Wirtschaft
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Verrückte Finanzwelt: Irland klagt gegen die EU, damit Apple keine Steuern nachzahlen muss



Die irische Regierung will juristisch gegen die EU-Kommission vorgehen, nachdem diese Steuererleichterung für den Apple-Konzern für illegal erklärt und Nachzahlungen in Höhe von 13 Milliarden Euro eingefordert hat. Das berichtet der irische TV-Sender RTÉ.

Das Kabinett habe sich zu diesem Schritt entschlossen, sagte ein Regierungssprecher am Freitag in Dublin. Kommende Woche solle das Parlament um Unterstützung für diesen Schritt ersucht werden.

Die EU-Kommission hatte am Dienstag eine Steuervereinbarung zwischen und dem US-Technologiekonzern gekippt. Sie fordert, dass Apple bis zu 13 Milliarden Euro Steuern nachzahlen muss. Sie warf den Kaliforniern unter anderem vor, 2014 auf die in Europa erzielten und in Irland gebündelten Gewinne nur 0,005 Prozent Steuern gezahlt zu haben.

Das musst du über das iPhone 7 wissen 

(phi/sda/reu)

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19
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19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Der Tom 02.09.2016 17:38
    Highlight Highlight Das hätte ganz anders verpackt werden müssen. So geht das sicher nicht. Die EU ist schlicht total verrückt! Es geht ja nicht nur um Apple.
    11 22 Melden
  • Jokerf4ce 02.09.2016 16:34
    Highlight Highlight Das ist nicht Verrückt, das ist Betrug aber Betrug ist ja nur schlimm wenn es nur jemanden trifft,
    Wenn es darum geht die Gessellschaft zu betrügen ist es ja okay,

    Apple ist nur durch Steuerhinterziehung so mächtig geworden genau wie Starbucks

    Aber sind ja nur ein paar Miliarden,
    Wenn ich meine Steuern vo ca 100. - ( Lehrling) nicht zahle komme ich ins Gefängnis, aber bei 13 Miliarden kann man ein Auge zudrücken, das schadet ja niemandem....

    Ein weiterer Beweis dass für die Menschen juristische Personen wichtiger sind als natürliche, obwohl sie nicht mal wirklich existieren
    67 20 Melden
  • glüngi 02.09.2016 16:01
    Highlight Highlight Ey schon für... Könnt die 13 Milliarden Euro einfach mir geben. Helfe doch gerne wenn ich kann.
    7 16 Melden
  • Pezzotta 02.09.2016 14:58
    Highlight Highlight Das ist doch absolut normal. Welches Land will sich von der EU ihr Steuergesetz im Nachhinein "korrigieren" lassen?
    Die Iren sind sicher der Meinung ihr Gesetz ist in Ordnung, sollte das nicht so sein, muss es geändert werden, aber im Nachhinein? Geht wohl gar nicht.

    Grosses Pro Irland!
    49 37 Melden
    • Normi 02.09.2016 15:47
      Highlight Highlight Pro Steueroptimierung
      27 3 Melden
    • Pezzotta 02.09.2016 16:12
      Highlight Highlight Nur damit keine Missverständnisse zu meinem Kommentar aufkommen, ich bin total dafür das alle ihre Steuern korrekt zahlen. Ich bin nur der Ansicht, dass man zuerst die Regeln (Gesetze) anpassen sollte und danach die Bussen verteilt oder Nachsteuern verlangt und nicht umgekehrt.
      Wenn Irlands Steuergestze der EU nicht passen, dann müssen diese zuerst angepasst werden und danach müssen sich alle daran halten. So rum muss es laufen.
      43 13 Melden
  • Lowend 02.09.2016 14:58
    Highlight Highlight Die reichen Firmen werden von der Politik gehätschelt und die Bevölkerung wird dafür geschröpft. In dem Punkt ist die Schweiz total kompatibel zur EU!
    71 14 Melden
  • zuercher123 02.09.2016 14:48
    Highlight Highlight Macht ja auch Sinn, klar wären die 13 Mia eine nette Summe, aber das wäre ja nur eine einmalige Zahlung. Die Gefahr das Apple (das ist keine Briefkastenfirma in Irland, sondern hat so etwa 5000 Beschäftigte....) und andere Grosskonzerne sich von Irland abwenden ist viel zu gross. Längerfristig ist es viel wichtiger diese Firmen im Land zu behalten, nur schon wegen den Arbeitsplätzen...
    Ausserdem haben weder Apple, noch die anderen Konzerne illegale Deals erhalten...
    28 24 Melden
    • Thomas_54 02.09.2016 15:26
      Highlight Highlight Naja, mit 13 Mia könnte man diese 5000 Leute ziemlich lange durchbringen
      38 10 Melden
    • whatwhaaaat 02.09.2016 15:35
      Highlight Highlight @ Thomas_54: So viel ich weiss, ist zurzeit noch nicht klar, ob die 13 Mia. überhaupt frei eingesetzt werden dürften oder ob sie zwingend zum Schuldenabbau verwendet werden müssten.
      4 15 Melden
    • zuercher123 02.09.2016 15:43
      Highlight Highlight Es wären ja nicht nur diese 5000 Leute, gibt noch einige andere High Tech Firmen. Ausserdem haben diese Firmen ja schon Steuern bezahlt, wohl wenig aber schon was, und auf die grösse dieser Konzerne bezogen sind das dann schon nette Sümmchen. Die fallen dann auch weg. Genauso wie Ausbildungsplätze, Forschungsinvestitionen,...
      6 27 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Firefly 02.09.2016 14:45
    Highlight Highlight Apple soll steuern zahlen, wie alle steuern zahlen sollen. Wenn man das nicht auf die reihe kriegt, soll man für international tätige Unternehmen einen Weltfund schaffen in den alle firmen steuern einzahlen müssen mit dessen Gelder dann auch internationale Krisen lindern. Sollte Irland wirklich gegen die EU klagen, sollte die EU den Flüchtlingsstrom gleich nach Irland umleiten.
    36 19 Melden
    • DailyGuy 02.09.2016 14:54
      Highlight Highlight Es geht hier nicht um ob Irland das Geld will oder nicht. Es geht darum, dass Rechtliche Unsicherheiten Gift für ein Land sind, weil dann die Firmen abziehen. Apple ist dabei viele Arbeitsplätze in Irland zu schaffen. Auch andere Firmen haben den Hauptsitz in Irland (was ja von der EU herbeigezüchtet wurde) und auch die könnten bei einer rechtlich unsicheren Lage den Hauptsitz in ein anderes Land verlagern.
      20 17 Melden
    • Firefly 02.09.2016 15:05
      Highlight Highlight Was heisst denn heute rechtliche sicherheit? Dass reiche und grossfirmen am steuerrecht welches für hinz und kunz gilt vorbeiwirtschaften können!? Wie gesagt, wenn wir rechtliche sicherheit wollen, sollten wir einen weltfond grunden in den alle firmen einbezahlen müssen und alle gleich. Das wäre rechtlich sicher und und gerechter
      23 9 Melden
    • DailyGuy 02.09.2016 15:11
      Highlight Highlight Rechtliche Sicherheit bedeuted, dass die Verträge, welche nach irischem Recht nicht illegal sind, auch die Gültigkeit behalten. Dafür sind Verträge gedacht. Eine Firma, welche nicht weiss was morgen noch gilt wird ihre Sachen packen und gehen.

      Und dein Steuerfond ist sicher eine schöne Idee, aber total unpraktikabel und eine Utopie. Die reine Logistik dahinter wäre monströs und in einer Welt wo wir uns nicht einmal einigen können, dass wir den Planet retten müssen, unvorstellbar.
      22 12 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • DailyGuy 02.09.2016 14:40
    Highlight Highlight Ich verstehe Irland bis zu einem gewissen Grade. Die rechtliche Grundlage, welche die EU benutzt ist mehr als nur dünn. Fakt ist, Irland hat mit Apple in den Jahren 1997 und 2007 Steuerverträge abgeschlossen, wo Apple tiefere Steuern als normale Firmen gezahlt hat. Das ist der EU, berechtigeter Weise, ein Dorn im Auge. Mit diesem Urteil untergräbt sie Souveränität des Irischen Staates.

    Was dies aber mit der Finanzwelt zu tun hat, erschliesst mich nicht ganz. Eher verrückte Politik.
    22 8 Melden
  • CyanLama 02.09.2016 14:28
    Highlight Highlight I'm done with the World
    33 3 Melden

Apple zahlt fast 16 Milliarden Steuern nach, aber die Sache hat einen Haken

Der iPhone-Hersteller Apple hat im Steuerstreit mit den Wettbewerbshütern der EU mehr als 14 Milliarden Euro (fast 16 Milliarden Franken) auf einem Treuhandkonto hinterlegt. Wie die EU-Kommission am Dienstag mitteilte, entspricht die Summe dem Profit, den Apple durch illegale Steuervergünstigungen in Irland machte. Sie soll endgültig gezahlt werden müssen, wenn EU-Gerichte über noch laufende Einsprüche von Apple und Irland entschieden haben.

Noch wehren sich Apple und Irland also auf …

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