Wirtschaft
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FILE - This Feb. 24, 2014 file photo shows Facebook Chairman and CEO Mark Zuckerberg during a conference in Barcelona, Spain. President Barack Obama is meeting with CEOs from leading Internet and technology companies to discuss their concerns about privacy and National Security Agency programs. The White House says Obama will host the leaders Friday in the Oval Office. The meeting comes two months after Obama gave a speech proposing changes to NSA spying programs following public and industry concern. Google CEO Eric Schmidt and Netflix CEO Reed Hastings will join the meeting. So will Drew Houston of the file storage site Dropbox and Mark Zuckerberg of Facebook.  (AP Photo/Manu Fernandez, File)

Facebook-Chef Zuckerberg. Bild: AP

Ich bin auch eine Bank

Überweisung zwischen Mitgliedern: Facebook bekommt bald Banklizenz

Teilen, posten, liken, spielen - und demnächst auch überweisen? Laut einem Zeitungsbericht soll Facebook bald eine Banklizenz in Irland bekommen. Dadurch könnten Mitglieder Geld in eine Facebook-Währung umtauschen und untereinander Zahlungen tätigen.

Ein Artikel von

Spiegel Online

Facebook will einem Zeitungsbericht zufolge Geldüberweisungen zwischen seinen Mitgliedern ermöglichen. Das soziale Netzwerk stehe kurz vor dem Erhalt einer Banklizenz in Irland, berichtet die «Financial Times» (kostenpflichtiges Angebot) unter Berufung auf mehrere an dem Vorgang beteiligte Personen.

Mit der Zulassung durch die irische Notenbank dürfte die Firma in der Europäischen Union eigenes elektronisches Geld ausgeben. Ausserdem dürften Mitglieder Geld in eine virtuelle Facebook-Währung umtauschen und untereinander Zahlungen vornehmen.

Ziel: noch mehr Möglichkeiten auf einer Plattform

In den USA darf Facebook bereits bestimmte Zahlungen abwickeln, etwa beim Kauf von Spielen. Das Unternehmen verwaltet dabei die Zahlungen der Nutzer an die Spieleprogrammierer und kassiert dafür eine Provision. Allerdings können sich die Mitglieder untereinander kein Geld überweisen. Das würde die Lizenz als Anbieter elektronischer Bankdienste erlauben.

Die «Financial Times» berichtete, mit dem Schritt ziele Facebook auf Schwellenländer: So könnten etwa Überweisungen von Gastarbeitern in ihre Heimatländer künftig über das soziale Netzwerk möglich werden.

Nach Google nun auch Facebook

Für Facebook könnte sich mit einem Ausbau der Zahlungsgeschäfte auch eine neue Erlösquelle auftun. Die Zeit jedenfalls drängt: Konkurrent Google besitzt im Vereinigten Königreich bereits eine Banklizenz. Die US-Handelsplattform Ebay hat ihre Tochter Paypal mittlerweile als eine Alternative zu Kreditkarten oder Banküberweisungen im Internet etabliert. Derzeit weiten zudem chinesische Rivalen ihre Bemühungen auf dem Gebiet aus, etwa das dort führende Internetkaufhaus Alibaba. Facebook verdient sein Geld bislang vor allem mit Werbung

(juh/dpa)

Mehr zu Facebook finden Sie hier.



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