Wirtschaft

In der Nissan-Fabrik in Sunderland befürchtet man einen Stellenabbau.
Bild: © Nigel Roddis / Reuters/REUTERS

Sie stimmten für den Brexit – jetzt bangen sie um ihren Job

Nach dem britischen Votum für den Austritt aus der Europäischen Union häufen sich die Hiobsbotschaften aus der Wirtschaft. Der Finanzminister warnt, das Land werde ärmer.

30.06.16, 08:47 30.06.16, 12:15

Sunderland ist eine Stadt im Nordosten Englands. Bekannt ist sie für ihren Fussballklub, der zwischen der Premier League und der zweithöchsten Spielklasse hin und her pendelt. Sunderland ist auch Standort einer Fabrik des japanischen Autoherstellers Nissan mit 6700 Beschäftigten. Die meisten Fahrzeuge werden in Länder der Europäischen Union exportiert.

Sunderland stimmte am letzten Donnerstag mit 61,3 Prozent für den Austritt aus der EU.

Nun herrschen Ernüchterung und Angst. Ein Nissan-Arbeiter namens Steven, der seinen Nachnamen nicht nennen wollte, sagte der «Financial Times», er habe für den Brexit gestimmt. Als er am Morgen danach aufgewacht sei, habe er sich gefragt: «Was habe ich getan?» Die Arbeiter in der Autofabrik seien schon vor der Abstimmung besorgt gewesen, denn Sunderland befinde sich einem intensiven Wettbewerb mit anderen Standorten der Renault-Nissan-Allianz.

Finanzminister Osborne versucht, die Märkte zu beruhigen.
Video: watson.ch

Seit Jahren drohe ein Stellenabbau, wenn man der Konkurrenz nicht voraus sei, sagte Steven. Carlos Ghosn, der Chef von Renault-Nissan, hatte sich im Vorfeld der Abstimmung für den Verbleib in der EU ausgesprochen. Steven war trotzdem für den Austritt, «weil ich will, dass Britannien wieder Britannien ist». Zahlreiche Arbeiter hätten gleich gehandelt. Nun stehen sie vor einer ungewissen Zukunft. Steven hofft, dass «die Regierung Geld in Nissan steckt».

Regierung hat keinen Plan

Viel erwarten darf er nicht. Finanzminister George Osborne hatte am Montag noch versucht, die Märkte zu beruhigen: «Unsere Wirtschaft ist so stark wie nötig, um sich der Herausforderung zu stellen, die auf unser Land jetzt zukommt.» Am Dienstag äusserte er sich bedeutend weniger zuversichtlich: «Es ist eindeutig, dass das Land aufgrund der aktuellen Ereignisse ärmer werden wird», sagte er in einem Radiointerview mit der BBC. Er kündigte Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen an.

Geld für Nissan liegt da kaum drin. Der Cheflobbyist der britischen Autoindustrie hob am Mittwoch die Bedeutung einer weiteren Beteiligung Grossbritanniens am EU-Binnenmarkt hervor. Tags zuvor hatte Wirtschaftsminister Sajid Javid betont, ein sicherer Zugang zum Binnenmarkt sei das oberste Ziel bei den Austrittsverhandlungen. Die Gemüter konnte er damit kaum beruhigen. Carolyn Fairbairn, die Direktorin der britischen Industrievereinigung, erklärte, die Regierung sei «weit davon entfernt», einen Plan zu haben.

Weniger Investitionen

Die Verunsicherung ist Gift für den Wirtschaftsstandort Grossbritannien. Seit dem Brexit-Votum häufen sich die Negativmeldungen. So haben die Ratingagenturen Standard & Poor's und Fitch die Kreditwürdigkeit des Königreichs herabgestuft. Banken in der Londoner City erwägen die Verlagerung eines Teils ihrer Aktivitäten an Standorte in der EU wie Frankfurt, Luxemburg oder Dublin. Hinzu kommen weitere Beispiele aus diversen Bereichen:

Ryanair-Chef Michael O'Leary stoppt den Ausbau in Grossbritannien.
Bild: OLIVIER HOSLET/EPA/KEYSTONE

Die Hiobsbotschaften gehen an der Bevölkerung nicht spurlos vorbei. In einer am Wochenende durchgeführten Umfrage zeigten sich 61 Prozent der rund 2000 Befragten besorgt über die Zukunft der britischen Wirtschaft. Analysten erwarten eine Rezession oder zumindest eine deutliche Abkühlung. Es gibt auch Stimmen, die davon ausgehen, dass Britannien langfristig von einem EU-Austritt profitieren könnte. Sie räumen allerdings ein, dass dieser Prozess schmerzhaft verlaufen und neben Gewinnern auch Verlierer erzeugen werde.

Brexit-Referendum

Ein rosiges Bild zeichnet der Staubsauger-«König» James Dyson. Er hatte sich als einer von wenigen britischen Unternehmern für den Brexit engagiert und geklagt, die EU fördere aus Rücksicht auf die deutsche Wirtschaft veraltete Technologien. Nun präsentierte er in der «Sun» einen 10-Punkte-Plan für das Post-Brexit-Britannien. Einige Argumente kommen aus Schweizer Sicht bekannt vor. So behauptet Dyson etwa, die EU brauche «uns mehr als wir sie».

Die Stimmen aus der Wirtschaft, die auf den Zugang zum EU-Binnenmarkt pochen, sprechen eine andere Sprache.

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153Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Malu 81 03.07.2016 07:33
    Highlight Gewisse Leute schwelgen in den Geschichtsbüchern und denken, dass Sie immer noch eine Weltmacht sind. Dabei ist
    heute der eine vom anderen abhängig. Sicher
    werden nun zusätzliche Kosten auf die Briten
    zukommen. Diese werden sicher höher sein
    als die früheren Ausgleichszahlungen an die
    EU. Je nach Entwicklung werden ein paar
    Konzerne abwandern.
    0 0 Melden
  • rodolofo 02.07.2016 07:56
    Highlight In ihrer ersten Unabhängigkeits-Euphorie haben die Briten nicht daran gedacht, dass sie nach dem Auszug aus dem "Europäischen Haus" mit der geduldigen Mutti Merkel und dem antiautoritären Papa Hollande ihre schmutzige Wäsche selber waschen müssen...
    Sollen sie jetzt reuhmütig zurückkehren, wie jene Angsthasen, die in der Badi den Sprungturm wieder die Leiter rückwärts hinunter steigen?
    Wenn die Wirtschaft schrumpft, dann ist das doch gut für die übrige Natur!
    Ein Polit-Turnier selbstbewusst verlassen ist doch besser, als gegen einen Fussballzwerg wie Island auszuscheiden!
    Also, Brexit ahoi!
    4 3 Melden
  • Froggr 30.06.2016 21:26
    Highlight Ich wette mit jedem, dass weder GB noch die EU untergehen werden. Für GB wird es langfristig sicherlich keine negativen Folgen haben. Das ganze wird viel zu dramatisch dargestellt. Reine Angstmacherei der Linken und EU-Befürworter. Genau die, welche sich über die Angstmacherei der SVP aufregen.
    19 46 Melden
  • penetranz 30.06.2016 20:55
    Highlight Fazit: Großbritannien zahlt jährlich sehr viel Geld in den EU-Topf ein, relativ gesehen ist die Summe aber nicht übermäßig groß. Tatsächlich beziehen die eurokritischen Regierungen in Polen und Ungarn am meisten Fördergelder aus dem EU-Topf, das könnte den Briten ungerecht vorkommen. Doch im Vergleich mit anderen EU-Nettozahlern haben sie bereits einen guten Deal ausgehandelt - und sparen dadurch Milliarden.
    20 5 Melden
  • dumpster 30.06.2016 16:58
    Highlight In der EU wird beim Import eines Staubsaugers aus z.B. Israel, der Türkei oder Peru dank entsprechender Abkommen ein Zollsatz von genau 0% fällig. Und das soll bei den Briten nicht möglich sein, weil man sie jetzt abstrafen muss? Ist das die friedensfördernde Seite der EU?

    Beim Handel profitieren immer beide Seiten. Für Deutschland ist das Vereinigte Königreich beim Export der drittwichtigste Handelspartner. Mir ist es ein Rätsel, wie man da von Rosinenpickerei reden kann. Kein Deutscher kauft sich einen Dyson, weil es ein Politiker empfohlen hat.
    15 29 Melden
    • meliert 01.07.2016 16:43
      Highlight Dyson wird in China produziert, leider!
      7 2 Melden
  • It's me Dario 30.06.2016 15:27
    Highlight Ich bekomme das gefühl nicht los das vergessen gegangen ist, das die EU einen grossen anteil zur friedensförderung beiträg, wens nicht gar der grund dafur ist das sich die Länder in Europa nicht mehr bekriegen.
    Wen jetzt alle wieder das gefühl bekommen alleine ist man besser dran haben wir wieder einen haufen einzelne Länder die das gefühl haben, Sie seien die grössten.
    56 13 Melden
    • Froggr 30.06.2016 21:17
      Highlight Es gab bei vor jedem (ja sogar während jedem) krieg in Europa Bündnisse. Aber die haben nichts geholfen, da eben genau diese das Problem qaren. Jeder war zu völlig überflüssigen Dingen verpflichtet. Schliesslich endete es in einem "wenn du ihm, dann ich dir und er dann mir".
      7 21 Melden
    • humpfli 02.07.2016 19:02
      Highlight Ach, wie haben dann die Weltkriege begonnen? Nicht etwa durch Bündnisse oder?
      3 0 Melden
  • E7#9 30.06.2016 14:48
    Highlight Ein paar Hintergrundinfos zum Brexit (sorry, geht eine Stunde lang doch es lohnt sich):

    8 16 Melden
    • nilson80 30.06.2016 18:44
      Highlight Sehr schönes Beispiel für die Desinformation im Rahmen der "Leave" Kampagne. Abgesehen davon handwerklich wirklich grauenhaft gemacht. http://www.vice.com/en_uk/read/brexit-the-movie-review-sam-kriss-martin-durkin
      19 8 Melden
    • E7#9 30.06.2016 19:59
      Highlight Wieso Desinformation? Wo konkret? Mir zeigt der Film wie es dazu kommen konnte. EU-Regulierungen für die "grossen" z.L. der "Kleinen" etc. Vorher habe ich den Brexit nicht nachvollziehen können, jetzt schon. Eine Vorhersage ob der Brexit langfristig für die breite Bevölkerung Vor- oder Nachteile bringt masse ich mir nicht an. Aber mir zeigt der Film, wie billig es ist, den Brexitler einfach Rassismus und Populismus zu unterstellen.

      Und ist nicht eher dein Link etwas populistisch? Ist doch egal wie diese Menschen aussehen, was sie anhaben oder dass der Film handwerklich besser sein könnte.
      15 8 Melden
    • nilson80 01.07.2016 12:00
      Highlight Der Film ist voller Fehler und Halbwahrheiten. Zur Gegenüberstellung habe ich deswegen auch einen Link beigefügt. Es kann sich jetzt jeder sein Urteil bilden. Das ist nicht populistisch.
      6 5 Melden
  • HansPeterMeier----Patriot. 30.06.2016 13:12
    Highlight Die Briten werden in ein paar Jahren mächtiger als jemals zuvor sein! Die EU ist dem ende geweiht.

    Die Briten täten gut daren mit uns Eidgenossen einen neuen Wirtschaftsraum zu erschaffen als konkurenz zur EU und dieser Wirtschaftsraum wird innert kürzeste Zeit die EU vernichten !!

    Lieber Frei und Unabhängig als ein Vassele unter den Armen der Diktatoren der EU.

    Daher Bilateralen kündigen und ihr werdet sehen das wir nicht untergehen werden sondern deswegen noch mächtiger werden denn die Eidgenossenschaft ist nicht auf das Ausland angeweisen das Ausland ist aber auf uns angewiesen.
    21 106 Melden
    • FrancoL 30.06.2016 14:25
      Highlight Sonst noch Fantasien? Oh ja die Briten kaufen ja mächtig viel den Schweizern ab, das könnte ja zu einem Export-Höhenflug ausarten.
      Du brauchst tatsächlich jemanden oder bist auf jemanden angewiesen, dass kann ich mir gut vorstellen.
      67 10 Melden
    • Rheinpfeil 30.06.2016 14:26
      Highlight Geballte helvetische Wirtschaftskompetenz
      58 7 Melden
    • Normi 30.06.2016 15:05
      Highlight dazu nur eins:
      48 6 Melden
    • Fabio74 30.06.2016 15:08
      Highlight Wahnsinn Ihre Inkompetenz. Dee mächtige 8 Millionen Wirtschaftsraum braucht das 500 Millionen Europa nicht. was hat die CH mit GB an Gemeinsamkeiten und gleichen Interessen? Wenig bis keine... GB kann wieder der EFTA beitreten wenn es will. Oder was von GB übrig bleibt, sollte Schottland austreten.
      Der Rest ist Hochnäsigkeit und Arroganz à la SVP
      65 9 Melden
    • zombie woof 30.06.2016 16:48
      Highlight Meier, woher bekommt man das Zeugs dass Sie geraucht haben?
      54 5 Melden
    • FrancoL 30.06.2016 17:13
      Highlight @Fabio74; wir sind nicht immer gleicher Meinung, mass ja nicht sein ;-)
      Dein Post ist eine gute Entgegnung an den Wahnsinn von Patriot.
      Ich kann mir kaum vorstellen dass Patriot auch nur annähernd meint was er schreibt, der will uns wohl alle verarschen, anders kann ich es mir wirklich nicht erklären.
      30 3 Melden
    • wonderwhy 30.06.2016 18:19
      Highlight @Fabio Die Schweiz ist in den Top 20 beim BIP und in den Top 5 BIP pro Kopf weltweit. Dieses kleine 8 Mio Land gehört bei praktisch allen EU Mitgliedstaaten zu den Top 10 Handelspartnern. Im Ranking der Finanzplätze liegt CH auf Platz 7, London übrigens derzeit noch auf 1. Die Schweiz hat sich mit Milliardenbeträgen an Forschungsprojekten beteiligt und nur schon die vom Bund geleisteten Subventionsbeiträge an ausländische Begünstigte, lagen 2014 bei 3,3Mia! Wir sind vielleicht nicht DER Top Shot, aber wir sind auch kein Kuhkaff in den Bergen. Ist das nun arrogant und hochnäsig?
      9 20 Melden
    • FrancoL 30.06.2016 19:17
      Highlight @wonderwhy; Geht es hier um ein Ranking oder geht es hier um die Wichtigkeit in der Realwirtschaft. Guck doch Dir einmal die Handelsbilanzen an und lass, wenn es Dir möglich ist, die Tendenzen einfliessen die der Markt zB mit einem straken Franken an Auswirkungen erleiden wird. Betrachte was der CH-Binnenmarkt an Kraft verliert, schau Dir an was mit den überzüchteten Immobilien anfallen wird und Du wirst bald einmal merken das Ranking eine Sache ist und Realwirtschaft und Erwartungen der Bevölkerung eine andere Realität darstellen. Wir sind nicht unwichtig, sind aber leichtgewichtig unterwegs.
      24 4 Melden
    • Alex23 30.06.2016 19:23
      Highlight Wonderwhy: Niemand zweifelt an, dass die Schweiz gut dasteht. Aber wir würden alle sehr alt aussehen, wenn wir in einer isolierten Schweiz mit abgeschwächter europäischer Einbindung leben würden, wie sich das die "Eidgenossen" selbstherrlich vorstellen. Oder der selbstherrliche Troll Meier-Patriot weiter oben (der mit der miesen Rechtschreibung).
      22 3 Melden
    • Normi 30.06.2016 19:25
      Highlight @wonderwhy

      Schöne zahlen die mit den bilaterale verträgen erreicht wurden!!
      17 3 Melden
    • E7#9 30.06.2016 20:27
      Highlight Die einen wünschen sich, dass nun Britannien zu Grunde geht, andere (wie Patriot) wünschen es der EU. Doch alle sehen sich selber auf der Seite der Guten. Ich finde beides verwerflich und hoffe, dass eine gute Zusammenarbeit als Partner möglich sein wird. Wie ich das auch der Schweiz und der EU wünsche. Wir sind alle gegenseitig aufeinander angewiesen. Im Moment wünscht auch die EU den Briten schlechtes, was ich für ein sog. Friedensprojekt so richtig schäbig finde. Lasst die Briten doch als Partner ihren eigenen erfolgreichen Weg gehen. Unverheiratete müssen nicht automatisch Feinde sein.
      11 3 Melden
    • FrancoL 30.06.2016 20:57
      Highlight @E7-9; Du schreibst:
      “Lasst die Briten doch als Partner ihren eigenen erfolgreichen Weg gehen".

      Wenn ich einen Weg gehen will dann habe ich eine Landkarte oder den Weg genau vor mir im Gedächtnis. Ich habe DEN WEG ausgelesen und erachte ihn als machbar und somit werde ich ihn auch erfolgreich begehen können, dies natürlich möglichst bald, denn der Erfolg wartet!

      Nun wie sieht dieser erfolgreiche Weg der Briten aus? . . . .
      16 6 Melden
    • FrancoL 30.06.2016 21:02
      Highlight @E7-9: . . . Kennt jemand diesen Weg? Kennen ihn die BREXIT-Turbos und vor allem geht dieser Weg nicht über Gebiete die erst noch sondiert, verhandelt und bearbeitet werden müssen? Und wo ist die Sicherheit das er denn erfolgreich sein wird, wenn man ihn nicht kennt und die Prämisen erst noch zu bearbeiten sind?
      Soll die EU diesen Weg für die Briten erarbeiten, ihn freilegen von jeglichem Hindernis, à la carte auch noch einige günstige Raststätte aufbauen und den Briten auf dem Weg einige schöne Vergünstigungen anbieten? Glaube kaum das dieser Weg so ausgestattet sein sollte.
      9 4 Melden
    • Alex23 30.06.2016 21:09
      Highlight E7#9 Wer sagt, dass die EU den Briten Schlechtes wünscht? Die Brexit-Befürworter haben die längste Zeit Gift und Galle gegen die EU gespuckt und mit falschen Zahlen operiert. Damit schafft man sich keine Freunde. Dennoch: Die Briten sollen ihren Weg gehen. Und wenn das gut kommt und sie dabei glücklich werden, all the better! Dass man ihnen dazu den roten Teppich ausrollt, werden sie aber doch hoffentlich nicht erwarten.
      12 2 Melden
    • FrancoL 30.06.2016 21:31
      Highlight @E7-9; Dein Post erinnert mich an meinen Geschäftspartner, der etwas Hals über Kopf unser gemeinsames Büro verliess um wie er beteuerte den erfolgreicheren Weg begehen wolle, er mochte die Idee eine erhöhte soziale Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern nicht mittragen, seinen Anteil am Gewinn nicht leicht reduzieren. Er ging ohne den Weg zu kennen, wohl auch sich überschätzend und war immer der irren Meinung dass er am gleichen Tisch sitzen könne wie wir die das UN weiterführten. Seine Rechnung ging nicht auf, den Weg fand er nicht selbständig und musste wesentlich kleinere Brötchen backen.
      9 1 Melden
  • Idealist3000 30.06.2016 12:54
    Highlight Es ist ein Riesenproblem wenn eine Abstimmung von den älteren und den bildungsfernen Mitbürgern dominiert werden konnte. Diese wurden von populistischen Elementen instrumentalisiert. Kommt mir irgendwie bekannt vor.
    39 14 Melden
    • Swissclimber 30.06.2016 16:40
      Highlight Der Respekt vor dem Mitbürger! Genau das ist das Problem der bildungsnahen elitären Gesellschaft (oder wie heissen diese in ihrem Jargon?)
      15 29 Melden
    • Froggr 30.06.2016 21:21
      Highlight Es sind aber genau diese "alten", die wissen, wie sich GB in den letzten 30-40 Jahren verändert hat. Die Jungen wissen nur wie es jetzt ist, was viel problematischer ist.
      6 8 Melden
    • legis 01.07.2016 12:01
      Highlight @Swissclimber
      Der Respekt vor dem Mitbürger: Die "elitären", "bildungsnahen", die so gegen ihre eigenen Interessen wählen, dass dem einfachen Bürger wenigstens noch ein bisschen der Arsch geretted wird und der Büezer nicht komplett geschröpft wird. Ja, das nennt sich dann Respekt!
      Denn genau die Leute, die sich den ganzen Tag abrackern und wegen ein paar egoistischen Führungspersönlichkeiten einen Dreck dafür bekommen, was sie geleistet haben, würden sich ohne diese "Elitären" und "Bildungsnahen" ihr Grab im NU selbst schaufeln.
      3 0 Melden
  • penetranz 30.06.2016 12:28
    Highlight jaja die Regierung soll jetzt geld investieren. Das wollen die Bauern und Fischer auch, vergessen aber, dass die Subventionen aus Brüssel kamen.

    Erst denken und dann das Kreutz setzen.
    Selber Schuld, ich habe absolut kein Mitleid
    89 13 Melden
    • dumpster 30.06.2016 17:36
      Highlight Das Geld für die Subventionen mussten die Briten zuerst nach Brüssel schicken, damit es von dort wieder zurück kam (teilweise).
      3 16 Melden
    • dumpster 30.06.2016 20:22
      Highlight Dass GB ein Nettozahler ist, daran ändern übrigens auch Blitze nichts.
      2 8 Melden
  • wonderwhy 30.06.2016 11:32
    Highlight Totalitäre Bürokraten und Wirtschaftsriesen weihen ein Land dem Untergang, das es gewagt hat die EU verlassen zu wollen, und alle klatschen Beifall! Big Government und Big Corporate wird jetzt gefeiert. Ich lese Voten gegen die direkte Demokratie! Was soll ein dummer Bürger auch schon zu melden haben. Ich lese ausführlich von Hiobsbotschaften. Stimmen wie die von Dyson werden in 2 Sätzen am Rande erwähnt. Anstatt Reflektion, herrscht Repression. Da kann man ja für die Zukunft Europas nur noch zuversichtlich sein. Also los! TTIP und TISA her! Wir sind bereit Euch blind zu vertrauen!
    36 71 Melden
    • Jaklar 30.06.2016 12:32
      Highlight Weihen dem untergang. Hallo?
      Die eu ist jetzt schlicht ein konkurent von gb. Die mehrheit der briten hat gesagt sie wollen sich von der eu lösen. Wer den wahlkampf verfolgt hat dem dürfte aufgefallen sein das die leave leute massiv gegen die "böse" eu geschossen hat. Die werden ja wohl jetzt nicht erwarten dass sie von eben dieser eu alle wünsche erfüllt bekommen.
      Sie scheinen eine seltsame ansicht entwickelt zu haben.
      61 9 Melden
    • Fabio74 30.06.2016 12:37
      Highlight was rauchst du um solche Kommentare zu schreiben?
      16 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 30.06.2016 12:56
      Highlight glaubst Du im Ernst, wenn es die EU die totalitären Burokraten nicht mehr gibt, wird alles besser? Glaubst Du Bürokraten gibt es nur in der EU? Die gab es vor der EU und die wird es auch danach noch gegen. Was nicht heissen mag, dass es dann besser wird. Gibt wohl genügend Länder die das Gegenteil beweisen.
      19 2 Melden
    • R&B 30.06.2016 13:05
      Highlight @wonderwhy: Sehe ich gar nicht so, denn Sie ignorieren reale Wirtschaftsfaktoren. Dyson kann ich nicht ernst nehmen, denn seine Produkte sind nicht besser als die Herkömmlichen, aber er hat eine exzellente Kommunikation. Wie eben jetzt auch mit seinen 10 Punkten. Wer's glaubt 😂😂😂
      12 1 Melden
    • wonderwhy 30.06.2016 13:12
      Highlight Das ist die Antwort? Länder die nicht der EU angehören sind Konkurrenten, die nicht unabhängig zu Möglichkeiten kommen dürfen? Denen wir keine Chance geben dürfen? Das verstehst Du also unter Wettbewerb?
      10 14 Melden
    • Jason84 30.06.2016 13:37
      Highlight Raus ist raus. Ich bin absolut dagegen das man jetzt Rosienen ohne grgenleistung verteilt. Denn das ist es was GB will. Entweder man beteiligt sich an allem oder eben an nichts. Nur das zu nehmen was einem selber nutzt und alle Belastungen schön den anderen zu überlassen ist kein Standpunkt für Verhandlungen.
      23 5 Melden
    • wonderwhy 30.06.2016 16:42
      Highlight Ich habe anscheinend die Entwicklung verpasst, wo alle zu zweifelsfreien und linientreuen EU Supportern wurden. Ist wirklich spannend zu lesen. Waren da nicht mal wenigstens im Ansatz kritische Gedanken zu einem supranationalen Zentralstaat, mit Regulierungswahn, Hang zu Protektionismus, Demokratie Defizit und Wirtschaftsanbiederung? Nein wir hacken jetzt auf den dummen Briten rum, die den grössten Fehler aller Zeiten gemacht haben. Das ist doch die richtige Einstellung! Es heisst jetzt wir gegen Sie, GO Juncker, lass uns denen eine Lektion erteilen!
      7 14 Melden
    • wonderwhy 30.06.2016 16:43
      Highlight @Fabio74 Welche meiner Aussagen lässt dich annehmen dass ich unter Drogeneinfluss stehe?
      2 9 Melden
    • R&B 30.06.2016 16:55
      Highlight @wonderwhy: Ihr Hass auf die EU muss derart ausgeprägt sein, so dass Sie anscheinend nicht mehr fähig sind, die EU rational wahrzunehmen.
      15 2 Melden
    • wonderwhy 30.06.2016 17:30
      Highlight @R&B Ich hasse die EU doch nicht, ich habe einfach mein Erstaunen zum Ausdruck gebracht wie diese hier völlig unkritisch als alternativloses Modell für Europa zelebriert wird. Das hat mit Hass doch nichts zu tun. Du darfst mich übrigens gerne duzen!
      2 1 Melden
    • R&B 30.06.2016 17:50
      Highlight @ wonderwhy: Dafür, dass du die EU nicht hasst, hast du aber schon sehr grosse negative Worte verwendet.
      Die EU hat Fehler, aber ist unumgänglich und irgendwann müssen wir beitreten, auch wenn es kein CH-Politiker wagt, es offen zu sagen.
      Ich hoffe einfach, dass bis zu diesem Zeitpunkt die Abstimmungsregeln dem Mehrheits- und nicht mehr dem Einheitsprinzip entsprechen. Auch, dass wichtige EU-Entscheide zu Abstimmungen in den Ländern führt. So könnten wir weiterhin direkte Demokratie behalten, aber müssen auch akzeptieren, wenn die Mehrheit der Länder anders als die Schweiz abstimmt.
      8 2 Melden
    • legis 01.07.2016 12:07
      Highlight @wonderwhy
      Du verstehst etwas falsch. Niemand redet hier die EU gut. Fakt ist jedoch, dass sich GB GEGEN die EU entschieden hat.
      Die EU wurde als Feindbild heraufbeschwört im Wahlkampf. Nun muss man sich nicht wundern, wenn man den Briten nicht umbedingt gleich jedes Zugeständnis machen will!
      Actio und Reactio, ganz einfach! :)
      2 0 Melden
  • Luca Brasi 30.06.2016 11:30
    Highlight Britannien soll wieder Britannien sein? Unwahrscheinlich. Die alten Kolonien haben keinen Bock ihre Unabhängigkeit von Britannien zu verlieren und nicht mal Schottland und Nordirland sind begeistert von der Brexit-Entscheidung. Britannien huldigen, aber für ein japanisch-französisches Unternehmen arbeiten? Ziemlich paradox. Ist das britischer Humor? Aber wo Investitionen abfliessen, profitieren andere Standorte wie Luxemburg, etc. Die Leute dort wirds freuen.
    73 8 Melden
  • herschweizer 30.06.2016 11:25
    Highlight Gell Leute... Die Briten müssen nicht aus der EU austreten. Der Druck zum Brexit ist nur politisch. Es war ja nur so was wie ne Volksbefragung. Und wie es politisch in 3Monaten aussieht kann man nur ahnen...
    16 13 Melden
    • Seppels 30.06.2016 15:54
      Highlight Stimmt schon, würde es Ihnen aber nicht empfehlen das Votum zu ignorieren

      Aber am Schluss weiß man einfach von nichts mehr und die EU "Diktatur" ist wieder mal schuld

      Die brexit Jungs machen vor
      11 2 Melden
  • Libertas 30.06.2016 11:23
    Highlight Déjà-vu? Die selbe Panikmache gab es bei uns auch nach der MEI. Die EU trötzelt und droht jetzt ein wenig, genau so die Wirtschaftslobby. Mittel- und langfristig wird GB aber über den Brexit froh sein und davon profitieren.
    29 83 Melden
    • kurt3 30.06.2016 12:29
      Highlight Libertas , soso die EU trözelt . Weil sie den Brexit akzeptiert ? Sind trözelt weil sie einem Nichtmitglied klarmacht , das die 4 Grundfreiheiten nur als Ganzes zu haben sind . Bei 20 min. Gibt es ev. Applaus für den Unsinn .
      68 15 Melden
    • Zerpheros 30.06.2016 12:33
      Highlight Ok, 365 Tage, selbe Zeit hier. Dann gleichen wir ab...
      34 1 Melden
    • Jaklar 30.06.2016 12:34
      Highlight Da wäre ich mir aber nicht so sicher libertas. Es ist aber gut wen das jetzt mal gemacht wird. Dann werden wir sehen ob da nicht vielleicht ein bisschen ernüchterung eintreten wird. Nicht nur in gb auch in anderen demokratien in europa
      24 1 Melden
    • Arutha 30.06.2016 12:35
      Highlight Bist du Hellseher?
      3 2 Melden
    • Lumpirr01 30.06.2016 12:57
      Highlight @kurt3: Unabhängig davon, ob die Entscheidung der Briten Sinn macht oder ein Blödsinn war, darf man festhalten, dass Junker, Schulz & Co momentan die beleidigte Leberwurst spielen, wenn man es alternativ zu trötzeln bezeichnen will....
      9 15 Melden
    • R&B 30.06.2016 13:01
      Highlight @Libertas: Ach Sie Träumer....
      12 6 Melden
    • Jason84 30.06.2016 13:40
      Highlight Wer A sagt muss auch B sagen. Wer freien Handel will, muss auch den rest übernehmen. Es wird zeit das die Rosienenpickerei aufhört!
      17 4 Melden
    • Bongalicius 30.06.2016 14:11
      Highlight @Libertas: Wenn man aus der grössten Volkswirtschaftsregion (EU) aussteigt, muss man zwangsläufig Einbussen akzeptieren.
      15 4 Melden
    • Normi 30.06.2016 15:34
      Highlight @Libertas:

      schon vergessen Erasmus-Programm und so
      10 2 Melden
  • herschweizer 30.06.2016 11:21
    Highlight Haha... sehrwahrscheinlich wissen sie gar nicht was und wo die City of London genau ist und wies dort läuft
    15 5 Melden
  • flyingdutch18 30.06.2016 11:07
    Highlight Ihre Reue kommt zu spät. Brexit heisst Brexit. So schade, dass sie Lügnern und Rassisten aufgesessen sind.
    73 21 Melden
    • R&B 30.06.2016 13:01
      Highlight Die Abstimmung ist rechtlich gesehen nicht bindend, weil sie konsultativer Natur ist. Ob die Regierung politisch den Entscheid, wie vor der Abstimmung versprochen, umsetzen wird, wird sich noch zeigen. Ich vermute, dass Cameron nur darum zurückgetreten ist, so dass der Nachfolge-Premier den Brexit nicht durchziehen muss.
      5 3 Melden
  • SVARTGARD 30.06.2016 10:49
    Highlight So ist das Leben.
    37 3 Melden
  • Der Zahnarzt 30.06.2016 10:43
    Highlight Häme, Schadenfreude und Schuldzuweisungen gegenüber den Briten sind deplatziert. - Ob die Entscheidung so schlecht war, werden wir erst nach einigen Jahren sehen. Nach dem Nein zum EWR hat der BR auch schwarzgemalt und es ist anders gekommen. Im Moment überwiegen m. E. die Vorteile der Abstimmung: die Populisten stehen in der Pflicht und müssen ihr wahres Gesicht zeigen. Die EU hat einen Schuss vor den Bug bekommen. Es findet eine Debatte statt. - Der Hauptgrund für Arbeitsplatzverlust ist und bleibt der Neoliberalismus/Kapitalismus!
    43 39 Melden
    • Normi 30.06.2016 10:58
      Highlight Das es den Briten in ein paar Jahren wider besser geht bezweifle ich doch stark, es kann doch nicht im Interesse der EU sein das sich ein austritt lohnt ?
      29 20 Melden
    • FrancoL 30.06.2016 10:58
      Highlight So locker möchte ich das auch sehen können und wohl auch viele, viele Arbeiter in UK.
      Es ist nicht so ein "Schuss vor den Bug der EU", das wäre es gewesen wenn 49% zugestimmt hätten. Was da passiert ist, ist nicht eine Warnung sondern eine klare Formulierung eines Austritts, wenn auch die Regierung UK nicht daran gebunden ist. Sollte sie es aber nicht durchziehen, dann wird man sich fragen; was soll die ganze Abstimmerei?
      40 8 Melden
    • kurt3 30.06.2016 11:02
      Highlight Zahnarzt , die Populisten haben ihr wahres Gesicht schon gezeigt , falls es Dir entgangen ist . Kein Plan , keine Lösungen , Rüchnahme der Versprechungen .
      51 9 Melden
    • Fabio74 30.06.2016 11:07
      Highlight Nach dem Nein zum EWR kamen Stagnation und die Verhandlungen zu den Bilateralen.
      Aber Austreten und gegen die böse EU treten, aber den Binnenmarkt behalten wollen ist wenig konsequent. Bisher gibts den Binenmarkt nur mit den 4 Grundfreiheiten, oder eben nicht.
      Subventionen für nicht konkurrenzfähige Industrie ist der falsche Weg
      42 5 Melden
    • Der Zahnarzt 30.06.2016 11:18
      Highlight @Normi: Vielleicht haben Sie recht und es geht den Briten in ein paar Jahren schlechter aber vielleicht auch besser. Das wissen weder Sie noch ich wirklich. - Dann stellt sich auch noch die Frage, mit welchem Massstab sie messen. Ökonomischer Massstab d. h. BIP, BIP per capita etc. oder psychologischer Massstab: Zufriedenheit, Suizidrate etc. oder anderer Massstab? - Was ich sagen will: Es gibt nicht nur die Ökonomie.
      15 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 30.06.2016 12:02
      Highlight Wenn die Regierung nicht daran gebunden ist, könnte sie die Abstimmung mit diversen Rechtfertigungen ignorieren.
      - das Ergebnis war extrem knapp
      - das Volk wurde von den Brexitern belogen
      - das Volk hatte nicht verstanden, was es tut
      ... und so weiter und so fort. Da gibt's genug Stoff

      Mit Cameron hätte man auch den perfekten Buhmann. Man könnte sagen, er habe sich bösartig verschätzt und dass er die Abstimmung nur angeboten habe, um länger im Amt bleiben zu können.

      Nur so ein paar Ideen. Man weiss ja nie, was Politiker sich alles einfallen lassen. Bin schon neugierig.
      19 3 Melden
    • FrancoL 30.06.2016 12:10
      Highlight @Der Zahnarzt; Wenn wir alle deine Indizes zu Rate ziehen dann wird es den Britten sicherlich an einem dieser Indizes gemessen besser gehen. Nehmen wir noch den Fussballbarometer dazu, kann man mit gutem Gewissen davon ausgehen dass es den Engländer in 4 Jahren besser gehen wird.
      Es stellt sich doch eher die Frage ob man im Vorfeld nicht viel zu rosigsten Aussichten an den Himmel gemalt hat und nun plötzlich feststellt man weiss nicht was die Zukunft bringt. Man wusste dies auch vorher nicht! und doch hat man gesagt dass es nur schlimmer kommt wenn man in der EU bleibt!
      12 4 Melden
    • Der Zahnarzt 30.06.2016 12:31
      Highlight @FrancoL: Niemand weiss, was die Zukunft bringt, weder innerhalb noch ausserhalb der EU. - Wer viel Geld hat, muss um seine Zukunft nicht fürchten, er ist überall willkommen, verliert er seinen Arbeitsplatz, macht er halt ein Sabbatical etc. - Wer kein Geld hat, wird innerhalb der neoliberalen EU immer Stress haben, weil sein Zukunft immer ungewiss bleiben wird. NB: Man kann sowohl gegen die SVP UND gegen die EU sein. Wer die EU ablehnt ist nicht zwingend ein Populist oder eine nationalistische Dumpfbacke. Wer gegen SVP und EU ist, ist gegen Neoliberalismus!
      10 2 Melden
    • kurt3 30.06.2016 12:36
      Highlight Zahnarzt , einigen wir uns auf die Suizidrate , da gibt es recht zuverlässige Statistiken . Ein toter Mensch ist In der Regel 100% tot , da gibst nichts mehr zu diskutieren .
      6 1 Melden
    • Fabio74 30.06.2016 12:40
      Highlight @Zahnarzt: Ausgerechnet die SVP die dem Neoliberalismus und dem Profit huldigt mit dem Mäntelchen des Ausländerhasses und des Bauern konservieren
      7 4 Melden
    • FrancoL 30.06.2016 13:11
      Highlight @Der Zahnarzt; Das sind so verwässerte Aussagen dass man fast nichts dazu sagen kann.
      Niemand weiss was die Zukunft bringt? OK, wieso wurde im Vorfeld des BREXIT soviel versprochen, wenn man nicht weiss was die Zukunft bringt?
      Niemand weiss was die Zukunft bringt? Wieso ist man gegen die EU, wenn man nicht weiss was die Zukunft bringt? oder weiss man da plötzlich mehr von der Zukunft?
      Wieso hat man innerhalb der EU Stress wenn man kein Geld hat? Soll ich Dir aus der Schweiz eine Liste posten die zeigt dass man auch in der Schweiz ohne Geld diesen Stress haben kann? Soll ich weiterfahren?
      5 2 Melden
    • blueberry muffin 30.06.2016 13:58
      Highlight Britannien ist eher neo liberaler als die EU.

      Aber ja, es ist eine Chance für Labour Chef Corbyn England zu einem besseren Land zu machen.
      0 5 Melden
    • Der Zahnarzt 30.06.2016 14:34
      Highlight @FrancoL & Fabio74: Ich stelle mir vor, wie Herr Blocher dem lieben Gott jeden Tag für die EU dankt! Innenpolitisch kann er die EU brauchen, um sich Macht zu verschaffen und als Unternehmer kann er sich der EU bedienen, um noch reicher und reicher zu werden. - Der Neoliberalismus macht die Reichen immer reicher und öffnet die Schere immer mehr und mehr. (Von Thomas Piketty gut dokumentiert). Die EU unternimmt nichts dagegen (siehe Banken Bail out) und Herr Blocher auch nicht. Darum bin ich gegen die EU und gegen die SVP. Gegen die EU zu sein bedeutet nicht für die SVP zu sein!
      3 4 Melden
    • FrancoL 30.06.2016 15:02
      Highlight @Der Zahnarzt: Es ist mir eigentlich gleich wem der Blocher dankt.
      Ich weiss nur mit guten Gewissheit dass die umliegenden Staaten genau so dem Neoliberalismus anhängen und ich frage mich, wie kann es nun sein das die EU als "Dachverband" der 28 Staaten eine andere Linie einnehmen soll. Zum x-ten mal im Netz gefragt: Kann es sein dass die Politiker die in den Hauptstädten der einzelnen Ländern mit dem neoliberale Gedankengut abfliegen in Brüssel dieses Gedankengut abgelegt haben? Nein das kann wirklich nicht sein, darum ist die EU ein Abbild der einzelnen Staaten.
      4 0 Melden
  • NiemandVonNirgendwo 30.06.2016 10:40
    Highlight Mich erstaunt weder das Abstimmungsresultat noch die jetztigen Reaktionen. Wenn ein Volk so selten nach seiner Meinung gefragt wird, ist doch klar, das man sich den Folgen nicht bewusst ist. Bin gespannt wie es weiter geht.
    Ich bin froh und dankbar, das in der Schweiz mehrere Volksbstimmungen pro Jahr durchgeführt werden. Der Dialog über die Folgen findet vor der Abstimmung statt und nicht nachher. Eigentlich beweisst diese Abstimmung, das die Völker viel mehr Mitsprache recht benötigen, um sich mit einem Thema auseinander zu setzen.
    42 4 Melden
    • kettcar #mo4weindoch 30.06.2016 10:51
      Highlight Das hat uns auch nicht davon abgehalten die MEI anzunehmen, ungeachtet den Folgen...
      55 15 Melden
    • NiemandVonNirgendwo 30.06.2016 13:28
      Highlight Ja leider. Nur leider haber die Boulevard Medien starken einfluss auf die Wähler. Dies sah man auch in England. Wenn es nur um Schlagzeilen geht wird Angst verbreitet. Dies wird auch gelesen. Ebenso Skandale. Im Nachhinein schiesst man dann auf Politiker, weil es eben eifach ist. Lösungen zu finden ist viel schwerer...
      4 0 Melden
    • Jason84 30.06.2016 13:50
      Highlight Ich finde das beweisst das Gegenteil. Die leute sind krass auf die Lügen und leeren Versprechungen der Populisten reingefallen. Oder wollten mit ihrer Stimme nur Protest ausdrücken aber nicht austreten. Und jetzt? Einige jammern über das böse Erwachen, einige werden sich bewusst was es wirklich heisst und die Populisten kassieren ihre Versprechen und ziehen den Schwanz ein. In anderen Länder braucht es für solch grundlegende Entscheidungen eine 2/3 Mehrheit. Bei 50,4 oder 52% ist das doch für solche Tragweiten sehr knapp!
      2 1 Melden
    • blueberry muffin 30.06.2016 13:59
      Highlight @ kettcar Welcher Folgen?
      0 4 Melden
  • Gelöschter Benutzer 30.06.2016 10:35
    Highlight Sie krebsen schon zurück, die Rechten in anderen Ländern. Marie Le Pen genauso wie FPÖ-Strache gestern bei Maischberger. Aber auch das Volk ist aufgewacht und beginnt langsam zu begreifen, wieviel Sand ihnen diese Populisten in den vergangenen Jahren in die Augen gestreut haben. So gesehen, hat dieser Brexit auch etwas Befreiendes...
    64 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 30.06.2016 12:03
      Highlight War auch mein Gedanke.
      18 4 Melden
    • Gerald Balzer 30.06.2016 13:02
      Highlight Boris Johnson hat auch gerade eine Rückzieher gemacht. Er will nicht Premierminister werden.
      7 0 Melden
  • Wilhelm Dingo 30.06.2016 10:31
    Highlight Hört auf mit der Panikmache. GB ist seit der BREXIT Abstimmung um 20% günstiger geworten wegen der Pfundabwertung. Die USA, Japan etc können auch ohne EU Mirgliedschaft in die EU exportieren, warum soll das GB nicht können?
    26 43 Melden
    • Normi 30.06.2016 10:46
      Highlight Weil die "Böse EU" das nicht zulässt ohne neu verhandelten Verträge mit schlechteren Konditionen für GB.

      USA, Japan etc haben eigene Verträge mit der EU.

      Ist das so schwer zum verstehen ?
      56 11 Melden
    • Wilhelm Dingo 30.06.2016 10:52
      Highlight @Normi: Auch GB wird einen Vertrag bekommen. WTO Verträge haben sie schon...Ist das so schwer zum verstehen?
      22 22 Melden
    • kurt3 30.06.2016 11:06
      Highlight Dingo , was meinst Du mit günstiger geworden ? Für Ferien in GB oder Shopping in London ?
      19 7 Melden
    • Normi 30.06.2016 11:31
      Highlight aha deshalb hat WTO mit Hauptsitz in der CH ja so viel Mitspracherecht bei EU-Verträgen...
      10 4 Melden
    • Normi 30.06.2016 11:35
      Highlight Ergänzung laut dieser karte ist GB ja nur Mitglied der WTO weil sie Mitglied der EU waren...

      siehe Karte:
      16 2 Melden
    • King Le 30.06.2016 11:36
      Highlight Dingo, klar werden sie einen Vertrag bekommen, dies wird jedoch teuer sein und Einschränkungen beinhaltet, fast schon wie die EU Mitgliedschaft. Schlussendlich wird sich wenig ändern ausser dass die Wirtschaft kurz zusammenkracht.
      20 3 Melden
    • Mietzekatze 30.06.2016 11:51
      Highlight Wir sind vlt froh um ein 20% günstigeres GB. Was denkst du, sehen das die Briten auch so? Klar werden sie weiter Ex- und Importieren können. Das steht auch nicht zur Diskussion! Nur die Konditionen werden sich verändern.. Und da is wohl ganz klar, dass die EU am längeren Hebel sitzt... Ob sie dann - wie von Farange etc. versprochen - Geld sparen werden, wage ich zu bezweifeln!
      20 1 Melden
    • Wilhelm Dingo 30.06.2016 13:11
      Highlight @kurt3: Die Preise britischer Produkte sind im Ausland über Nacht um fast 20% gefallen! Das ist ein enormer Preisvorteil für die britischen Geschäfte welcher Umsatz und Arbeitsplätz generiert. In der Schweiz ist das Gegenteil passiert...
      8 3 Melden
    • kurt3 30.06.2016 13:17
      Highlight Normi , recht hast Du . Aber der Roger Köppel hat es seinerzeit in der Arena auch nicht begriffen , wie die Meisten seiner Partei .
      10 0 Melden
    • blueberry muffin 30.06.2016 14:01
      Highlight Wenn sie Verträge mit der EU machen, müssen sie sich ja trotzdem an alle regulierungen halten ...
      3 3 Melden
    • Normi 30.06.2016 15:25
      Highlight @kurt3

      made my day :-)
      4 0 Melden
    • Wilhelm Dingo 30.06.2016 16:52
      Highlight @Normi: mach es nicht so schwiereig: wenn GB nicht mehr EU Mitglied ist dann unterzeichnet es selbständig die WTO Verträge. Wo ist das Problem?
      0 5 Melden
    • kurt3 30.06.2016 17:46
      Highlight Normi , Danke , aber mach es Dingo wirklich nicht so schwierig . Ich hatte mal einen Esel , hab im versucht Wasser zu geben , der hatte aber keinen Durst > hoffnungslos .
      3 0 Melden
    • Normi 30.06.2016 18:05
      Highlight Und die meisten stimmen in der WTO haben..... jetzt kommts die EU-Staaten...
      5 0 Melden
  • Normi 30.06.2016 10:26
    Highlight So sch****st man sich selber an HA HA:
    30 10 Melden
  • Wandtafel 30.06.2016 10:19
    Highlight "Steven hofft, dass «die Regierung Geld in Nissan steckt»"

    Zu erst gegen die Regierung und 'die da oben' wettern, dann hoffen dass der Staat in eine privatwirtschaftliche Firma Geld pumpt damit der eigene Arsch gerettet ist. Herrlich.
    116 5 Melden
  • Humbolt 30.06.2016 10:18
    Highlight Dasselbe wird auch hier passieren. Am meisten betroffen vom Schwachsinn der SVP werden genau ihre Stammtischgänger sein, die lieber zehnmal die gleiche falsche Leier runterlabern, als einmal sich richtig zu informieren.

    Vielleicht kann das Opfern der Briten dem Rest von Europa, und vor allem den Amis!, mal die Augen öffnen.

    Wenn nicht, haben wir es anders auch nicht verdient.
    85 16 Melden
  • Jay_Jay 30.06.2016 10:02
    Highlight Tja so ist das halt, wenn man auf Populisten hört und aus Angst wählt.
    89 15 Melden
  • Jaklar 30.06.2016 09:59
    Highlight Die engländer wussten ja das ihr entscheid konsequenzen haben wird. Die rechnung kommt jetzt eben. Das ist eben der preis für die angebliche souveränität.

    Die brexit befürworter sollen doch jetzt ihre fürsprecher befragen wie es weiter gehen soll wo sind den jetzt plötzlich die super nationalisten jonson etc. wo die lösungen.
    Schönschwätzer!

    Ich frage mich wieso an so vielen orten die leute stimmrecht haben aber nicht vorher studieren oder sich wenigstens informieren. Das das nicht gut gehen konnte musste jedem klar sein.
    England wird am schluss alleine dastehen.
    Blöd aber auch.
    57 12 Melden
    • kurt3 30.06.2016 10:27
      Highlight Kürzlich ein Artikel im " economist" : " die direkte Demokratie eignet sich vielleicht für Sachen wie den Eurovision Song Contest , zur Führung eines Landes eher weniger" .
      Leider kann ich das nicht verlinken , da ich den Namen des Autors vergessen habe.
      26 15 Melden
  • leu84 30.06.2016 09:57
    Highlight Wer A sagt, der muss auch B sagen. Jeder muss mit seiner Entscheidung auch die Konsequenzen tragen. Aber wie man sieht, wollen die verantwortlichen Kapitäne das Ruder nicht in die Hand nehmen
    46 2 Melden
  • kurt3 30.06.2016 09:52
    Highlight Der Satz des Nissan- Arbeiters : weil ich will , das Britannien wieder Britannien ist " trifft die Motivation der vote- leavers perfekt . Mit prospektivem Denken hat es leider wenig zu tun .
    59 11 Melden
    • nilson80 30.06.2016 11:30
      Highlight Vor allem ist der Grund dafür, dass es dieses "Britannien" nicht mehr gibt, eben nicht die EU. Es war vielmehr so, dass Grossbritannien eingetreten ist weil von der alten Weltmacht nichts mehr übrig war und das Land in den 70er Jahren eher schlecht dran war. Was vielen beim Wählen vergessen haben ist, dass sie die Uhren 40-50 Jahre zurückdrehen und nicht 400.
      21 0 Melden
  • FrancoL 30.06.2016 09:52
    Highlight Danke für den guten, umfangreichen Artikel!
    Er zeigt wieder auf was UK will; eine à la carte Lösung, so zB eben der sichere Zugang zum EU-Binnenmarkt und natürlich aber keinen sicheren Zugang der PFZ zum UK Arbeitsmarkt.
    Die Hiobsbotschaften werden sich noch verstärken, denn was man heute nicht braucht ist eine Rechtsunsicherheit oder eine unsichere Investitionszukunft in der EU.
    Es gibt weltweit genügend andere Unsicherheiten und darum sollte die EU zur Ruhe kommen, sich reformieren aber die Investitions-Sicherheit nicht strapazieren.
    Reformen müssen her, ihm Rahmen des Möglichen.
    34 14 Melden
    • Angelo C. 30.06.2016 12:34
      Highlight Richtig, grundsätzlich ein guterArtikel.

      Was du schreibst ist m.E. zutreffend, doch die interne Reformfreudigkeit der EU bleibt abzuwarten, denn "im Rahmen des Möglichen" ist ein dehnbarer Begriff 😉!

      Gewisse oekonomische Einbussen wird GB, nebst den sich abzeichnenden Querelen mit Schottland, zweifellos zu verbuchen haben.

      Wie sich das wirtschaftlich langfristig auswirken mag, wird weitgehend von den Folgevereinbarungen mit der EU abhängig sein und da Deutschland gemäss den gestrigen Aussagen Merkels starke oekonomische Interessen an GB hat, wird es wohl nicht gar so heiss gegessen werden.
      16 0 Melden
    • FrancoL 30.06.2016 12:58
      Highlight @Angelo C.; Völlig einverstanden, würde allerdings relativieren dass Deutschland wirklich so starke ökonomische Interessen an GB hat.
      Der Finanzplatz Frankfurt kann mehr als gut ohne London im gleichen Boot leben, der Versuch die Chinesen stärker nach Deutschland zu beamen (nicht Touristen sondern UN) kann ohne UK auch besser klappen. Das nur 2 Kontexte die Deutschland nicht unbedingt zum wahren Freund/Verbündeten der Briten macht.
      1 1 Melden
    • FrancoL 30.06.2016 13:03
      Highlight @Angelo C: Ja ich schreibe im "Rahmen des Möglichen" und meine es auch als dehnbarer Begriff, weil bei 28 Länder alleine schon der Begriff der Demokratie oder der Ausfertigung des Demokratie eine dehnbare Auffassung bedingt. Erst wenn die Einzelländer eine ausgeglichenere politische Auffassung von Demokratie erarbeitet haben, kann man von Brüssel auch eine Umsetzung dieser demokratischen Werte verlangen. Brüssel widerspiegelt einen guten Teil der Regierungsaktivitäten der einzelnen Länder, was nicht anders zu erwarten ist. Totalitär im Einzelland = Totalitär im EU-Gefüge.
      2 1 Melden
    • blueberry muffin 30.06.2016 14:06
      Highlight Angelo Wenn Deutschland starke ökonomische Interessen an deinem Land hat, solltest du jetzt schon damit beginnen Bunker zu bauen.
      0 5 Melden
    • Angelo C. 30.06.2016 14:34
      Highlight FrancoL:

      Am deutschen oekonomischen Interesse an GB gibt es nichts zu rütteln, denn nicht nur die Autoindustrie hat da nach wie ihre Absatzmärkte. Und, wie erwähnt, Angela Merkel hat das gestern besänftigend in den deutschen TV-news explizit betont. Damit ist einiges gesagt, denn wenn der Zahlmeister Europas sowas sagt, dann beinhaltet das Gewicht.

      Frankfurt ist als Finanzplatz, gemessen an London, absolut zweite Garnitur, aber immerhin eine valable Notlösung.

      blueberry muffin : eine eher bizarre Aussage ohne viel nachvollziehbare Aussagekraft. Auch "mein Land" hat da nichts zu suchen.
      4 0 Melden
    • FrancoL 30.06.2016 15:09
      Highlight @Angelo C.:
      Zu Merkel; sie agiert geschickt,einmal mahnt Sie UK, dann gibt sie UK wieder einen gewisse Wichtigkeit. Macht sie übrigens mit fast allen Ländern der EU. Sie wird den Fahrplan vorgeben der den Deutschen am wenigsten Schaden zufügt und der wird bestimmt von einer starken EU und nicht von einem starken UK!

      Bezüglich Frankfurt würde ich da nicht so eindeutig urteilen, Frankfurt IST an einer Schwächung des Finanzplatzes London interessiert und London würde bei einem ungünstigen Ausstieg aus der EU leiden, was für Frankfurt ein Vorteil darstellen würde!
      1 0 Melden
  • almlasdn 30.06.2016 09:50
    Highlight Selber schuld...
    20 13 Melden
  • Lumpirr01 30.06.2016 09:45
    Highlight Lieber Peter Blunschi, was nun genau passieren wird, ist schwierig vorherzusagen. Etwas mehr Unabhängigkeit von Brüssel muss nicht unbedingt heissen, dass die britische Wirtschaft erlahmen muss. Es kommt auch darauf an, wie sich die EU mit Grossbritannien engagieren wird / will. Ich wünschte mir eine EU mit viel mehr Flexibilität, dafür etwas weniger als 30'000 Beamte...
    26 32 Melden
    • Peter 30.06.2016 10:13
      Highlight Es lässt sich schwer voraussagen, aber die ersten Indizien, die ich schildere, sind nicht ermutigend. Das grosse Problem ist die Unsicherheit. Es dürfte noch lange dauern, bis das Arrangement zwischen EU und UK feststeht. Und gegen eine flexiblere EU hätte ich nichts einzuwenden.
      44 15 Melden
    • kurt3 30.06.2016 10:33
      Highlight Lumpirr 01 , Etwas mehr Unabhängigkeit ? Wie soll das gehen ? Und ausgerechnet GB mit £ , Britenrabatt und anderen Extrawürsten ?
      27 10 Melden
    • kurt3 30.06.2016 10:42
      Highlight Lumpirr 01 , EU mit weniger als 30'000 Beamten ? Z.B . wie der Kanton Zürich mit 33'800 Angestellten ?
      29 8 Melden
    • Lumpirr01 30.06.2016 10:52
      Highlight @kurt3: Die EU macht als Beispiel ein neues CH - Stromabkommen auch von den anderen Abkommen (PFZ) abhängig. Wird als weiteres Beispiel ein bestehendes Abkommen gekündigt, werden automatisch alle anderen Verträge ebenfalls gekündigt. Solche Bestimmungen üben Druck aus und machen alles sehr unflexibel und schwerfällig...........
      9 6 Melden
    • Lumpirr01 30.06.2016 10:56
      Highlight @kurt3: Soviel ich weiss, muss die EU als Beispiel keine Infrastrukturen (Strassen) unterhalten und keine Schullehrer für einen Kanton mit mehr als 1 Mio Bewohner engagieren...............
      10 5 Melden
    • Lumpirr01 30.06.2016 11:07
      Highlight @Peter: In einer ersten Reaktion nach dem Brexit ist mal die CH-Börse um ca. 10% kräftig abgetaucht. In einer zweiten Reaktion hat man gemerkt, dass weder Novartis eine Tablette weniger rsp. Nestle eine Schokoladentafel weniger verkaufen wird. Nun sind die Kurse wieder ungefähr dort, wo sie vor dem Brexit waren. Wie gesagt, alles ist eine Frage, wie die neuen Verträge lauten werden. Viel unvorteilhafter als die EU-Verträge mit Japan oder die USA werden diejenigen mit GB kaum werden.......
      6 7 Melden
    • Peter 30.06.2016 11:27
      Highlight @Lumpirr01 Das wäre allerdings ein schlechterer Zustand als heute, wo UK Mitglied des EU-Binnemarktes ist. Deshalb macht sich die britische Wirtschaft Sorgen.
      15 5 Melden
    • Fabio74 30.06.2016 11:48
      Highlight @Lumpirr: Das Problem ist, dass die Verträge statisch sind, der Binnenmarkt sich aber laufend verändert. Mit dem Rahmenabkommen will die EU gewisse Grundsätze festnageln. Ob gut oder schlecht muss jeder entscheiden. Aber alles verdammen was aus Brüssel kommt ist sicher falsch.
      Wir müssen uns arrangieren und engagieren, wollen wir gehört werden.
      Das passive Daneben stehen und warten mag im Kalten Krieg richtig gewesen sein. Heute wird man mit dieser Haltung übergangen.
      9 6 Melden
    • Gerald Balzer 30.06.2016 12:54
      Highlight Natürlich muss die EU kein Strassennetz unterhalten. Sie ist dafür schlicht und gelassen nicht zuständig. Die Strassen liegen in der alleinigen Kompetenz der EU-Mitglieder. Unabhängig davon unterstützt die EU den Strassenbau in ihren Mitgliedsstaaten.
      5 0 Melden
  • Str ant (Darkling) 30.06.2016 09:18
    Highlight Beautyful Pro EU Fearmongering
    14 46 Melden
    • karl_e 30.06.2016 10:39
      Highlight Englisch ist nicht mehr offizielle Sprache in der EU. Du solltest also schleunigst auf Deutsch umstellen.
      23 4 Melden
    • Olaf! 30.06.2016 10:42
      Highlight Wenn du schon auf Englisch schreibst, machs ohne allzu offensichtliche Fehler, oder lass es...

      33 2 Melden
    • Fabio74 30.06.2016 11:10
      Highlight wenn man mit englisch angeben will dann richtig schreiben. Sonst ists peinlich
      23 6 Melden
    • Str ant (Darkling) 30.06.2016 13:38
      Highlight Ach wie schön wer sich über typos beschwert hat halt sonst keine Argumente
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    • blueberry muffin 30.06.2016 14:09
      Highlight Nichtmal einen englischen Satz bringen die Brexit Fans auf die Reihe. x'D
      8 1 Melden
    • Fabio74 30.06.2016 15:33
      Highlight anderen keine Argumente vorwerfen, wenn du selber keine lieferst..?
      6 1 Melden
  • 7immi 30.06.2016 09:16
    Highlight abwarten und teetrinken ist jetzt die devise. alle eu profiteure und auch die eu selbst versuchen nun druck auszuüben. das votum ist ja nicht bindend, daher erhofft man sich das einlenken der regierung, was grundsätzlich legal und möglich ist. was dann wirklich eintritt wissen wir nicht. das beispiel dyson zeigt, dass es durchaus auch andere "prognosen" gibt...
    das verhalten der eu ohne einsicht der eventuellen fehlern aus den eigenen reihen zeigt immer mehr, dass der entscheid richtig ist.
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    • Fabio74 30.06.2016 11:12
      Highlight Wenn der Entscheid richtig ist, dann sollen die Briten die Konsequenzen tragen und nicht jammern.
      Die Bedingungen für den Binnenmarkt sind klar und gelten für alle gleich.
      GB hat das Pfund, den Britenrabatt etc.
      Teilnahme a la Carte gibts im keinem Club
      15 6 Melden
    • 7immi 30.06.2016 12:08
      Highlight Das ist richtig. Man sollte grossbritannien aber auch den volksentscheid umsetzen lassen. Angst und unsicherheit zu schüren bringt niemandem was. Was man auch gerne vergisst: auch die eu hat interesse an einer lösung mit gb. So wird wohl zb kein airbus und kein eurofighter mehr abheben, bis man sich geeinigt hat, da england dafür einer der wichtigsten lieferanten ist. Das schöne an solchen wirtschaftsnetzen ist ja im,er, dass beide seiten einander brauchen...
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    • blueberry muffin 30.06.2016 14:11
      Highlight Es gibt keine anderen Prognosen. Alle Experten haben im Vorfeld davor gewarnt.

      Was hat Dyson damit zu tun? Kannst du gerade so gut mit "Aber meine Mutter hat gesagt ..." anfangen.
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    • Alex23 30.06.2016 14:50
      Highlight 7immi: Man lässt Britannien ja umsetzten. Niemand hindert sie daran.
      GB ist/war übrigens auch ein "EU- Profiteur". Das Problem ist, dass Profitieren ohne Geben nun mal nicht so beliebt ist .....
      Und wenn es um Einsicht in Defekte geht (die die EU durchaus hat), dann sollte GB auch mal dazu bereit sein, die Sündenböcke nicht überall ausserhalb ihrer Insel zu suchen. Wahlweise sind es EU oder Merkel, die mittlerweile für jeden höchstpersönlich verbockten Mist verantwortlich sein sollen. Eine etwas verengte Sicht der Dinge.
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    • 7immi 30.06.2016 18:06
      Highlight Alex
      gb wird massiv unter druck gesetzt, obschon sie 2 jahre. zeit haben, soll alles sofort geschehen. man lässt also nicht, man drängt.

      die grössen der wirtschaft haben profitiert, ja, wie in allen ländern. die kleinen werden jedoch unter druck gesetzt und verdrängt. ausserdem hat die eu die technik ausgebremst. zb im autobau legte deutschland die standards fest (zb die energieeffizienzklassen), was autobauer leichterer autos (frankreich, italien) im wettbewerb zurückwirft. die eu macht die grossen grösser und die starken stärker. sie bringt uns aber nicht weiter.
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    • Alex23 30.06.2016 19:10
      Highlight 7immi: Wie kann man man jemanden unter Druck setzen, der sich selbst zum Austritt entschlossen hat? Ja, die Briten haben zwei Jahre Zeit, aber zunächst müssen sie mal das Austrittsgesuch einreichen. Der Brexit hat enorme Auswirkungen und der Austritt mit Neuverhandlungen ist komplex. Da kann man nicht einfach sagen: Leute, so eilig haben wir es nun eigentlich doch nicht ... Das müssen dann alle ausbaden. Irgendwie scheint es mir, als verdrehen Sie die Kausalitäten hier ein bisschen.
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    • Alex23 30.06.2016 19:14
      Highlight Übrigens profitieren von der EU nicht nur die Grossen. Das stimmt schlichtweg nicht. Das, was Sie meinen, sind die Auswirkungen der Globalisierung insgesamt. Da würde ich auch zustimmen, dass es die Multis sind, die die Sahne abschöpfen.
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    • 7immi 30.06.2016 23:05
      Highlight in dem man sagt, gb müsse am montag das austrittsgesuch stellen... als ob es auf diese paar tage ankommt. falls sie der efta beitreten, werden sich die veränderungen in grenzen halten... aber mal schauen, was das ganze ergibt.
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    • 7immi 30.06.2016 23:11
      Highlight ach so? und was bringt denn die eu den kleinen? da bin ich mal gespannt! für die grossen hat die eu vorteile, die es vorher nicht gab. so ist das ganze just in time business von bmw, vw, bosch, krupp, aeg, siemens und wie sie alle heissen nur " dank "der eu möglich. die lieferungen wären mit grenzkontrollen zu wenig pünktlich und die produktion im ausland würde sich nicht lohnen. ein millionenersparnis

      die auswirkungen der eu sind nicht direkt vergleichbar, da die eu ein "binnenmarkt" ist, also zollfrei. in der globalisierung kennt man grundsätzlich zölle, es sei denn es gibt ein abkommen.
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  • Alex23 30.06.2016 09:12
    Highlight Er stimmte für den Brexit, 'weil ich will, dass Britannien wieder Britannien ist." Das sind genau die verheerenden Bauchgefühle, unklar und ohne Rationalität, die zu verheerenden Entscheidungen führen können. Dort, hier, überall.
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  • Hoppla! 30.06.2016 08:56
    Highlight Schade haken Journalisten bei solchen Aussagen meist nicht weiter nach:

    "Steven war trotzdem für den Austritt, «weil ich will, dass Britannien wieder Britannien ist»."

    Das würde die wahre Motivation hinter dem Stimmverhalten entlarven.
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    • R&B 30.06.2016 12:46
      Highlight ...oder weil die Briten es nicht gewohnt sind, über Themen abzustimmen, habe sie sich nicht die Zeit genommen, sich mit dem Thema zu beschäftigen und sind stattdessen den Lügnern auf den Leim gegangen.
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  • Klaus K. 30.06.2016 08:54
    Highlight Die meisten Menschen, die für den Brexit gestimmt haben, bangen wohl seit Thatcher und neoliberalen Konsorten um ihren Job. Finde es amüsant und leicht naiv, das nun in durchschaubarer Propaganda dem Brexit anzulasten.
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    • kurt3 30.06.2016 11:10
      Highlight Viele Meschen bangen zeitlebens um ihren Job , weil sie in der Schule immer nur geschlafen haben.
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