article

Diese 13 Bilder zeigen, wieso «Doppeladler» völlig zu Recht das Wort des Jahres ist

Link to Article

Führerscheinentzug nach 49 Minuten – so witzelt die Polizei über den «Tagesschnellsten»

Link to Article

Wutbürger nehmen Grossrätin wegen Baby ins Visier– und so reagiert der Grossvater 

Link to Article

Warum die Chinesen die Amerikaner im KI-Wettrennen schlagen werden

Link to Article

Herzschmerz pur! 15 Leute erzählen, wie sie vom Seitensprung ihres Partners erfuhren

Link to Article

7 ausgefallene Punsch-Rezepte, die du diesen Winter unbedingt ausprobieren solltest!

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

«Es war alles ein verdammter Fake»: Schweizer Adoptiveltern packen aus

Link to Article

Queen Ariana Grande singt sich mit neuem Song auf den YouTube-Thron 👀

Link to Article

In diesem Land wohnt nur ein einziger Schweizer. Wir haben mit ihm gesprochen

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

47
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
47Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Lukeros 19.10.2017 17:55
    Highlight Highlight Kann mir jemand eine bedienerfreundliche Plattform zum handeln/kaufen von Bitcoms empfehlen?
    • Blumenmäher 19.10.2017 19:51
      Highlight Highlight Coinbase und deren Tradingplattform Gdax sind tubelisicher am Anfang.
      Oder Bittrex: hier sind viel mehr Währungen gelistet und ist ebenfalls übersichtlich.
  • seventhinkingsteps 19.10.2017 16:01
    Highlight Highlight Die Rechtsform von modum.io steht unten rechts auf der ersten Seite des Whitepapers:

    "Copyright 2017 modum.io AG"

    Und wenn man ganz nach unten auf der Website scrollt, steht dort:

    "modum.io AG
    Technoparkstrasse 1"

    Das nächste Mal bitte sauber recherchieren Herr Löpfe und nicht einfach den Müll von Werner VonTobel übernehmen...
    • Philipp Löpfe 19.10.2017 16:37
      Highlight Highlight Wir hätte sehr gerne mit Marc Degen darüber gesprochen. Er hat das Gespräch verweigert.
    • seventhinkingsteps 19.10.2017 17:05
      Highlight Highlight Kein Wunder, in einem anderen Artikel haben Sie geschrieben die Firma sei aus Basel, obwohl man in 2 Sekunden googlen herausfindet dass sie in Zürich ist.

      Jemandem, der so recherchiert, würde ich das Gespräch auch verweigern.
    • Philipp Löpfe 19.10.2017 18:43
      Highlight Highlight Zusatz: Modum ist eine AG. Durch die Herausgabe von Tokens, die Aktiencharakter haben, entsteht jedoch eine neue Gesellschaft, deren Status ungeklärt ist. Das ist zumindest die Meinung von Aktienrechtlern. ich bin kein Jurist – und Modum kann diese Frage nicht beantworten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zorro77 19.10.2017 15:01
    Highlight Highlight Wieso soll modum keine Rechtsform haben?
    Im Handelsregister ist die Firma als Aktiengesellschaft eingetragen:
    https://www.zefix.ch/de/search/entity/list/firm/1271210?name=modum&searchType=undefined

    Auch auf der Homepage sieht man die Rechtsform:
    modum.io AG
    • Philipp Löpfe 19.10.2017 17:02
      Highlight Highlight Siehe seventhinmingsteps.
  • romawi 19.10.2017 14:57
    Highlight Highlight Ich habe nach 1 Minute die Firma modum.io AG im Handelsregister Zürich als Aktiengesellschaft registriert gefunden. Wart ihr zu faul dazu oder gings einfach um Effekthascherei? Seriöse Recherche sieht jedenfalls anders aus.
  • dr.phibes 19.10.2017 13:36
    Highlight Highlight Gebe Ihnen Recht, dass die Bitcoin-Blase wohl irgendwann platzen wird. Wie aber auch bei der Dotcom-Blase, wird die Idee bzw. Technologie (=Internet) überleben. In diesem Falle die Blockchain. Deren Mehrwert für die Allgemeinheit schwer angezweifelt werden kann.
    Wie aber auch bei unserem bestehenden Geldsystem lässt sich auch hier Henry Ford treffend zitieren:
    „Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.“
  • Nuscheltier 19.10.2017 13:16
    Highlight Highlight Herr Löpfe schiesst sicher sehr gerne auf gewisse Themen ein. Cryptocoins sollen durchaus kritisch angesehen werden, aber diese Artikelflut gleich schon eher einer persönlichen Vendetta als nüchternen Berichterstattung.
    • Nuscheltier 19.10.2017 16:06
      Highlight Highlight Hab ich mir auch so gedacht, nur finde ich es nachvollziehbar, niemand will Trump für die nöchsten gut 3 Jahre. Nur leider- trotz gefühlten 50 löpfschen Artikeln mit Titeln wie "Jetzt wird Trump abgesetzt" hat der Author nie recht behalten. Ich vermute mit den Cryptocoins wirds ähnlich laufen.
  • sheshe 19.10.2017 12:41
    Highlight Highlight Wie werden die BTC Gewinne eigentlich versteuert in der Schweiz? Muss man das angeben?
    • Anonymer 19.10.2017 14:24
      Highlight Highlight Ja muss man. Wird meines Wissens kapitalbesteuert.
    • Dubio 19.10.2017 14:24
      Highlight Highlight Hier eine Übersicht einer Anwaltskanzlei:
      https://www.mme.ch/de/magazin/wie_muessen_bitcoins_deklariert_werden/

      Ist allerdings nur die Meinung dieser Experten und nicht zwingend auch die, Deiner Steuerverwaltung.
    • Flexon 19.10.2017 19:48
      Highlight Highlight @ Bity
      Kursgewinne von Devisen und Wertpapieren werden in der Schweiz nicht besteuert. So spektakulär das auch klingt.
  • Hans Gseh-Cho 19.10.2017 11:23
    Highlight Highlight Muss man diese virtuelle Welt verstehen? Oder reicht es, wenn man weiss, das man Geld (Papier) nicht essen kann und mit Bitcoins (Bits und Bytes) ja nicht mal heizen kann im Winter? :-)

    Spielt ruhig weiter ihr grossen Kinder :-)
    • dr.phibes 19.10.2017 13:39
      Highlight Highlight Ist ja bei unserem bestehenden Geldystem nicht viel anders. Dein Geld, falls Du es nicht gerade unter der Matratze hast, ist bei deiner Bank auch nur virtuell vorhanden.
    • Hans Gseh-Cho 19.10.2017 18:27
      Highlight Highlight Ich weiss, hab Goldschmied Fabian auf YouTube gesehen :-)
  • 4TheHorde 19.10.2017 11:16
    Highlight Highlight Also, ich habe mit Cryptowährungen viel Geld verdient, leider nur im kleinen ...
    mit 200 angefangen, und nach weniger als 2 Monaten hatte ich 20.000 CHF - dann leider in viele kleine und unnötige Coins gesteckt ...

    ich habe mir mitlerweile 7000.- auszahlen lassen und habe noch ca 3-4000 in Cryptowährungen, ich denke mal, es wird nie zu spät sein noch in die Coins zu Investieren, jedoch ist der Gewinn nun wesentlich kleiner ...

    was aber beim Fork passiert, werden wir noch sehen, bald kommen einige gute ICO's aus der Schweiz, da werde ich wahrscheinlich viel Geld reinstecken.

    • kingkong 19.10.2017 12:41
      Highlight Highlight Das könnte man Blase nennen...
    • 4TheHorde 19.10.2017 13:14
      Highlight Highlight ich meine das ja nicht böse ? ^^ Cryptowährungen sind super, blockchain genial !

      ich war einfach nicht schlau genug ^^
    • Lukeros 19.10.2017 13:24
      Highlight Highlight @ITGeek_BLC
      Kannst du mir eine Plattform zum handeln/kaufen von Bitcoins empfehlen, welche simpel und verständlich ist?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dubio 19.10.2017 11:09
    Highlight Highlight Naja.

    Einfach nur bashing betreiben, wie jetzt Löpfe hier, bringt auch nichts und ist kaum intelligenter, als blindlings tokens kaufen.

    Die Spreu vom Weizen zu trennen versuchen, das wäre zur Abwechslung mal etwas, das ich gerne lesen würde...
  • mrmikech 19.10.2017 11:00
    Highlight Highlight Die blockchaintechnologie an sich ist prima. Der längerfristigen wert und erfolg einer kryptowärung hängt von folgende sachen ab:

    Vertrauen, anzahl benutzer, wie weit man es einsetzen kann.

    Falls Amazon (zum Beispiel) Bitcoins akzeptieren würde steigern alle bedingungen für erfolg.

    Momentan ist es einfach casino: magst du spielen dann spiele, musst aber bereit sein verluste zu inkassieren...
  • TanookiStormtrooper 19.10.2017 10:57
    Highlight Highlight Sehr geehrter Herr Löpfe,

    Ist Hummler eigentlich ein persönlicher Freund von ihnen, den sie rehabilitieren möchten oder warum taucht er in ihren letzten Artikeln immer wieder auf?
    Der Mann hat jegliches Recht, sich als Experte aufzuführen verloren.
    Traut er sich eigentlich inzwischen wieder in die USA oder hat er immer noch Angst, dass sie ihn dort direkt wegen seiner mithilfe zur Steuerhinterziehung einlochen?

    PS: Schade, dass sie diesen Kommentar vermutlich auch nicht Freischalten, ohne sie hätte ich wohl eine höhere Freischaltquote und nicht "nur" 98%.
    • Philipp Löpfe 19.10.2017 11:03
      Highlight Highlight Hummler ist kein persönlicher Freund von mit, aber ich habe mit ihm ein interessantes Interview geführt. Mit seinen Troubles in den USA hat dies nichts zu tun.
    • TanookiStormtrooper 19.10.2017 11:12
      Highlight Highlight Danke für das Freischalten des Kommentars und ihre Antwort.
      Ich bleibe trotzdem bei meiner Meinung, dass er nicht so prominent und positiv in den Medien auftauchen sollte. Der Mann hat seine Bank an die Wand gefahren und gehört für mich in den Knast.
      Leider übernehmen Leute wie er nie Verantwortung für ihr Handeln und sowas regt mich immer extrem auf.
  • pd90 19.10.2017 10:56
    Highlight Highlight 1. Put auf Bitcoin kaufen
    2. Warten
    3. Profit! (kann aber auch anders enden, wer weiss das heute schon :-))
    • TheCloud 19.10.2017 11:53
      Highlight Highlight Gute Idee aber den Put würde ich erst bei einem Kurs von ca. 12'000 USD/bitcoin kaufen so in etwa zwei drei Monaten.
  • Triumvir 19.10.2017 10:32
    Highlight Highlight Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht...Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Lassen wir den Kryptofans ihre Gier. Sie wird eines nicht mehr all zu fernen Tages in einem riesegen Verlust enden. Die aktuelle Kryptoblase ist durch nichts gerechtfertigt und hat deshalb in meinen Augen jedenfalls das Potential die nächste, gewaltige Finanzkrise zu starten...der vernünftige Investor sollte sich deshalb rechtzeitig warm anziehen, resp. darauf vorbereiten...
    • Dagobart 19.10.2017 11:48
      Highlight Highlight Die Deckung ist ja immer wieder Thema. Können sie mir sagen wodurch Gold gedeckt ist ?

      Es gibt einen inneren Wert=Kosten die aufgebracht wurden, um das Gold zu schürfen. Wie bei jedem Coin auch.

      Gold unterscheidet sich lediglich durch die Geschichte und kann bei einer Krise vom Staat beschlagnahmt werden !
    • Tikvaw 19.10.2017 12:24
      Highlight Highlight "jedenfalls das Potential die nächste, gewaltige Finanzkrise zu starten"

      Bis jetzt noch nicht.
      Wenn man coinmarketcap.com glaubt, dann haben Kryptowährungen insgesamt zurzeit einen Handelswert von 169 Milliarden $.
      Soweit ich weiss hat allein die SNB CHFs mit einem Wert von rund 500 Milliarden $ im Umlauf.
      Zumindest die Weltwirtschaft wäre also nicht stark betroffen, wenn alle Krytpowährungen morgen nichts mehr Wert sind.
    • Tikvaw 19.10.2017 12:40
      Highlight Highlight Und die 500 Milliarden sind nur das was im Umlauf ist. Sie hat noch über Tausend in Form von längerfristigen Anlagen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dagobart 19.10.2017 10:31
    Highlight Highlight Grossteil ist Wertes Blase,solange kein reger CashFlow damit stattfindet.Ganz Richtig!
    Was mich aber bei dem und vorangegangenen Artikel stört ist, dass kein Wort über die dezentralisierte fortschrittliche Technik und somit Potential deren berichtet wird. Kein Wort über dezentralisierte Speicher, Supercomputer,Internetzugänge,BIP unabhängige Währung, Organisationsabbildungen etc. etc.Es liegt soviel Potential darin und aus volkswirtschaftlichem Interesse auch nicht zu verachten.

    Aber es geht immer nur bloss um den schnellen Wertzuwachs einzelner und das könnte alles zum Scheitern bringen!
  • Töfflifahrer 19.10.2017 10:30
    Highlight Highlight Ich warte eh schon bis das Ding platzt und dann wieder Geschichten zu lesen sind wie, "Oma verlor ihr Erspartes über Nacht", "Ausbildung der Kinder verloren", "Wovon sollen wir denn nun Leben" usw.
  • Chriss 19.10.2017 10:28
    Highlight Highlight Gute Artikel. Bitcoin beziehungsweise Ethereum sind nur Währungen, welche als Zahlungsmittel (wie z.B. CHF) angesehen werden möchten, jedoch überbewertet sind.

    Es gibt aber auch ICO's (Firmen welche ein Produkt mit der Blockchain machen) welche eigene Coins/Tokens haben. Diese werden benötigt damit Leute im entsprechenden System minen. Diese Coins haben durchaus Potential als Anlage zu dienen.

    Beispiel? WTC und Vechain haben ein Produkt, mit welchem der Weg von Produkten nachvollzogen werden kann. Beide haben bereits grosse Unternehmen (z.B. alliexpress) an Board.
  • Wehrli 19.10.2017 10:22
    Highlight Highlight 1 Nerd wird Reich und 10 holen sich eine blutige Nase.

    Fear of missing out, ist einfach nur Angst.

    Wer die Angst wählt, gibt sich der dunklen Seite der Macht hin ;-)
    • FrancoL 19.10.2017 10:59
      Highlight Highlight Ja ist es denn bei den Aktien viel anders. Sind bei den Aktien seit x Jahrzehnten alle auf der Gewinnerseite? Nein nicht einmal eine Mehrheit!
      Nein es gibt Gewinner und Verlierer und das ist das Merkmal auch bei Aktien.
      Alles was ein grösseres Risiko in sich birgt und höhere Rendite versprich IST und bleibt ein RISIKO.
    • road¦runner 19.10.2017 12:58
      Highlight Highlight Wo Gewinner sind auch Verlierer, mit Investitionen wird kein Geld generiert, es wird lediglich umverteilt.
      Das war schon immer so, nur die Instrumente ändern sind.
      Same story, different books/names.
    • Wehrli 19.10.2017 13:26
      Highlight Highlight Klar wird Geld generiert! Ich kaufe für 10, behaupte die Aktie sei 20 Wert, die Du mir bezhalst, und schupps! Mana from the sky ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • zhgr1989 19.10.2017 10:11
    Highlight Highlight Bester Beitrag von Löpfe seit langem. Dankeschön! Traue diesen Kryptowährungen ebenfalls nicht...

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

Auch die Zürcher Sektion der Bewegung berichtet von …

Artikel lesen
Link to Article