Wirtschaft
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epa04553023 A mother holds her child waering a shirt reading Je Suis Charlie (I Am Charlie) as hundreds of French citizens, journalists and others gather to commemorate those killed in the recent attack on the satirical French newspaper, Charlie Hebdo, in Johannesburg, South Africa, 10 January 2015. The world wide movement #jesuischarlie has gathered across the globe to advocate for free press, denounce violence and mourn their innocent colleagues from the French publication.  EPA/KIM LUDBROOK

Je-suis-Charlie-T-Shirts auch für die ganz Kleinen. Bild: KIM LUDBROOK/EPA/KEYSTONE

Das Fressen kommt vor der Moral

Kaum sind die Schüsse verstummt, wollen alle mit «Je suis Charlie» Geld verdienen

Das Logo «Je suis Charlie» prangt bereits auf zahlreichen T-Shirts, Aufklebern und Anhängern, die seit dem Anschlag am Mittwoch vergangener Woche auf den Markt kamen. Und bereits sind 50 Anträge auf das Markenrecht des Logos gestellt worden.

Seit dem Anschlag auf das Satire-Magazin «Charlie Hebdo» sind in Frankreich bereits mehr als 50 Anträge auf das Markenrecht für die Solidaritätsbekundung «Je suis Charlie» («Ich bin Charlie») bei der zuständigen Behörde eingereicht worden.

Dies erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Montagabend aus informierten Kreisen. Seit Tagen gibt es zahlreiche Versuche, das Logo «Je suis Charlie» - drei in weiss und grau auf schwarzem Grund gedruckte Wörter - kommerziell zu nutzen. Ein Antrag wurde laut dem Kurznachrichtendienst Twitter beispielsweise von einem Industriellen eingereicht, der unter anderem Waagen, Feuerlöscher und Brillenetuis herstellt.

Das Logo «Je suis Charlie» prangt bereits auf zahlreichen T-Shirts, Aufklebern und Anhängern, die seit dem Anschlag am Mittwoch vergangener Woche auf den Markt kamen. Viele dieser Produkte wurden während der Massendemonstrationen vom Sonntag von fliegenden Händlern angeboten. Ausserdem wurden bereits am Tag des Anschlags Websites wie jesuischarlie.fr, jesuischarlie.com und jesuischarlie.org geschaffen. (whr/sda/afp)



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«Wir haben es in der Hand, ein Massensterben zu verhindern»

Die Artenvielfalt ist in den letzten 50 Jahren dramatisch gesunken. Das zeigt der WWF in seiner neuesten Ausgabe des Living Planet Index auf. Zum Glück findet ein Umdenken bei den Menschen statt. Das sagt Thomas Vellacott, CEO des WWF Schweiz. 

60 Prozent der Tierarten sind in den letzten 50 Jahren verschwunden. Ist es also gerechtfertigt, von einem sechsten Massensterben zu sprechen? Ja, heute sterben 100 bis 1000 Mal mehr Arten aus als in vergangenen Zeiten. Das ist einmalig – und wir Menschen sind die Ursache. Der Living Planet Index des WWF untersucht die Populationstrends und zeigt so Veränderungen sehr früh an.

Ist dieses Massensterben nicht mehr aufzuhalten? Die kurze Antwort lautet: doch. Taucht man tiefer in die Daten ein, …

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