Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ILLUSTRATION - ARCHIV - Eine Frau telefoniert am 04.08.2013 mit einem Mobiltelefon am Strand von Kolberg, Polen, an der Ostsee. Foto: Daniel Naupold/dpa (zu dpa ´EU-Kommission will Roaming-Geb¸hren schrittweise abschaffenª vom 10.09.2013) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Bild: dpa

Telefonieren im Ausland soll billiger werden

Abstimmung in Brüssel: EU-Parlament will Roaming-Gebühren abschaffen 

Ein Europa ohne Grenzen, auch für Handynutzer: Nach dem Willen des EU-Parlaments dürfen die Konzerne ab Ende 2015 keine Roaming-Gebühren mehr erheben, wenn man sein Mobiltelefon im europäischen Ausland nutzt. 

03.04.14, 13:07 04.04.14, 10:24

Ein Artikel von

Für die Handy-Nutzung und das mobile Internetsurfen im europäischen Ausland sollen nach dem Willen des Europaparlaments demnächst keine Extrakosten mehr anfallen. Die Abgeordneten haben dafür gestimmt, Roaming-Gebühren zum 15. Dezember 2015 zu verbieten. Bis zu einer endgültigen Entscheidung dürfte es aber noch Monate dauern: Die Pläne benötigen auch die Zustimmung der EU-Staaten. Kommissarin Neelie Kroes jubelte via Twitter: «Großartiges Ergebnis für den #ConnectedContinent!»

Eine Koalition aus Sozialdemokraten, Grünen, Linken und Liberalen hat sich bei der Abstimmung über das Telekompaket auf den letzten Metern im Zusammenhang mit dem Thema Netzneutralität noch durchgesetzt. Das Prinzip der Netzneutralität wird im nun verabschiedeten Telekom-Paket für Europa festgeschrieben – ohne größere Einschränkungen. 

Es war bis zuletzt ein hartes Ringen zwischen Telekommunikationslobby, Bürgerrechtlern und Politikern um die genauen Formulierungen des EU-Telekompaketes. Nun hat das Parlament einen Text verabschiedet, der in der Frage der Netzneutralität erstaunlich klar ist und keine Einschränkungen enthält. Einige Änderungen waren noch Tage vor der Abstimmung im Plenum eingefügt worden. (cis/dpa)



Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • sewi 03.04.2014 14:06
    Highlight Manchmal findet auch ein blindes Huhn ein Korn... Bravo!!!!
    4 0 Melden

Sein Programm revolutioniert unser Essverhalten – das ist Manuel Klarmann

Isst man einen Teller Pasta mit Pistazien-Pesto statt eines Schweinsplätzlis verursacht das sechs Mal weniger Kohlendioxid. Solche konkreten Tipps liefert das ETH-Spin-Off Eaternity an Köche auf Knopfdruck. CEO Manuel Klarmann berechnet CO2-Bilanzen von Lebensmitteln und kompletten Menüs.

... Manuel Klarmann, 34, CEO des ETH-Spin-Offs Eaternity. Das Zürcher Jungunternehmen stellt Köchen auf Knopfdruck Tools zur Verfügung, mit welchen sie negative Umweltauswirkungen ihrer Restaurants aufspüren und reduzieren können. 

... ursprünglich aus Deutschland, studierte aber an der ETH und der Universität Zürich Mathematik und Computation. An der ETH legte Klarmann mit seiner Lebenspartnerin Judith Ellens 2008 auch das Fundament für Eaternity, ein Start-up, das für mehr …

Artikel lesen