Wirtschaft
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Daumen hoch für Trumps Schwiegersohn Jared Kushner. Er soll die Verwaltung effizient machen.  Bild: SHAWN THEW/EPA/KEYSTONE

Trump – oder warum Unternehmer meist lausige Politiker sind

Viel Geld gleich viel Erfolg. Diese Gleichung mag in der Businesswelt stimmen. In einer Demokratie geht sie nicht auf. Im Gegenteil.

05.04.17, 10:27 06.04.17, 04:48


Einer der vielen Jobs, die Präsident Donald Trump seinem Schwiegersohn Jared Kushner übertragen hat, ist die Leitung des Komitees «White House Office of American Innovation». Konkret geht es darum, den riesigen Verwaltungsapparat effizienter und kostengünstiger zu machen. «Die Regierung sollte wie ein grossartiges amerikanisches Unternehmen geführt werden», umschreibt Kushner denn auch das Ziel des Komitees. Die Wahrscheinlichkeit, dass er scheitern wird, ist gross.  

«Wenn ein Immobilienhandel schiefläuft, dann findet man am nächsten Tag einen Dummen. In der Politik geht das nicht so einfach.»

«Economist»

Dass Trump auf die Fähigkeiten eines Unternehmers schwört, ist logisch. Als Immobilientycoon hat er es zu einem Milliardenvermögen gebracht – allerdings mit ein bisschen Starthilfe von seinem Vater –, und im Wahlkampf hat er seinen Wählerinnen und Wählern versprochen, dass selbst die komplexesten Probleme spielend leicht lösbar sind, wenn sie im richtigen, sprich unternehmerischen Geist angegangen werden.

Der junge Trump vor der Kunsteisbahn im New Yorker Central Park. Bild: Mario Suriani/AP/KEYSTONE

Als Beispiel führte er gerne die Kunsteisbahn im New Yorker Central Park an. Jahrelang hatte sich die Stadtverwaltung vergebens um eine Renovation bemüht. Dann bekam er Mitte der Achtzigerjahre den Auftrag und erledigte ihn innerhalb von sechs Monaten, ohne das Budget zu überschreiten und mit einem Bruchteil des vorher vergeudeten Geldes.  

Solche Anekdoten sind in der Businesswelt weit verbreitet und sehr beliebt. Sie beweisen das heiss geliebte Vorurteil von Managern und Unternehmern, wonach Politiker nicht nur korrupt und faul sind, sondern auch von Wirtschaft keine Ahnung haben und deshalb das Geld des geplagten Steuerzahlers verschleudern; vor allem die naiven linken Gutmenschen.  

Wenn nur das Geld zählt

Geld ist in diesen Kreisen ohnehin das Mass aller Dinge. Künstler, Wissenschaftler und Sportler werden geachtet, Einkommen und Vermögen sind letztlich der einzig wahre Massstab für den Erfolg. Trump hat sehr viel Geld, und er hat auch seinen Stab mit Superreichen vollgestopft. Eine kürzlich veröffentlichte Liste über die Vermögensverhältnisse im West Wing, dem Regierungstrakt des Weissen Hauses, brachte an den Tag, dass dort noch nie so Geld versammelt war wie unter Trump.  

Auch ausserhalb der Politik wirkte der Geld-Zauber. Die Business-Gemeinde reagierte euphorisch auf den Trump-Triumph, die Börsen boomten und die Unternehmer strahlten. Sowohl das Vertrauen der Konsumenten als auch der Einkaufsmanager erreichten neue Rekordwerte. Dabei hatte sich in der realen Wirtschaft nichts verändert. Allein die Tatsache, dass jetzt einer der ihren an der Macht ist, einer, der die Wirtschaft versteht, einer, der entscheiden kann und nicht ewig um den Brei herumbrabbelt, wirkte Wunder.  

«Die Regierung sollte nicht wie eine grossartiges Unternehmen geführt werden. Sie sollte wie eine grossartige Demokratie gelenkt werden. Das ist weit schwieriger.»

«Financial Times»

Jetzt folgt die Ernüchterung. Die ersten paar Monate sind ganz anders verlaufen als geplant. Trumps Muslim-Bann wurde von den Gerichten blockiert, seine Gesundheitsreform schaffte es nicht einmal bis zur Abstimmung im Abgeordnetenhaus. Der Präsident hat zwar jede Menge Dekrete erlassen, doch deren Wirkung ist eher symbolischer Natur. In Meinungsumfragen erzielt Trump wöchentlich neuste Tiefstwerte, und die Russen-Affäre ist noch längst nicht ausgestanden. Effizienz sieht anders aus.

«Mr Trump ist kaum der erste Unternehmer, der entdecken muss, dass Politik nach anderen Regeln funktioniert als die Geschäftswelt», stellt denn auch der «Economist» nüchtern fest. «Wenn ein Immobilienhandel schiefläuft, dann findet man am nächsten Tag einen Dummen. In der Politik geht das nicht so einfach.»  

Die Kunst des Kompromisses

Politik sieht oft nur einfach aus. Das amerikanische Zweiparteiensystem beispielsweise suggeriert, dass eine Mehrheit der Regierungspartei automatisch auch Mehrheiten im Parlament bedeutet. Das ist ein Irrtum. Auch in den USA gibt es die verschiedensten Fraktionen. Auf Schweizer Verhältnisse könnte man sagen, dass die Republikaner mehr oder weniger FDP und SVP vereinen, die Demokraten CVP, SP und Grüne.  

Bei der schmählichen Blamage in der Gesundheitsreform ist Trump nicht an den Demokraten, sondern an den Republikanern gescheitert. Er hat schlicht nicht erkannt, dass der erzkonservative Flügel, der so genannte Freedom Caucus, seinen Wünschen nicht folgen wollte – und er kein wirksames Drohmittel gegen sie hatte. Trump hätte, wie ein Schweizer Bundesrat, einen Kompromiss aushandeln müssen. Leider fehlt dieses Kapitel in seinem Bestseller «The Art of the Deal».    

Die Überheblichkeit der Ökonomen

Unternehmer und Ökonomen beklagen sich oft und laut über die wirtschaftliche Inkompetenz der Politiker. Das ist nicht völlig aus der Luft gegriffen. Doch das Gegenteil trifft leider ebenso oft zu: Es gibt kaum Menschen, die weniger von Politik verstehen als Unternehmer und Ökonomen. Das Desaster der ersten Trump-Wochen im Weissen Haus ist daher keine Überraschung. Es war ein Unfall, der darauf gewartet hat, zu passieren.  

Das bedeutet nicht, dass Unternehmer sich nicht in die Politik einmischen sollten. Sie sollten dies jedoch mit dem gebührenden Respekt tun. Die «Financial Times» bringt es auf den Punkt: «Einige der smartesten Menschen sind in der Geschäftswelt zuhause. Einige von ihnen verstehen es meisterhaft, eine Bürokratie zu managen. Sie können deshalb sehr viel Gutes bewirken, wenn sie ihre Dienste der Regierung zur Verfügung stellen. Trotzdem irrt sich Mr Kushner: Die Regierung sollte nicht wie ein grossartiges Unternehmen geführt werden. Sie sollte wie eine grossartige Demokratie gelenkt werden. Das ist weit schwieriger.»

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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121
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121Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Capitan 06.04.2017 14:18
    Highlight Man sollte nicht von Bundesrat Johann Schneider-Ammann auf alle schliessen, die von der Wirtschaft her in die Politik gelangten. Das könnte einen unnötig deprimieren.
    Ohnehin spielen Beruf und Bildung überhaupt keine Rolle bei der Ausübung eines politischen Amtes. Geeignet ist jede die keine Ambitionen hat, ausser vielleicht Ruhmsucht und Gier, und dazu schamlos lügen kann und bestenfalls auch noch hübsch und adrett aussehen. Mehr braucht es nun wirklich nicht.
    0 1 Melden
  • stamm 05.04.2017 22:29
    Highlight Drückt ganz fest mit dem Daumen drauf! Bei uns in der Schweiz läuft alles super! Fast nur kompetente Politiker, ausser diejenigen der SVP, die haben ja auch alle Kohle von ihrem Vater bekommen und nichts geleistet...JUSO an die Macht! Lassen wir uns überraschen...
    5 13 Melden
  • Firefly 05.04.2017 21:50
    Highlight Ja klar, in einem Privatunternehmen arbeitet das Volk, die Arbeitnehmer, für die Unternehmer. In der Politik ist es gerade umgekehrt, die Politiker arbeiten für das Volk und das Volk ist der Chef. Ein Politiker steht im Dienste des Volkes. Dieser Rollenwechsel ist für ein Unternehmer wohl schwierig zu vollziehen, wie Trump momentan gerade sehr gut beweist.
    9 2 Melden
    • Capitan 06.04.2017 14:21
      Highlight Du verstehst ganz und gar nicht, wie Politik tatsächlich funktioniert.
      Sonst würdest Du nicht behaupten können, dass ein Politiker dem Volk dient.
      0 2 Melden
    • Firefly 06.04.2017 17:24
      Highlight @Capitan Ich verstehe wie Politik funktionieren sollte, und dass wir heute meist unfähige Politiker haben, die ein Staat wie ein unternehmen führen wollen, das Volk bezirzen damit sie ihren eigenen Egotripp durchziehen können.
      2 0 Melden
    • Capitan 06.04.2017 19:48
      Highlight @firefly: Natürlich sollte es so sein, wie Du sagst. Nur so war es nie. Es fängt bei den Wahllisten der Pateien an und hört bei den Bundesratswahlen nicht auf: gewählt werden kann nur eine Vorauswahl von Kanditaten. Diese Vorauswahl garantiert, dass keine wahren Idealisten vom Volk gewählt werden, sondern nur willfährige Parteisoldaten. Tut das eine Partei nicht, dann drehen ihr die Geldgeber (Lobbies, Unternehmen) den Geldhahn zu oder verwehren ihr Karrieren in Unternehmen, oder in NGOs.
      In diesem Sinne gibt es keine Partei, die nicht korrupt ist. Darum ist es anders, als es sein sollte.
      0 0 Melden
    • Firefly 06.04.2017 21:10
      Highlight @Capitan Ach, in der Schweiz können wir uns noch glücklich schätzen, die Macht ist verteilt, dann gibts Parlament und Nationalrat... Nicht alle Bundesräte meinen man müsse die Schweiz wie ein Unternehmen führen... gegenüber anderen Demokratien kommt die Politik in der Schweiz dem Ideal wohl am nächsten. Ein grosser Nagativpunkt ist das unsägliche Lobbying. Lobbying sollte eigentlich verboten sein.
      2 0 Melden
  • Sisiphos 05.04.2017 19:16
    Highlight @kreuzritter: es ist (Du bist) einfach zu reizvoll. Du hast eine Menge Ideen und Meinungen, aber absolut keine Ahnung. Einige Desaster aus den ersten Wochen dessen, dessen Namen ich nicht nennen mag: Muslimban, Tod von Zivilisten inclusive Kindern und eines navi seals weil dumpfbacke krieg spielen wollte, Bau einer Pipeline durch eines der letzten Siouxgebiete (es gibt mehrere Verträge mit dem weissen Mann die ihnen diese Gebiete zusichern), die menschenverachtende Ansprache an die Witwe des NAVI Seals - man sah, dass es ihr den Atem raubte. Kohleabbau, obwohl die USA längst autark sind. Mehr?
    10 3 Melden
  • Boogie Lakeland 05.04.2017 17:08
    Highlight Schön spricht man mal darüber, predige isch schon seit Monaten.
    Sonst wäre ja logischerweise jeder gute Politiker ein guter Unternehmer
    11 4 Melden
    • Capitan 06.04.2017 14:22
      Highlight Es gibt keine guten Unternehmer. Es gibt nur welche, die haben gerade Glück.
      2 0 Melden
  • blueberry muffin 05.04.2017 15:15
    Highlight Man muss dem jedoch entgegensetzen das Trump nie ein erfolgreicher Unternehmer war. Er hat das Geld seines Vaters vorallem verschleudert und hat bereits 5 Firmen Konkurse hinter sich.

    Er ist der typische "Bonzensöhnchen" Unternehmer, der zuviel Geld von den Eltern bekam und das Geld dann schlau in einen Nobelclub investiert. Die Medien feiern ihn dann als Unternehmer auch wenn das Bonzensöhnchen meist keine Gewinne einbringt.

    Auch Trump wäre massiv reicher hätte er sein Geld einfach in ein 0815 Aktienpaket angelegt. Welcher Milliardär würde übrigens fake schulen eröffnen?
    33 7 Melden
    • mbr72 06.04.2017 06:32
      Highlight true words!
      6 0 Melden
  • alessandro 05.04.2017 13:35
    Highlight Eine Firma schaut nur für sich. Die Politik schaut für ein Volk. Schon nur der Fakt, dass man in einer Demokratie keinen entlassen kann, sollte doch irgendwie eine andere Denkweise zur Angehung der anstehenden Probleme führen, oder nicht? Aber wenn man in der Art und Weise Business gemacht hat wie Trump in der Vergangenheit, dann ist mir auch klar, warum Lernprozesse nur über Scheitern funktionieren.
    29 8 Melden
  • solo31 05.04.2017 12:39
    Highlight Unternehmer sind schlechte Politiker weil sie keine Kompromisse eingehen können? Ist irgendwie das einzige was ich aus diesem inhaltslosen Text herauslesen konnte. Wieder mal Trump Bashing ohne relevante/interessante Meldungen, wie unerwartet ¯\_(ツ)_/¯
    25 69 Melden
    • blueberry muffin 05.04.2017 12:59
      Highlight Also bist du von Trump überzeugt, obwohl er noch nichts geleistet hat?

      Komisch, dabei schreibst du besser als er.
      35 17 Melden
    • Amadeus 05.04.2017 13:21
      Highlight @solo31
      So unterscheiden sich die Wahrnehmungen. Ich fand die Beleuchtung der unterschiedlichen Dynamiken (politisch und ökonomisch) und deren (Miss-)Verständnis im Kontext von Trumps Weltanschauung durchaus interessant.
      34 11 Melden
    • _kokolorix 05.04.2017 18:21
      Highlight Wahrscheinlich hast du den Text nicht mal gelesen.
      Als Unternehmer hast du alle Macht der Welt um deine Untergebenen zu zwingen die Dinge so zu tun wie du es für richtig befindest.
      In der Politik kannst du zwar deine Mitarbeiter treten aber die Parlamentarier welche deine Gesetzte und Handlungsweise bestimmen, sind völlig unabhängig von dir. Die musst du überzeugen, sonst läuft gar nichts.
      Das steht zusammengefasst in obigem Text.
      Was das mit Trump bashing zu tun hat ist mir nicht klar. Trump basht sich mit seiner Unfähigkeit selber das muss niemand anderes tun
      20 2 Melden
  • DerTaran 05.04.2017 12:35
    Highlight Ein Unternehmen ist immer auch eine Diktatur (oft eine wohlwollende) und China ist wohl ein Staat, der wie ein Unternehmen gefürt wird. Das kann schon gut gehen, aber wollen wir wirklich auf Demokratie verzichten? Ich jedenfalls nicht.
    53 5 Melden
    • Ville_16 05.04.2017 14:40
      Highlight @DerTaran Wo sehen Sie heute noch Demokratie?
      8 21 Melden
    • _kokolorix 05.04.2017 18:26
      Highlight @ville
      Überall, man muss sie nur sehen wollen.
      Demokratie heisst doch nicht, dass​ alles so läuft wie ich es will, sondern so wie die Mehrheit es will, und 50.3% von der Hälfte ist nun mal eine Zufallsmehrheit an einer Abstimmung, mehr nicht.
      11 4 Melden
    • Ville_16 06.04.2017 14:38
      Highlight @kokolorix sie Scherzkeks, der Begriff Zufallsmehrheit bringt den Fakt auch rüber. Es ist eine Mehrheit.
      1 1 Melden
    • DerTaran 06.04.2017 19:22
      Highlight Es geht nicht darum ob die Mehrheit recht hat, es geht darum, dass sie entscheidet, was sie für das Richtige hält. Weil es oft keine eine Wahrheit gibt (nein auch Marx nicht), muss jemand entscheiden und dann will ich lieber, dass das demokratisch durch Abstimmung oder auch durch ein gewähltes Parlament passiert, als durch einen Besserwisser der das Gefühl hat über allen zu stehen.
      Versteh mich nicht falsch, ich weiss auch alles besser, aber das gibt mir nicht das Recht zu bestimmen wo es lang geht. Zumal nicht alle Besserwisser das gleiche besser wissen.
      Demokratie sorgt für Legitimation!
      0 0 Melden
  • Ohniznachtisbett 05.04.2017 11:50
    Highlight Stimme zu, dass ein Land nicht wie eine Firma geführt werden sollte. Nur, dass Unternehmer keine Ahnung von Politik haben, würde ich bezweifeln. Gerade wir in der Schweiz haben eine Tradition mit Unternehmern in der Politik, was auch gut ist.
    39 16 Melden
    • michiOW 05.04.2017 12:57
      Highlight Hier gibt es aber auch ein anderes System. Parlamentarier und Bundesräte haben Macht, aber niemand hat hier eine Vergleichbare wie Trump ennet des Teichs.

      Also bitte nicht vergleichen.
      17 8 Melden
    • Sisiphos 05.04.2017 14:16
      Highlight Jo, mir wüsset wos lang goht in dr schwiz. Mir händ de bescht Blocher weltwiit. Gott sei dank au de einzig ond dä stirbt wie alli andere reaktionär demnächst hoffentlig us. Was tröstlich isch, isch dass mer au a Jean Ziegler in der Schwiz hätt. Do chönd me denn wirklich stolz si
      6 11 Melden
    • Ohniznachtisbett 05.04.2017 16:09
      Highlight Blocher ist doch bei weitem nicht der einzige Unternehmer in der Schweizer Politik... Schneider-Ammann, Badran, Martullo, Gmür um nur 4 aus 4 verschiedenen Parteien zu nennen...
      8 1 Melden
    • _kokolorix 05.04.2017 18:31
      Highlight Aber als Exekutivpolitiker sind Unternehmer eher dünn gesät. Blocher hat als Bundesrat wie der Trump agiert und wurde daher von seinen Chefs, den Parlamentariern, abgewählt. Diesen Mechanismus hat er bis heute nicht verstanden. Als Bundesrat musst du die Aufträge des Parlaments erledigen. Wenn du deinen Vorgesetzten ständig ans Bein pinkelst wirst du halt gefeuert
      12 3 Melden
    • michiOW 05.04.2017 18:59
      Highlight Was Blocher wohl viel mehr zu schaffen machte, war, dass er nicht der Chef sondern "nur" einer von 7 Gleichen war.

      12 0 Melden
  • Corahund 05.04.2017 11:40
    Highlight Diese Schlussfolgerung ist komplett falsch. Im Gegenteil; es gibt viele Politiker, die glauben, das Geld, das sie verteilen, komme von Himmel.
    Und noch etwas: wir wissen nicht,
    ob Donald Trump ein lausiger Politiker ist.
    37 79 Melden
    • Wehrli 05.04.2017 11:46
      Highlight Das stimmt: Wir wissen das Trump ein lausiger Mensch ohne Stil ist, ob er aber ein lausiger Politiker ist wissen wir NOCH nicht.
      43 32 Melden
    • Amadeus 05.04.2017 11:52
      Highlight @Corahund
      "wir wissen nicht, ob Donald Trump ein lausiger Politiker ist"
      Die Anzeichen sind aber schon recht deutlich:
      Er verteilt Jobs and Familienmitglieder; lügt, dass sich die Balken biegen; hat keine Ahnung von politischen Inhalten und Prozessen; beleidigt Frauen, Medien, Kriegsveteranen und Staatsoberhäupter; verbraucht Millionen um nach Flordia zu fliegen und Golf zu spielen...usw.
      Bis jetzt ist die Bilanz eher lausig, meiner Meinung nach.
      70 14 Melden
    • Hierundjetzt 05.04.2017 12:12
      Highlight Wir wissen, dass Trump ein lausiger Politiker ist.

      Weder Obama noch alle seine Vorgänger haben dem Steierzahler JE soviel Kosten aufgebürdet. FOTUS + Sohn kosten Milionen zusätzlich, weil Sie in NY wohnen wollen.

      POTUS' Golfhobby kostet jedes Weekend (!) 3 Mio zusätzlich.

      Ja die Rechten wissen von wo das Geld kommt. Vom Staat...
      41 17 Melden
    • phreko 05.04.2017 12:14
      Highlight Corahund, du beschreibst genau das Problem. Wie du, meinen Leute aus der Wirtschaft es gehe bloss um den Geldfluss. Und jeder meint das Geld komme nur von ihm.
      Politik (in der Demokratie) geht weit darüber hinaus, sonst wären wir in einer Diktatur viel effizienter aufgehoben.
      21 10 Melden
    • Majoras Maske 05.04.2017 12:16
      Highlight Seine in New York lebende Frau kostet den Steuerzahler täglich über 100'000 $.
      Offensichtlich muss man nicht links, sondern dekadent sein um Steuergeld zu verschwenden. Auch Trump selbst hat bereits seit einer Weile durch seine Inlandflüge höhere Reisekosten verursacht als Obama in einem Jahr.
      Dafür hat er ja schon symbolische Dekrete unterschrieben.
      35 7 Melden
    • Goldfish 05.04.2017 12:35
      Highlight @Corahund: Ja genau. Vor allem die SVP, die die Steuergelder jeweils an Konzerne und Reiche verteilen.
      26 5 Melden
    • FrancoL 05.04.2017 12:44
      Highlight Sätze wie
      "Im Gegenteil; es gibt viele Politiker, die glauben, das Geld, das sie verteilen, komme von Himmel." zeigen dass Sie offensichtlich die Politiker unterschätzen oder den groben Parolen der rechten Exponenten folgen.
      Weil Politiker das Geld anders verteilen wollen hasst nicht dass sie nicht wissen wo das Geld her kommt. Ich würde da viel eher anfügen dass viele Unternehmer nicht wissen wer Ihnen den unternehmerischen Erfolg sichert und dass an diesen Mitarbeitern auch eine gebührende Beteiligung an diesem Erfolg zu leisten ist.
      34 9 Melden
    • atomschlaf 05.04.2017 13:13
      Highlight Unternehmer(in) oder nicht - es hat in der Politik zu viele Leute, die noch in ihrem Leben in der freien Wirtschaft ihr Geld verdienen mussten.
      12 10 Melden
    • bibaboo 05.04.2017 14:08
      Highlight @atomschlaf: Richtig, viele alte Unternehmer, die im Parlament sitzen und vermutlich nicht mal wissen, wie man "progressiv" buchstabiert, sollten durch junge Studenten ersetzt werden. So hätte es weniger Leute, die ihr Geld noch in der freien Wirtschaft verdienen mussten - wie sie es verlangen.
      6 6 Melden
    • atomschlaf 05.04.2017 14:52
      Highlight @bibaboo: oops, da fehlte ein "nie"!

      Unternehmer(in) oder nicht - es hat in der Politik zu viele Leute, die noch nie in ihrem Leben in der freien Wirtschaft ihr Geld verdienen mussten.
      11 6 Melden
    • _kokolorix 05.04.2017 18:40
      Highlight @atomschlaf
      Diese Erfahrung macht keinen Politiker automatisch besser. Es gibt haufenweise Akademiker welche wesentlich bewusster mit Steuergeldern umgehen als die hochgelobten Unternehmer. Diese versuchen nämlich ständig dem Staat die Einnahmen zu kürzen damit sie persönlich weniger Steuern zahlen müssen, was für das gesamte Staatswesen eher schlecht ist und am Ende auch den Erfolg ihrer eigenen Unternehmen untergräbt
      13 3 Melden
    • Firefly 05.04.2017 21:36
      Highlight Das Geld kommt nicht vom Himmel, das wird von der Nationalbank gedruckt.
      4 0 Melden
    • Majoras Maske 05.04.2017 22:48
      Highlight Nur das Bargeld, Firefly. Die restlichen 95% entstehen in den Banken als Buchgeld durch Kreditvergaben.
      7 0 Melden
  • Wehrli 05.04.2017 11:37
    Highlight Das Trumpbashing ermüdet. Ich schlage vor, entweder wir entsorgen Donald (wäre mein Vorschlag), oder wir hören Ihm mal ein paar Wochen zu und ignorieren (ich weiss, ist schwer) seine unsägliche Arroganz und Stillosigkeit.

    Aber bitte nicht immer dasselbe Gebrabbel .,...
    25 52 Melden
    • Goldfish 05.04.2017 12:33
      Highlight @Wehrli: Dann lesen Sie die Artikel nicht. Konsequent sein, nennt man das.

      Die Artikel über Trump sind sehr wichtig, so dass wir solche Menschen verstehen, die an die Macht gelangt sind.

      Ich bin mir sicher, dass noch über Jahrzehnte an Unis über den Fail von Trump und deren Gründe doziert wird.
      30 11 Melden
  • Wehrli 05.04.2017 11:32
    Highlight Die Ökonomen wussten es im Nachhinein immer besser. Die Journalisten hingegen, wussten schon im Vorherein, dass es im Nachhinein besser gewesen wäre.
    Was beide gemein haben: Viele Worte, keine Taten.
    28 28 Melden
    • phreko 05.04.2017 12:16
      Highlight Für die Taten sind Politiker da.
      Wenn die nicht hören wollen kann man auch nicht viel tun. Oder möchtest du das mit Gewalt ändern?
      10 2 Melden
    • _kokolorix 05.04.2017 19:09
      Highlight Viele gescheiterte Unternehmer haben zwar viel getan, aber nicht viel gedacht dabei. Für viele ist es auch nicht weiter schlimm wenn sie immer wieder auf die Schnauze fallen, da sie über ein ererbtes Vermögen verfügen welches ihre Fehlleistungen auffängt.
      Wenn Staaten scheitern sieht es leider viel düsterer aus, wie wir am Beispiel von Venuzuela, Griechenland, Eritrea, Palästina, Ungarn und vieler anderer sehen können.
      Oftmals lohnt es sich zuerst ausgiebig zu reden und denken. Das anschliessende Tun fällt dann wesentlich leichter und das Ergebniss ist in der Regel besser
      6 1 Melden
  • Wehrli 05.04.2017 11:04
    Highlight Richtig sollte es heissen: "Sind genauso miese Politiker wie Wirtschaftsjournalist und Publizisten"

    Nur so zur Richtigstellung. Herr Löpfe.
    29 47 Melden
    • Hierundjetzt 05.04.2017 12:15
      Highlight Also wie Ganser? Der ist ja auch "Publizist"

      Oder wie Handwerker? Buchhalter? Biscuitbäcker (Wehrli)?

      So willkürlich ist Deine Liste...
      21 7 Melden
    • Therealmonti 05.04.2017 13:04
      Highlight Wehrli, shut up, please!
      9 8 Melden
    • Wehrli 05.04.2017 13:29
      Highlight Therealmonti: Danke für Dein Kompliment!
      Nun ernst: Ein Titel wie: "oder warum Unternehmer meist lausige Politiker sind" ist doch eine Frechheit. Faktenfrei wird über eine Gruppe hergezogen, bloss weil Trump Unternehmer ist?
      Ich finde auch, "Weisse" sind die schlechteren Politiker, weil Trump ist weiss.
      12 7 Melden
    • Wehrli 05.04.2017 13:31
      Highlight @ Hierundjetzt: Löpfe ist Wirtschaftsjournalist und Publizisten. Na, dämmert es?
      7 6 Melden
  • Ökonometriker 05.04.2017 11:03
    Highlight Und was, werter Herr Löpfe, haben Unternehmer mit Ökonomen zu tun?

    Die volkswirtschaftlichen Zusammenhänge zu verstehen ist etwas ganz anderes als ein Unternehmen zu führen.
    36 6 Melden
    • Philipp Löpfe 05.04.2017 11:14
      Highlight Das stimmt grundsätzlich, nur in ihrer Arroganz gegenüber der Politik sind sie sich sehr ähnlich.
      39 23 Melden
    • rodman 05.04.2017 11:51
      Highlight Unternehmer sind arrogant? Also alle? Nur die, über die Sie berichten? Nur DJT? Manchmal wünsche ich mir, Sie würden sich weniger pointiert ausdrücken...

      Abgesehen davon stimme ich Ihnen zu, dass Wirtschaft und Politik ein voneinander abweichendes Anforderungsprofil und Verständnis erfordert. Dieses Verhältnis ist m.E. aber nicht grundlegend anders als bei Gewerkschaftern, deren Jobs mit dem Politikbusiness ebenso wenig gemein haben und die ebenso wie die Unternehmer eine "Patentlösung für alle Probleme" parat haben. Von daher m.E. sind beide Seiten ähnlich (in positiver und negativer Weise)
      17 4 Melden
    • phreko 05.04.2017 12:17
      Highlight Man schaue nach Griechenland, was die Trojka-Ökonomen kaputt machen. Erst politisch wird es eine Lösung geben.
      8 7 Melden
    • DerTaran 05.04.2017 12:41
      Highlight Nein, Griechenland hat sich selber kaputt gemacht.
      12 7 Melden
    • Wehrli 05.04.2017 13:41
      Highlight Griechenland ist an der festn Währung zerbrochen. Jahrzehntelang konnte Halodri und Mittelmeeradministration durch Abwertung wieder "gebeichtet werden"
      7 2 Melden
  • John Smith (2) 05.04.2017 11:02
    Highlight Der Parteienvergleich mit der Schweiz ist falsch: Auf Schweizer Verhältnisse bezogen entsprechen die Republikaner mehr oder weniger der SVP und Splittergruppen rechts davon, die Demokraten der FDP und CVP. SP und Grüne kommen im Parteienspektrum der USA nicht vor.
    53 5 Melden
    • Maranothar 05.04.2017 11:33
      Highlight Sie kommen vor, sind nur nicht relevant.
      28 0 Melden
    • DerTaran 05.04.2017 12:43
      Highlight Ich würde auch Teile der CVP den Republikenern zuschlagen und alle anderen christlich Religiösen ebenfalls.
      10 2 Melden
  • Kreuzritter 05.04.2017 10:43
    Highlight Besonders witzig finde ich die Aussage: "Das Desaster der ersten Trump-Wochen...". Welches Desaster hat er denn genau angerichtet? So viel ich weiss lässt er nicht stündlich Bomben regnen wie sein Vorgänger. Auch die amerikanische Energie-Unabhängigkeit ist durch die Keystone Pipeline einen grossen Schritt weitergekommen, um endlich den Saudis den Geldhahn zuzudrehen.
    30 116 Melden
    • LeChef 05.04.2017 11:02
      Highlight Wär schon noch interessant zu wissen, wo Obama "stündlich Bomben regnen" hat lassen...
      49 19 Melden
    • Wehrli 05.04.2017 11:10
      Highlight Die Energie-Unabhängigkeit untergräbt aber die Souveränität der Ureinwohner, geht daher direkt auf Kosten der Freiheit. Daher, Scheiss auf Trump.
      60 13 Melden
    • manhunt 05.04.2017 11:16
      Highlight die amis wollen den saudis auf keinen fall den geldhahn zudrehen. warum auch? die saudis kaufen mit den vielen petrodollars fleissig amerikanische rüstungsgüter.
      43 3 Melden
    • urano 05.04.2017 11:16
      Highlight Blinde Fans, die einfach alles, was anders ist, hassen, sind wohl kaum der richtige Gradmesser. Etwas Objektivität würde Ihnen nicht schaden, Herr Kreuzritter
      40 5 Melden
    • Maranothar 05.04.2017 11:23
      Highlight Ist das dein Ernst? Die Pipeline ist eine der grösseren Katastrophen, dazu diese bescheuerten Einreiseverbote, Die Kürzungen in bei der Umweltbehörde und anderen Wissenschaftlichen Einrichtungen deuten auf Rückwärtsgewandheit, er leugnet die Klimaerwärmung, über seinen Versuch den ACA loszuwerden lacht in 4 Jahren noch jeder und was den ersten Militäreinsatz unter seiner Regierung angeht: Mit einer Drohne hätte er gleichviele Zivilisten erwischt und hätte keinen US-Soldaten verloren.
      35 7 Melden
    • Sisiphos 05.04.2017 12:01
      Highlight Dass die Schweiz Populisten beherbergt ist klar. Schlimm ist, dass die sich inzwischen aus ihren Löchern trauen können. Auch das verdanken wir diesem kranken Populisten Trump und seinem Anhang. Die Populisten dieser Welt haben nur ein Ziel: alles, was nicht so denkt, aussieht, redet und stinkt wie sie selbst zu vernichten. Da bleibt eigentlich nicht mehr viel übrig von diesem Planeten. Im Falle von Trump wäre das ein Frettchen mit orangenem Fell und rotem Schlips-wer will denn sowas?
      11 11 Melden
    • meine senf 05.04.2017 12:06
      Highlight @Kreuzritter: Nein, Trump lässt Blumen regnen (laut einer Site, die angeblich nicht zum "Lügenpresse-Mainstream" gehört):

      https://deutsch.rt.com/international/47549-drohnen-konig-trump-obama-jemen-saudi-arabien/
      13 0 Melden
    • Kreuzritter 05.04.2017 12:48
      Highlight @LeChef im letzten Amtsjahr waren es um die 26'000 Bomben in sieben Ländern (vorwiegend Sirien und Irak). Das sind ca. 3 Bomben stündlich😘

      Quelle: http://blogs.cfr.org/zenko/2017/01/05/bombs-dropped-in-2016/
      8 4 Melden
    • Kreuzritter 05.04.2017 12:52
      Highlight Ich frage mich ernsthaft warum man mich gleich so verteufeln muss? Ich habe nur angetönt, dass Obama ein ziemlicher Kriegstreiber war wie die meisten US-Präsidenten und das eine Pipeline nicht die komplette Welt zerstören wird. Alles sofort als Populismus abzustempfeln ist eher kontraproduktiv, da es uns Konservative nur stärkt. Die Welt ist im wandeln und Trump war erst der Anfang.
      11 16 Melden
    • Sisiphos 05.04.2017 13:45
      Highlight Nein, die sterben aus, ebenso wie die Kreuzritter kürzlich ausgestorben sind. Das scheint ein Naturgesetz zu sein-was obsolet ist verschwindet. Manchmal dauert es etwas. Aber wir haben Geduld
      9 7 Melden
    • Sisiphos 05.04.2017 13:55
      Highlight Der Kosmos bewegt sich in eine Richtung. Und zwar zu bedeutenderem Bewusstsein. Das heisst vorwärts. Deshalb gibt es zum Beispiel keine Dinosaurier, Kreuzritter und regierende Könige mehr. Eines schönen Tages wird es auch keine Despoten, Populisten und in der Schweiz keine SVP-ler mehr geben.
      8 4 Melden
    • Amadeus 05.04.2017 13:59
      Highlight @Kreuzritter
      Es bringt doch nichts, jedesmal wenn Trump kritisiert wird zu sagen "Aber Obama hat....".
      11 3 Melden
    • Maranothar 05.04.2017 14:00
      Highlight "...und das eine Pipeline nicht die komplette Welt zerstören wird."

      Und so klingt es bei jeder Pipeline, bis die Welt zerstört ist.
      Öl ist genau wie Kohle auf dem absteigenden Ast der Energiegewinnung.
      7 3 Melden
    • Kreuzritter 05.04.2017 15:03
      Highlight Ich habe nie gesagt, dass Trump keinenKrieg führen wird oder führt, jedoch wird er in jeder Hinsicht diffamiert, obwohl alle seine Vorgänger ähnliches getan haben (siehe Einreisestop, etc. ).

      Natürlich befinden sich fossile Energieträger auf dem absteigenden Ast, trotzdem können wir auch in naher Zukunft noch nicht auf diese verzichten, da erneuerbare Energien noch zu ineffizient sind und selber sehr umweltschädlich in der Produktion sind. Solar-Panels, welche ich selber besitze, amortisieren sich nach etwa 8 Jahren, was ziemlich haarsträubend ist!

      2 11 Melden
    • Kreuzritter 05.04.2017 15:09
      Highlight Daher braucht es Diese Pipeline, welche zudem tausende Arbeitsplätze schafft. Einfache temporäre Arbeiterjobs können den Linken zwar ein Dorn im Auge sein, der Vater der fünfköpfigen Familie kommt dies jedoch wie ein Segen. Bin selber Akademiker, aber mich nerven diese Intellektuellen, welche völlig den Bezug zur Realität verloren haben und die hart arbeitenden Menschen mit ihren ernsthaften Problem ständig schlecht reden. Es sie, die Verlierer der Globalisierungen und sie sind unter uns. Sie sind der Grund das Trump gewählt wurde und sie sind auch der Grund, dass die SVP besthen bleibt.
      3 11 Melden
    • Maranothar 05.04.2017 15:41
      Highlight Natürlich können wir auf Fossile Quellen verzichten. Die Technologie entwickelt sich sehr viel schneller als du denkst. Was deine Panels angeht, das dürften ältere Modelle sein?

      Hauptsache alle die nicht der Meinung der konservativen Bremser sind, als Akademiker und Intellektuelle hinstellen. Ich habe nie eine Universität von innen gesehen und war öfter Arbeitslos als mir lieb war. Und doch krieche ich nicht Typen wie Trump oder der SVP auf den Leim, einfach weil ich selber denken kann. Eine Fähigkeit die jeder Mensch beherrschen würde. Theoretisch.
      13 3 Melden
    • meine senf 05.04.2017 15:48
      Highlight Auch Solarzellen werden von Arbeitern montiert ...

      (Welcher Whataboutismus wohl jetzt kommt?)
      4 2 Melden
    • meine senf 05.04.2017 15:53
      Highlight Und wenn etwas, dass rund 25 Jahre hält, nach 8 Jahren amotisiert ist, ist das nicht SO schlecht. Wo sonst hast du rund 17 Jahre kostenlosen Strom?
      Bei den AKWs in Schweiz z.B. (OK, das ist auch Whataboutismus) ist es momentan eher so, dass die Amortisationszeit rückwärts läuft: je länger man sie noch in Betrieb lässt, desto schlechter wird es letztendlich finanziell.
      4 2 Melden
    • Kreuzritter 05.04.2017 16:03
      Highlight Meine Panels sind 2 Jahre alt und mussten auf dem neusten Stand sein, um sie für die Beheizung eines Pools nutzen zu dürfen. Wie du siehst sehr neu und trotzdem eine hohe Amortisationszeit.

      Natürlich braucht es auch Arbeiter um Solarpanels aufzubauen, es hat ja auch Niemand gesagt, dass wenn diese Pipeline kommt Solarpanels illegal werden. Ich habe nur gesagt dass wir nicht von heute auf morgen auf Öl verzichten können und jeder der etwas anderes behauptet lügt einfach. In 20 Jahren können wir vielleicht nochmal darüber reden...
      3 9 Melden
    • Kreuzritter 05.04.2017 16:09
      Highlight Wenn du so oft arbeitslos warst wie kannst du dann nicht auf der Rechten Seite platznehmen? Ökonomen sind sich einig, dass Gewerkschaften und eine überregulierte Wirtschaft, welche stark von links gefördert werden die Arbeitslosigkeit erhöhen und Unternhemen abschrecken neue Leute einzustellen. Quelle: Makro-/Mikroökonomie HSG 2. Semester BWL.
      Was mir einfach auffält, dass die linken ein wenig das Denken verloren haben, denn wer Gegner stets als Rassisten und Faschisten und weiss der Teufel was betiteln, der hat schon verloren. Die Diskussionskultur der rechten ist lebendig wie nie zuvor.
      2 14 Melden
    • Kreuzritter 05.04.2017 16:36
      Highlight 17 konstenlos Strom von wegen. Die Haben so wenig Leistung das kann man fast nicht ernst nehmen, ganz geschweige von den vielen schlechten Tagen in der Schweiz. Das Problem mit Solarpanels jedoch ist das gleiche wie bei Elektroauto Batterien, sie sind in der Herstellung extrem umweltschädlich. Der Abbau von Lithium und all diesen Materialien ist NOCH sehr schädlich. Das wird hoffentlich bald ändern, denn natürlich zeigt die Stossrichtung zu den erneuerbaren Energien oder halt extrem sichere AKW's
      3 7 Melden
    • Sisiphos 05.04.2017 19:35
      Highlight vielleicht brauchen wir in 20 Jahren gar keine Solarzellen mehr, da in der Schweiz wegen des Klimawandels die Aussentemperatur ganzjährig 18 Grad beträgt und die radioaktiven Abfälle der extrem sicheren AKW's inzwischen nicht mehr durch die Landschaft gekarrt werden, sondern von Poolbesitzern unter dem Pool vergraben werden müssen, da man immer noch nicht weiss, wo man sie die nächste Million Jahre sonst aufbewahren soll.
      8 0 Melden
    • Capitan 06.04.2017 14:44
      Highlight @Sisiphos: Die Jahresmitteltemperatur des Schweizerischen Mittellandes liegt bei ungefähr 9 °C. In den Bergregionen ist es weniger .
      Wenn die Sonne sich nicht gerade zu einem roten Riesen aufbläht (frühestens in Milliarden Jahren), ist es absolut unmöglich, dass in unseren Breitengraden eine Jahresmitteltemperatur von 18 °C erreicht wird.
      Eher gelingt es uns, die Schweiz in ein Schiff umzubauen. Dann können wir mit den anderen Ländern am Äquator sonnenbaden gehen.
      0 1 Melden
    • Sisiphos 06.04.2017 20:49
      Highlight @Capitan: vielen lieben Dank für die Info. Wäre aber nicht nötig gewesen-ich befürchte schon länger, dass es bei den Schweizern mit Humor und Hintergründigkeit nicht soweit her ist. Aber vielleicht bis in 1 Milliarde Jahren-da haben die Schweizer also noch ein wenig Zeit....
      0 0 Melden
  • Majoras Maske 05.04.2017 10:41
    Highlight Der "unternehmerische Geist" ist am Ende des Tages höchst undemokratisch und sollte von allen, die nicht in gut betuchter Situation leben, niemals akzeptiert werden. Die Unternehmung ist ein Besitz, der Staat ist es nicht und das ist eine der allergrössten zivilisatorischen Errungenschaften der Menschheit. Es ist gar nicht möglich, eines der beiden mit den Mitteln den anderen zu leiten, weil Vorraussetzungen, Denkweisen und Zielsetzung höchst unvereinbar sind. Wer von dem einem zum anderen wechselt, muss daher auch die eigene Rolle wechseln.
    58 9 Melden
    • Wehrli 05.04.2017 11:07
      Highlight Nein, muss nicht! Solange er weiss dass Besitz verpflichtet, und Politik eine demütige Aufgabe ist.
      Ansonsten stehen sich die Pole entgegen: Ohne Staat kein Privat, zuviel Staat nur verarmter Privat.
      8 18 Melden
    • phreko 05.04.2017 12:19
      Highlight @Wehrli, kannst du mir Beispiele für demütige Unternehmer zeigen, welche auch Nachteile für ihr (ehemaliges) Geschäft aktiv fordern würden?
      6 0 Melden
    • Alnothur 05.04.2017 12:37
      Highlight Natürlich ist der Staat ein Besitz. Und zwar der Besitz des Volks.
      2 1 Melden
    • Wehrli 05.04.2017 13:34
      Highlight phreko: z.B: Soros, Buffet aus dem Investment. Gates aus dem Techbereich.
      Steven Rockefeller, (https://www.theguardian.com/us-news/2016/mar/21/40-millionaires-ask-new-york-raise-taxes-wealthy-1-percent-plan-fairness)
      Usw. usw. usw.
      Denken hilft.
      3 0 Melden
    • Capitan 06.04.2017 14:46
      Highlight Genau da gleichen sich Manager und Politiker: sie üben Macht über etwas aus, das sie nicht besitzen.
      0 1 Melden
  • Bijouxly 05.04.2017 10:41
    Highlight Also das kann man jetzt wirklich nicht so sagen.
    Trump ist theoretisch ein sehr guter Politiker: Er wurde mit einem top Ergebnis gewählt ohne Erfahrung. Das ist das Ziel jedes Politikers.

    Und dass Unternehmer schlechte Politiker sund, glaubt man ja nun selbst nicht. Ich bin kein Fan der SVP aber Peter Spuhler ist für mich das Mass aller Dinge an einen guten Politiker: Kennt die Sicht von Arbeitgeber und -nehmer und die Wichtigkeit von Bildung. Lieber ein Unternehmer als jemand, der sein Leben lang noch nie ein Risiko tragen musste und einfach im Parlament sitzt, weil er sonst nichts kann!
    27 40 Melden
    • urano 05.04.2017 11:15
      Highlight und wo genau ist jetzt der Politiker Spuhler ?
      23 5 Melden
    • saukaibli 05.04.2017 11:24
      Highlight Wann bitte hat Spuhler mal eine führende Position in der Politik innegehabt? Nichts gegen Peter Spuhler, ich finde ihn als Unternehmer sehr gut. Aber was ist denn genau seine politische Leistung? Gewählt zu werden ist übrigend keine politische Leistung, sondern eine verkäuferische Leistung. Dass sich viele schlechte Politiker sehr gut verkaufen können, ist leider eine Tatsache.
      21 5 Melden
    • Amadeus 05.04.2017 11:44
      Highlight @ Bijouxly
      "Er wurde mit einem top Ergebnis gewählt ohne Erfahrung."
      Ja, Trump hat gewonnen. Aber, Hillary Clinton hat über zwei Millionen Stimmen mehr geholt als der Wahlsieger. Gewonnen hat Trump wegen dem Mehrheitswahl-System. Und seine 304 Wahlstimmen vom electroal college waren ebenfalls ziemlich bescheiden.

      16 7 Melden
    • Corahund 05.04.2017 11:44
      Highlight Er schafft Arbeitsplätze und behandelt seine Mitarbeiter anständig. Sein politischer Einfluss ist permanent vorhanden. Er kommt schon wieder in die aktive Politik.
      6 11 Melden
    • Shimaner 05.04.2017 11:57
      Highlight «noch nie ein Risiko tragen musste und einfach im Parlament sitzt, weil er sonst nichts kann!»

      Wenn man nichts können muss, um im Parlament zu sitzen, wieso sitzt du dann nicht im Parlament, Bijouxly? Guter Lohn, tolle Spesen, viele Nette Pultnachbarn...

      Ich mag solche Aussagen nicht. Stammtisch-Gelabere. «Bi YB cha ja öppe no jede Spile!» Na gut, geh los und lass dich aufstellen.
      9 9 Melden
    • phreko 05.04.2017 12:23
      Highlight @Corahund, das gehört sich ja für Unternehmer. Dieses Verhalten dient eben zu seiner Bereicherung, was zum glück ja so auch erwünscht ist. Aber wehe seine Branche gerät in eine Krise...
      Banken waren auch mal top Arbeitgeber...
      3 2 Melden
    • Bijouxly 05.04.2017 16:48
      Highlight @MR Shimao: Ich bin politisch sehr aktiv und weiss, dass man wirklich nichts können muss, um in den NR zu kommen. Du musst die richtigen Connections haben um bei deiner Partei einen guten Listenplatz zu bekommen. Wenn du dann nicht grad Christoph Mörgeli heisst, bist du gewählt. Traurig, aber ist so.

      Peter Spuhler hat vllt keine für Laien sichtbare Position gehabt, war aber bei vielen Vorlagen prägend für Koalitionsbildungen! In unserem System ist das 100x wichtiger als BR zu sein. Bei uns entscheiden Mehrheiten und wer die Mehrheiten zusammenbringt, hat Grips. Und dies sind oft Unternehmer! http:// Wa
      4 2 Melden
  • Butterscotch&hardcandy 05.04.2017 10:35
    Highlight Den Artikel find ich gut, kritisches hinterfragen finde ich toll, dennoch empfinde ich den Autor stärker links eingestellt und nicht neutral..
    26 37 Melden
    • FrancoL 05.04.2017 11:01
      Highlight Wenn man dies merkt ist das kein Problem und sollte auch dem Autor frei stehen, denn man ist NIE neutral, ausser man sei der falschen Meinung dass die Mitte neutral ist.
      32 3 Melden
    • John Smith (2) 05.04.2017 11:04
      Highlight Richtig erkannt: Der Autor schreibt auch Nebensätze, das muss ein Linker sein.
      27 7 Melden
    • Wehrli 05.04.2017 11:08
      Highlight Links eingestellt?
      Ich glaube "Links" ist so weit rechts von Löpfe, dass sich Che noch gewundert hätte ...
      15 20 Melden
    • Philipp Löpfe 05.04.2017 11:16
      Highlight Dein Empfinden in Ehren, aber versuch es doch mal mit Fakten.
      26 12 Melden
    • saukaibli 05.04.2017 11:26
      Highlight @Butterscotch&hardcandy: Na und? Ist links zu sein etwas Schlechtes? Einen Sinn für soziale Gerechtigkeit zu haben ist doch jetzt wirklich nicht so schlimm, oder?
      20 2 Melden
    • Wehrli 05.04.2017 11:45
      Highlight Ja, Links sein ist etwas Schlechtes. Isso, weil isso.
      Rechts sein ist auch schlecht.
      Aber rechts ist oft inkompetenter als links, daher weniger gefährlich...
      7 16 Melden
    • Goldfish 05.04.2017 12:25
      Highlight Das Links-Gebashe ist ausgelutscht und zeugt nur von der Hilflosigkeit der Neo-Liberalen
      13 4 Melden
    • phreko 05.04.2017 12:26
      Highlight Wie soll man denn "Neutral" die Politik kritisieren? An was messen?

      Ich Frage mich ja schon, was sich Leute bei solchen Forderungen denken. Distanzen messen sie ja wohl auch ohne Meter...
      5 0 Melden
    • Alnothur 05.04.2017 12:38
      Highlight Dann gehen Sie bitte mit gutem Beispiel voran, Löpfe.
      6 3 Melden
    • DerTaran 05.04.2017 12:52
      Highlight Links und Rechts reicht eh nicht aus um politische Einstellungen zu Katalogisieren.
      5 2 Melden

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