Wirtschaft

Näher bei der Wirklichkeit als einem lieb sein kann: Alec Baldwin als durchgeknallte Trump-Karikatur. Bild: AP/NBC

Ist Trump verrückt? Und wenn ja: Wie kann er gefeuert werden?

Nach der überraschenden Entlassung des FBI-Direktors James Comey stellt sich erneut die Frage nach dem Geisteszustand des 45. US-Präsidenten. Es gibt zwei Möglichkeiten, ihn aus dem Weissen Haus zu entfernen.

10.05.17, 11:26 10.05.17, 15:56

Nicht nur die Tatsache, dass Donald Trump den FBI-Direktor völlig überraschend gefeuert hat, sondern die Art und Weise erregt die Gemüter der Amerikaner. Wenige Tage zuvor hatte er James Comey in einem Tweet noch ausdrücklich für seinen Mut bewundert und sich bei ihm bedankt, dass er ihn nicht persönlich in Verbindung mit der Untersuchung über die Machenschaften des russischen Geheimdienstes gebracht habe.  

«Sind Trumps Lügen eine politische Strategie oder ein Zeichen für ein psychisches Problem?

Thomas Friedman

Einmal mehr stellt sich die Frage: Hat Trump ein ernsthaftes psychisches Problem? Die Frage ist keineswegs rhetorisch zu verstehen. Immerhin haben mehr als 50'000 professionell mit Psychiatrie beschäftigte Menschen eine Petition unterzeichnet, in der steht, dass Trump «zu geisteskrank sei, um die Pflichten eines Präsidenten erfüllen zu können und deshalb von seinem Amt entfernt» werden müsse.  

Harvard-Professor warnt vor Trump

Unter den Unterzeichnern finden sich Top-Psychiater wie der Harvard-Professor Lance Dodes. Er macht darauf aufmerksam, dass Trump vollkommen kritikunfähig sei und sich nur mit Jasagern umgebe, die ihn von der Realität abschirmen. «Wenn man einen Präsidenten hat, der jedes Mal in eine paranoide Wut gerät, wenn er angegriffen wird, dann ist das die Art und Weise, wie man einen Krieg beginnt», warnt Dodes.  

Es braucht keine Ferndiagnose eines Psychiaters, um ernsthafte Zweifel an Trumps Geisteszustand zu haben. «New York Times»- Kolumnist Thomas Friedman hat kürzlich eine Reihe von politischen Aktionen dafür aufgezählt. Trumps abrupte Kehrtwendungen bezüglich China, seine krankhaften und unnötigen Lügen, seine Bewunderung für Diktatoren: «Ist das eine politische Strategie oder ein Zeichen für ein psychisches Problem? Ich habe keine Ahnung», so Friedman.  

Fast täglich wird gegen Trump protestiert. Bild: ANDY RAIN/EPA/KEYSTONE

Was also, wenn Trump tatsächlich einen Sprung in der Schüssel haben sollte? Dieser Frage ist Evan Osnos im Magazin «The New Yorker» nachgegangen. Hier ist seine Antwort. Nach dem Mord an John F. Kennedy stellte sich die Frage: Was, wenn der Präsident überlebt hätte, aber nie mehr richtig aus einem Koma erwacht wäre?  

Das 25. Amendment

Damals hätte es keine verfassungsmässige Möglichkeit gegeben, ihn aus seinem Amt zu entfernen. 1967 wurde deshalb das 25. Amendment (Zusatz) zur Verfassung geschaffen. Es besagt, dass ein Präsident entlassen werden kann, «wenn er nicht mehr in der Lage ist, seine Pflichten zu erfüllen». Die Beurteilung obliegt dem Vize-Präsidenten und der Mehrheit der Kabinetts-Mitglieder, unterstützt von einem professionellen Team.    

Sollte sich der Präsident gegen seine Entlassung zur Wehr setzen, dann hat der Kongress drei Wochen Zeit darüber zu befinden. Für eine Entlassung braucht es eine Zwei-Drittel-Mehrheit. Der Entscheid ist nicht anfechtbar.  

Rund die Hälfte der US-Präsidenten waren zeitweilig psychisch angeschlagen

Die Wahrscheinlichkeit, dass das 25. Amendment tatsächlich angewandt wird, ist grösser als erwartet. Im Jahr 2006 haben Psychiater der Duke University eine Studie veröffentlicht, die zum Schluss kommt, dass rund die Hälfte aller amerikanischen Präsidenten zu einem Zeitpunkt psychisch angeschlagen waren.  

Zeigte schon im Amt Anzeichen von Alzheimer: Ronald Reagan. Bild: Nick Ut/AP/KEYSTONE

Ein bekanntes Beispiel ist Ronald Reagan. Er verstarb an Alzheimer. Erste Anzeichen davon waren schon erkenntlich, als er noch im Weissen Haus war. Sein Stabschef Howard H. Baker alarmierte deshalb das Kabinett. Eine ausgewählte Gruppe beschloss darauf, Reagan anlässlich eines Diners genau zu beobachten. An diesem Abend war der Präsident jedoch in bester Form, das Verfahren wurde eingestellt.  

Was braucht es für ein Impeachment?

Die zweite Art, einen Präsidenten aus dem Oval Office zu entfernen, ist das Impeachment. Dabei handelt es sich formal um einen juristischen Prozess, doch tatsächlich geht es um eine politische Abrechnung. Bei einem Impeachment muss das Abgeordnetenhaus – das amerikanische Pendant zum Nationalrat – beschliessen, ein solches Verfahren einzuleiten. Der Senat – das amerikanische Pendant zum Ständerat – muss schliesslich einem Impeachment zustimmen, ebenfalls mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit.

Gründe für ein Impeachment hat Trump schon zuhauf geliefert: die leidige Sache mit dem russischen Geheimdienst, die Vermischung von privaten und staatlichen Interessen, die Weigerung, seine Steuern offen zu legen, die unbewiesenen Anschuldigungen an seinen Vorgänger Barack Obama, um nur die offensichtlichsten zu nennen.  

2018 könnte es eng für Trump werden

Trotzdem ist ein Impeachment vorläufig noch wenig wahrscheinlich. Das von den Republikanern beherrschte Abgeordnetenhaus wird sich hüten, den Präsidenten stürzen zu wollen. Doch das kann sich ändern. Sollten die Republikaner bei den Zwischenwahlen im nächsten Jahr die Mehrheit verlieren – ein durchaus realistisches Szenario – dann werden die Demokraten sofort ein Impeachment einleiten – und die Republikaner hätten dann wenig Grund, sich dagegen zu stemmen.

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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68Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DDuck37D 11.05.2017 20:00
    Highlight Daniel
    11.05.2017 19;53
    Die Mehrheit der Bevölkerung auf diesem Planeten ist immer noch traumatisiert, dass Trump gewonnen hat. Von daher wird er überall negativ thematisiert. Mit Trump haben wir einen US-Präsidenten, der die Industrie etc. fördert und dadurch Arbeitsplätze schafft. Zudem hat er beste Connections zu den UDSSR sowie Asien.
    1 9 Melden
  • rodolofo 11.05.2017 07:14
    Highlight Oft (oder ev. sogar meistens) ist es so, dass die "Zu Guten" mit einem "Burn out" in einer Psychiatrischen Klinik landen, weil sie immer versuchten, die ständig steigenden Erwartungen im Betrieb, in der Familie und im Freundes- und Bekanntenkreis zu erfüllen...
    Diejenigen aber, die sich als Sklavenhalter und Sklaventreiber immer neue Anforderungen ausdenken und diese als verwöhnte Kundschaft auch einfordern, sitzen meistens am längeren Hebel.
    Das Königliche Verhalten wurde im Kapitalismus demokratisiert mit dem Motto "Der Kunde ist König!".
    Wer aber arbeitet noch, wenn alle Könige sein wollen?
    6 1 Melden
  • MarcoSalander 10.05.2017 17:59
    Highlight Das Kündigungsschreiben ist überlegter formuliert, als viele es Trump zutrauen würden. Mit dem Satz "while I greatly appreciate you informing me, on three separate occasions, that I AM NOT UNDER INVESTIGATION, I concur with the judgement of the Department of Justice that you are not able to effectively lead the Bureau" kann er jegliche Anschuldigung entweichen, er habe Comey wegen einer laufenden Investigation gegen ihn rausgeworfen. Es wurde absichtlich hineingefügt. Somit bleiben Vorwürfe eben Vorwürfe, und entwickeln sich nicht zu einem Prozess.
    8 11 Melden
    • Sophia 10.05.2017 20:31
      Highlight Verrückte können sehr intelligent sein! Was er wörtlich schreibt zum Fall, hat er sich schreiben lassen, daher ist das im Einzelfall völlig unerheblich. Er verstösst tagtäglich gegen die Verfassung, und daher muss ein Impeachment Verfahren eigeleitet werden und es wird auch so kommen. Trump macht aus dem Amt ein Geschäft für seine Ganze Familie, ist im Ausland verschuldet und unterhält persönliche Beziehungen zu Mödern (Duerte) und Kriminellen (in Dubai und Aserbaitschan u. a.) , das dürfte wohl reichen! Das alles ist laut Verfassung nicht erlaubt.
      16 5 Melden
    • Klangkartoffel 11.05.2017 00:13
      Highlight Als ob er das geschrieben hätte. Er hat dutzende von Leuten die ihm das Zeugs aufsetzen und er kritzelt dann seine Unterschrift drunter.
      14 1 Melden
    • Dirk Leinher 13.05.2017 12:12
      Highlight Dieses Statement in der Kündigung kann auch etwas ganz anderes implizieren. Comey war gar nicht berechtigt darüber Aussagen zu machen, ob gegen Trump ermittelt wird oder nicht. Daher ist Comeys dreimalige Verneinung auf die Frage in sich selbst vielleicht die wesentliche Berechtigung, Comey als inkompetent und unfähig zu bezeichnen. Wenn es so ist hat Trump ihm eine geniale Falle aufgestellt in die Comey wie ein tollwütiger Fuchs hineintrat.
      0 0 Melden
  • pedrinho 10.05.2017 15:56
    Highlight zitat
    "Alle Genialität der Aufmachung der Propaganda wird zu keinem Erfolg führen, wenn nicht ein fundamentaler Grundsatz immer gleich scharf berücksichtigt wird. Sie hat sich auf wenig zu beschränken und dieses ewig zu wiederholen. Die Beharrlichkeit ist hier wie bei so vielem auf der Welt die erste und wichtigste Voraussetzung zum Erfolg."
    /zitat
    7 2 Melden
  • zombie woof 10.05.2017 15:53
    Highlight Dass Trump einen formvollendeten Dachschaden hat, ist nicht erst seite heute bekannt, sondern seit Jahren. Was mir eher zu denken gibt, sind die Millionen von Wählern welche das nicht gemerkt haben oder, noch schlimmer, bewusst ignoriert haben.
    70 20 Melden
    • Maett 10.05.2017 16:19
      Highlight @zombie woof: naja, Menschen mit derartigem Machtstreben haben generell einen an der Waffel, das traf auch auf Clinton zu.

      Ich finde nicht, dass man das auf die Wähler Trumps abwälzen muss, schliesslich trifft das die Wähler beider Kandidaten (und mehr Auswahl gab's ja nicht).
      24 29 Melden
    • Walter Sobchak 10.05.2017 18:27
      Highlight ... und ganz ehrlich: Comey hat nie einen kompetenten Eindruck gemacht. Er ist eine Fehlbesetzung aus der Obama-Zeit. Allfällige Ermittlungen in der causa Russland scheitern hoffentlich nicht an einer einzigen Person! Somit längst überfällige Entlassung. Verstehe den Aufruhr nicht.
      11 27 Melden
    • rodolofo 11.05.2017 08:09
      Highlight Anders als in der Türkei wurde bei den US-Amerikanischen Wahlen nicht "getürkt".
      Das heisst, wir müssen davon ausgehen, dass über die Hälfte der US-Amerikanischen Bevölkerung aus frei herumlaufenden Fällen für die Psychiatrie besteht.
      Da Obama-Care abgeschafft wird, ist auch nicht zu erwarten, dass sich noch irgendjemand von denen behandeln lässt und eine Therapie durchmacht.
      Was aber kosten selbstverantwortliche Verrückte eine Gesellschaft?
      Sehr viel, und auf demokratischem Wege lässt es sich auch nicht mehr ändern.
      Ich überlege mir, nur noch mit US-Amerikanischen NGO's Beziehungen zu haben.
      3 3 Melden
  • acove 10.05.2017 15:49
    Highlight nun hat es DumpTrump endgültig erwischt und es erklärt sich somit von selbst, wieso er diesen Namen trägt
    20 16 Melden
  • Thinkdeeper 10.05.2017 15:18
    Highlight Wiederum einen Grund mehr die Rechte von Angestellte zu stärken. Das Entlassungs-schreiben und Begründung sind unterste Schublade und klares Mobbing. Typisch für korrupte Dealmaker. Hoffentlich geht er vor Gericht und klagt auf unfaire Entlassung.
    2 Jahreslöhne als Strafzahlung zu Lasten der Steuerzahler.
    Die haben Trump ja gewählt.
    20 19 Melden
  • Gelöschter Benutzer 10.05.2017 15:04
    Highlight Ist Trump verrückt? Ist die Erde rund? Ist das Eigelb gelb? Fragen über Fragen...
    46 6 Melden
  • Dong 10.05.2017 14:28
    Highlight Die wahrscheinlichste Erklärung ist aber wohl, dass er ihn einfach durch einen loyalen, eigenen Nachfolger ersetzen lassen will.
    Macht man im Management ja auch so, unabhängig vom Geisteszustand.
    31 8 Melden
  • pedrinho 10.05.2017 13:54
    Highlight "........dass rund die Hälfte aller amerikanischen Präsidenten zu einem Zeitpunkt psychisch angeschlagen waren."

    halte ich fuer stark untertrieben und das gilt nicht nur fuer amerikanische praesidenten, muss irgendwie mit der politischen kaste im zusammenhang stehen.
    32 8 Melden
    • Heinz Nacht 10.05.2017 14:51
      Highlight Ohne Paranoia und grundsätzlichen Hass politisch tätigen Menschen gegenüber besehen, hat es wohl eher mit der Belastung des Amtes zu tun.
      16 6 Melden
    • Sophia 10.05.2017 20:37
      Highlight Oje Heinz, bist wohl in einer Burnoutkrise! Der Trump war doch schon durchgedreht, als er noch kein Päsident war. Belastung des Amtes, ist vielleicht Entschuldigung für's Kranksein aber nicht für's Bescheuert sein.
      9 4 Melden
    • Heinz Nacht 10.05.2017 21:15
      Highlight Ja, Sophia, das sehe ich auch so. Die Aussage von pedrinho bezieht sich aber nicht nur auf Trump...
      9 0 Melden
  • Bruno S. 88 10.05.2017 13:08
    Highlight Passend zum Thema kann ich dieses Youtube Video empfehlen. Unbedingt anschauen!!
    Wer nach diesem Video behauptet dass Trump noch alle Tassen im Schrank hat, hat wohl selbst eine Störung :-D
    38 21 Melden
  • Ursus ZH 10.05.2017 13:07
    Highlight Da muss man nicht Psychiater sein um seinen Geisteszustand zu analysieren.
    51 16 Melden
    • skankhunt42 10.05.2017 13:42
      Highlight Nein. Im extremen Fällen kann auch ein Laie beurteilen, ob ein Mensch geisteskrank ist oder nicht. Es braucht ja auch keine Chirurgen, um einen gebrochenen Arm zu erkennen. Wenn es dann um präzise Diagnosen und Bwhandlungen geht, braucht es Fachpersonen/ Experten.
      31 7 Melden
    • atomschlaf 10.05.2017 13:48
      Highlight Ach nein? Warum denn nicht?
      16 24 Melden
  • Normi 10.05.2017 12:56
    Highlight Keine sorgen Trump wird bald die USA für ein jüngeres Land verlassen...
    144 19 Melden
    • Wiesopferd 10.05.2017 13:14
      Highlight Ich versteh die Blitzis gar nicht... der Kommentar war echt lustig :-)
      63 15 Melden
    • Normi 10.05.2017 16:46
      Highlight @Wiesopferd

      Vielen dank für Blumen 😊

      Es gibt wahrscheinlich welche die mögen mich halt nicht, dass ist aber nicht schlimm wen diese sich besser fühlen wenn sie mir blitze geben könnennehme ich diese gerne an 😄
      12 3 Melden
    • Gummibär 10.05.2017 17:32
      Highlight Und wir wissen auch, dass der Name des/der jüngeren mit "a" enden wird.
      Ivana, Marla, Kara, Melania, Czechoslovakia, U.S of America, Slovenia......
      Kunigunde und Azerbaijan kommen schon aus phonetischen Gründen nicht in Frage

      13 3 Melden
    • ElendesPack 10.05.2017 19:34
      Highlight Egal wie man zu Trump steht, ist der Kommentar wirklich lustig. Was gibts da zu blitzen oder zu motzen?
      8 4 Melden
    • jjjj 10.05.2017 20:06
      Highlight Malta?
      9 1 Melden
    • rodolofo 11.05.2017 08:19
      Highlight @ Wiesopferd
      Ganz einfach:
      Die Blitzer haben keinen Humor und sind entweder Rechtsextreme, oder Evangelikale.
      6 4 Melden
  • Majoras Maske 10.05.2017 12:32
    Highlight Erinnert auch an Erdogan. Auch dort begann die Justizsäuberung ursprünglich weil gegen den Erdogan-Clan wegen Korruptionsverdacht ermittelt wurde. Diktaturen entstehen nicht durch einen geheimen Plan, sondern aus Selbstschutz der Mächtigen und deren Drang, die Macht zu erhalten.
    105 9 Melden
  • herschweizer 10.05.2017 12:27
    Highlight Herr Köpfe... Der Trump ist ein Entertainer! Durch sein absurdes Getue wird doch schön von wichtigen Kernthemen abgelenkt. Vergessen? Amerikanisches Volk... Kardashians haben ja auch Erfolg 😂
    52 15 Melden
    • MacB 10.05.2017 13:02
      Highlight *Löpfe
      23 6 Melden
  • R. Schmid 10.05.2017 12:26
    Highlight Das Impeachment ist leider sehr unwahrscheinlich. Aber einen Sprung in der Schüssel hat er schon. Jedes Demokratische Volk hat seine Regierung die es verdient! Gefährliches Zenario für den Rest der Welt.
    41 12 Melden
  • blaubar 10.05.2017 12:25
    Highlight Ist Löpfe verrückt? Und wenn ja, wie kann er gefeuert werden?

    77 152 Melden
    • Wiesopferd 10.05.2017 13:16
      Highlight Ich hab lange gesucht, aber den Sinn in Deinem Kommentar leider nicht gefunden.
      66 29 Melden
    • Wehrli 10.05.2017 13:46
      Highlight blaub (ethanol) & bar jeder logik.

      blaubar
      15 15 Melden
    • bfm 10.05.2017 18:01
      Highlight Ich habe rund um die Diskussion zur unsäglichen Durchsetzungsinitiative keine präziseren Analysen und keine fundierteren Kommentare gelesen als die von P. Löpfe. Es ist klar, dass Rechtsausleger solche scharfen Denker hassen, welche die Spiele von ganz weit Rechtsaussen nicht nur durchschauen, sondern ihre Analysen auch noch in verständlicher Form den Lesern unterbreiten. Ich empfinde dies nur als Kompliment für Philipp Löpfe. Bitte weiter so!
      20 10 Melden
    • rodolofo 11.05.2017 08:21
      Highlight War das eine Rache-Aktion eines Putin-Fans?
      4 3 Melden
  • m. benedetti 10.05.2017 12:16
    Highlight Ich denke solange DT beim Golfen seinen Ball noch findet und in die richtige Richtung schiesst, kann nicht von Demenz ausgegangen werden. Und solange DT Präsident bleibt, kann sich auch Herrn Löpfe freuen, darf er doch regelmässig seinen Senf zum von ihm beinahe patologisch gehassten DT veräussern.
    31 109 Melden
    • TodosSomosSecondos 10.05.2017 13:36
      Highlight Es hat auch niemand behauptet, Trump wäre demenzkrank. Er hat eher etwas wie eine ziemlich gravierende narzisstische Persönlichkeitsstörung und leidet an Paranoia.. beides Dinge, die sich nicht gut mit der Kontrolle über Abschusscodes für Nuklearwaffen vertragen. Trump wird kein Jahr im Amt bleiben. Bei einer allfälligen Absetzung werden (Mike Pence, Paul Ryan oder Orin Hatch) nachrücken, welche die neoliberale Agenda der GOP bedeutend effektiver umsetzen werden als Trump insofern ist auch aus Sicht der GOP wenig gegen ein Impeachment oder 25. Amendment einzuwenden...
      22 7 Melden
    • äti 10.05.2017 17:10
      Highlight Seine Golfballs haben eine Chip (Ortung und ...).
      4 1 Melden
    • Zucchi 10.05.2017 17:57
      Highlight Ich frage mich immer wieder, was für eine psychische Störung wohl George W. Bush gehabt haben mag, dass er sich mit absoluten Psychopathen wie Rumsfeld und Cheney umgab und deren irrsinnigen Ratschlägen folgte? Da redet aber keiner mehr drüber, seltsamerweise.
      Bush hat nicht nur Kriege angezettelt, an denen wir uns heute noch die Köpfe abbeißen und deren Folgen absolutes Elend in den nahen Osten gebracht haben, sondern er hat auch kontinuierlich an der Zerstörung der Grundrechte in den USA selbst gearbeitet. Es war plötzlich legal, Menschen über Jahre einzusperren und zu foltern...
      14 2 Melden
    • Zucchi 10.05.2017 18:00
      Highlight ...ohne sie einem Ermittlungsrichter gegenübergestellt zu haben.
      Trump findet Fettnäpfchen, wie auch Obama und Bill Clinton, hat das Amt des Präsidenten der USA unterschätzt, aber das tun alle.
      Seit er gewählt wurde(!, nicht sich an die Macht geputscht hat), vergeht kein Tag, an dem er nicht von der deutschsprachigen Presse persönlich angegriffen und durch den Dreck gezogen wurde.
      Es wird Zeit, konstruktiv zu kritisieren. Heute kann man sagen, es ist nicht gut, dass er den FBI Chef geschasst hat.
      Daraus gleich einen Beweis für eine Psychose zu basteln ist niedrigstes Niveau.
      5 10 Melden
  • Libertas 10.05.2017 12:03
    Highlight Das sind wieder mal Löpfe Träumereien, wie sie jeden Monat mal auf watson erscheinen. Trump wird schön im Amt bleiben, mindestens bis zum Ende der ersten Amtszeit. Selbst wenn die Demokraten 2018 eine Mehrheit hätten, eine zwei Drittel Mehrheit werden sie mit Sicherheit nicht haben.
    49 79 Melden
  • NWO Schwanzus Longus 10.05.2017 11:57
    Highlight Deep State vs Oligarchie. Toller Machtkampf lol. Da gehts ganz sicher nicht um Demokratie, übrigens erinnert mich das Teilweise an den Untergang der Sowjetunion als sich Reformisten gegen Hardliner gegenüber standen. Wie aus ging wissen wir, die USA ist zudem noch hochverschuldet.
    38 31 Melden
  • super_silv 10.05.2017 11:54
    Highlight "dann werden die Demokraten sofort ein Impeachment einleiten" - ist das so oder nur eine Annahme von Herrn Löpfe?

    Ich denke die Demokrate hüten sich von ihrer Seite eine gewisse Linie zu überschreiten. Den ihre Ausgangslage für die nächste Wahl kann ja fast nicht besser sein. Also die 4 Jahre still durchhalten und den nächsten Präsidenten suchen.
    42 46 Melden
    • Mariolino 10.05.2017 15:19
      Highlight Ja, ich denke auch, dass es den Demokraten durchaus gelegen kommen kann, den Trumpelfanten bis zum Ende seiner ersten, letzten und einzigen Amtszeit wirken und wüten zu lassen. Sollte er nämlich, wie auch immer, ausfallen, würde Mike Pence nachrutschen. Ob dies der demokratischen causa in 2020 eine günstigere bieten würde? Wohl kaum. Und das wissen die demokratischen leader genau.
      7 4 Melden
    • rodolofo 11.05.2017 08:29
      Highlight Ist das eine Verelendungs-Theorie?
      Die Demokraten würden nach einer vollen Amtszeit mit Trump noch mehr Mühe haben, den "Laden" wieder aufzuräumen und zu reorganisieren, als mit der Obama-Regierung nach der Ära Bush.
      Möglicherweise würden sie sich sogar weigern, eine solche undankbare Aufgabe ein weiteres Mal zu übernehmen!
      Denn wir müssen davon ausgehen, dass dann die Republikaner wieder auf Sabotage schalten und alles blockieren würden, was die Demokraten machen wollen.
      Und die Wähler werden schnell vergessen haben, wer ihnen das alles eingebrockt hat und nach einem "Starken Mann" rufen...
      4 2 Melden
  • Genital Motors 10.05.2017 11:42
    Highlight Lasst ihn doch. Amerika ist nicht alles.
    29 55 Melden
    • K3tsch 10.05.2017 13:44
      Highlight Doch, eben leider schon.
      12 14 Melden
    • Mr. Malik 10.05.2017 14:25
      Highlight @genital
      Wiedereinmal bewundernswert, deine einsicht in die komplexen zusammenhänge der globalisierten welt.
      Ohne dich hätten wir glatt gedacht, dass amerika (usa) alles ist.
      Also alle lassen, weil alle nicht alles sind?
      Alles klar..
      15 4 Melden
    • Genital Motors 10.05.2017 14:43
      Highlight Wir haben genug spannende Sachen, welche in der Schweiz und um die Ecke passieren. immer diesen Fokus auf Amerika. Als ob es nichts anderes gäbe. ALs wäre die Schweiz mit ihren 26 Kantonen zu langweilig. Es gibt auch bei uns Skandale.
      5 17 Melden
    • Mr. Malik 10.05.2017 15:33
      Highlight @genital
      Wenns um umweltschutz und waffenexporte geht ist die schweiz zu klein um relevant zu sein, und auf die usa zeigen. Wenns darum geht von den auswüchsen rechtsnationaler politiker abzulenken, gerade gut genug und die usa unbedeutend?
      Praktisch
      Top logik..
      16 1 Melden
    • Genital Motors 10.05.2017 16:08
      Highlight Habe niemals gesagt, dass die Schweiz zu klein sei um aktiv eine Vorreiterrolle in entwaigen Problem zu übernehmen.
      Ich ärgere mich einfach, dass zum Teil reale regionale (Schweiz und Regionen) Probleme weniger gewichtet werden als, das, was auf der andere Seite des Teiches passiert. ( auch das soll seinen Platz haben)
      Als würde die Welt ohne Berichterstattung über Herrn Trump die Welt still stehen. tut sie aber nicht. sie dreht sich weiter, so oder so. Alle immer am jammern. ( ich auch)
      3 7 Melden
  • blaubar 10.05.2017 11:39
    Highlight Ich weiss nicht, ob es angebracht ist, dass die Medien Psychiater auf Distanz spielen. Aber heute ist ja jeder ein Experte... auch ohne genaues Wissen Urteile fällen ist in den Medien durchaus en vogue.
    78 48 Melden
    • EvilBetty 10.05.2017 12:24
      Highlight Nicht nur in den Medien 😂
      42 4 Melden
    • Firefly 10.05.2017 13:22
      Highlight Halten sie Trump für eine integere Persönlichkeit und wenn ja, warum?
      18 8 Melden
    • pedrinho 10.05.2017 13:59
      Highlight nun, wenn psychiatrie eine wissenschaft waere, koennte man vielleicht urteilen. So, wirds halt immer wieder gefuehlsausbrueche von "experten" hageln.
      7 12 Melden
    • äti 10.05.2017 17:14
      Highlight @blaubar, haha 'Aber heute ist ja jeder ein Experte...', ja genau, das bist auch und andere, auf einem anderen Gebiet.
      Keiner zu klein, Experte zu sein. :)
      6 3 Melden
    • rodolofo 11.05.2017 08:32
      Highlight Da wir alle mehr oder weniger als "psychisch gestört" angesehen werden könnten, können wir aufgrund eigener Erfahrungen (be-)urteilen.
      3 0 Melden
  • Taggart 10.05.2017 11:39
    Highlight Auch Menschen mit psychischer Beeinträchtigung gehören zu unserer Gesellschaft. Auch sie dürfen in der Politik vertreten sein. #diversity
    56 27 Melden
    • Cerulean 10.05.2017 12:29
      Highlight Absolut. Solange die Beeinträchtigung ihr Handeln nicht maßgeblich beeinflusst. Fraglich ist auch, ob man der Person dann gleich eine derartige Machtfülle zu Füßen legen will. Narzissmus, Unberechenbarkeit und Macht vertragen sich--das hat die Geschichte eindrücklich gezeigt--nicht wirklich. #diversity yes, aber #reason sollte dann doch auch noch vorhanden sein.
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    • Taggart 10.05.2017 12:39
      Highlight Danke für Deine Antwort. Kleine Ergänzung: Ich glaube, dass viele Menschen so hoch oben in Machtpositionen narzisstisch veranlagt sind. Und Unberechenbarkeit verstärkt die Macht sogar, siehe Kim Jong Un. Aber keine Angst, damit sage ich nicht, Trump sei ein guter oder gar vernünftiger Präsident. Im Rahmen seiner beschränkten Möglichkeiten tut er sein Möglichstes.
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    • Ursus ZH 10.05.2017 13:10
      Highlight Ja Taggart, auch Menschen mit psychischer Beeinträchtigung gehören zu unserer Gesellschaft. Aber wenn ein geistig Behinderter sich lustig macht über Behinderte, dann ist fertig lustig!
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    • Taggart 10.05.2017 14:10
      Highlight #freedomofspeech
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  • walsi 10.05.2017 11:39
    Highlight Angela Merkek hat schon mehreren Ministern, die unter Beschuss kamen, ihr vollstes Vertrauen ausgesprochen und sie kurze Zeit später trotzdem zu entlassen. Trotzdem zweifelt niemand an ihrem Verstand. Zu Guttenberg ist so ein Minster der Merkels Vertrauen genoss.
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    • Wiesopferd 10.05.2017 13:19
      Highlight Der Vergleich hinkt wie ein Kamel, dem man alle vier Beine zusammengebunden hat.
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Jetzt greift Trump das FBI frontal an

Der FBI-Vize ist zurückgetreten, das umstrittene Memo der Republikaner wird veröffentlicht: Der amerikanische Rechtsstaat ist in Gefahr.

Seit Monaten war FBI-Vize Andrew McCabe das Opfer von Twitter-Attacken aus dem Weissen Haus. Jetzt hat er die Schnauze voll und ist zurückgetreten. Am 18. März wäre er ohnehin pensioniert worden.

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