Wirtschaft

Senatorin Susan Collings (links) und der Präsident diskutieren Trumpcare. Bild: Susan Walsh/AP/KEYSTONE

Ein kleiner frauenfeindlicher Tweet und die grossen politischen Folgen

Trumps Angriff auf die TV-Moderatorin Mika Brzezinski gefährdet die Gesundheits- und die Steuerreform.

30.06.17, 11:56 30.06.17, 21:50

Dass Trump ein Frauenfeind ist, weiss man spätestens seit dem «Access Hollywood»-Video. Darin prahlt er, wie er als Star Frauen ungestraft zwischen die Beine greifen darf. Seine Fans stört dies nicht. Im Gegenteil, sie lieben es, wenn er den politisch korrekten Snowflakes – so werden die sensiblen Linken in den USA verspottet – Saures gibt.  

«Die abscheulichen, nicht-präsidialen Tweets werden ein Problem für Trump. Und das schadet ihm vor allem bei den weiblichen Mitgliedern des Kongresses, deren Stimme er für die Reform des Gesundheits- und des Steuerwesens braucht.»

Christine Matthews

Auch die Tatsache, dass sich mittlerweile auch bei einigen Republikanern ein gewisses Unbehagen breit macht, dürfte dem Präsidenten kaum schlaflose Nächte bereiten. Die Sorgen des Parteiestablishments haben ihn noch nie gekümmert. Was hingegen sein Problem werden könnte, sind die unerwünschten Folgen seiner Tweets. Und das könnten sie sein:  

Trumpcare hat die erste Stufe überwunden

Die Grand Old Party (GOP) will bekanntlich das von Präsident Obama geschaffene Krankenkassen-Gesetz zerstören und durch ein neues ersetzen. «Repeal and replace Obamacare» plärren die Republikaner seit mehr als sieben Jahren.  

Ist auf jede Stimme angewiesen: Senats-Mehrheitsführer Mitch McConnell. Bild: J. Scott Applewhite/AP/KEYSTONE

Im Abgeordnetenhaus haben sie sich bereits durchgesetzt. Ein Gesetzesentwurf, der Obamacare ablösen soll, ist bereits mit einer sehr knappen Mehrheit angenommen worden. Dass dabei mehr als 20 Millionen Amerikaner keine Krankenversicherung mehr haben und die Versicherungsprämien von Alten und Armen explodieren, ist den Republikanern egal. Hauptsache, die Steuern können gesenkt werden.  

Doch genau dieses Ziel ist in Gefahr geraten. Im Senat wird es sehr eng für Trumpcare werden. Mehrheitsführer Mitch McConnell musste die für diese Woche geplante Abstimmung verschieben, weil ihm die Stimmen fehlten. Scheren bloss zwei republikanische Senatoren aus, dann scheitert die Reform.  

Fremdschämen für den Präsidenten

Susan Collins und Lisa Murkowski sind zwei moderate Senatorinnen der GOP, die ohnehin schon grosse Bedenken gegen Trumpcare haben. Beide sind über die Tweets äusserst empört. «Die sind peinlich für das Land», sagt beispielsweise Collins. Beide dürften daher noch mehr dazu neigen, Trumpcare abzulehnen.

Angegriffen: Mika Brzezinski und ihr Partner Joe Scarborough. Bild: Evan Agostini/Invision/AP/Invision

Christine Matthews ist eine auf Frauenfragen spezialisierte Wahlstrategin der GOP. Auch sie macht sich Sorgen. «Die abscheulichen, nicht-präsidialen Tweets werden ein Problem für Trump», erklärte sie in der «New York Times». «Und das schadet ihm vor allem bei den weiblichen Mitgliedern des Kongresses, deren Stimmen er für die Reform des Gesundheits- und des Steuerwesens braucht.»    

Die Gesundheitsreform als gigantischer Eisberg

Sollte Trumpcare scheitern – und das ist derzeit ein durchaus realistisches Szenario – dann wäre dies mehr als eine Blamage für die GOP, es hätte weitreichende Konsequenzen. Die Gesundheitsreform ist die Vorstufe der Steuerreform, denn bereits dort sind Steuererleichterungen für die Reichen in der Höhe von rund 300 Milliarden Dollar vorgesehen.  

Fällt dieser Betrag weg, dann können die geplanten Steuerkürzungen nicht umgesetzt werden, weil dann das Staatsbudget völlig durcheinander geraten würde. «Bevor ein Steuergesetz in Angriff genommen werden kann, müssen sich die Republikaner in Bezug auf das Gesundheitswesen einig sein – oder das Ganze fallen lassen», schreibt der «New Yorker». «Dieses Gesetz ist ein gigantischer Eisberg, der aus dem Weg geräumt werden muss, bevor die Republikaner ihre Agenda umsetzen können.»  

Ohne Steuerreform wird es eng für Trump

Kurz: Mit seinen ungeheuerlichen Tweets stösst Trump die republikanischen Senatoren vor den Kopf, gefährdet damit seine Gesundheitsvorlage und verhindert so eine Steuerreform. Dann wird es brenzlig. Bisher ist das Wirtschaftsestablishment nämlich davon ausgegangen, dass Trump trotz seiner Eskapaden die versprochene Steuerreform auf die Reihe bringen wird. Scheitert er, dann könnte er von Wirtschaft und GOP fallengelassen werden. Ein Impeachment wäre dann sehr rasch mehr als eine theoretische Option.

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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71
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71Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • neutrino 02.07.2017 12:35
    Highlight Ich mag die Löpfe-Artikel über Trump nicht mehr lesen, auch wenn ich seiner Meinung bin in Sachen Trump. Ich schätze Watson sehr, und schätze auch die Diskussionskultur ausserordentlich. Aber ich finde, so wie es Löpfe macht, geht's nicht. Dauernd wird das politische Ende oder gar das Impeachment von Trump grossspurig angekündigt - mit einer äusserst oberflächlichen und sehr subjektiven Analyse. Impeachment ist an genau umschriebene Voraussetzungen geknüpft, die werden nicht im Ansatz erläutert.

    Nebenbei werden Kommentare nicht veröffentlicht, die kritisch, aber nicht beleidigend sind.

    1 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 01.07.2017 10:25
    Highlight Obamacare war ein Novum. Es hat Gegenwind erfahren und so seine Mängel hervorgebracht. Wo bleiben die Gegenpositionen @Löpfe? Was wollen Trumps Gegner anders oder bessern machen? Muss ich mir die Info bei Access Hollywood holen?

    Die USA haben eine dauerhaft gepflegte Kommunisten-Phobie. Für’s Solidaritätsprinzip reicht die Einstellung nicht. Krankenversicherung ist für manch Ami = Zwang (Trump hin oder her). Statt Access Hollywood, gönnen Sie sich das Gespräch mit CNN’s John Bonifield! Die Sorte Feindlichkeit mit weitreichenden Folgen, sofern Putin nicht im Zen Modus bleibt.
    1 1 Melden
  • rodolofo 30.06.2017 17:24
    Highlight Eigenartig, dass die Tweets von Trump das Problem sein sollen und nicht die Republikanische Steuer-Reform...
    Aber so sind sie halt, diese US-Amerikaner:
    Ziemlich oberflächlich.
    20 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 30.06.2017 17:13
    Highlight Früher mal ...
    hatte der US-Präsident nach dem Aufstehen ein Briefing mit dem Chief of Staff und dem Verteidigungsminister.

    Heute...
    hockt er im Morgenmantel da, kratzt sich an den Eiern und schaut "Morning Joe" und: regt sich dabei auf!
    Danach setzt er zwei Twitternachrichten ab, über das was er in "Morning Joe" gesehen hat.

    Mann! ... HA! HA! HA! ....
    34 7 Melden
  • Bruno S. 88 30.06.2017 17:07
    Highlight Trump ist ein Volltrottel. Ein schrecklicher Präsident. Aber trotzdem frage ich mich, wieso das watson-team so wenig über den CNN Skandal berichtet? Es sind sehr skandalöse Aussagen dabei! Über FOX-News wäre sofort tagelang berichtet worden.
    Nur ist Trump so unfähig dass er den Medien gleichzeitig ein weiterer Skandal liefert, indem er die MSNBC Journalisten wie ein pubertierender kleiner Junge angreift, der sich in seinem stolz beleidigt fühlt. Er kommt mit Kritik nicht klar? Er ist einer der lautesten Kritiker der letzten Regierung, aber ihn soll man nicht "witch-hunten"?! Unglaublich...
    12 9 Melden
  • paddyh 30.06.2017 16:29
    Highlight Ich glaube nicht mehr an ein Impeachment. Voraussichtlich werden wir uns diesen Clown sogar noch 7 Jahre antun müssen. Ich erwische mich oft dabei zu hoffen, dass es wenigstens die Trumpwähler so richtig hart treffen wird mit all den Reformen, die da kommen. Aber irgend ein anderer Clown wird es dann wahrscheinlich wieder so drehen können, dass alle anderen Schuld sein sollen.
    20 5 Melden
    • Tsunami90 30.06.2017 23:24
      Highlight Meine Güte, der mann ist erst 6 monate im Amt. Und bereits jetzt wird links und rechts ein Impeachment diskutiert. Wenn, dann wird er erst nach 2 Jahren abgesetzt, ansonsten verliert die GOP zuviel an Gesicht. Und eine wiederwahl? Ich glaube nicht das er das packt...
      2 3 Melden
    • Blutgrätscher 01.07.2017 15:35
      Highlight @Tsunami: willst du damit ernsthaft sagen, dass die GOP weniger an Gesicht verliert wenn die sich weitere zwei jahre von so einem Typen repräsentieren lassen?
      3 1 Melden
    • Tsunami90 03.07.2017 09:34
      Highlight Nein, aber sie werden es glauben..
      2 0 Melden
  • Mr. Raclette 30.06.2017 16:16
    Highlight Ein Idiot bleibt ein Idiot. Eigentlich wäre das egal, aber er ist der Präsident der USA, und das ist einfach eine Katastrophe. Wann hört dieser Horror entlich auf?
    45 11 Melden
  • J.S. Bond 30.06.2017 15:17
    Highlight Unser täglich Impeachment Versprechen gib uns heute.
    Immer diese herbeigerede von Trump's Untergang nervt nur noch Herr Löpfe. Jeden Tag gefühlt zwei Mal auf Watson.
    32 52 Melden
    • Gelöschter Benutzer 30.06.2017 16:10
      Highlight Ach, weisst Du:
      Die tägliche Dosis US-Lächerlichkeit dank des best-ever Mr. President, "isch guet und git ä guäti Luune".
      Echt. Hätte es mir nie so toll vorgestellt.
      Ein Twitter-Präsident ... Ha, ha, ha... Lach mich krumm.
      41 6 Melden
    • Schweizer Bünzli 30.06.2017 16:22
      Highlight Du musst es ja nicht lesen. Oder liest Du alles, was Dir vorgesetzt wird?
      28 12 Melden
  • zombie woof 30.06.2017 14:49
    Highlight Bei den Römern hiess das noch Brot und Spiele. Trump gibt seinen Anhängern Unterhaltung und diese merken immer noch nicht, dass schlussendlich sie die grossen Verlierer sein werden. Man kann nur hoffen, dass sich Trump möglichst bald selber ins Abseits twittert, bevor er noch mehr kaputt macht.
    58 6 Melden
  • Sheldon 30.06.2017 14:18
    Highlight Etwas musste er ja tun, sonst wird es zu eng für mich. Schliesslich will ich ja auf Kosten von watson nach Moskau fliegen.
    23 13 Melden
    • Richu 03.07.2017 18:03
      Highlight @Sheldon: Du scheinst extrem naiv zu sein, wenn du glaubst, auf Kosten von watson nach Moskau fliegen zu können!
      1 0 Melden
  • TomZH 30.06.2017 14:10
    Highlight Ich befürchte, er wird auch damit durchkommen. Die ersten 6 Monate haben das ja deutlich gezeigt. Dieser Typ ist nicht zu fassen. Er aalt sich immer wieder durch die diversen Fettnäpfchen durch. Und seinen Anhängern gefällt das sowieso - endlich jemand, der sagt was er denkt.
    34 6 Melden
  • Sillum 30.06.2017 13:42
    Highlight Dieses Mantra-mässige ewige und öde Trump-Bashing, diese herbeigeredeten Trump-Katastrophen müssen doch für einen Journalisten gesundheitliche Folgen haben. Sind sie auch wirklich Alain Berset-Care versichert, Herr Löpfe?
    34 146 Melden
    • Toerpe Zwerg 30.06.2017 14:00
      Highlight Das hier ist kein bashing, sondern eine nüchterne Analyse
      102 25 Melden
    • Gondeli 30.06.2017 15:46
      Highlight Nur ruhig bleiben... Erst hies es; Trump wird nicht gewählt und päng, hier ist er! Dann hies es; er halte nicht 100 Tage im Amt durch, und päng er ist noch immer da...

      Was auch immer die Presse versucht. The Donald wirds überleben...! U-S-A !
      16 49 Melden
    • äti 30.06.2017 16:50
      Highlight @sillum, Ob Trump-Bashing oder Löpfe-Bashing, beides ist Bashing.
      10 6 Melden
    • rodolofo 30.06.2017 17:28
      Highlight Wenn es in den USA nur noch ums nackte Überleben geht, dann ist diese ehemalige Supermacht wirklich tief gesunken!
      Eine Regionalmacht, die mit sich selbst beschäftigt ist... wäre eigentlich gar nicht so schlecht für den Rest der Welt.
      5 4 Melden
    • Sapere Aude 30.06.2017 17:58
      Highlight Den Tweet hat er ja selbst verfasst und dass es den Frauen seiner Partei vielleicht einmal reicht, ist nicht so unwahrscheinlich wie du glaubst Sillum. Was glaubst du wie die GOP zu ihm Halten wird, wenn Trump bis zu den Zwischenwahlen keine Vorlage durch den Kongress bringen wird? Spätestens nach vier Jahren ist eh Ende Geländer mit dem Kerl. Selbst Bush hatte höhere Beliebheitswerte als Trump und das zu Ende seiner Amtszeit.
      17 7 Melden
  • Sebastian Wendelspiess 30.06.2017 13:23
    Highlight Naja Mika hat Trump beleidigt, jetzt kommt die Retourkutsche. Zudem war ihr Vater 1000x schlimmer als Trump es je sein kann, ihm und seinem Buch: the grand chessboard, verdanken wir die Kriege und das Chaos im Nahen Osten.
    23 73 Melden
    • peeti 30.06.2017 14:21
      Highlight Ah stimmt, die Kinder sind ja immer verantwortlich für die Taten ihrer Eltern...

      Meine Güte, ja sie hat Trump beleidigt. Who cares? Und wieso reagiert er aber überhaupt darauf? Er hätte doch Besseres zu tun.
      61 11 Melden
  • MikoGee 30.06.2017 13:15
    Highlight es heisst "repeal and replace", nicht "replace and repeal". muss ja erst widerrufen werden um ersetzt zu werden.
    20 2 Melden
    • Philipp Löpfe 30.06.2017 13:53
      Highlight Stimmt, sorry, ist korrigiert.
      18 5 Melden
  • Asmodeus 30.06.2017 13:11
    Highlight Steuergeschenke für die Reichen von 300 Milliarden $

    DAS ist der eigentliche Skandal.
    173 6 Melden
    • Scaros_2 30.06.2017 15:02
      Highlight Ist doch normal. Ist hier genau so.
      27 5 Melden
    • Schweizer Bünzli 30.06.2017 15:25
      Highlight Vielleicht ist es «normal», aber immerhin haben wir noch die USR III abgeschmettert.
      33 3 Melden
  • o.o 30.06.2017 13:05
    Highlight Löpfe schreibt Trump seit beginn des Wahlkampfes ab. Bis jetzt hat sich noch keine seiner fantasievollen Prophezeiungen erfüllt.
    50 91 Melden
  • SolidSnake 30.06.2017 12:48
    Highlight Der tweet war zwar beleidigend und auf keinen Fall "präsidial". Doch kann mir jemand erklären was genau daran frauenfeindlich war?
    53 78 Melden
    • Sheldon 30.06.2017 14:19
      Highlight Die Einleitung im Artikel, dass der tweet dämlich sei.
      5 5 Melden
    • peeti 30.06.2017 14:41
      Highlight Vielleicht die öffentliche Blossstellung einer Frau aufgrund ihres Aussehens (Schönheits-OP)??

      Dieses patriarchale Gehabe ist nichts anderes als Sexismus.
      26 11 Melden
  • Schweizer Bünzli 30.06.2017 12:48
    Highlight Ich frage mich, ob der durchschnittliche Trump-Wähler vom Umbau Obamacare zu Trumpcare und der geplanten Steuerreform überhaupt profitiert. Ich meine handfest, also direkt und finanziell. Nicht eventuell indirekt durch versprochene grossartige (un-)beabsichtigte und verworrene, rein theoretische und also ideologische Nebenwirkungen, die nun mal so Steuersenkungen zwangsläufig irgendwie mit sich bringen, nebst den Vorteilen für die direkt Entlasteten.

    Oder wird der Durchschnittsamerikaner doch wieder nur in die Röhre gucken? Und sich alles am Schluss als wirtschaftliches Desaster entpuppen?
    81 7 Melden
    • meine senf 30.06.2017 13:56
      Highlight Der durchschnittliche Trump-Wähler denkt wahrscheinlich einfach "Steuern sind Mist. Punkt und Ende des Gedankengangs"

      Anschliessend kann man ihm immer noch sagen: "Nur wegen den Ausländern und jenen, die noch ärmer sind als du, hast du es so schwer."
      51 4 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 30.06.2017 15:28
      Highlight Man kann ja hinterher immer noch den Linken oder der Zuwanderung die Schuld geben, wenn's nicht so gelaufen ist, wie erhofft.
      27 3 Melden
    • David Steger 30.06.2017 18:05
      Highlight Genau. Und Trumpwähler neigen ja dazu Trump zu glauben selbst, wenn er nachweislich falsch liegt... Schade! Der Tag an dem die Wähler aufhören zu denken, ist der Anfang vom Ende der Demokratie...
      5 6 Melden
  • Der Tom 30.06.2017 12:47
    Highlight Auch das wird er leider unbeschadet überstehen.
    65 7 Melden
  • banda69 30.06.2017 12:39
    Highlight No words.

    Ausser: Wäre Trump Schweizer, wäre er in der SVP.
    103 36 Melden
  • Thinktank 30.06.2017 12:37
    Highlight Trump ist ehrlich und direkt, das wollen die Wähler. Sie haben genug von inhaltsleeren, rhetorisch perfekten Platitüden, die sie dauernd von ihren Volksvertretern hören. Nur weil man eine Frau beleidigt, ist das nicht automatisch Frauenfeindlich. Dass Männer Frauen gern ins Allerheiligste greifen, macht sie nicht zu Frauenfeinden, sondern eher zu Frauenliebhabern, nicht?
    25 222 Melden
    • darkgamer 30.06.2017 12:50
      Highlight Ein Pädophiler greift Kindern auch gern ins Allerheiligste. Sind das jetzt für dich Kinderliebhaber die du bei jeder Aktion zu verteidigen versuchst?
      154 12 Melden
    • Schweizer Bünzli 30.06.2017 12:51
      Highlight Direkt ist er, ja. Wenn er ehrlich ist, dann sind alle ehrlich, oder ich kann auf seine Ehrlichkeit verzichten.

      Den Rest über die Frauen lasse ich wohl besser mal unkommentiert, ich könnte sonst noch unhöflich werden.
      110 5 Melden
    • Saltimbanca 30.06.2017 12:51
      Highlight Deine Denkweise in der heutigen Zeit bereitet mir grosse Sorgen. Wie es aussieht kannst du dir absolut nicht vorstellen wie grässlich es ist, sexuell belästigt zu werden. Ein solcher Akt ist immer auch eine Hersbwürdigung und zeugt von Respektlosigkeit. Ich bitte dich inständig, nochmals über die Büecher zu gehen, du hast doch bestimmt Töchter oder Schwestern oder Nichten.
      122 6 Melden
    • arriving somewhere but not here 30.06.2017 12:55
      Highlight Lass mich nachdenken...🤔 ... Nein.
      61 5 Melden
    • 90er 30.06.2017 13:02
      Highlight ui ui ui Thinktank mit deinen Aussagen würde ich aufpassen!
      Klar ist man wenn man eine Frau beleidigt nicht direkt Frauenfeindlich, aber so wie es Trump im besagten Video formuliert ist es ganz eindeutig Frauenfeindlich und sexistisch.
      Und zum Thema Frauenlieberhabern, was sind den deiner Meinung Männer die eine Frau vergewaltigen? Auch nur Frauenliebhaber? Think about it!
      87 9 Melden
    • o.o 30.06.2017 13:07
      Highlight Auch als Mann wird man ungefragt von Frauen angefasst und das nicht zu knapp.
      11 87 Melden
    • Fly Baby 30.06.2017 13:07
      Highlight Ich würde dir gerne mal ins Allerheiligste greifen und richtig fest zudrücken. Was meinst du, hälst du hin?
      59 6 Melden
    • Asmodeus 30.06.2017 13:12
      Highlight Er ist zwar direkt, aber nicht ehrlich.

      Wäre er ehrlich, dann wäre der Sumpf trocken gelegt und nicht seine ganze Beratersippschaft voll mit sich selbst bereichernden Wirtschaftsnasen.

      Trump IST der Sumpf.
      75 4 Melden
    • Menel 30.06.2017 13:13
      Highlight Man ist Liebhaber von Dingen, Frauen sind aber keine Dinge. Ich glaube, da liegt bei ein paar Männern der Denkfehler.
      67 10 Melden
    • o.o 30.06.2017 13:16
      Highlight Komisch, diese Doppelmoral. Schlimm ists nur wenn eine Frau das Opfer ist.
      11 84 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 30.06.2017 13:23
      Highlight Ein klassischer thinktank. Ich schmeiss mich weg😂.
      so viel unsinn in einem Kommentar😂😂
      61 4 Melden
    • 90er 30.06.2017 13:23
      Highlight @o.o
      Ja es gibt auch Frauen die sich an Männer vergreifen und das ist genau so ein Nogo wie umgekehrt!
      Aber darum ging es in der ganzen Diskussion hier garnicht. Und es ist für mich eher ein Rechfertigungsverhalten um Trumps Taten als weniger schlimm darzustellen als sie eigentlich sind.
      44 4 Melden
    • Asmodeus 30.06.2017 13:25
      Highlight Thinktank ist vermutlich die Art von Person die jährlich 20 Mal mit dem Flugzeug fliegt, weil die Leibesvisitation die einzige Form von Sexualleben ist, die er hat.
      74 2 Melden
    • ujay 30.06.2017 13:26
      Highlight Da kommt ein Dummplauderer daher und Thinktank verwechselt das mit ehrlich. Den Rest deiner Aussage mag ich gar nicht erst kommentieren. Ist mir zu Duemmlich.
      51 2 Melden
    • Schweizer Bünzli 30.06.2017 13:44
      Highlight @o.o

      Doppelmoral? Wer sagt denn, dass es nicht schlimm sei, wenn ein Mann oder ein Kind das Opfer ist? Hat das jemand hier geschrieben?

      «Auch als Mann wird man ungefragt von Frauen angefasst und das nicht zu knapp.»

      Nun, ich selbst bin bisher nur von Männern ungefragt angefasst worden, und das übrigens nicht zu knapp. Ich bin selbst einer, und erlebt habe ich das im Militär, aber nicht nur dort.

      Aber klar, wenn eine Frau einen Mann ungefragt anfasst, dann ist das natürlich genau so verwerflich, wie umgekehrt.

      Die Blitze hast wohl erhalten, weil Du offensichtlich vom Thema ablenkst.
      44 2 Melden
    • o.o 30.06.2017 13:52
      Highlight Die Blitze sind mir scheissegal.
      8 52 Melden
    • Moelal 30.06.2017 13:53
      Highlight Direkt ist oft einfach dumm! Direktheit reflektiert oft das Unvermögen weiter zu denken, als die nächsten 30 Sekunden. Dies ist garantiert kein Zeichen von Intelligenz.

      Es ist wirklich erstaunlich, dass sich Zrump alle Dummheiten und kranken Sprüche leisten kann und es immer noch Leute gibt, die diese idiotischen Aussagen noch unterstützen.

      Fake brains
      32 5 Melden
    • karima 30.06.2017 14:22
      Highlight @Thinktank denk noch x ganz gut über deine worte nach.

      frag dich dabei: ist es ein frauenliebhaber der meiner tochter oder frau einfach so zwischen die beine greift?

      naja.. sehr wahrscheinlich kommst du dann auf den selben nenner wie alle hier...
      27 2 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 30.06.2017 14:41
      Highlight Wenn ich thinktank wäre, würde ich mich ja anti-think tank nennen. Macht mehr sinn😂
      24 3 Melden
    • peeti 30.06.2017 14:45
      Highlight "Nur weil man eine Frau beleidigt, ist das nicht automatisch Frauenfeindlich"

      - Ja, aber Trump beleidigt die Frau aufgrund ihres Aussehens. Und DAS ist frauenfeindlich, da sie dadurch wie so oft auf ihr Aussehen reduziert werden.
      25 2 Melden
    • tagomago 30.06.2017 14:49
      Highlight Seid gnädig mit Thinktank. Auf 20min hätte er über 1000 Likes!
      42 3 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 30.06.2017 15:20
      Highlight @tagomago
      Wir sind gnädig😅 das ist doch genau das was er will. Uns aus unserer Filterblase holen und uns zeigen dass die Realität anders aussieht.
      7 2 Melden
    • Pisti 30.06.2017 18:23
      Highlight Wer sich mit Botox voll pumpt, muss mit solchen Sprüchen rechnen. Die hiesige Presse macht sich ja auch gerne über Trumps Haarpracht oder seine Hände lustig. Das wiederrum scheint ok zu sein. Ihr merkt nicht mal selbst, was für Doppelstandarts ihr anwendet.
      7 10 Melden
    • karima 30.06.2017 23:41
      Highlight @pisti

      der unterschied ist:

      sie ist journalistin / moderatorin

      er ist präsident

      ....
      3 3 Melden
  • Herbert Anneler 30.06.2017 12:23
    Highlight Bin Trump dankbar: Er gibt der abscheulichen, gierigen, niederträchtigen und dummen Seite der USA ein Gesicht und macht sie fassbar. Das bereitet auch dem anständigen Amerika den Boden.
    86 8 Melden
    • karima 30.06.2017 14:24
      Highlight potz blitz jetzt hast dus amerika aber gegeben...

      5 31 Melden
  • urano 30.06.2017 12:18
    Highlight ein Prolet als Staatsmann - das hat noch nie funktioniert - die Stammtischpolitiker werden sich dem nächsten grossen Laferi anhängen
    58 14 Melden
  • Loe 30.06.2017 12:16
    Highlight Schlussendlich wird der Tweet absolut keine Konsequenzen haben. Die Steuerreform wird auch den weibl. Repuplikanern wichtiger sein als Trump eine reinzuwaschen.
    Schön konnte man wieder den täglichen Trump bericht raushauen (ich selber halte auch sehr wenig von ihn), aber am Ende des Tages wird er wohl mehr Erfolge verbuchen können als vorherige Präsidenten, welche kaum ein Versprechen umsetzten konnten. Koste es was es wolle, dem Proletariat gefällt es.
    42 31 Melden
    • es isch wies isch 30.06.2017 12:37
      Highlight Leider ist festzustellen, dass Mr Trump fester im Sattel sitzt, je mehr sich Medien, Geheimdienste und Abgeordnete gegen ihn stellen.
      Eine FB Bekanntschaft aus den USA hat das wie folgt auf ihrer Seite geschrieben:

      "Seit Präsident Carter habe ich alle Präsidenten in den USA erlebt und noch bei keinem wurde von allen Seiten gegen ihn gearbeitet, kaum war er im Amt. Lasst ihn endlich seine Arbeit tun".

      Dass Mr Trump sich selber zu oft im Ton vergreift 'vergisst' sie (und mit ihr scheinbar viele Amerikaner) gefliessentlich. Ich wage zu behaupten, dass Mr Trump 2020 wieder gewählt wird.
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    • Sir Affe 30.06.2017 13:01
      Highlight Ja, lasst ihn machen.. Der kriegt ja nicht mal mit Mehrheiten in beiden Kammern ein Gesetz durch.. Und ab 2018 sind dann auch die Mehrheiten geschichte.
      Von wegen Obama: Obamacare, Studentendarlehen, Atomabkommen mit Iran uswusf.. Sowas kriegen die Reps nicht auf die Reihe.
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Das ist der Mann, der Trumps Twitter-Konto abgestellt hat

Der Deutsche Bahtiyar Duysak hat Anfang November den Twitter-Account von Trump Minuten deaktiviert. Jetzt äussert er sich erstmals in einem Interview. 

Ganze 11 Minuten war der Twitter-Account von US-Donald Trump am 2. November offline, weil ihm ein Twitter-Angestellter den Stecker gezogen hatte. Das Internet feierte den damals noch unbekannten Mitarbeiter als Helden, der den Nobelpreis verdient habe. 

Jetzt ist bekannt, wer dem US-Präsidenten seinen Twitter-Account deaktiviert hatte. In einem Interview mit TechCrunch outet sich Bahtiyar Duysak, ein Deutscher mit türkischen Wurzeln, als Trump-Blocker.

Aber wie konnte Duysak dem mächtigsten …

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