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epa05833408 A view of Trump Tower, where US President Donald J. Trump has a home and the main office of his company, in New York, New York, USA, 06 March 2017. On Saturday, President Trump baselessly accused, via Twitter, then-President Obama of ordering a wiretap of Trump's campaign headquarters at Trump Tower during the presidential campaign.  EPA/JUSTIN LANE

Sicherheitskamera vor dem Trump Tower. Der Präsident behauptet ohne Beweise, sein Vorgänger habe ihn überwachen lassen. Bild: JUSTIN LANE/EPA/KEYSTONE

KremlGate, Geheimdienste, Twitter-Zoff: Trump hat die USA in eine Staatskrise geführt

KremlGate wäre eigentlich zum Lachen. Nach den jüngsten Twitter-Attacken des Präsidenten ist es leider todernst geworden.



Donald Trumps Twitter-Botschaften haben bisher das Leben von John Oliver, Trevor Noah, Stephen Colbert & Co. leicht gemacht. Die Satiriker hatten stets genügend Stoff für ihre bissigen Witze. Seit dem vergangenen Wochenende hat sich das radikal geändert. Mit der Unterstellung, sein Vorgänger Barack Obama habe ihn vom Geheimdienst überwachen lassen, hat Trump den Rubicon überschritten. KremlGate ist zu einer Staatsaffäre mit ungewissem Ausgang geworden.  

«Der politische Streit um Russland, den Trump-Wahlkampf und die US-Geheimdienste hat einen Punkt erreicht, an dem grundlegende Fragen über die US-Institutionen und das Vertrauen in die Regierung zur Disposition stehen.»

«Wall Street Journal»

Dazu zunächst ein Vergleich: Stellt euch vor, Bundesrat Ueli Maurer würde twittern, Ex-Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf habe sein Telefon überwachen lassen. Ferner hintertreibe sie mit einer nach wie vor intakten Seilschaft in der Bundesverwaltung seine Politik böswillig.

Als Quelle dieser Unterstellungen diente Maurer Ulrich Schlüers «Schweizerzeit», die sich ihrerseits auf das Basler Aluhut-Blatt «Expresszeitung» beriefe. Der Nachrichtendienst des Bundes und die Bundespolizei würden diese Aussagen rundweg bestreiten. Trotzdem würde Maurer eine Untersuchung der Affäre verlangen.  

Trump bezeichnete Obama als bösartig und krank

Tönt ziemlich absurd, aber in etwa darum geht es bei KremlGate. Seit dem vergangenen Wochenende ist die US-Politik komplett aus den Fugen geraten. Präsident Trump hat Barack Obama beschuldigt, die Geheimdienste angewiesen zu haben, sein Telefon im Trump Tower abzuhören. Gleichzeitig bezeichnete er Obama als «bösartig oder krank», und verlangt, dass diese Vorgänge untersucht werden.

FILE - In this Oct. 7, 2016, file photo, Steve Bannon, former head of Breitbart News and campaign CEO for Republican presidential candidate Donald Trump, appears at a national security meeting with advisors at Trump Tower in New York. On Tuesday, Nov. 29, 2016, Kellogg's announced that it will no longer advertise on Breitbart.com, the website formerly run by Bannon, one of President-elect Donald Trump’s top aides. Breitbart has been condemned for featuring racist, sexist and anti-Semitic content. (AP Photo/ Evan Vucci, File)

Ex-Breitbart-Chef Steve Bannon ist heute Trumps Strategie-Berater. Bild: Evan Vucci/AP/KEYSTONE

Beweise für seine Anschuldigungen hat Trump keine vorgelegt. Als Quelle werden Breitbart, das rechtsradikale Onlinemagazin seines Beraters Steve Bannon, und ein obskurer Radio-Talkmaster genannt.  

Mit diesen Anschuldigungen hat Trump seinen Konflikt mit den Geheimdiensten, den Medien und den politischen Gegnern auf eine neue und gefährliche Stufe gehoben. Sollte er Recht haben, dann hätte Obama eine Straftat begangen und müsste von Gerichts wegen verfolgt werden. Treffen die Anschuldigungen nicht zu, dann muss man rätseln: Warum stellt der 45. Präsident der Vereinigten Staaten seine und die Würde seines Amtes in Frage?

Um das geht es bei KremlGate

KremlGate muss geklärt werden. Selbst das erzkonservative «Wall Street Journal» spricht davon, dass «Washington durchdreht» und stellt fest: «Der politische Streit um Russland, den Trump-Wahlkampf und die US-Geheimdienste hat einen Punkt erreicht, an dem grundlegende Fragen über die US-Institutionen und das Vertrauen in die Regierung zur Disposition stehen.»

Carter Page, a former foreign policy adviser of U.S. President-elect Donald Trump, speaks at a news conference at RIA Novosti news agency in Moscow, Russia, Monday, Dec. 12, 2016. Page said he was in Moscow on a visit to meet with businessmen and politicians. (AP Photo/Pavel Golovkin)

Carter Page, ein Mitglied des Wahlkampfteams von Trump, bei einer Rede in Moskau. Bild: Pavel Golovkin/AP/KEYSTONE

Wie ist es so weit gekommen? Am vergangenen Freitag hat Justizminister Jeff Sessions bekannt gegeben, er werde bei der Untersuchung von KremlGate in den Ausstand treten. Sessions war Mitglied des Wahlkampfteams von Trump und hatte unter Eid erklärt, in dieser Zeit keinen Kontakt zu Russen gehabt zu haben. Diese Aussage war falsch. Die Demokraten fordern daher seinen Rücktritt. Der ehemalige Sicherheitsberater Michael Flynn musste aus dem gleichen Grund nach nur wenigen Tagen im Amt seinen Hut nehmen.  

Immer mehr ungeklärte Fragen

Gleichzeitig tauchen immer mehr dubiose Gestalten aus Trumps engerer Umgebung auf. Der jüngste Fall betrifft Carter Page, einen Investor mit besten Kontakten in den Kreml. Page wollte in einem Interview mit CNN Trump entlasten, verwickelte sich dabei jedoch in so viele Widersprüche, dass er genau das Gegenteil erreichte: Er verstärkte den Verdacht, dass Trump bezüglich Russland tatsächlich etwas zu verbergen hat.  

Inzwischen ist auch unbestritten, dass Putin & Co. Einfluss auf die US-Wahlen genommen haben. Man weiss auch ziemlich viel über das Wie, aber noch wenig über das Warum. Deshalb wird nun vermutet, dass Trump mit seinen Twitter-Attacken auf Obama von KremlGate ablenken will. Das ist ihm gründlich misslungen.  

Geheimdienste widersprechen Trump

Hochrangige Geheimdienstleute wenden sich offen gegen den Präsidenten. James Clapper, bis zum 20. Januar Director of National Intelligence, also oberster Geheimdienstmann, erklärte glasklar: «Es hat niemals eine Abhöraktion gegen den Präsidenten, den gewählten Präsidenten und den Kandidaten oder sein Wahlkampfteam gegeben.»  

FILE - In this Feb. 9, 2017, file photo, FBI Director James Comey waits for the start of a meeting with Attorney General Jeff Session and the heads of federal law enforcement components at the Department of Justice in Washington. Comey is set to visit Massachusetts to mark the opening of the Boston FBI division's new offices and to speak at a cybersecurity conference amid wiretapping accusations lodged by Republican President Donald Trump. (AP Photo/Susan Walsh, Pool, File)

FBI-Chef James Comey soll das Justizministerium zu einer Berichtigung gedrängt haben. Bild: Susan Walsh/AP/KEYSTONE

FBI-Chef James Comey, sicher kein Freund der Demokraten, soll über Trumps Tweets derart empört gewesen sein, dass er vom Justizministerium eine Berichtigung verlangt haben soll. Das bestreitet Trumps Pressechef Sean Spicer.

Reihenweise melden sich jedoch ehemalige hochrangige Geheimdienstleute, die gegen den Präsidenten aussagen. Typisch etwa John Schindler, der in seiner Kolumne im «Observer» schreibt: «Ich kann ohne Vorbehalte erklären, dass Präsident Trumps Vorwürfe so unplausibel sind, dass sie ans Absurde grenzen.»  

«Sollten die Trump-Leute nicht realisiert haben, dass ihre zwiespältigen russischen Freunde Ziele der NSA oder anderer westlicher Geheimdienste waren, dann sind sie selbst schuld.»

John Schindler

Tatsächlich kann der Präsident gar keine Abhöraktion befehlen. Das verbietet der Foreign Intelligence Surveillance Act (FISA), ein Gesetz, das nach Watergate beschlossen wurde, um genau dies zu verhindern. Der Präsident kann höchstens das Justizministerium beauftragen, einen solchen Antrag einem speziellen Gericht vorzulegen. Einen solchen Antrag hat es nie gegeben. Das hätte Trump mit einem einzigen Telefonanruf erfahren können.  

Denkbar ist höchstens, dass Mitglieder von Trumps Wahlkampfteam indirekt ins Visier der Geheimdienste geraten ist, dann nämlich, wenn sie sich mit Russen trafen, die der Spionage verdächtigt werden. «Sollten sie nicht realisiert haben, dass ihre zwiespältigen russischen Freunde Ziele der NSA oder anderer westlicher Geheimdienste waren, dann sind sie selbst schuld», stellt Schindler fest.  

This April 8, 2016 photo released by HBO shows Bill Maher, host of

Versucht es mit Galgenhumor: Bill Maher. Bild: AP/HBO

KremlGate ist zu einer ernsthaften Bedrohung geworden, nicht nur für die Vereinigten Staaten, sondern für die Welt. Mit den jüngsten Raketenversuchen hat Nordkorea die geopolitische Lage dramatisch verschärft. Die USA wollen die Raketenabwehr in Ostasien verstärken, sehr zum Ärger der Chinesen. Die Lage kann jederzeit ausser Kontrolle geraten, und im Weissen Haus sitzt ein Mann, der entweder etwas zu verbergen hat – oder der nicht alle Tassen im Schrank hat.  

Selbst die Comedians verzweifeln. «Ich kann nicht glauben, dass Putin für diesen Idioten den vollen Preis bezahlt hat», sagt Bill Maher.

Präsident Trump

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49
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49Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • blueberry muffin 09.03.2017 09:11
    Highlight Highlight Ich glaube langsam hat auvh der hinterletzte kapiert, das Trump ein Kleinkind ist.

    In seinem ersten Monat flog er 5 mal in die Ferien, er schaut während der Arbeit praktisch ohne unterbruch Fox News, seine Geheimdienst Briefings will er nur einmal pro Woche auf einer Seite mit vielen Bildern...

    Er glaubt alles was er auf breitbart oder auf twitter liesst ubd lebt in einer Fantasie Welt in der er den grössten Wahlsieg hat und 2 Millionen illegal wählten...
    1 0 Melden
  • Toerpe Zwerg 08.03.2017 08:00
    Highlight Highlight "Ferner hintertreibe sie (EWS) mit einem nach wie vor intakten Seilschaft in der Bundesverwaltung seine Politik böswillig."

    So falsch ist das gar nicht. 🙂
    4 21 Melden
  • rodolofo 08.03.2017 07:21
    Highlight Highlight Die Methodik von Trump ist ganz auf seine Wählerschaft ausgerichtet:
    Rechtsextreme und Evangelikale.
    Diese Leute teilen alles, was kreucht und fleucht, in "Gut" und "Böse" ein und inszenieren damit einen "Grossen Krieg DES Guten gegen DAS Böse".
    Natürlich sehen sie sich selber als "Krieger des Guten"...
    Alles, was sich ihren eigenen, im Grunde ganz banal egoistischen Zielen entgegen stellt, wird aufgebauscht zum "Teuflisch Bösen" und entsprechend verachtet.
    Da Evangelikale meistens weiss sind, wird das Böse wohl tendenziell eine schwarze Hautfarbe haben?
    Logik in der Unlogik sozusagen...
    21 12 Melden
  • Therealmonti 08.03.2017 01:53
    Highlight Highlight Offensichtlich gibt es auch hier bei watson immer noch Leute, die überzeugt sind, Trump habe alle Tassen im Schrank. Man könnte nun die Frage stellen, ob diese Leute selber alle Tassen im Schrank haben.
    30 16 Melden
    • Richu 08.03.2017 10:24
      Highlight Highlight @Therealmonti: Vielleicht solltest du zuerst hinterfragen, ob du persönlich noch "alle Tassen im Schrank" hast!
      9 12 Melden
  • Hans Oberlander 08.03.2017 01:45
    Highlight Highlight Löpfe, ich mag ja deinen narzisstischen Schmarren bisweilen. Aber: "KremlGate" is not a thing. Und, finde das Fehler: "mit einem nach wie vor intakten Seilschaft". Geringfügigste Aufmerksamkeit wäre doch angemessen, oder? KTHXBAI ❤
    7 25 Melden
  • Therealmonti 08.03.2017 01:44
    Highlight Highlight Löpfe folgert: "... im Weissen Haus sitzt ein Mann, der entweder etwas zu verbergen hat – oder der nicht alle Tassen im Schrank hat." Löpfe sollte das Wörtchen "entweder" streichen und das Wörtchen "oder" durch "und" ersetzen. Dann stimmt seine Folgerung zu 100 Prozent,
    31 10 Melden
  • Töfflifahrer 07.03.2017 21:45
    Highlight Highlight Es war einmal vor (nicht so) langer Zeit, da lebten Regenten, Minister und auch Politiker welche die Begriffe Respekt, Anstand und Toleranz noch kannten (auch dem Inhalt nach). Dann kam die Dunkelheit in Form eines Erdogan und Trump über uns, begleitet auch auch von Teilen unserer Politiker.
    Stark die dunkle Macht geworden ist!
    60 13 Melden
    • Schläfer 07.03.2017 22:14
      Highlight Highlight Das tönt ja alles sehr schön und poetisch ... entstammt aber vermutlich aus einem Kinderbuch.
      Respekt, Anstand und Toleranz hat in der Politik zwischen Staaten noch nie jemanden interessiert, sondern nur die gnaden- und skrupellose Durchsetzung der jeweilig eigenen Interessen.
      24 18 Melden
    • Sophia 08.03.2017 00:54
      Highlight Highlight Da haste wohl Recht, Schläfer, ist aber auch schon eine ausgelatschte Weisheit und erklärt schon gar nicht die Trumpeuphorie Europas Rechten. Ausserdem ist diese Einstellung in einer globalisierten Welt nicht mehr angezeigt, heute kann kein hochindustralisierter Staat mehr ohne den anderen existieren. Weil das so ist, gehen uns die Staatenlenker anderer Staaten immer mehr etwas an. Trump glaubt, die USA käme ohne die anderen aus und schottet sie ab, das läuft völlig gegen die Interessen des eigenen Landes und wirft es oekologisch zurück. Wettbewerb ist die Triebfeder der Wirtschaft!
      18 11 Melden
  • Dong 07.03.2017 21:10
    Highlight Highlight Wer mal einen Blick aus der Filter-Bubble werfen, erwas lernen und bestens unterhalten werden möchte, dem sei Mathias Bröckers' brillante Serie "Real Game of Thrones" wärmstens empfohlen. Alle Kapitel!
    http://www.broeckers.com/tag/real-game-of-thrones/
    9 18 Melden
  • Novize 07.03.2017 20:33
    Highlight Highlight Ich bin jetzt auch nicht gerade DER Trump Verehrer. Aber langsam langweilt mich das Trump Bashing durch watson - gähn. Ich sehe es so: Trump, Putin, Erdogan & Co gehören zu Spezis «ich habe dicke Eier und darf deshalb tun was ich will». Leider funktioniert das in unserer vernetzen und zunehmend sokratischen Welt nicht mehr so gut. Deshalb suchen sie sich Ihresgleichen rund um den Globus um gemeinsame Sache zu machen, Kohle zu scheffeln und die Gutmenschen zu nerven. Ich bin zuversichtlich, dass die «dicken Eier» im Zeitalter der Wirearchy bald platzen ;-) relax!
    20 84 Melden
    • Firefly 07.03.2017 22:08
      Highlight Highlight "Spezis «ich habe dicke Eier und darf deshalb tun was ich will»"

      äh, kannst du mir mal erklären, wie es möglich ist, das solche "Spezis" im 21igsten Jahrhundert rund um die Welt immer noch in Führungspositionen anzutreffen sind?

      Ich denke es wird immer Leute geben die Ich-habe-dicke-Eier-und-bin-der-Beste-Menschen verheren und sie in solche Positionen hieven. Leider!
      30 6 Melden
    • Novize 08.03.2017 08:22
      Highlight Highlight .. genau @Firefly das wollte ich eigentlich ein mit meinem Kommentar sagen - hab mich aber noch vertippt: sollte eigentlich "soziokratisch" heissen und nicht "sokratisch". Wurde mit mit 10 Herzen zu 70 Blitzen gegenüber dir @Firefly ziemlich abgestraft - so sad ;-)
      2 1 Melden
    • Wiesopferd 08.03.2017 12:08
      Highlight Highlight Novize, was wäre denn die Alternative zum Trump-Bashing? Ihn zu bejubeln? Ihn zu ignorieren und damit einfach gewähren zu lassen?
      8 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Granini 07.03.2017 20:22
    Highlight Highlight Rettet den Elefanten im Porzellanladen bevor er sich noch ernsthaft verletzt
    22 9 Melden
  • Ivan der Schreckliche 07.03.2017 20:13
    Highlight Highlight Apropos Geheimdienste, Artikel zu Vault-7? https://wikileaks.org/ciav7p1/
    12 7 Melden
  • Sophia 07.03.2017 20:11
    Highlight Highlight Mach weiter so, Trump, dann sind wir dich bald los! Du kannst es einfach nicht!
    68 13 Melden
    • Menel 08.03.2017 09:51
      Highlight Highlight ...und dann haben wir seinen irren Vize an der Backe...ob das besser ist?!
      5 2 Melden
  • Zerpheros 07.03.2017 20:11
    Highlight Highlight Staatskrise ist Absicht und Trump dabei nur der nützliche Idiot.
    33 11 Melden
  • N. Y. P. D. 07.03.2017 20:08
    Highlight Highlight Herr Löpfe, schreiben Sie weiterhin Artikel über Donald Trump. Dieser Artikel war wieder ein hervorragendes Update von den Trump-Festspielen.

    Ich finde es wichtiger, ob der Donald im Kongress während seiner Rede laut gefurzt hat, als ob der Wirtschaftsminister vom Sudan wegen Korruption zurücktreten musste, oder ob das Bruttosozialprodukt der Mongolei gesteigert wurde oder ob Dänemark die Frauenquote im oberen Management um 0,9 % steigern konnte.

    Ich habe gehört, er habe tatsächlich einen fahren lassen..
    26 35 Melden
    • äti 07.03.2017 20:25
      Highlight Highlight Die einen tweeten wo andere furzen aber nur einer kann beides, der Grösste eben.
      26 10 Melden
  • Wilhelm Dingo 07.03.2017 20:05
    Highlight Highlight "...Einfluss auf die US-Wahlen genommen haben. Man weiss auch ziemlich viel über das Wie...": Veelässliche Quellen dazu?
    28 11 Melden
    • äti 07.03.2017 20:27
      Highlight Highlight Legen Geheimdienste echt alle Unterlagen raus? Welcher zB tut das?
      18 4 Melden
    • Wilhelm Dingo 07.03.2017 20:32
      Highlight Highlight @äti: Geheimdienste sind sicher keine verlässlichen Quellen.
      15 12 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 07.03.2017 21:51
      Highlight Highlight FBI ist kein Geheimdienst.
      19 2 Melden
  • kein Model 07.03.2017 19:41
    Highlight Highlight Stellt euch einmal vor, das Trump Recht hat.
    DAS wäre eine Katastrophe.
    27 22 Melden
    • Firefly 07.03.2017 20:12
      Highlight Highlight Eben darum Staatskrise, entweder hat Trump recht, das wäre eine Katastrophe, oder er lügt und verunglimpft Obama, auch das wäre eine Katastrophe
      56 7 Melden
    • René Obi (1) 08.03.2017 09:18
      Highlight Highlight Nur, Prolet, ist die Wahrscheinlichkeit dass er recht hat, nach all den Lügen aus dem Weissen Haus, beinahe bei NULL. So gross ist seine Glaubwürdigkeit inzwischen. NULL.
      9 2 Melden
    • LukasderErste 08.03.2017 17:29
      Highlight Highlight So sad
      1 0 Melden
  • tooempty7 07.03.2017 19:17
    Highlight Highlight Man nur hoffen, dass die Geheimdienste nur deshalb noch nichts über Trump veröffentlicht haben, weil sie an einer wasserdichten Beweisführung gegen ihn arbeiten. Solange dies nicht geschieht, können wir auch aufhören Trump niederzuschreien. Der Junge wird wohl leider noch eine Weile vor sich herstolpern, ohne irgendwelche Konsequenzen befürchten zu müssen.
    21 6 Melden
  • walsi 07.03.2017 19:08
    Highlight Highlight Obama hat die Abhöraktion nicht direkt angeordnet, so blöd ist er nicht. Es besteht aber durchaus die Chance, dass er davon wusste und nichts dagegen unternahm. Obama hat ja den Geheimdiensten auch nicht befohlen Angela Merkels Telefon nicht mehr abzuhören als er davon erfuhr. Tatsache ist, dass die Geheimdienste der USA ausser Rand und Band sind so, dass es nicht überraschen würde, wenn herauskommt, dass sie Trump tatsächlich abgehört haben. Die Ursache dieser Miesere liegen Bei George Bush und dem Patriotact.
    36 60 Melden
    • äti 07.03.2017 20:33
      Highlight Highlight *Tatsache ist, dass die Geheimdienste der USA ausser Rand und Band sind * - endlich mal eine Tatsache, bloss, woher weisst du das?
      17 5 Melden
    • _kokolorix 07.03.2017 20:42
      Highlight Highlight Wenn der Präsi ein Abhöraktion nicht anordnen kann, kann er sie selbstverständlich auch nicht verbieten, genau darum geht es ja bei dem Gesetz.
      Ich glaub der Trump färbt über den Atlantik...
      28 3 Melden
    • äti 07.03.2017 22:22
      Highlight Highlight @informant, *Bezüglich der Geheimdienste schaue man sich die neusten Wikileaks Enthüllungen an (#Vault7)* -
      - was steht jetzt genau da drin?
      5 2 Melden
  • Mr. Raclette 07.03.2017 18:57
    Highlight Highlight Wann holt man diesen Vollidioten endlich aus dem Oval Office??? Ich hoffe bevor die Welt in Flammen steht!
    90 15 Melden
  • The Origin Gra 07.03.2017 18:55
    Highlight Highlight Tja in Washington D.C. ist die Hölle los. Man verliert nach nicht mal 3 Monaten Trumpadministration den Überblick was genau sich abspielt
    70 7 Melden
  • zombie woof 07.03.2017 18:51
    Highlight Highlight Die Lage kann jederzeit ausser Kontrolle geraten, und im Weissen Haus sitzt ein Mann, der entweder etwas zu verbergen hat – oder der nicht alle Tassen im Schrank hat.

    Hier gibts weder ein entweder noch ein oder, bei Trump trifft beides zu.
    91 7 Melden
  • Posersalami 07.03.2017 18:51
    Highlight Highlight Eine Staatskrise? Ja gehts denn nicht noch apokalyptischer? Also manchmal..
    22 65 Melden
    • Azrael 07.03.2017 19:35
      Highlight Highlight @Posersalami: Gemäss Duden-Definition ist eine Staatskrise eine Situation, die den Bestand der staatlichen Ordnung gefährdet....
      Wenn sich nun Präsident und sämtliche Geheimdienste derart diametral widersprechen und ein konkurrierender Staat involviert ist, finde ich die Verwendung des Wortes Staatskrise nicht falsch, eine Apokalypse ist dazu nicht nötig.
      Was für ein Wort würdest den Du wählen? Trendemous? Huge? Great?
      66 7 Melden
    • Firefly 07.03.2017 19:55
      Highlight Highlight Eine Staatskrise ist eine Staatskrise. Der Vergleich von ihnen mit einer Apokalypse scheint mir eher übertrieben.
      25 4 Melden
    • Posersalami 07.03.2017 20:27
      Highlight Highlight Nur weil sich ein paar hohe Beamte öffentlichkeitswirksam auslassen heisst das nicht, dass denen jetzt demnächst der Staat um die Ohren fliegt. Sie hatten also Kontakt zu Russland, nein wie schrecklich! Sie haben gelogen, nein wie schrecklich! Die ersten Politiker die lügen, so etwas gab es noch nie! Wir werden alle stöööööörben!
      Der Gipfel ist dann der Schluss des Artikels wo bewusst Stimmung gemacht wird und völlig unabhängige Dinge in eine Beziehung gesetzt werden.
      8 54 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Slavoj Žižek 07.03.2017 18:30
    Highlight Highlight Eine Staatskrise ist ausschliesslich für die Verlierer der Wahl.
    20 132 Melden
    • Blutgrätscher 07.03.2017 18:44
      Highlight Highlight Was ist das für 1 Unsinn?
      118 9 Melden
    • Slavoj Žižek 07.03.2017 20:37
      Highlight Highlight Das habe ich mich auch gefragt, als ich den Artikel gelesen habe.
      6 52 Melden
    • René Obi (1) 08.03.2017 09:26
      Highlight Highlight Die Verlierer der Wahl sind alle, die unsere Welt lieben, die friedlich und in Freiheit miteinander leben wollen, die wissen, dass wir unsere Umwelt nicht zerstören sollten, die ein Minimum von Anstand für unser Zusammenleben voraussetzen, die es stört, wenn andere Verhungern... Also ja, für alle die ist es mindestens eine Staatskrise im wohl wichtigsten Land der Erde.
      4 2 Melden
  • Peace93 07.03.2017 18:26
    Highlight Highlight Ich war nie Fan von Bill Maher aber mit seiner mit der folgenden Aussage über Trump ".. diesen Idioten .." hat er völlig mein Recht!

    PS: Die anderen Comedian feier ich!:)
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«Trump wird die Macht teilen müssen – und dann sterben»

Eine politische Analyse der etwas anderen Art: Martin Zoller kann anhand der Analyse der Aura eines Menschen seine Zukunft sehen. So hat er die Wahl von Donald Trump richtig vorausgesagt. Jetzt allerdings scheint sich das Blatt zu wenden: Die Demokraten werden gemäss Zoller die Midterms gewinnen – und Trump wird noch vor Ablauf seiner ersten Amtszeit sterben.

Sie haben die Wahl von Donald Trump vorausgesagt. Wie ist Ihnen das gelungen? Schon 2014 wusste ich, dass Hillary Clinton keine Chance haben wird. Ich sah im Sommer dieses Jahres einen Mann als kommenden Präsidenten. Als Trump von den Republikanern zum Präsidentschaftskandidat erkoren wurde, war mir klar, dass er auch gewählt werden wird. Ich habe das damals schon in verschiedenen TV-Interviews ausgeführt.

Wie kommen Sie zu solchen Aussagen? Machen Sie politische Analysen und verbinden diese …

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